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Warum der Guardian keine Paywall hochzieht (und vieles mehr)

0 K., , 30. January 2015

Wie immer ist Wolfgang Blau (der Chef-Digital-Stratege des Guardian) auch im Interview mit meinem Kollegen Oliver Mark von derStandard.at jemand, dessen Worten man folgen sollte.

“Nach unseren Kalkulationen können wir ohne Paywall auch höhere Erlöse erwirtschaften als mit einer Paywall und dank der leichteren Interaktion mit unseren Leserinnen und Lesern auch einen moderneren Journalismus hervorbringen.”

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Die Prognose zum WKR-Ball

5 K., , 27. January 2015

Zumindest zum Teil politisch gefährliche Kapperlständer werden in der Hofburg altherrisch feiern as if it’s forever yesterday. (more…)

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Die Staatsleute, ihre Inszenierung und die Fotografen

0 K., , 13. January 2015

Erst war es ein mächtiges Zeichen, dass so viele Staatsleute solidarisch mit den eineinhalb Millionen Menschen in Paris marschierten.

Dann wurden es kritisiert, weil ein großer Teil von ihnen es mit der Pressefreiheit daheim selbst nicht so genau nimmt.

Dann kamen Bilder in Umlauf, die die Inszenierung entlarvten, die Politiker hätten die Masse der Demonstranten tatsächlich angeführt. (more…)

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Werner Faymann und der verweigerte Satz über den Islam

4 K., , 13. January 2015
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Werner Faymann wurde am Montag in der ZiB2 von Armin Wolf gefragt, ob er sagen würde: “Der Islam gehört zu Österreich”. Faymann tat es nicht. Das fand ich zuerst seltsam, dann aber interessant. Was hielt den Regierungschef von diesem Satz ab? (more…)

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Was das Profil gefährlich macht

2 K., , 12. January 2015
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Nach den Anschlägen in Paris auf das Satiremagazin “Charlie Hebdo”, eine Druckerei und einen jüdischen Supermarkt hat sich unter viele entsetzte, betroffene und auch dumme Reaktionen ein Cover der aktuellen Ausgabe des Profils geschlichen. “Was den Islam gefährlich macht”, titelte das Magazin. Das alleine ist eine Verallgemeinerung, die mit seriösem Journalismus schon weniger zu tun hat als mit den Sprüchen, die man für gewöhnlich in rechten Blogs und Trollpostings findet.

Aber über die schiere Wortwahl könnte man vielleicht noch hinwegsehen, Provokation ist immerhin ein legitimes Stilmittel. Zusammen mit der Bildsprache (der Text wurde begleitet von einem Bild, in dem die Attentäter von Paris auf einen am Boden liegenden und bereits sterbenden Polizisten schießen und das Wort “Islam” wurde blutrot gefärbt – es ist also eine Verallgemeinerung die sich mit einem schweren Vorwurf paart) geht sich das in meinen Augen aber alles nicht mehr als journalistisch akzeptabel aus. (more…)

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Werden Mohammed-Karikaturen jetzt zur Bürgerpflicht?

1 K., , 11. January 2015
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Es ist eigentlich ein Fehler, nach einem Terroranschlag über die Opfer und ihre Arbeit zu diskutieren. Man läuft allzu leicht Gefahr, ihnen dadurch eine Provokation und damit eine Teilschuld zu unterstellen, obwohl diese nur bei den Tätern zu suchen ist. Aber es wird derzeit über die Arbeit von “Charlie Hebdo” gesprochen und das teilweise auf eine Art, die man nicht unwidersprochen stehenlassen kann. (more…)

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Wenn 3,5% der Bevölkerung friedlich protestieren, fällt ein Regime

0 K., , 31. December 2014

Friedlicher Protest gegen Regime ist meist wesentlich effektiver und bringt eher Demokratien hervor als gewalttätiger.
Eine Bewegung, die 3,5% der Bevölkerung auf die Straße bringt, kann Regime ziemlich wahrscheinlich stürzen.
Good read.

“Researchers used to say that no government could survive if just 5 percent of the population rose up against it,” Chenoweth says. “Our data shows the number may be lower than that. No single campaign in that period failed after they’d achieved the active and sustained participation of just 3.5 percent of the population.” She adds, “But get this: every single campaign that exceeded that 3.5 percent point was a nonviolent one. The nonviolent campaigns were on average four times larger than the average violent campaigns.”

Video und Grafik nach dem Klick!

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Heimgehen um 17 Uhr: Die Einsicht der reisenden Frau Karmasin

1 K., , 20. October 2014

Sophie Karmasin war ja nicht immer Familienministerin. Davor war sie auch Unternehmerin und Familienexpertin. Und als solche war sie einmal zusammen mit mir bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Jugendfrust eingeladen. Leider habe ich kein Video oder Transkript der Diskussion beim damaligen Veranstalter “Profil” gefunden und der April 2012 ist schon wieder ein bisschen her. Aber wenn ich mich richtig erinnere (und wenn nicht, entschuldige ich mich gleich hier), hat sie sich damals beschwert, dass junge Menschen sich nicht mehr anstrengen würden. Es lief ungefähr darauf hinaus, dass BerufsanfängerInnen einfach um 17 Uhr nach 8 Stunden heimgehen wollen. In derselben Diskussion fand sie es natürlich auch nicht toll, dass junge Leute so wenige Kinder bekommen würden. Damals schien ihr der Zusammenhang noch nicht ganz klar zu sein. Das hat sich anscheinend geändert. (more…)

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Fotostrecke: So sieht der neue Wiener Hauptbahnhof aus

0 K., , 7. October 2014

Am Dienstagabend hat die ÖBB und Instagramers Vienna einen “Instawalk” veranstaltet. Etwa 30 Leute haben sich vorab den am Freitag eröffnenden, neuen Hauptbahnhof in Wien angesehen. Weil ich Instagram seit kurzem auch ausprobiere, war ich dabei und habe euch ein paar Fotos mitgebracht. Ihr bekommt sie nach dem Klick zu sehen!

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Facebook findet dieses Posting nicht rassistisch, ich schon

2 K., , 29. September 2014

Kürzlich bin ich in meiner Facebook-Timeline über ein Bild gestolpert, das mittlerweile knapp 900 Mal geteilt wurde. (more…)

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Über Klarnamenpflicht und die Scheinheilligkeit von oe24

1 K., , 7. September 2014
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Das Internet ist eine tolle Erfindung, aber nicht immer ein toller Ort. Mit dem sogenannten “Web 2.0″ erhielten Nutzer die Werkzeuge, selbst ohne besondere Vorkenntnisse online zu publizieren, gleichzeitig erkannten etablierte Medien, dass man mit einer Kommentarsektion unter Artikeln eine Community schaffen und somit Leser an sich binden kann.

Bei derStandard.at, wo ich arbeite, gibt es die Kommentarfunktion schon lange und die Leser schätzen die Möglichkeit, ihre Meinung mit anderen auszutauschen. Leider gibt es Reizthemen, bei welchen die Diskussionen nicht selten ausarten und die Forenwartung eingreifen muss. (more…)

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Computer! Sie klauen uns unsere Jobs!

3 K., , 16. August 2014

Humans Need Not Apply heißt die folgende Kurzdoku, die gut erklärt, warum auch White-Collar-Bobos über Computer bald alle sagen werden:

Hier ist sie:

So. Was tun wir nun mit der gewonnenen Erkenntnis?

Die Frage “Wie werden wir Geld verdienen?” scheint mir in dieser Hinsicht nahezu egal zu sein. Wenn praktisch alles automatisiert ist, muss niemand bezahlt werden und Zeugs könnte theoretisch auch einfach irgendeine Form von gratis sein. Es klingt wie eine furchteinflößende Frage (und sie wird uns noch viel Kopfzerbrechen bereiten). Aber viel beunruhigender finde ich die Frage: Was werden wir tun, wenn wir nichts mehr besser tun können, als ein Computer? Was wird unser Lebensinhalt sein?

Alternative beängstigende Frage: Was, wenn die neuen Computerherrscher mal rausfinden, dass Menschen echt verdammt ineffiziente und sinnlose Existenzen sind? Wobei die logische Schlussfolgerung daraus auch wäre, dass die Computer selbst sinnlos wären. Und so spitzen sich Fragen menschlicher Existenz und Weltanschauung hier doch ziemlich zu, je weiter man das alles durchdenkt. Computer, was bedeutet das?

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Schlechte Nachrichten: Du wirst dich nie zum Millionär arbeiten

13 K., , 11. June 2014
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Gespräche über Vermögenssteuern für Millionäre zeigen eines: Viele Leute denken, dass man sehr einfach Millionär werden könnte. Das verräterische Argument: Es wäre doch ungerecht, zuerst die viel zu hohen Höchststeuersätze auf Einkommen zu zahlen, und dann auch noch das Ersparte versteuern zu müssen!

Vielleicht ist es die Angst, selbst einmal geschröpfter Millionär zu werden. Vielleicht aber auch außergewöhnliche Empathie mit den geschröpften Reichen. In diesem Gerechtigkeitsempfinden steckt jedenfalls ein großer Selbstbetrug. Eine Desillusionierung nach dem Klick!

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Sind Parteien böse, wenn sie sich von den NEOS abgrenzen?

0 K., , 7. May 2014

Thomas Knapp hat bei Neuwal einen interessanten Text über das Verhalten von SPÖ, ÖVP und Grünen gegenüber den NEOS geschrieben. In “Immer auf die kleinen Pinken” beschreibt er deren strategische Abgrenzungsversuche. Nicht beleuchtet hat er, welche Rolle die NEOS selbst in diesen Konfrontationen spielen. (more…)

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Europaweite Prognose zur Europäischen Parlamentswahl 2014

0 K., , 16. April 2014

Die Wahlen zum EU-Parlament stehen in etwas über einem Monat an. Und während sich die Berichterstattung meist auf nationale Kandiaten und innenpolitische Themen konzentriert, ist es doch einmal an der Zeit, sich die europaweiten Tendenzen anzusehen. Gut, dass da vorhin eine E-Mail mit einer EU-weiten Prognose von VoteWatch Europe hereinflatterte. (more…)