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Why we might need a way to regulate future Facebook

0 K., , 31. July 2015
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Today’s internet is at an interesting crossroads. Rhe web as we know it, the idea of an “anarchic” web of independent platforms, has come under strong scrutiny. Over the past decade the emergence of “social” content hosts like Facebook, Youtube, Twitter, Medium, or even WordPress.com has empowered anyone to quite easily build an audience. More and more those platforms become not only the place where users connect, share links and debate some else’s content, but also the place where they produce it and where therefor users come to expect to consume them. (more…)

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Labour might lose with Jeremy Corbyn, but they might vanish without him

0 K., , 26. July 2015
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According to polls Jeremy Corbyn has emerged as the likely next leader of the British Labour party. If you look at the stances Corbyn takes and took over the past decades, he is quite obviously what you would traditionally call a centre-left politician. Despite being called so, normatively his views don’t come off as being “radical left”. They are consistent with core values of social democratic parties all over Europe, even though admittedly most of them seem to have forgotten what is written in their manifestos. (more…)

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Unser inneres Kind und die Asyldebatte

1 K., , 23. June 2015

„Das kannst du nicht!“, „Dafür bist du zu dumm!“, „Wenn ich so aussehen würde wie du ……“, „Wenn ich das nicht kapiere, dann kapiert du das schon lange nicht!“ – Es sind diese Sätze, die mich des Öfteren aus dem Schlaf reißen wenn ich auf Reisen bin oder unruhige Zeiten erlebe. Das quasi Kind in mir, das wehrlos gegenüber anderen und immer gern die „Zielscheibe“ war, wenn man so will. Kinder können grausam sein. Und glaubt mir, eines möchte ich nicht nochmal erleben: meine Schulzeit.
Ein Gastbeitrag von Christoph Gütl. (more…)

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Warum sich jeder eine Israel-Flagge ins Fenster hängen darf

1 K., , 28. May 2015
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Nach Angaben der Israelitischen Kultusgemeinde sind antisemitische Vorfälle in Österreich stark im Zunehmen begriffen. Eine Beobachtung, die kürzlich aufgrund eines aktuellen Ereignisses wieder rezitiert wurde. Was war passiert? Der Bewohner eines Wiener Wohnhauses hatte sich daran gestört, dass sein Nachbar eine Israel-Flagge vor sein Fenster und ein religiöses Symbol des Judentums (eine Mesusa) an seine Eingangstüre gehängt hatte.

Das Problem: Hausverwaltung und Vermieter gingen allen Ernstes auf die anonyme Beschwerde ein, sogar die Kündigung des Mietverhältnisses wurde angedroht. Jemand möge bitte diese schwere Idiotie stoppen. (Update: Die Hausverwaltung hat mittlerweile erklärt, der Entfernungswunsch wäre von einer Urlaubsvertretung “unkritisch” weitergeleitet worden, es soll aber keine Androhung einer Vertragsauflösung gegeben haben.) (more…)

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Varoufakis‘ Mittelfinger, Günther Jauch und der richtige Kontext

2 K., , 16. March 2015

2013 hat der heutige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis (der damals noch kein Finanzminister war) in einer Rede in Zagreb etwas gesagt. Er hat gesagt, dass die griechische Regierung (also nicht er selbst) im Jahr 2010 den deutschen Vorschlägen “den Mittelfinger zeigen” und sich für insolvent erklären hätte sollen, statt (wie er vorher sagt) “Verbrechen gegen die Menschlichkeit” zu begehen. Während er das sagte, gestikuliert er viel und hielt dann offenbar seinen Mittelfinger hoch (die Passage kommt im folgenden Video ab ca. 1:25). Es sagt zwar heutzutage nicht mehr viel aus, aber für mich sieht das Video zumindest echt aus, auch wenn genau vor der umstrittenen Passage bei 1:37 und 1:48 je ein seltsamer roter Flash auftaucht. Varoufakis behauptet, das Video sei gefälscht/bearbeitet (“doctored”). (more…)

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Auch eine doofe #Steuerreform kann man noch doofer kommentieren

0 K., , 16. March 2015

Was ich über die nutzlose Erhöhung des Einkommens-Spitzensteuersatzes denke, konnte man bereits in diesem Kommentar nachlesen (andere Aspekte über die betroffene Mittelschicht hier). Einen Absatz davon wollte ich eigentlich wieder streichen, weil er zwar dazu passte, aber nicht direkt relevant für die Argumentation war. Weil ich zuweilen ein inkonsequenter Redigierer bin, blieb er aber drinnen. Ich schrieb: (more…)

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#Steuerreform: Die Erbschaftssteuer light trifft nun tatsächlich die Mittelschicht

4 K., , 15. March 2015

Gegner der Erbschafts- und Vermögenssteuer haben die Diskussion bei der Steuerreform politisch gewonnen. Die von der Linken geforderten neuen Steuern auf Erbschaften im Wert von über einer Million gibt es weiterhin nicht – es scheiterte am Unwillen der ÖVP. Von den Schwarzen und anderen Rechten wurde erfolgreich den “kleinen Häuslbauern” Angst gemacht. In Österreich ist offenbar genügend Menschen nicht klar, dass sie weder Millionär sind noch jemals welche sein werden, um mit so einer Argumentation in weiten Teilen der Öffentlichkeit durchzukommen. (more…)

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#Steuerreform: Fünf wurschtige Prozent zum Schein

2 K., , 13. March 2015
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Man hat sich von der rot-schwarzen Steuerreform 2015 ja vielleicht manches erhofft, aber doch eher wenig erwartet. Heraus kam eben Letzteres. Sicher: Die Parteisoldaten der Koalition werden darauf hinweisen, was für eine politische Leistung auch die beschlossenen Umschichtungen seien. Und es stimmt: Es ist nicht Nichts und dieses Nichtnichts hat beide Gruppen wahrscheinlich sogar viel Kraft gekostet. Man kann sich eben auch bis zur Erschöpfung fetzen und dabei wenig erreichen. (more…)

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Sterbehilfe, oder: Wenn Feiglinge Politik machen

7 K., , 4. March 2015
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Belgien und die Niederlande haben 2002 aktive Sterbehilfe legalisiert. 2009 folgte Luxemburg. Passive Sterbehilfe ist in Schweden, Finnland, Dänemark, Frankreich, Irland, Norwegen, Slowenien sowie der Schweiz – teils mit unterschiedlichen Auflagen – erlaubt. Österreich, schon bei Dingen wie Rauchverboten in Lokalen geübt als Bastion der Rückständigkeit, stellt beides derzeit unter Strafandrohung von bis zu fünf Jahren Haft. Die Debatte zum Thema “Erleichterung des Sterbens” flackert seit über einem Jahrzehnt auch in Österreich immer wieder auf. Bewegt hat sich in all dieser Zeit nichts. Das macht mich ziemlich sauer.

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Warum der Guardian keine Paywall hochzieht (und vieles mehr)

0 K., , 30. January 2015

Wie immer ist Wolfgang Blau (der Chef-Digital-Stratege des Guardian) auch im Interview mit meinem Kollegen Oliver Mark von derStandard.at jemand, dessen Worten man folgen sollte.

“Nach unseren Kalkulationen können wir ohne Paywall auch höhere Erlöse erwirtschaften als mit einer Paywall und dank der leichteren Interaktion mit unseren Leserinnen und Lesern auch einen moderneren Journalismus hervorbringen.”

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Die Prognose zum WKR-Ball

5 K., , 27. January 2015

Zumindest zum Teil politisch gefährliche Kapperlständer werden in der Hofburg altherrisch feiern as if it’s forever yesterday. (more…)

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Die Staatsleute, ihre Inszenierung und die Fotografen

0 K., , 13. January 2015

Erst war es ein mächtiges Zeichen, dass so viele Staatsleute solidarisch mit den eineinhalb Millionen Menschen in Paris marschierten.

Dann wurden es kritisiert, weil ein großer Teil von ihnen es mit der Pressefreiheit daheim selbst nicht so genau nimmt.

Dann kamen Bilder in Umlauf, die die Inszenierung entlarvten, die Politiker hätten die Masse der Demonstranten tatsächlich angeführt. (more…)

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Werner Faymann und der verweigerte Satz über den Islam

4 K., , 13. January 2015
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Werner Faymann wurde am Montag in der ZiB2 von Armin Wolf gefragt, ob er sagen würde: “Der Islam gehört zu Österreich”. Faymann tat es nicht. Das fand ich zuerst seltsam, dann aber interessant. Was hielt den Regierungschef von diesem Satz ab? (more…)

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Was das Profil gefährlich macht

2 K., , 12. January 2015
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Nach den Anschlägen in Paris auf das Satiremagazin “Charlie Hebdo”, eine Druckerei und einen jüdischen Supermarkt hat sich unter viele entsetzte, betroffene und auch dumme Reaktionen ein Cover der aktuellen Ausgabe des Profils geschlichen. “Was den Islam gefährlich macht”, titelte das Magazin. Das alleine ist eine Verallgemeinerung, die mit seriösem Journalismus schon weniger zu tun hat als mit den Sprüchen, die man für gewöhnlich in rechten Blogs und Trollpostings findet.

Aber über die schiere Wortwahl könnte man vielleicht noch hinwegsehen, Provokation ist immerhin ein legitimes Stilmittel. Zusammen mit der Bildsprache (der Text wurde begleitet von einem Bild, in dem die Attentäter von Paris auf einen am Boden liegenden und bereits sterbenden Polizisten schießen und das Wort “Islam” wurde blutrot gefärbt – es ist also eine Verallgemeinerung die sich mit einem schweren Vorwurf paart) geht sich das in meinen Augen aber alles nicht mehr als journalistisch akzeptabel aus. (more…)

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Werden Mohammed-Karikaturen jetzt zur Bürgerpflicht?

1 K., , 11. January 2015
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Es ist eigentlich ein Fehler, nach einem Terroranschlag über die Opfer und ihre Arbeit zu diskutieren. Man läuft allzu leicht Gefahr, ihnen dadurch eine Provokation und damit eine Teilschuld zu unterstellen, obwohl diese nur bei den Tätern zu suchen ist. Aber es wird derzeit über die Arbeit von “Charlie Hebdo” gesprochen und das teilweise auf eine Art, die man nicht unwidersprochen stehenlassen kann. (more…)