• Wie Griechenland Strom verkauft, den es nicht liefert

    Ein Konzept für Griechenland, um die Staatskassen zu füllen, ist “virtueller” Energiehandel mit neuen Solaranlagen – Eine Erklärung von Tom Schaffer

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  • Wie Griechenland Strom verkauft, den es nicht liefert

    Ein Konzept für Griechenland, um die Staatskassen zu füllen, ist “virtueller” Energiehandel mit neuen Solaranlagen – Eine Erklärung von Tom Schaffer

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  • Peter Haubner, der Roboter

    Wirtschaftsbundchef Peter Haubner ist gegen Gehaltsfortzahlung am ersten Tag eines Krankenstandes. Nach gründlicher Analyse steht fest, dass er wohl ein Roboter sein muss – eine kurze Feststellung von Georg Pichler

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  • Keine Koalition zu wollen, ist keine Ausgrenzung

    Die FPÖ jammert seit Jahren über eine Ausgrenzung, die sie selbst vornimmt. Der politische Gegner beginnt den Unsinn zu glauben – Ein Hinweis von Tom Schaffer

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  • Kony 2012: Nutzt die Aufmerksamkeit!

    Die Kritik an Kony 2012 begeht dieselben Fehler, die sie der Kampagne vorwirft. Man redet am eigentlichen Thema vorbei – Eine Kritik der Kritik von Jakob Arnim-Ellissen

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  • Filmkritik: Kriegerin

    “Kriegerin” passt zum Kinostart thematisch wie die Faust aufs Auge der Rechtsextremismus-Diskussion in Deutschland. Für den Seher bleibt das eine unbefriedigende Entschädigung – eine Filmkritik von Georg Pichler

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Blog - Lesestoff

Das Sparen und das Ende des europäischen Models

5 K., , 3. May 2012

Abraham Newman, Foreign Affairs, darüber, wie die Neoliberalen den Kontinent an sich rissen:

It is unclear if these efforts will quell market contagion or stabilize European economies in the short term. What is clear is that austerity will transform Europe’s political economy in the long term, lending credence to neoliberal ideas of limited government and loosely regulated markets. The irony of this transformation is that it reinvigorates the very ideas that helped cause the financial crisis in the first place; after all, it was the unyielding faith in markets and weak regulation that allowed the financial bubble to swell.

Austerity politics in Europe is not simply a short-term fight between the surplus countries in the center and the deficit countries on the periphery. It is a long-term political agenda that privileges lenders over debtors and capital over labor and, as such, should be seen through the lens of partisan politics.

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Wie Griechenland Strom verkauft, den es nicht liefert

1 K., , 16. April 2012
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Griechenland will demnächst Strom aus geplanten Solarkraftanlagen exportieren, ohne dafür eine passende Leitung ins Ausland zu haben. Was sich am ersten Blick wie eine technische Sensation anhört, ist in Wahrheit natürlich ein Bilanztrick – der Griechenland aber Geld bringen kann. In Foren sorgt das Projekt “Helios” für Verwirrung und Hohn. “Virtuelle” Exporte klingen skurril? Sie können allerdings in Ordnung sein. (more…)

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Peter Haubner, der Roboter

7 K., , 7. April 2012
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Wirtschaftsbundchef Peter Haubner möchte künftig keine Gehaltsfortzahlung mehr bei eintägigen Krankenständen, berichtet der ORF. Das damit gesparte Geld unkalkulierbarer Höhe könnte ja in betriebliche Gesundheitsvorsorge fließen, so sein Vorschlag. Sein Anlass dafür ist die stark steigende Zahl von Krankmeldungen von ein bis drei Arbeitstagen. Das wirtschaftliche Argument fehlt trotzdem, denn – wenn man den im Artikel angegebenen Zahlen folgt – die  Gesamtkrankenstandsdauer pro Arbeitnehmer und Jahr sinkt seit zwei Jahrzehnten kontinuierlich. Aber versuchen wir einmal, die Weltsicht des Peter Haubner zu erschließen. (more…)

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Keine Koalition zu wollen, ist keine Ausgrenzung

4 K., , 3. April 2012
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Nachdem die FPÖ im Innsbrucker Wahlkampf einmal mehr mit einem ebenso fremdenfeindlichen wie die Semantik der deutschen Sprache verachtenden Plakat (“Heimatliebe statt Marrokaner-Diebe”) aufgefallen ist, will die ÖVP dort weiterhin keine Koalition mit den Blauen ausschließen. So weit, so normal. Disktuabel fand ich allerdings die Begründung von Spitzenkandidat Christoph Platzgummer. “Man könne schließlich „nicht einen ganzen Teil der Bevölkerung“ von vornherein ausklammern”, berichtet die Tiroler Tageszeitung über seine Stellungnahme. (more…)

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Zweckwidmung der Einkommenssteuer?! OMFG, Herr Kurz!

11 K., , 26. March 2012

Sebastian Kurz hat sich wieder was ausgedacht, mit dem er in den Medien auftauchen kann. Es hat aber nichts mit seinem Amt als Staatssekretär für Integration zu tun, sondern mit seiner Profilierung als Hoffnungsfroher der ÖVP. Kurz will nämlich eine “Steuerzweckwidmung”. 10 Prozent seiner Einkommenssteuer soll man einem gewissen Themengebiet widmen dürfen, wenn es nach Kurz geht. Er stellt das als Stärkung der direkten Demokratie dar … Brrrr! (more…)

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Kony 2012: Nutzt die Aufmerksamkeit!

3 K., , 14. March 2012
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Ich weiß, ich bin spät dran. Die große Aufregung um die Kampagne Kony 2012 scheint längst wieder vorbei zu sein. Beginnend am 5. März verbreitete sich das Mobilisierungsvideo der NGO Invisible Children rasend schnell auf Twitter und Facebook, bald gefolgt von einem Sturm an Entrüstung und Kritik. Eine Auseinandersetzung mit dieser Kritik an Kony 2012 zeigt, dass sich der grundlegende Vorwurf – die vereinfachende Darstellung eines komplexen Problems – auch gegen viele der KritikerInnen richten lässt.

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Filmkritik: Kriegerin

1 K., , 4. March 2012
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“Kriegerin” ist ein Film, der scheinbar zufällig zur richtigen Zeit in Deutschland erscheint. Die neuentflammte Diskussion um Rechtsextremismus, Neonazis und die NPD bereiten den diskursiven Boden für das Werk von David Wnendt, das sich unter anderem mit der Rolle der Frau in diesem Umfeld auseinandersetzen soll. Recherchen in der rechten Szene sollen die Grundlage für einen authentischen, wenn auch erzählten Einblick in die “Szene” geben. Ein Anspruch, dem es leider so gut wie nie gerecht werden kann. Eine Filmkritik. (Achtung, Spoiler!) (more…)

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Willkommen in Happytown

0 K., , 3. March 2012

Ein kleines Lied mit großem Text zum Start ins Wochenende.

Weitere (kostenlose und legale) Tracks gibts auf der SoundCloud und Dowload-Collection via MediaFire.

Edgar Wasser gastiert am Sa, dem 10.3., um 20 Uhr im Einbaumöbel Wien (Eintritt: 5 Euro).

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Neues Feature: Der Lesezeit-Schätz-O-Mat 3000

0 K., , 3. March 2012

Seien wir uns ehrlich. Die Welt ist anstrengend und wir haben alle keine Zeit. Schon gar nicht um irgendwelche Blogs zu lesen – außer zurPolitik.com natürlich (oder ballverliebt.eu – oder rebell.at). Und das bisschen Zeit, das wir haben, wollen wir uns gut einteilen. Aber bei solchen Texten im Internet weiß man ja nie ganz genau, wie lange man zum Lesen brauchen wird. Manche haben sogar mehrere Absätze und bei diesen “Qualitätsblogs” muss man ab und zu nach unten scrollen. Scrollen! Downer! Doch verzagt nicht, denn die Rettung naht in Form des neuen Lesezeit-Schätz-O-Mat 3000! (more…)

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ACTA funktioniert auch, wenn es nicht ratifiziert wird

4 K., , 28. February 2012
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Mittlerweile häufen sich die Zeichen, dass das ACTA-Abkommen (ich erklär das jetzt nicht noch einmal, mittlerweile solltens alle kennen) im Endspurt doch noch zu Fall kommt. Aber ist es überhaupt eine Niederlage, wenn die ACTA-Lobby scheitert? (more…)

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#incommunicado – Das gehört uns

2 K., , 20. February 2012
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Michel Reimon hat ein Buch geschrieben. Und weil so gut wie alles, was Michel Reimon schreibt, irgendwie lesenswert ist, habe ich es aufgeschlagen. Also auf meinen Tablet geöffnet habe ich es. Denn #incommunicado findet ihr in keinem Buchladen, sondern im Web zum kostenlosen Download. Ich habe es nur vier Mal geladen. Heute morgen um 5 hatte ich die fast 600 groß bedruckten Seiten der PDF verschlungen. So gut finde ich es. Es ist das erste Buch, das ich auf einem Bildschirm ausgelesen habe und das erste seit langem, das ich ohne Unterbrechung durchgelesen habe (für manche Bücher brauche ich Jahre, weil ich sie zwischendurch ewig nicht anfasse). (more…)

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Österreichs Geschichte seit 1900 in 50 Minuten

2 K., , 20. February 2012

Von Kaiser Franz Joseph bis zum Beitritt zur Europäischen Union. Kurz, spannend, bewegend: Ein Blick auf das vergangene Jahrhundert eines kleinen Landes mit großer Geschichte.

Zur Film-Doku

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ACTA ist gefährlich

4 K., , 9. February 2012
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ACTA ist gefährlich. ACTA ist keine politische Idee, wurde auf Druck von Konzernen in die Welt gesetzt. Konzerne, die immer dann lobbyieren, wenn ihnen Geld und Ideen ausgehen. Dass dabei wichtige Bürgerrechte auf dem Spiel stehen, kümmert sie wenig: Die Dollarscheine vor den Augen versperren die Sicht.

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Parkgebühren sinken, Autofahrer schäumen

1 K., , 8. February 2012

In Wien hat sich 2011 Erstaunliches ergeben. Von den 69 Millionen Euro, die die Stadt über die Parkraumbewirtschaftung eingenommen hat, gab sie 95 Prozent nicht für das Auto aus. “Autofahrer-Abzocke” betitelt “Österreich” diese Zahlen, um keinen Zweifel daran zu lassen, was es davon hält.

Österreich über Ausgaben der Parkgebühreneinnahmen in Wien
Quelle der ÖSTERREICH-Grafik laut ÖSTERREICH: “Verwendung Einnahmen Parkometerabgabe”

Bei Betrachtung aller Fakten tut man sich schwer, diese Umschichtung der Mittel vom Auto auf den öffentlichen Verkehr als eine logische und legitime Folge des Regierungseintritts der Grünen zu interpretieren. Noch dazu wurde dafür nicht einmal ein Gesetz verändert, sondern einfach bestehender Spielraum ausgenützt. “Österreich” deutet diese Umschichtung allerdings so, dass die rot-grüne Regierung in Wien davon abgerückt ist, die Gebühren “wie ursprünglich zweckgebunden vereinbart” zu verwenden. In Wahrheit zwingt die Verordnung (2006 erlassen) absolut nicht dazu, diese Einnahmen für Auto-bezogene Projekte zu verwenden. Ordnungspolitische Maßnahmen sind sogar ausdrücklich vorgesehen. (more…)

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ACTA als Parlamentarier zuzustimmen heißt, sein Mandat zu verraten

1 K., , 30. January 2012

Warum? Markus Beckedahl arbeitet das in einem Text zu ACTA im Spiegel hervorragend heraus.

Acta enthält viele vage Formulierungen, deren Sinn sich eigentlich nur dem erschließt, der die dazugehörigen Protokolle der Verhandlungen bekommt. Diese sollen im Nachhinein, bei Fragen der Auslegung, auch genutzt werden – nur zu Gesicht bekommen hat die Öffentlichkeit sie nie. Das heißt: EU und Mitgliedstaaten sind gerade im Begriff, einen völkerrechtlichen Vertrag zu schließen, bei dem die Parlamente überhaupt nicht wissen, worüber sie abstimmen, weil ihnen wesentliche Teile des Vertragswerkes nach wie vor fehlen.

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