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Echte Gutmenschen sind für die Todesstrafe

Gutmenschen, der Begriff ist sowas wie die rechte Nazikeule. Wenn ein Rechter oder Konservativer in einer Diskussion mit einem Linken oder Liberalen einfach nicht mehr weiter weiß, kommt irgendwann dieses Wort zutage um das Gegenüber als weltfremden Naivling zu diffamieren. Aber das geht auch anders.

In der Debatte über die Todesstrafe für Diktatoren wie Saddam, darf ich ihn endlich auch einmal benutzen. Ich selbst, ein standhafter Gegner dieser barbarischen Methode der Justiz, bin ja überrascht, wie wenige Interessensgenossen ich ihn Wahrheit habe.

Ich bin ja ein absoluter Gegner der Todesstrafe, aber der Saddam, der hat sie schon verdient.“, hört man häufig. Bloß, wer so denkt, ist kein Gegner der Todesstrafe. Er ist ein Befürworter. Und vielen dieser Menschen fällt es schwer, diese Selbsterkenntnis über sich kommen zu lassen. Wie ich, empfinden viele von ihnen diese Strafe als barbarisch und falsch – und dementsprechend plötzlich auch sich selbst. Denn wer die Todesstrafe auch nur für einen rechtfertigt, tut nichts anderes als die Tötung eines Menschen zu akzeptieren. Er mag die Latte für diese Rechtfertigung höher ansetzen als der herkömmliche Befürworter, aber das Prinzip ist dasselbe. Irgendjemand hat den Tod angeblich verdient.

Um wieder zur Einleitung und Überschrift zurück zu kommen. Ich empfinde diese Leute als Gutmenschen. In ihrem Glauben, der Welt Gerechtigkeit zu bringen, sind sie viel zu freundlich im Umgang mit Gräueltätern, Massen- und Völkermördern und Diktatoren. Leute wie Saddam haben jahrzehntelang Leben zerstört und ausgelöscht. Sie haben Leid über Unzählbare gebracht. Saddam Hussein hingegen wurde nach drei Jahren von seiner Strafe erlöst. Schande über die, die das möglich gemacht haben. Gerechtigkeit für seine Schandtaten wird und hättes es niemals geben können, aber die Strafe war mit Sicherheit zu milde. Leute wie Henryk M. Broder, die in ihrem fehlgeleitetem Eifer glauben, die Todesstrafen-Gegner wären Freunde von Saddam, haben dem Diktator einen Gefallen erwiesen.

Saddam war wahrscheinlich der einzige, echte Gewinner dieser Hinrichtung.

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| 3. January 2007

13 Reaktionen bisher

    Anonymous sagt:

    ärger als gutmensch ist sogar noch gutmenschdepp!

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    !!! | 3. January 2007 | 20:25
    Tom Schaffer sagt:

    bestimmt, hab ich aber noch nie gehört :)

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    !!! | 3. January 2007 | 23:18
    rotweissrot sagt:

    Ich glaube nicht dass es so viele wahre Todestrafengegner gibt. Beim Thema Kinderschänder, etc. wird ja immer wieder die Todesstrafe als höchstmögliche Strafe angesehen. Nur dem Staat oder sonst jemanden steht es nicht zu einen Menschen auf barbarische Art und Weise zu töten. Was auch immer dieser Mensch verbrochen hat. Mord ist Mord, aus welchem Motiv auch immer.

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    !!! | 4. January 2007 | 01:19
    liberalinösterreich sagt:

    Beim Thema Kinderschänder, etc. wird ja immer wieder die Todesstrafe als höchstmögliche Strafe angesehen.

    Oder noch ärger:

    Zipfel ab und laaaaaangsam verbluten lassen.

    Immer wieder gehört.

    Das Hauptproblem für die Justiz ist nun einmal, dass ein Teil des Volkes da draußen generell mehr mit dem Bauch, mit den Emotionen denkt, als mit dem Kopf. Das ist nun einmal so.

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    !!! | 4. January 2007 | 10:38
    Anonymous sagt:

    Man sollte die Ablehnung der Todesstrafe nicht an einem Verbrecher wie SH thematisieren, dessen Hinrichtung nun einemal geschmacklos und medienwirksam gezeigt wurde, sondern gegenüber Diktaturen wie China lautstark thematisieren! Einige antiamerikanische Linke entblödeten sich nicht einmal, die Hinrichtung des Massenmörders als Mord zu qualifizieren, da SH rechtmäßiger Herrscher des Irak gewesen sei (!). Mach Dich doch nicht zum Sprachrohr dieser Narren, indem Du Dich so lange mit SH beschäftigst! Hans Hamburg

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    !!! | 6. January 2007 | 15:07
    Tom Schaffer sagt:

    ich bin todesstrafen-gegner. ich will auf die thematisierung nicht verzichten, weil ein paar spinner nicht wissen, was sie den lieben langen tag so reden ;)

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    !!! | 6. January 2007 | 17:24
    Anonymous sagt:

    Gut, aber als Gegner solltest Du dann flammende Schriften gegen die Todesstrafenpraxis in Staaten wie China, Saudi-Arabien und den Iran verfassen! Dort kann man schon für Banalitäten in die Hände der Henker geraten!!! Sich am Tode des Massenmörders SH “aufzuhängen”, ist doch geschmacklos und lenkt vollkommen vom Thema ab! Übrigens ist der genialische Henryk M. Broder, den Du hier unnötig tadelst, gegen die Todesstrafe (auch bei SH), u.a. mit der Begründung, sie sei viel zu milde. Lies doch nach in Deinem eigenen Link: “… Der Tod war eine viel zu milde Strafe für Saddam. Die angemessene Strafe wäre es gewesen, ihn nach Brüssel bzw. Straßburg zu bringen und ihm jeden Tag die Reden von Martin Schulz vorzuspielen, vorwärts und rückwärts. So lange, bis auf Antrag von amnesty international, Human Rights Watch und Claudia Roth der europäische Gerichtshof für Menschenrechte aktiv geworden wäre. Denn Strafe muss, aber sie darf nicht unnötig grausam sein. …” Hans Hamburg

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    !!! | 6. January 2007 | 23:49
    Tom Schaffer sagt:

    ich hab das schon gelesen, aber der “genialistische” broder ist da so sarkastisch, dass ich keine ahnung habe, was er nun wirklich denkt. ;)

    die sache mit der todesstrafe in china & co. ist halt die: jeder weiß das, es wurde schon 1000 mal verurteilt und ich persönlich hab mich schon viele male darüber ausgelassen. es gibt einfach keinen aktuellen impuls dafür, da extra was zu schreiben. ich denke eben, dass ich nicht immer erst alles lang und breit ausführen muss, was eh für jeden völlig klar sein sollte, wenn ich mich in ein heikles gebiet eines themas vorwage. rund um saddam hussein (also die hinrichtung eines menschen in einer angeblich zukünftigen demokratie!) gibt es derzeit etwas zu sagen, etwas das vielleicht neu ist. es ist ein extrembeispiel, die ein echter prüfstein für jeden todesstrafen-gegner ist. etwas das allzu leicht dazu verleitet, auf den primitiven kleinen neanderthaler in uns zu hören, und zu schreien “hängt die dreckige sau höher”. aber genau das was wir dabei tun würden, müssen wir uns vor augen halten. wir müssen “gut” sein, auch wenn jemand wie saddam es nicht war. sonst bewegen wir uns in eine richtung, die eher ihm als uns gefallen würde.

    wenn ich hingegen zum 250. mal in meinem leben meine abscheu gegenüber hinrichtungen im iran, in china oder in anderen diktaturen ausdrücke, hat irgendwie niemand was davon. es ist altbekannt, es ist leicht dagegen zu sein. man muss einfach dagegen sein, wenn man bei verstand ist. es gibt einfach nichts, was man da (zumindest im moment) hier diskutieren muss.

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    !!! | 7. January 2007 | 00:01
    Tom Schaffer sagt:

    nebenbei: broder trifft manchmal schon einen sehr richtigen kern. manchmal ist er aber auch einfach nur ein plumper, polemischer idiot. ich kann nicht allzu oft was mit ihm anfangen.

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    !!! | 7. January 2007 | 00:02
    bert sagt:

    “Saddam war wahrscheinlich der einzige, echte Gewinner dieser Hinrichtung.”

    Ich wünsche dir einmal ein paar Stunden todesangst. Ich stelle mir das vor allem dann extrem vor, wenn man weiss, dass man sterben wird. Der einzige Gewinner war niemand. Jetzt gibts noch mehr Bürgerkrieg und von seinem Märtyrertum wird auch Hussein nichts zu gewinnen haben, denn er ist tot.

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    !!! | 8. January 2007 | 22:52
    Tom Schaffer sagt:

    todesangst hat im irak heute jeder.

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    !!! | 8. January 2007 | 22:53
    Anonymous sagt:

    Es ist absurd, ja geschmacklos, ausgerechnet am Tod eines Massenmörders etwas Grundsätzliches ansprechen zu wollen, weil man damit von all den anderen Grausamkeiten ABLENKT! Versteh das doch und sei nicht so naiv! Alles weitere findet sich in diesem Artikel von Tobias Kaufmann, den ich Dir hierein kopiere, damit Du das Problem vielleicht begreifst! Ende, Hans Hamburg.

    “Europa kann sich noch entrüsten. Der Kontinent, dem von christlichen und islamischen Fundamentalisten gern säkular-emotionsloses Dahindämmern vorgeworfen wird, ist doch zu echter Empörung fähig. Der Gegenstand der einhelligen Abscheu dieser Tage ist allerdings fragwürdig. Ausgerechnet die Hinrichtung eines Ex-Diktators und Massenmörders erzürnt Europa. Weil Saddam Hussein in seinen letzten Minuten beschimpft wurde und jemand seine Handykamera mitlaufen ließ, wird hierzulande irakische „Barbarei“ gegeißelt. Die Leserbriefspalten quellen über vor Wut, weil Medien Bilder Saddams vor der Hinrichtung zeigten. In Europa, so die Botschaft, werden solche barbarischen Dinge erstens nicht getan und zweitens nicht gezeigt.

    Aber seien wir fair: Der einzige Saddam-ähnliche Präzedenzfall in Europa seit den Nazis war Nicolae Ceausescu. Der Tyrann wurde in Rumänien, seit kurzem EU-Mitglied, nach einem Schnellprozess erschossen. Es ist zudem noch nicht einmal 30 Jahre her, dass in Frankreich ein Krimineller unter der Guillotine endete – und damals war das Land bereits eine etablierte Republik, im Gegensatz zu der schwächlichen, ums Überleben kämpfenden Demokratie des Irak. Und schließlich: Öffentlichkeit gehört zu einer Hinrichtung im Rechtsstaat dazu. Das zweifelsohne unwürdige Spektakel, das auf dem Handy-Video zu sehen ist, verwandelt Saddam noch lange nicht in ein „Opfer“ wie die „Times“ schrieb. Es beweist höchstens, dass eine „menschenwürdige“ Exekution unmöglich ist.

    Trotzdem: Es besteht ein Unterschied zwischen dieser Tat und einer Diktatur, die ihre Bürger willkürlich foltern, ermorden und in Einzelteilen an ihre Familien schicken lässt, wie es im Irak des Saddam Hussein üblich war. Juristisch und moralisch. Diese Erkenntnis kommt in der europäischen Empörung zu kurz. Unsere Öffentlichkeit blickt auf die Welt gern mit einer Vorstellung von Menschlichkeit, die einerseits naiv, andererseits erbarmungslos ist. Mohammed-Karikaturen, Guantánamo, Terror, Luftangriffe, Totenschädelspielchen in Afghanistan, Siedlungen im Westjordanland und das Hängen Saddams – alles dasselbe, alles irgendwie „Gewalt“. Die Pädagogin Katharina Rutschky nennt das „fundamentalistischen Humanismus“. Über den Libanon-krieg im Sommer 2006 schrieb sie: „Die Botschaft der Medien, in Worten oder effektiver noch in Bildern vermittelt, ist immer dieselbe. Gewalt ist böse, militärische schon gar keine Lösung, sondern das zu beseitigende Problem.“

    Das „alte Europa“ hat seine Feinde abgeschafft, indem es die Kategorie „Feind“ ausblendet. Damit blendet es aber auch die Erkenntnis aus, dass man jemanden erst einmal als Feind anerkennen muss, bevor man mit ihm Frieden schließen kann. Wir aber gießen lieber eine Friedensharmoniesoße über den Planeten, auch wenn darin unverzichtbare moralische Kategorien wie Richtig und Falsch, Gut und Böse, Wahrheit und Lüge um des lieben Friedens willen regelrecht ertränkt werden. „Es gibt kein Gut, es gibt kein Böse. Es gibt kein Schwarz, es gibt kein Weiß“, singt Herbert Grönemeyer in seinem Lied „Kinder an die Macht“. Das passt zu Europas Feindverzicht, denn die Idee ist schön und infantil zugleich.

    Wer darauf hinweist, dass etwa die gewaltsamen Ausschreitungen in den französischen Vorstädten mitnichten pauschal von „den Armen“ ausgehen, sondern von einem klar umrissenen Milieu junger, männlicher Muslime, die aus bildungsfernen Einwandererfamilien stammen, gilt schnell als Rassist. Dabei liegt der wirkliche Rassismus darin, Menschen allein aufgrund ihrer Herkunft die Fähigkeit zum gesellschaftlichen Aufstieg abzusprechen, ganz zu schweigen von der Fähigkeit, an einem zivilisierten Diskurs über soziale Probleme teilzunehmen – oder gar im Nahen Osten eine Demokratie zu gründen, die zu einem gerechten Urteil über einen Ex-Diktator fähig wäre. Wer in Europa heute von Gut und Böse spricht, wird als alttestamentarischer Eiferer abgetan, als Vertreter grober Bush’scher Trottelei.

    Als ob die Harmoniesoße feiner wäre, nach der wir alle doch „nur Menschen“ sind, „die platt gesagt, in Frieden frühstücken wollen“, wie Rutschky es ausdrückt. Das Mantra dieser Ideologie lautet: Keine Gewalt! Diese Konsequenz hat vor allem der deutsche Mainstream aus Nazidiktatur und Zweitem Weltkrieg gezogen. Dabei hat sich das ursprüngliche „Nie wieder Krieg von deutschem Boden“ mit dem gewachsenen deutschen Selbstbewusstsein in ein allgemein-menschliches „Kein Krieg, nirgends“ fortbewegt. Und damit wird es nicht nur weltfremd, sondern auch unmoralisch, gerade wegen seines absoluten Moralanspruchs. Das Hitler-Regime wurde mit Gewalt beseitigt, mit brutaler Gewalt sogar. Wer daraus die Parole „Nie wieder Krieg“ ableitet, muss sich zumindest den Vorwurf gefallen lassen, denkfaul zu sein. Schlimmstenfalls wird dadurch nivelliert, wer auf der richtigen Seite stand, und warum. Aber genau darauf kommt es bei einem Krieg immer noch an. Ohne den von der Staatengemeinschaft einträchtig getragenen Golfkrieg gegen das Saddam-Regime 1991 wäre Kuwait heute die 19. Provinz des Irak – in Deutschland wurde diese Erkenntnis mit „Kein Blut für Öl“ verleumdet. Die Katastrophe dieses Krieges war aber nicht, dass er begonnen wurde, sondern dass man ihn beendete, bevor Saddam gestürzt war.

    Zu freien Gesellschaften gehört die persönliche Wahl zwischen Gut und Böse, Freund und Feind. Die Indifferenz in dieser Frage, schreibt Hannah Arendt, „stellt moralisch und politisch gesprochen die größte Gefahr dar, auch wenn sie weit verbreitet ist“. Das gilt auch für die Politik. Wenn die Hisbollah-Miliz israelische Soldaten auf israelischem Boden tötet und entführt, so ist dies ein Terrorakt. Von der EU wird so etwas als Konflikt umgedeutet, der beiderseits politisch zu lösen sei. Damit wird der Normenrahmen von Recht und Unrecht gesprengt.

    Dass Europa lauthals gegen die Todesstrafe auftritt, ist richtig. Aber die Hinrichtung Saddams ist der falsche Anlass, wenn zeitgleich im Iran Minderjährige gesteinigt werden. Wenn Europa sich auf seine Werte besönne und für diese weltweit glaubwürdig einträte – das wäre ein Gewinn. Dazu trägt aber weder die Besinnung auf das Menschlich-Allzumenschliche bei noch das bequeme Feindbild von den USA und ihren Vasallen, die unsere weltumspannende Eintracht mit Rachsucht und Gewalt gefährden. Zu dieser Form von Moral gehören weder Mut noch Intelligenz.

    Kölner Stadt-Anzeiger, 9.1.07 “

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    !!! | 9. January 2007 | 14:56
    Tom Schaffer sagt:

    “Es ist absurd, ja geschmacklos, ausgerechnet am Tod eines Massenmörders etwas Grundsätzliches ansprechen zu wollen, weil man damit von all den anderen Grausamkeiten ABLENKT!”

    nein, grundsätzliches (wie die ablehnung der todesstrafe) muss für alle gelten. und gerade dieser grundsatz ist in der aktuellen gesellschaftlichen diskussion massiv im wanken.

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    !!! | 9. January 2007 | 16:10

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