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Violette Trottel links, grüne Trottel rechts
Am Samstag war ein schöner Tag für Fußballfans. Liverpool FC gegen Manchester United hieß das Duell in der englischen Premierleague, und obwohl der Partie lange Zeit ein wenig die Chancen fehlten, war sie stets schön anzusehen. Schon allein wegen der geilen Stimmung in der Anfield Road, aber auch wegen den schönen, harten, schnellen fairen und kontrolliert emotionalen Szenen.
Szenenwechsel nach Österreich, wo auch ein ganz ähnliches Spiel gespielt wird, das auch Fußball heißt, aber mit dem was man in Deutschland, Spanien oder England kennt nicht wirklich viel zu tun hat. Hierzulande war heute auch ein Spitzenspiel angesagt. Das der violetten Wiener gegen die grünen Wiener. Das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften ist ein traditionell fruchtbarer Boden für Vollidioten. Wenn ich das schreibe, erinnere ich mich an ein Derby vor zehn bis fünfzehn Jahren. Mein Vater, ich (als damals noch Austria-Fan) und mein kleiner Bruder (als immer noch Rapid-Fan) sind damals nach Wien ins Happel-Stadion gependelt. Die Austria gewann 4:0 und wurde damit glaube ich Meister, aber woran ich mich wirklich noch erinnere ist der fette Austria-Fan, der nach dem Spiel vor dem Rapid-Sektor herumgetanzt ist. Wir haben ihn einige Minuten später nochmal gesehen als er am Parkplatz von einem Haufen asozialer Rapid-Fans zusammengeschlagen wurde und ich kleiner Wicht von meinem Vater hurtig vorbeigeschoben wurde.
Das hat mein Bild vom Wiener Derby mehr als alles andere geprägt. Und dieses Bild hat sich allzu oft erneuert. Heute zum Beispiel: als die Austria (Liga-Zehnter) gegen Rapid (Liga-Achter) gespielt hat. Es war ein für österreichische Verhältnisse schönes Fußballspiel. Aber freilich weit entfernt von dem was ich am Samstag auf Premiere Sport zu sehen bekam. Und wenn schon die Fußballer in einer Liga drittklassig sind, warum sollten die Fans dann nicht noch ein paar Stufen drunter stehen? Also hat der violette Idiotenhaufen zur linken Bildschirmseite sich hinter einem Transparent verschanzt (“15 Jahre Feuer und Flamme für unseren Verein – Bulldogs 92″) und nach etwa 20 Minuten (Spielstand 2:0) völlig unprovoziert den Rapid-Tormann spüren lassen, was der Austria-Fanklub darunter versteht, für seinen Klub Feuer und Flamme zu sein. Die Asozialen, die sich zur Stunde angeblich immer noch Straßenschlachten mit den anderen Idioten liefern, warfen brennende Feuerwerkskörper auf den Team-Torhüter Peya.
Schon das allein ist eigentlich ein Skandal in einem Land, das im nächsten Jahr die große Verantwortung trägt, eine Europameisterschaft auszurichten. Aber es wurde noch besser. Denn die rechte Bildschirmseite wurde von den nicht minder asozialen Ultras bevölkert, die ein paar Minuten später damit begannen die Polizei zu bewerfen und das Stadion auseinander zu nehmen, bis die (400!!!!) Einsatzkräfte damit begannen die Tribüne zu stürmen (was ich relativ bedrohlich fand, da die Randalierer in die Masse rannten und ein großes Gedränge begann).
In England würden enorme Strafen auf die heutigen Täter warten, die vermutlich nie wieder ein Stadion von innen sehen dürften (was angesichts des mitreissenden Fußballs auch schon eine echte Strafe ist). So hat man die Probleme mit der Gewalt am Fußballplatz dort in den Griff gekriegt. In Österreich, wo schwarze Spieler gerne mit Affenlauten verhöhnt werden und die meisten Fans bei jedem Spiel darauf zu sprechen kommen, dass “die drittklassigen Ausländer den heimischen Fußball kaputt machen” (was in Wahrheit natürlich an den letztklassigen Funktionären liegt, die auch regelmäßig die “Spitzenklubs” in den Ruin managen), wird einmal mehr nicht viel passieren. Denn schon in der Pause hat in der ORF-Übertragung ein Regierungsfunktionär mitgeteilt, wie man zu reagieren gedenkt: Mit Gesprächen.
Ein Jahr vor der Europameisterschaft wurde in Wahrheit schon mehr als genug geredet. Es sind Taten gefragt. Spiele in denen Sportler mit Geschossen attackiert werden, müssen sofort abgebrochen und vom Strafsenat entschieden werden. Über die Schuldigen müssen endlich harte Strafen verhängt werden, die im Idealfall über eine Datenbank mit einem europaweiten (mindestens aber bundesweiten) Stadionverbot verknüpft werden. Wenn vermummte, gewaltbereite Schläger mit Bomberjacke und Glatze weiterhin das Bild heimischer Fanklubs beherrschen, wird es nie mehr Spaß machen sich dieses Spiel anzusehen, das einige Ähnlichkeiten mit dem Fußball anderer Länder hat.
Wenn stimmt, was manche vermuten, nämlich dass Fußball aufschlussreich für die generelle Kultur einer Gesellschaft ist, dann ist das Urteil für Österreich vernichtend.
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16 Reaktionen bisher
Du hast dir das echt freiwillig gegeben?
So was mache ich schon lange nicht mit. Der österr. “Fußball” – wenn man es so nennen kann – ist tot. Der ÖFB ist eine Paradebeispiel, was in Österreich in vielen Bereichen schiefläuft.
Dass die Vereine so deppert sind, sich nicht von ihren “Fans” zu trennen, ist ein ganz eigenes Kapitel …
Gruß
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!!! | 4. March 2007 | 21:53
nicht freiwillig. wir sind mit jemandem mit raus nach wien gefahren, der aber unerwarteterweise vorher das derby sehen wollte. also hatte ich die auswahl zwischen derby schaun und frauengesprächen lauschen – bei allem abscheu hab ich mich fürs match entschieden
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4. March 2007 | 21:59
bengalen waren nach der bänderchoreo in der 15. min (für 15 jahre bulldogs).
vps
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!!! | 5. March 2007 | 15:22
ja, aber der große schriftzug war das ganze spiel über dort.
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5. March 2007 | 17:03
türlich, türlich.
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!!! | 5. March 2007 | 22:19
Naja, ich muß mal eine Lanze für den österr. Fußball brechen. Ein Spiel in England oder Deutschland wirkt aufgrund der Zuschauermassen anders als ein Spiel in Österreich. Ein Spiel vor 80.000 Zuschauern ist anders als vor 3500. Es wirkt anders. Ich hab Spiele in Deutschland gesehn, bei dem ich aus dem Stadion gegangen bin und gemeint hab, ich hab soeben das Beste Spiel meines Lebens gesehn. Kurz übers Spiel nachdenken, und dann kommt man zum Schluss, dass das Spiel maximal durchschnitt war, und man sich von der Atmosphäre einfach anstecken hat lassen. Zum Derby. Das Spiel war gut. Es gibt auch jede Woche in Deutschland/England… Spiele, die schlechter sind. Natürlich wars nicht europäische Spitzenklasse, aber es war kein schlechtes Spiel. Zu den Trotteln, die als Fans hingestellt werden: Das sind einige wenige. Solche “Ausschreitungen” hast leider in jedem Land der Welt, das ist keine Erfindung Österreichs. Bei uns wird eine Rauchbombe runtergeworfen, in deutschland kriegt der Olli Kahn einen Golfball auf den Kopf. In Südamerika werden Spieler nach verschossenen Elfmetern erschossen. Was in Italien in den letzten Wocehn passiert ist, wissen wir alle. Also, ich will diese Idioten nicht verteidigen, aber das ist garantiert keine österreichische Erfindung oder Eigenart.
Dass in England im Stadion so wenig passiert hat mehrere Gründe. Erstens ist (weils in England so extrem war) meines Wissens nach jeder Fan namentlich registriert. Zweitens gibts dort keine Zäune im Stadion. Klingt unlogisch, ist aber klar. Ein Aggressor, der sich von einem Zaun eingesperrt und dann wieder geschützt fühlt, wird in der Masse eher was aufs Spielfeld werfen als einer, der gefühlsmäßig “Mann gegen Mann” mit dem Spieler dortsteht. Und weiters gibts in England meines Wissens nach keine Stehplätze mehr, im Sitzen wirft sichs schwerer, im Sitzen ist man auch leichter ausmachbar.
Von den Problemen, dass bekannt gewaltbereite Rowdies – gerade von Seiten Rapids – aus Angst des Vereins vor den Fans immer und immer wieder ins Stadtion dürfen, ganz zu schweigen. Jeder der irgendwas wirft gehört mit Stadionverbot bestraft.
Also, es ist meiner Meinung nach an der Exekutive und an den Vereinen die Rahmenbedinungen zu schaffen, dass solche Idioten den Fußball nicht mehr in Verruf bringen.
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!!! | 6. March 2007 | 09:31
wobei es ja auch seinen grund hat, warum in england und deutschland 20-80.000 in jedes stadion, jede woche, zu jedem spiel hadschen, während man bei uns leere tribünen in kleinststadien antrifft (dass es in kleinen ländern anders ginge, zeigt ein blick richtung holland).
und neben dem permanenten häfenkick und der schlechten athmosphäre hat österreich noch zusätzlich dieses hooligan-problem (die so wenige nicht sein können, dafür passiert zu oft was – und auch beim derby waren das schonmal gut 100-150 leute im rapid-sektor die mit dem nassen fetzen gejagd gehören – und auch im austria sektor. wenn ich neben mir einen sitzen hab, der was aufs spielfeld wirft, dann werf ich den gleich nach. derartige vernunft ist aber auf den tribünen scheinbar nicht besonders verbreitet).
ich will ja nicht sagen, dass das gewaltproblem in österreich einzigartig ist, aber die gesamtkonstellation ist schon eine ganz besondere schande.
und da muss endlich was gemacht werden: sitzplatz-only und kartenkäufer zu registrieren sollten keine echte schwierigkeit darstellen. in solchen fällen wie am sonntag würd ich ja sofort die tribüne räumen – ohne rücksicht auf unschuldige. dann werden die leute wenigstens dazu gezwungen solche asozialen elementebeim nächsten mal eigenhändig zu entsorgen. grade bei den fanblocks…
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6. March 2007 | 11:33
Die wenigen Zuschauern sind aber mehr in Mentalität oder Vorurteilen, als in der Leistung begründet.
Ich kann Dir genau den Unterschied zwischen Österreich und Deutschland sagen. Ich persönlich war bis vor kurzer Zeit ein regelmäßiger Stadiongeher, bin sogar nur im Fansektor gewesen (weil die Atmosphäre dort am ehesten einem Fußballspiel nahekommt…
) Nicht einmal hab ich mich fragen lassen müssen, wie es das gibt, dass ich als halbwegs intelligenter Mensch auf einer Fantribüne bin, wo ja bekanntlich nur Leute stehn, die direkt mit Bananen von den Bäumen geholt wurden. Dass rund um mich hauptsächlich Magister, Dipl.Ings oder ähnliche, in höheren Positionen gestanden sind, das glaubt in Ö keiner. Fußballfan sein ist negativ belegt.
Zum Vergleich Deutschland: Wir fahren nach Dortmund (mit dem Zug) zu einem Europacupspiel. Auf dem Bahnhof angekommen, stehen wir – ich lüg Dich nicht an – geschätzte 10 Sekunden in mitten des Bahnhofs um uns zu orientieren. Sofort kommt ein Dortmunder zu uns, ob er uns helfen kann, wo wir hinwollen. Das ganze ist uns – ich lüge nicht – bis zum Spiel (am selben Tag) geschätzte 5-6 mal passiert. Nämlich dass wildfremde “normale” Menschen aller Altersstufen uns hilfsbereit zur Stelle waren, uns erklärt haben wo man gut Essen kann, wies zum Stadion geht, etc. Ohne dass wir irgendwen fragen mußten. Uns wurde einfach weitergeholfen.
In Deutschland (noch viel mehr nach der WM) ist es in allen gesellschaftlichen Schichten akzeptiert Fußballfan zu sein. Bei uns in Österreich nicht. Und das basiert meiner Meinung nach extrem viel auf falschen Vorurteilen (die durch so hirnrissige Ausschreitungen wie am Sonntag noch unterstützt werden), und auf diesen Vorurteilen basiert dann der Unterschied zwischen 80.000 Zuschauern in Dortmund, und 3500 im Horrstadion. So groß ist der sportliche Unterschied garantiert nicht.
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!!! | 6. March 2007 | 17:15
doch ist er schon, keine sorge. das was im horr-stadion am sonntag nicht so schlecht ausgesehen hat ist fußball der im internationalen vergleich vollkommen untergeht. du darfst nicht übersehen, dass der gegner der das gutes spiel der austria zugelassen hat, auch eine fußballerische nackerpatzerl-bande ist. das tempo allein (ganz abgesehen vom taktischen und technischen vermögen) ist meilenweit vom europäoischen spitzenfußball entfernt. das zeigt uns ja auch der internationale vergleich im moment sehr deutlich.
die sache mit der gesellschaftlichen akzeptanz ist halt ein katze-schwanz problem. was war zuerst da? die blöden beim fußball oder das vorurteil der blöden fußballer? sicher ist, dass die österreichischen fußball-aushängeschilder der letzten jahrzehnte großteils nicht grade intellektuelle waren. sich ein interview mit leuten wie ivanschitz oder wallner (oder früher herzog, polster) anzuhören, ist schon nah an der schmerzgrenze.
ich würde mal ganz salopp sagen, dass im österreichischen fußball vorne und hinten nichts zusammenpasst. das übel fängt bei der jugendarbeit an, geht über die manager und funktionäre der klubs, setzt sich über die medien und fans fort und endet nach einem resignierenden zwischenstopp bei den spielern der heimischen liga beim teamchef.
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6. March 2007 | 23:32
österreich hat ganz sicher kein hooligan problem.
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!!! | 7. March 2007 | 00:09
Dass vieles hint und vorn nicht zusammenpasst, da geb ich Dir Recht. Nachwuchsarbeit, falsche Arbeit bei den Vereinen (in Deutschland gibts für jeden neuen Legionär SOFORT deutschkurse, sicher Rhetorikkurse für Spieler, etc. Bei uns ist das Sache des Spielers…) Und dass die 100 Extremtrotteln in einem Fansektor bei 1500 Leuten mehr auffallen als 300 unter 25000, ist auch klar.
Gesellschaftliche Akzeptanz ist in meinen Augen durchaus machbar, nur tun die Vereine fast nichts dazu. Wenn ich mir die Kommentare von Seiten Rapids durchles, wo diese Volltrotteln verteidigt werden mit “Naja, aber die Polizei hat nicht deeskalierend gewirkt, die Fans werden halt einmal böse, wenn vor ihnen ein gepanzerter Polizist steht.”, dann frag ich mich schon. Diese Elemente gehören sofort aus allen Stadien verbannt. Die sollen sich von mir aus täglich einen Treffpunkt ausmachen um sich gegenseitig die Schädeln einzuhaun, aber nicht im Stadion, nicht rund ums Stadion, und vor allem nicht auf unschuldige. Die Austria probierts wenigstens, da werden Täter wirklich zur Rechenschaft gezogen, vor ein paar Wochen sind 3(?) Typen, die irgendwas im Stadion zerstört haben, dazu bestraft worden den Schaden auszugleichen. Reicht vermutlich nicht, ist aber ein Anfang. Von Seiten Rapids sind die Schuldigen an den Bankwürfen die Polizei und die Austria, das Stadion, eine provokante Werbetafel, aber garantiert nicht diese Trotteln. Ich hätte soviele Ideen wie man den Fußball aus diesem Eck rausholen könnte, aber die Vereine sehen scheinbar das Problem nicht.
Und natürlich ist der Fußball bei weitem nicht europäische Spitze, es ist auch unfair “Austria gegen Rapid” spielerisch mit “Liverpool gegen Barcelona” zu vergleichen. Aber den Vergleich mit “Frankfurt – Hannover”, “Sheffield – Everton” oder “Bilbao – Gimnastic” würde dieses Spiel lässig standhalten. (Vorausgesetzt man würgt den ORF Kommentator ab, und dreht bei beiden den Ton (inkl. Stimmung) weg. Dann würd man objektiv das Spiel verfolgen)
Vereine wie jetzt Salzburg oder die letzten Jahre die Austria würden sich in jedem europäischen Land in der höchsten Spielklasse halten. Bei uns ist nicht das Problem, dass alle Mannschaften so schwach sind, sondern dass die meisten Mannschaften wirklich schwach sind. Ich behaupte mal, dass Altach in der 2. Bundesliga nicht lang überleben würd. Deshalb wird es auch nie eine Mannschaft aus Österreich schaffen über Jahre international mitzuspielen. Sturm Graz hats 1-2 Jahre lang geschafft, die Austria hats vor 2 oder 3 Jahren geschafft, Rapid ist ein paar mal ins Europacupfinale gekommen, Salzburg auch. Das Problem ist, dass z.B. die Bayern sich gegen den Tabellenletzen mehr anstrengen müssen als Salzburg gegen den Tabellenzweiten. Nur wenn man jede Woche auf höchstem Niveau gefordert wird, kann man mittelfristig auch auf diesem Niveau längere Zeit spielen. Deshalb gibts immer wieder Mannschaften, die kurzfristig das Zeug dazu haben in Europa keine peinliche Figur abzugeben, aber eben nicht auf längere Zeit.
Zurück zum Thema: Das Derby war auch vom Tempo her um nichts schlechter als eine durchschnittliche Partie der deutschen Bundesliga. Ganz sicher nicht.
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!!! | 7. March 2007 | 08:09
seh ich anders. ich habs mir angesehen und war etwas verwundert, dass es so gut ausgesehen hat, bis ich dann mal auf die details geachtet hab. da hat jeder spieler 3-4 sekunden zeit um den ball anzunehmen und wird einfach katastrophal gedeckt – klar, dass da offensivspielzüge zustande kommen die zwischendurch dann auch mal gut aussehen.
und ja, mag sein, dass salzburg sich in der deutschen oder englischen liga knapp vorm abstieg derretten könnte oder in der holländischen um den uefa-cup mitspielen könnte, das wars dann aber auch schon.
kein österreichischer klub hat internationales format und abgsehen von kurzen ausreissern die meist in ärgsten finanziellen schwierigkeiten geendet haben (salzburg, gak, sturm, rapid – wahrscheinlich ohne stronach auch die austria), war das jetzt jahrzehntelang so. das problem ist nämlich nicht nur, dass die mannschaften in der heimischen liga nicht gefordert werden, das problem ist auch, dass die heimischen spitzenklubs die pimperlliga trotzdem nicht gewinnen und dementsprechend dann nicht dauergast in der championsleague werden oder wie der gak zwischendurch aus dummheit gegen albanische meister ausm uefa-cup fliegen.
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7. March 2007 | 12:01
Dann schau Dir mal am ARD/ZDF die deutsche Bundesliga an, und leg die selben Maßstäbe an.
Wenn der Gegner nicht grad zufällig Forechecking spielt (was auch in Österreich gespielt wird), dann haben die dort die selbe Zeit den Ball anzunehmen. Letzten Kommentar, weil wir uns eh nicht überzeugen können
: Der Österreichische Fußball ist wirklich nicht gut, aber er wird zu arg in Grund und Boden geredet.
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!!! | 7. March 2007 | 13:13
forechecking? es geht hier ja nicht um die ballannahme am eigenen 16er sondern um die am fremden!
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7. March 2007 | 13:15
Doch nicht mein letzte Kommentar
Am Strafraum hast selbst in der Regionalliga Österreichs nicht die Zeit um einen Ball 4 Sekunden lang unter Kontrolle zu bekommen…
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!!! | 7. March 2007 | 15:05
schau besser genau hin nächstes mal
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7. March 2007 | 15:06
Jetzt sag doch was!