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Rassistischer Akademiker-Wahnsinn

Zuwanderung? Braucht Österreich nicht. Zumindest, wenn es nach Dr. Wolfgang Caspart, Öffentlichkeitsbeauftragter der Freiheitlichen Akademiker Österreichs und Vorsitzender des Freiheitlichen Akademikerverbandes Salzburg, geht. Der meint nämlich, dass Österreich auch ohne Migration auskäme. Casparts “klare Worte aus Österreich” seien eine “brillante Analyse” zur “gehaltvolle[n]” Ausländerdebatte in Österreich. So sehen das zumindest dessen weitrechte Gesinnungsgenossen beim NPD-Blatt “Deutsche Stimme”. Die Aussagen des Wolfgang Caspart sind jedenfalls wahrlich brillant, auch wenn sich die Brillianz dieser Perle rassistischen Akademiker-Wahnsinns freilich darauf beschränkt, aufs Allerschönste zu veranschaulichen, dass verblendete Ausländerfeindlichkeit im akademischen Bereich kein Mythos ist. Wer keine Nerven aus Stahl hat, sollte sich den demagogischen Unfug Casparts allerdings nicht zumuten, sondern dem eigenen Wohlempfinden zuliebe an dieser Stelle das leserische Weite suchen. Für alle anderen sei der gefährliche Schwachsinn der Caspart’schen Ausführungen dokumentiert:

Wien/Linz (DS/Jn). In Österreich war jüngst eine gehaltvolle Debatte zur Ausländerfrage zu erleben. Die brillante Analyse Dr. Wolfgang Casparts, Öffentlichkeitsbeauftragter der Freiheitlichen Akademiker Österreichs und Vorsitzender des Freiheitlichen Akademikerverbandes Salzburg, – sie kursiert als Brief im Weltnetz – verdient es, auch der DS-Leserschaft zugänglich gemacht zu werden. Auf den Vorwurf, die Forderung nach einer konsequenten Rückführung sei unrealistisch, antwortet Casparts in dem Brief: »Man soll viel fordern, damit man wenigstens wenig erhält – zumal wenn man in der Sache überbordender Überfremdung Recht hat. Dies ist in der Politik (leider) Realismus.« Seine Argumente zur Zuwanderung sind ein Schlag ins Gesicht für jeden Multi-Kulti-Fanatiker: »Zuwanderung zum Ausgleich des Geburtendefizits ist überflüssig, auch wenn uns dies einige Blauäugige einreden wollen. Als Arbeitskräfte und Konsumenten brauchen wir Pseudoasylanten schon gar nicht, als Arbeitskräfte scheiden sie entweder aus oder dienen dem Lohndumping. Im übrigen brauchen unsere an sich übervölkerten Länder (vergleichen Sie nur die Einwohnerzahlen pro qkm) nicht einmal eine wachsende Bevölkerung, auch mit einem Bevölkerungsrückgang ließe sich leben (Mitteleuropa hatte schon mal wesentlich weniger Einwohner). Unseren Lebensstandard erhalten die Immigrantenmassen schon gar nicht, sondern sind Nettoempfänger im Sozialhaushalt (kosten mehr als sie bringen), beschneiden also aufs gröbste unseren Lebensstandard (u. a. bei Birg nachzulesen). Aus Sozialtouristen werden Sie nie ,Kulturdeutsche‘ machen oder ihre Kinder dazu erziehen können. Sie kamen nicht zu uns, um unser Wohlleben zu finanzieren, sondern um unsere Sozialstandards zu lukrieren (lukrieren – etwas erwerben, DS). Wenn wir nichts dagegen unternehmen, hört der Zustrom erst auf, wenn wir ein Drittes-Welt-Niveau wie in den Herkunftsländern unserer ,Asylanten‘ erreicht haben – dann ist es aber auch demographisch zu spät, weil wir dann eine Minderheit im eigenen Land geworden sind und von den anderen aufgesogen und assimiliert werden.«
Das Europa zum Nutz und Frommen der Europäer neu besiedelt wird, glaubt nicht nur Casperts nicht: »Sie glauben doch nicht ernsthaft, daß ein Subproletariat, das es in seinen Herkunftsländern schon zu nichts gebracht hat, Europa, Österreich oder Deutschland materiell wie intellektuell nur das geringste Positive bringen kann. Selbstverständlich entspricht es der traditionellen national-liberalen Haltung, daß jeder seine kulturelle Identität wahren und ausleben kann. Aber bitte sehr auch wir! Die zu uns kommenden Afro-Asiaten dürfen dies auch jederzeit in ihren angestammten Ländern. Aber nicht bei uns und das mit frecher Stirn, ermuntert durch ein regelrechtes Sozialgewerbe von linken Sozialbetreuern. Die Türken würden sich bedanken, kämen nur Hunderttausende Griechen und Armenier nach Anatolien zurück, um ihre ,kulturelle Identität wahren und ausleben zu können‘. Wenn Sie wo zu Gast sind, leben Sie sich dann auch hemmungslos auf Kosten Ihrer Gastgeber aus? Wie es mit den Minderheitenrechten, die wir dann vielleicht gnädig im eigenen Land von den Zugewanderten für uns erbitten, aussieht, sehen wir tagtäglich in deren Herkunftsländern. Erkundigen Sie sich doch zum Beispiel bei Kurden oder Chaldäern! Wir können nichts dafür, daß die Farbigen die Weißen hinausgeworfen haben und nun nicht mehr zurechtkommen. Die Hoffnung der Verbesserung der Lebensverhältnisse darf jederzeit in den Herkunftsländern des afro-asiatischen Sozialtouristen erfüllt werden; wenn es dort nicht möglich ist, werden wir dies nicht bei uns selbst finanzieren. Wie wirklich integrationswillige Einwanderer aussehen, erleben Sie in Amerika oder Australien, bei uns ist das Gegenteil der Fall. Sollen wir unsere Intelligenz im ,brain train‘ nach Übersee abgeben und als Ersatz dafür den Auswurf der Welt erhalten? …
Natürlich haben Sie Recht, daß wir entsprechende Gesetze brauchen. Doch wäre schon viel gewonnen, wenn die bereits bestehenden eingehalten und exekutiert würden (nachzulesen bei HR Winkler). Da dies aber nicht geschieht, weil Ideologen wie ehemalige ,Arbeiterparteien’ neue Unterschichten als Stimmvieh brauchen, benötigen wir eine harte Sprache und in weiterer Folge auch eine harte Politik. Noch ist es möglich, die ungebetenen Gäste loszuwerden, in einigen Jahrzehnten wird es zu spät sein, und Ihre nie im Leben ,Kulturdeutsche‘ Gewordenen werden uns erdrückt haben. Dies ist die moderne nationale Frage!…«
Ähnlich argumentierte auch die FPÖ Linz, die in einer Presseerklärung bedauerte, daß die ÖVP ihre Meinung zum Linzer Integrationsbeirat drastisch geändert habe, so stellte der Bezirksparteiobmann der FPÖ Linz, Detlef Wimmer, fest. »Wie der Linzer Rundschau zu entnehmen ist, tritt Klubobmann Stelzer sogar für die Aufwertung eines Gremiums ein, das er vor kurzem noch mit allen Mitteln bekämpft hat. Dieser plötzliche Meinungswandel stellt einen Verrat an allen ÖVP-Wählern dar, die keine ,Integration‘, sondern Zuwanderungsstopp und Anpassung aller bereits Zugewanderten wollen!«
Aus diesem Grund sah sich der Linzer FPÖ-Obmann veranlaßt, auf die eindeutige Linie der Freiheitlichen zu verweisen: »Integration im Sinn der Vermischung verschiedener Kulturen lehnen wir klar ab. Der Integrationsbeirat als offizielles Sprachrohr von Linzer Ausländern bringt herzlich wenig und verschwendet sinnlos unser Steuergeld. Wer sich wirklich an unsere Kultur anpassen und unsere Sprache erlernen will, braucht dazu keine sinnlosen Beiräte. Wenn man aber unbedingt einen Beirat einrichten will, dann muß er sich mit allen anpassungsunwilligen Zuwanderern befassen. Für sie kann es nur eine Antwort geben: Möglichst rasche Rückführung in ihre Heimat. In Österreich haben solche Menschen nichts verloren!«

Quelle: “Deutsche Stimme”

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| 29. May 2007

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