Blog

Datenschutz, Cold Calls und ein verwirrter Freund

 

Zum Thema Cold Calls:

Tom: Was gibts Neues?
O.: Jo, eh nix.
O.: Datenschutzprobleme halt.
Tom: Was?
O.: Heute früh hat mich irgendeine Firma angerufen, die wollten Reisegutscheine verkaufen
O.: Frau: Spreche ich mit B.?
O.: Ich: Mit O. B..
O.: Frau: Sohn von R. B.?
O.: Woher weiß die die Familienbeziehung? Die gibt man doch nirgends an.
Tom: Gute Frage

Sehr gute Frage sogar. Und solange solche Schweinerein nicht geklärt sind, sollten wir über eine Einschränkung des Datenschutzes auch keinesfalls nachdenken müssen.

 
Tom Schaffer | 31. May 2007

Du kannst uns ganz einfach auf verschiedenste Weise unterstützen. Danke!
Auf Twitter posten Auf Facebook posten Auf Delicious posten Digg it Poste auf SU Poste auf Scoop.at Abonniere die Seite! Registrieren/Einloggen Etwas spenden

6 Reaktionen bisher

    kritikus sagt:

    Die Frage ist leicht zu beantworten – es hat wohl irgendwo ein “Leck” gegeben, dh der Datenschutz ist offenbar irgendwo verletzt worden. Leider ist es aber zZt so, dass dieses “Leck” überhaupt nicht gesucht zu werden scheint. Sind die illegal erworbenen Daten einmal bei einem Adressverlag angelangt, sind sie quasi legal (Datenwäsche ;) ). Jede Firma kann dann offenbar unbehelligt Daten von diesen Verlagen beziehen und verwenden, egal woher die letztendlich stammen. Es regt sich zwar hin und wieder wer auf, aber richtig zu interessieren scheint es niemanden. Sonst würde man nämlich diesen Datenhändlern und auch jenen, die Daten “in gutem Glauben” verwenden, einmal kräftig auf den Zahn fühlen. Die diversen Lecks könnten schnell gefunden werden, da bin ich sicher.

    Das Problem ist meiner Meinung nach also nicht die Speicherung von Daten, sondern der Umgang mit diesen und die liederlich-halbherzige Verfolgung von offensichtlichen Missbräuchen.

    !!! | 31. May 2007 | 20:42
    Tom Schaffer sagt:

    es ist immer der umgang mit den gespeicherten daten, der das problem ist. der missbrauch ist ja die gefahr und der wird nie auszuschließen sein.

    31. May 2007 | 21:48
    thomas sagt:

    Die Frage ist glaub ich ganz einfach:

    Geraten.

    Wenn ich wo anrufen würd, und hör, dass ein jüngerer Mann mit dem selben Nachnamen abhebt , bleibt ausser “Sohn” nicht viel übrig.

    Ich bin absoluter Verfechter des Datenschutzes, aber in dem Fall auch ziemlich sicher, dass einfach geraten wurde.

    !!! | 1. June 2007 | 07:21
    Tom Schaffer sagt:

    nur hört man den unterschied zwischen einem jüngeren und älteren mann nicht, und meistens vermutet man auch nicht die mutter in der wohnung des sohnes, richtig? ;) der wurde ja nicht daheim angerufen sondern in seiner wohnung.

    1. June 2007 | 11:42
    Thomas sagt:

    Also, den Unterschied hört man ziemlich sicher… ;)
    Die Frage ist: Wollten sie Ihn oder den Vater sprechen. Wenn zweiteres, wirds ein blöder Zufall sein. Bei ersterem ists natürlich ein Skandal.

    !!! | 1. June 2007 | 16:52
    Tom Schaffer sagt:

    nochmal: die haben ihn angerufen, auf seinem handy in einem anderen ort – nicht bei den eltern daheim. und sie wollten ihn sprechen.

    1. June 2007 | 17:03

Jetzt sag doch was!

Registrierte UserInnen surfen hier ohne Werbung!