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Weltflüchtlingstag

 

Heute ist Weltflüchtlingstag. Und das ist gut so. Denn in der österreichischen Asyldebatte wird jede Hilfe gebraucht, die auf die unendlichen Strapazen der Asylwerber hinweist um die schwachsinnigen Sicherheitshysterien von Platter, Strache & Co. zu verwerfen.

Some 40 million people worldwide are already uprooted by violence and persecution, and it is likely that the future will see more people on the run as a growing number of push factors compound one another to create conditions for further forced displacement. (Quelle)

“Glücklicherweise werden die Meisten von uns in ihrem Leben nicht mit jenen Ängsten konfrontiert, die Menschen wie Sie und mich zur Flucht zwingen. Alles hinter sich zu lassen, dass einem vertraut, lieb und teuer war, bedeutet, sich in einer unsicheren Zukunft wiederzufinden, in einer fremden Umgebung. Stellen Sie sich vor, welche Courage es braucht, mit der Aussicht fertig zu werden, Monate, Jahre, womöglich ein ganzes Leben lang im Exil verbringen zu müssen.” – UN-Flüchtlingskommissar António Guterres (Quelle)

Auf derStandard.at gab es einen Chat mit UNHCR-Sprecher Roland Schönbauer, das Transcript findet man hier.

(Via SOSabendland.at)

 
Tom Schaffer | 20. June 2007

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4 Reaktionen bisher

    Mig sagt:

    Hmmm… habe ich voll verschwitzt, dass der heute ist. Gut, dass wenigstens du daran gedacht hast. Ich denke es ist immens wichtig, sich die Flüchtlingsproblematik stetig vor Augen zu halten. Sie ist immer aktuell. Und gerade in Österreich wird damit oftmals sehr schäbig damit umgegangen (bezogen auf den Reichtum des Landes).

    !!! | 21. June 2007 | 20:57
    Tom Schaffer sagt:

    war aber schon gestern ;)

    21. June 2007 | 22:49
    Mig sagt:

    Ein Tag auf oder ab macht ja auch nix aus… gibt eh 365 im Jahr davon, da muss man ned so genau sein ;)

    !!! | 22. June 2007 | 11:56
    mbr:points Roland Kobald sagt:

    Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass etwas zu hysterisch bei den Asylbestimmungen argumentiert wird. Dennoch, bei allem Verständnis für die Asylwerber, müssen bestimmte Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden. Allerdings: Ich weiß auch keine profunde, adäquate Lösung. Wer kann wirklich beurteilen, ob jemand ein “realer” Flüchtling ist oder nicht? Hier lassen sich keine allgemein gültigen Beurteilungskriterien finden, wie es bestimmte Politier/innnen in Österreich, aber auch anderswo, so gerne hätten. Natürlich kann es im Einzelfall passieren, dass über den Flüchtlingsstatus ein Drogendealer oder gar Terrorist ins Land eingeschmuggelt wird. Aber deshalb können 100 andere nicht über einen Kamm geschert werden. Gleich schwachsinnig ist dahingehend das Argument über die Sozialschmarotzer des staatlichen Sozialsystems. Natürlich gibt es immer ein paar schwarze Schafe, dennoch kann man deshalb andere Hilfebedürftige nicht ins selbe Eck drängen.

    Daher plädiere ich und wir von mbr:points für absolute Menschlichkeit im Umgang mit Flüchtlingen, Asylwerbern und allen anderen Menschen die Hilfe benötigen.

    Ist es in unserer neoliberalisierten Gesellschaft wirklich zu viel verlangt Humanität an den Tag zu legen?

    !!! | 23. June 2007 | 07:26

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