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Nur kurz: Über die Regierung, Wallraff und die Satanischen Verse

Aus Mangel an Zeit stelle ich nur flott meine zwei neuen Arbeiten vor: Regierungsklausur und Kunstuni-Ausstellung. Auf ersteres weise ich böse grinsend und ein bisserl stolz hin.

Spannend finde ich übrigens Günter Wallraffs Idee, “Die Satanischen Verse” von seinem Freund Salman Rushdie in der neuen Kölner Moschee vorzulesen. Die Begründung: Die DITIB habe ja behauptet, man werde die Moschee für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen – und wenn Moslems die Fatwa gegen den Schriftsteller unterstützen würden, sollten sie wenigstens wissen wieso.

Ist das provokant? Natürlich! Aber im Gegensatz zu den Aktionen von rechtsradikalem Gesocks glaube ich, dass das hier eine Provokation in einem vertretbaren Rahmen ist. Auch wenn oder gerade weil es sicher hitzige Diskussionen geben wird, ist das ein Schritt zum Dialog mit den Moslemgemeinden. Ich bin gespannt, wie die darauf reagieren, will aber nicht behaupten, dass es unverständlich wäre, wenn sie den Vorschlag ablehnen. Marx- oder Nietzsche-Vorlesungen würden in einer Kirche wohl auch nicht besonders viel Anklang finden.

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| 11. July 2007

3 Reaktionen bisher

    weltbeobachterin sagt:

    du darfst auch stolz sein, das erste ist ja genial großartig bösartig!

    Du hast den Nagel auf dem Kopf getroffen.

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    !!! | 11. July 2007 | 21:56
    chb sagt:

    Sag mal, was macht unser Kanzler da auf Bild Nr.9? ;-)

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    !!! | 12. July 2007 | 22:21
    Tom Schaffer sagt:

    geht bei einer drehtür rein, schaut aber lustig aus ;)

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    12. July 2007 | 22:23

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