Wie kann es sein, dass Spieler, die bei ihren Klubs die “Leistung” bringen, im Nationalteam zu Rohrkrepierern werden? Ganz einfach – der Trainer versagt, so wie auch die Spieler versagen. Das gesamte Nationalteam kann man nicht austauschen – den Trainer sehr wohl. Und das taktische Verhalten war im gestrigen Spiel wieder einmal mehr als schwach – hierfür ist der Trainer verantwortlich. Von der Offensive und vom Kampfgeist gar nicht zu sprechen …
Also: Euro 2008 ohne Hicke, am besten auch noch ohne Sticke
weil er weder ein brauchbares taktisches konzept hat, noch die richtigen spieler nominiert, noch die spieler zu kämpfen motivieren kann. bei der gestrigen scheissleistung fast 80 minuten zu warten um personell mal irgendwas am spielaufbau zu ändern, ist ein geistige bankrotterklärung des trainers.
Ohne der große Fußballversteher zu sein behaupte ich, dass es schon einen Niveauunterschied zwischen unserer ersten Liga und dem internationalen Geschehen gibt. Ein Profispieler m u s s 90 Minuten vollgas durchspielen können – auch dann, wenn er einmal nicht so gut drauf ist. Das ist das Mindeste, was er bringen muss.
Trainerwechsel hatten wir ja eh schon genug – das hat nie was genutzt. Der Hicke – nein ich bin nicht sein Fan – wird sicher von Anfang an gewusst haben, worauf er sich einlässt und wie das enden wird. Den Helmut Senekowitsch haben sie damals davongejagt, obwohl er Erfolg hatte. Also kann Hicke machen was er will, am Ende kriegt er sowieso den Stiefel…
das problem ist halt, dass der trainermarkt momentan keine erfolgreichen, freien namen hergibt (das wäre vor einem jahr mit einem freien hitzfeld, daum, etc. noch wesentlich besser gewesen). ein halbes jahr vor der EM bräuchte man außerdem einen fachmann, der den österreichischen fußball auch kennt, ansonsten würde es bis zum turnier wieder nur lauter experimente geben. daher wird es keinen trainerwechsel geben, auch wenn schön langsam jeder einsehen muss, dass es ohne einem überraschenden wunder in einer totalpleite in der gruppenphase enden wird.
darüber hinaus ist nicht nur der trainer schuld, sondern im prinzip die fehlende kompetenz an der spitze des öfb, sprich stickler, der übrigens auch für den teamchef verantwortlich zeichnet. hier würde ich mich über einen neutralen experten anstatt eines lotteriechefs freuen, ebenso über einen teammanager wie bierhoff in deutschland (aber bitte nicht den andi herzog, siehe dazu http://derstandard.at/?id=3025315 ). ein vorschlag von meiner seite wäre öfb-präsident andreas lindinger, externer sportlicher berater martin blumenau, teamchef franco foda (!) (oder ein anderer ausländischer trainer) und teammanger fällt mir gerade niemand ein.
die beste aktuell mögliche kurzfristige lösung wäre es willi ruttensteiner vom co-trainer zum teamchef zu befördern. ein fachmann, der das team in- und auswendig kennt, aber nicht in solchen seilschaften wie hicke hängt…
ad Hickersberger und Stickler: ein alter Spezl von mir hat da vor einiger Zeit, eine Web-”Initiative” ins Leben gerufen: http://www.euro2008-dierettung.at.tt/
wahrlich unglaublich was unser team da regelmäßig abliefert finds nach wie vor schade dass man seinerzeit nicht den schoko schachner als teamchef verpflichtet hat…
Like! 0
8. September 2007 | 22:11
Thomas sagt:
Ich gebe Tom Recht, wobei das Problem weder bei Hickersberger anfängt, noch aufhört.
Hickersberger spielt absolut ohne taktisches Konzept, ohne Linie. Es ist zwar besser als unter Krankl, aber trotzdem weit vom internationalen Niveau entfernt. Wenn man sich anschaut, dass Japan (!!!) nicht nur technisch und läuferisch unserem Team überlegen war, sondern auch taktisch, wenn man gesehn hat, dass die Raumaufteilung bei uns so katastrophal war, dass eigentlich jeder Abpraller auf beiden Seiten sofort beim Gegner war, dann kann einem vor der EM wirklich Angst und Bange werden.
Die Probleme sind aber leider damit nicht vorbei. Das Problem ist, dass es in Wirklichkeit keine Generation zwischen 25und 33 in Ö gibt. Nicht böse sein, aber ein Mörz, ein Patocha, etc hätten vor 10 Jahren im Nationalteam nichtmal Schuhputzen dürfen, jetzt sind sie Stammspieler. Es gibt starke sehr alte Spieler, und die ganz Jungen, die jetzt nachkommen, sind vermutlich nächstes Jahr zu jung. Diejenigen, die “im Besten Fußballeralter” sind, haben bei weitem keine ausreichende Qulität.
Dann ist scheinbar der Verband unfähig. Krankl ist viel zu lang mitgeschleppt worden, und nicht durch einen guten Teamtrainer ersetzt worden. Hickersberger dürft seine Qualitäten als Klubtrainer haben, als Teamtrainer halt ich nicht viel von ihm.
Und sorry, wir sind kein Land, dass freiwillig auf Leistungsträger der Premiere League verzichten sollte. Gott sei Dank haben sie es beim Pogatez eingesehn, den Psychopauli kriegst eh nicht ins Team, von seiner Qualität her sollte er aber dort spielen. (So irre der sonst auch sein mag)
a. warum ist scharner irre?
b. es dürfte sämtliche aktuellen superstars der welt freuen, dass ihr “bestes fußballeralter” erst kommt. 25-33 ist international eher der weg in die pension, nur in österreich dauerts halt so lang, bis man sich den “respekt” der verkalkten funktionäre überhaupt erst verdienen darf. wenn ich noch einmal hören muss, das 19-24 jahre alte spieler zu jung für das nationalteam sind, muss ich kotzen. für eine solche aussage müsste ein “fußballexperte” überall auf der welt die sachen packen – bei uns sagts der teamtrainer im fernsehen!
Like! 0
10. September 2007 | 13:43
Thomas sagt:
Ich gebe Dir Recht, dass bei uns die Talente zu lange verhätschelt werden. Das stimmt schon. Aber zum Top Spieler werden die Leut im Alter von 25-33. Die Mischung muß natürlich stimmen. Und ich versteh auch nicht, wieso bei z.B. der Austria talente jahrelang in der Red Zak stillgestellt werden. Aber mit 25 oder 30 bist auch international noch kein Auslaufmodell, wie alt ist der Zidane im Fußball geworden?
Zum Scharner: Naja, einerseids ist er dem V. Hobel geradezu hörig. Wenn dieser sagt: “Wenn Du nicht auf Deiner Lieblingsposition eingesetzt wirst, dann sagst Du dem Trainer, dass Du gar nicht spielst”, dann macht er das. So schon geschehn (Bei Jogi Löw, dem jetzt in den Himmel gelobten D-Trainer). Das ist keine Profieinstellung. Ein Profi darf seine Kritik gerne jedem Trainer der Welt sagen, aber Fußball ist und bleibt ein Mannschaftssport. Und wenn der Trainer meint, dass es für die Mannschaft am Besten ist, dass er Mittelstürmer spielen muß, dann muß er dort auch das Beste geben.
Aber fast noch besser find ich ja noch die Geschichte, dass er glaubt, den ÖFB erpressen zu können, in dem er erklärt, dass er nur dann ins Team zurückkehrt, wenn der ÖFB den Valentin Hobel anstellt….
katastrophe. und wie der hicke dann nach dem spiel noch selbstherrlich erscheinend nach einem “besseren trainer in österreich” fragte (wieso soll der eigentlich in österreich arbeiten müssen?) und irgendwo eine verbesserung gesehen haben will. nur weil sich die chilenen in komplett neuer formation erst nach 15 minuten gefunden haben, waren die österreicher noch lange nicht in irgendeiner form gut.
christopher d. ryans kommentar zu einem antritt von garics zu einem 1 gegen 1 duell spricht bände. in österreich freut man sich, wenn jemand einmal in 90 minuten die grundlegenden prinzipien des sports begriffen hat…
Like! 0
11. September 2007 | 23:37
Relator sagt:
Gute Neuigkeiten. Laut internen Informationen der APA und einigen Insiderkreisen wird Hicke morgen fliegen und im ÖFB eine Revultion stattfinden.
17 Reaktionen bisher
Warum?
Wenn die (offenbar geldmäßig gesättigten) Spieler zu wenig laufen wird es nichts helfen, den Trainer zu stanzen…
Like!
0
!!! | 8. September 2007 | 09:34
Wie kann es sein, dass Spieler, die bei ihren Klubs die “Leistung” bringen, im Nationalteam zu Rohrkrepierern werden? Ganz einfach – der Trainer versagt, so wie auch die Spieler versagen. Das gesamte Nationalteam kann man nicht austauschen – den Trainer sehr wohl. Und das taktische Verhalten war im gestrigen Spiel wieder einmal mehr als schwach – hierfür ist der Trainer verantwortlich. Von der Offensive und vom Kampfgeist gar nicht zu sprechen …
Also: Euro 2008 ohne Hicke, am besten auch noch ohne Sticke
Like!
0
!!! | 8. September 2007 | 10:57
weil er weder ein brauchbares taktisches konzept hat, noch die richtigen spieler nominiert, noch die spieler zu kämpfen motivieren kann. bei der gestrigen scheissleistung fast 80 minuten zu warten um personell mal irgendwas am spielaufbau zu ändern, ist ein geistige bankrotterklärung des trainers.
Like!
0
8. September 2007 | 11:41
Ohne der große Fußballversteher zu sein behaupte ich, dass es schon einen Niveauunterschied zwischen unserer ersten Liga und dem internationalen Geschehen gibt. Ein Profispieler m u s s 90 Minuten vollgas durchspielen können – auch dann, wenn er einmal nicht so gut drauf ist. Das ist das Mindeste, was er bringen muss.
Trainerwechsel hatten wir ja eh schon genug – das hat nie was genutzt. Der Hicke – nein ich bin nicht sein Fan – wird sicher von Anfang an gewusst haben, worauf er sich einlässt und wie das enden wird. Den Helmut Senekowitsch haben sie damals davongejagt, obwohl er Erfolg hatte. Also kann Hicke machen was er will, am Ende kriegt er sowieso den Stiefel…
Like!
0
!!! | 8. September 2007 | 12:19
http://www.rigardi.org/index.php/a/2007/09/08/sorry_hicke_ein_offener_brief
Meine Gedanken hierzu.
Like!
0
!!! | 8. September 2007 | 13:35
das problem ist halt, dass der trainermarkt momentan keine erfolgreichen, freien namen hergibt (das wäre vor einem jahr mit einem freien hitzfeld, daum, etc. noch wesentlich besser gewesen). ein halbes jahr vor der EM bräuchte man außerdem einen fachmann, der den österreichischen fußball auch kennt, ansonsten würde es bis zum turnier wieder nur lauter experimente geben. daher wird es keinen trainerwechsel geben, auch wenn schön langsam jeder einsehen muss, dass es ohne einem überraschenden wunder in einer totalpleite in der gruppenphase enden wird.
darüber hinaus ist nicht nur der trainer schuld, sondern im prinzip die fehlende kompetenz an der spitze des öfb, sprich stickler, der übrigens auch für den teamchef verantwortlich zeichnet. hier würde ich mich über einen neutralen experten anstatt eines lotteriechefs freuen, ebenso über einen teammanager wie bierhoff in deutschland (aber bitte nicht den andi herzog, siehe dazu http://derstandard.at/?id=3025315 ). ein vorschlag von meiner seite wäre öfb-präsident andreas lindinger, externer sportlicher berater martin blumenau, teamchef franco foda (!) (oder ein anderer ausländischer trainer) und teammanger fällt mir gerade niemand ein.
Like!
0
!!! | 8. September 2007 | 14:09
die beste aktuell mögliche kurzfristige lösung wäre es willi ruttensteiner vom co-trainer zum teamchef zu befördern. ein fachmann, der das team in- und auswendig kennt, aber nicht in solchen seilschaften wie hicke hängt…
Like!
0
!!! | 8. September 2007 | 14:10
ad Hickersberger und Stickler: ein alter Spezl von mir hat da vor einiger Zeit, eine Web-”Initiative” ins Leben gerufen: http://www.euro2008-dierettung.at.tt/
Like!
0
!!! | 8. September 2007 | 14:20
Das Nationalteam ist wirklich wie das reinste Irrenhaus. Mir fehlen die Worte.
Like!
0
!!! | 8. September 2007 | 15:16
wahrlich unglaublich was unser team da regelmäßig abliefert
finds nach wie vor schade dass man seinerzeit nicht den schoko schachner als teamchef verpflichtet hat…
Like!
0
8. September 2007 | 22:11
Ich gebe Tom Recht, wobei das Problem weder bei Hickersberger anfängt, noch aufhört.
Hickersberger spielt absolut ohne taktisches Konzept, ohne Linie. Es ist zwar besser als unter Krankl, aber trotzdem weit vom internationalen Niveau entfernt. Wenn man sich anschaut, dass Japan (!!!) nicht nur technisch und läuferisch unserem Team überlegen war, sondern auch taktisch, wenn man gesehn hat, dass die Raumaufteilung bei uns so katastrophal war, dass eigentlich jeder Abpraller auf beiden Seiten sofort beim Gegner war, dann kann einem vor der EM wirklich Angst und Bange werden.
Die Probleme sind aber leider damit nicht vorbei. Das Problem ist, dass es in Wirklichkeit keine Generation zwischen 25und 33 in Ö gibt. Nicht böse sein, aber ein Mörz, ein Patocha, etc hätten vor 10 Jahren im Nationalteam nichtmal Schuhputzen dürfen, jetzt sind sie Stammspieler. Es gibt starke sehr alte Spieler, und die ganz Jungen, die jetzt nachkommen, sind vermutlich nächstes Jahr zu jung. Diejenigen, die “im Besten Fußballeralter” sind, haben bei weitem keine ausreichende Qulität.
Dann ist scheinbar der Verband unfähig. Krankl ist viel zu lang mitgeschleppt worden, und nicht durch einen guten Teamtrainer ersetzt worden. Hickersberger dürft seine Qualitäten als Klubtrainer haben, als Teamtrainer halt ich nicht viel von ihm.
Und sorry, wir sind kein Land, dass freiwillig auf Leistungsträger der Premiere League verzichten sollte. Gott sei Dank haben sie es beim Pogatez eingesehn, den Psychopauli kriegst eh nicht ins Team, von seiner Qualität her sollte er aber dort spielen. (So irre der sonst auch sein mag)
Like!
0
!!! | 10. September 2007 | 07:52
a. warum ist scharner irre?
25-33 ist international eher der weg in die pension, nur in österreich dauerts halt so lang, bis man sich den “respekt” der verkalkten funktionäre überhaupt erst verdienen darf. wenn ich noch einmal hören muss, das 19-24 jahre alte spieler zu jung für das nationalteam sind, muss ich kotzen. für eine solche aussage müsste ein “fußballexperte” überall auf der welt die sachen packen – bei uns sagts der teamtrainer im fernsehen!
b. es dürfte sämtliche aktuellen superstars der welt freuen, dass ihr “bestes fußballeralter” erst kommt.
Like!
0
10. September 2007 | 13:43
Ich gebe Dir Recht, dass bei uns die Talente zu lange verhätschelt werden. Das stimmt schon. Aber zum Top Spieler werden die Leut im Alter von 25-33. Die Mischung muß natürlich stimmen. Und ich versteh auch nicht, wieso bei z.B. der Austria talente jahrelang in der Red Zak stillgestellt werden. Aber mit 25 oder 30 bist auch international noch kein Auslaufmodell, wie alt ist der Zidane im Fußball geworden?
Zum Scharner: Naja, einerseids ist er dem V. Hobel geradezu hörig. Wenn dieser sagt: “Wenn Du nicht auf Deiner Lieblingsposition eingesetzt wirst, dann sagst Du dem Trainer, dass Du gar nicht spielst”, dann macht er das. So schon geschehn (Bei Jogi Löw, dem jetzt in den Himmel gelobten D-Trainer). Das ist keine Profieinstellung. Ein Profi darf seine Kritik gerne jedem Trainer der Welt sagen, aber Fußball ist und bleibt ein Mannschaftssport. Und wenn der Trainer meint, dass es für die Mannschaft am Besten ist, dass er Mittelstürmer spielen muß, dann muß er dort auch das Beste geben.
Aber fast noch besser find ich ja noch die Geschichte, dass er glaubt, den ÖFB erpressen zu können, in dem er erklärt, dass er nur dann ins Team zurückkehrt, wenn der ÖFB den Valentin Hobel anstellt….
Like!
0
!!! | 10. September 2007 | 15:05
Heute mehr denn je…
Like!
0
!!! | 11. September 2007 | 23:33
katastrophe. und wie der hicke dann nach dem spiel noch selbstherrlich erscheinend nach einem “besseren trainer in österreich” fragte (wieso soll der eigentlich in österreich arbeiten müssen?) und irgendwo eine verbesserung gesehen haben will. nur weil sich die chilenen in komplett neuer formation erst nach 15 minuten gefunden haben, waren die österreicher noch lange nicht in irgendeiner form gut.
christopher d. ryans kommentar zu einem antritt von garics zu einem 1 gegen 1 duell spricht bände. in österreich freut man sich, wenn jemand einmal in 90 minuten die grundlegenden prinzipien des sports begriffen hat…
Like!
0
11. September 2007 | 23:37
Gute Neuigkeiten. Laut internen Informationen der APA und einigen Insiderkreisen wird Hicke morgen fliegen und im ÖFB eine Revultion stattfinden.
#http://www.nachrichten.at/sport/590623
Like!
0
!!! | 12. September 2007 | 00:06
Dieser Mann muss wieder her!
Like!
0
28. February 2010 | 12:08
Jetzt sag doch was!