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Bier in Gefahr
Ottakringer beliefert künftig auch Hofer. Rewe (Billa, Merkur, Penny, Bipa) und Spar reagieren mit Drohungen, Produkte der Brauerei aus dem Sortiment zu nehmen. Wo ist die Debatte über die Marktkonzentration und Macht im österreichischen Handel? Wenn schon nicht der Verstand uns zum Handeln bewegt, unser Bier müsste es uns doch wenigstens wert sein…
Kleine Veranschaulichung: Meine Blitzrecherche ergab, dass Hofer (der immerhin drittgrößte Anbieter in Österreich, dreieinhalb mal so groß wie Adeg als Nummer 4, und seinerseits bestimmt kein Heiliger) in Wien 20 Läden besitzt. Weniger als Billa allein im 10. Bezirk. Spar führt insgesamt 141 und allein Billa 259 Filialen in Wien. Das teilweise Ausscheiden aus den Regalen bei Rewe und Spar würde Ottakringer also zum Beispiel im Heimatbundesland schwer treffen. Ein Schelm, wer da Erpressung wittert…
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7 Reaktionen bisher
der erste Absatz ist sehr missverständlich formuliert. Ich nehme an, hinter “Ottakringer beliefert künftig auch Hofer (hat etwa 370 Filialen),” hätte statt dem Beistrich ein Punkt gehört?
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!!! | 11. October 2007 | 14:05
jap, hast es anscheinend schon vor der überarbeitung gelesen
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11. October 2007 | 14:13
Das ist doch absolut lächerlich, was Rewe und Spar da aufführen. Das Bier, das Ottakringer an den Hofer liefern wird, läuft ja nicht unter der “Ottakringer”-Marke, sondern unter einer eigenen Marke (“Kühles Blondes”, IIRC). Und z.B. Rewe kriegt von Ottakringer bereits jetzt ein “Billig-Bier” von der Ottakringer-Brauerei geliefert, und zwar das “Gambrinus”.
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!!! | 11. October 2007 | 14:25
Das Ottakringer mag ich sowieso nicht. Die hatten noch nie eine gefällige Flasche und das Engagement im Iran geht mir gegen den Strich
Aber im Ernst, die kleinen Läden wurden alle umgebracht und jetzt matchen eben die Großen. Das ist imho normal. Und dass mehr die Fetzen fliegen, wenn sich zwei Dinosaurier in die Haare kriegen, als wenn selbiges bei zwei Mäusen passiert, ist im Geschäftsleben auch normal. Wir haben das ja alle so gewollt (zumindest nicht durch Einkaufen beim Kreißler verhindert), darum ist es halt so…
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!!! | 11. October 2007 | 17:28
Ja, so kann man seine Marktmacht ausnutzen oder es zumindest versuchen. Das passiert halt, wenn die Vertriebswege über Oligopole führen. Oligopole, zu der schließlich und endlich auch der Konsument (mehr als maßgeblich) beigetragen hat.
Für mich persönlich, rein auf die Bier-Frage bezogen, jedoch nur sekundär wichtig, da ich ja Stiegl bei weitem besser finde
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!!! | 11. October 2007 | 18:04
ja ich hab auch schon bessere biere kennengelernt, aber ich mag ottakringer trotzdem.
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11. October 2007 | 18:50
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