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Fällt das Internet, fallen wir alle
Am ersten Tag finden das in der WG noch alle lustig. Man setzt sich vermehrt zusammen und spricht miteinander. Am zweiten Tag wacht man bereits zu unmenschlicher Zeit auf, weil ein paar Leute sich in der Küche streiten. Alle sind schlecht gelaunt – sie haben nichts zu tun, weil so vieles über das Internet erledigt wird. Am dritten Tag sucht man sich bereits einen gemeinsamen Schuldigen und versöhnt sich wieder.
Keine Lernplattform, keine Recherchemöglichkeit, keine Gratis-Telefongespräche, kein Runterladen eines Songs, kein Online-Spielen, kein schnelles Nachschlagen einer brennenden Frage bei Wikipedia, kein einfaches, vielfältiges News-Medium. Wenn das Internet nicht funktioniert, merkt man erst, wie einfach es unser Leben macht. Wie konnten Menschen früher überhaupt studieren und wie hoch müssen ihre Telefonrechnung gewesen sein?
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2 Reaktionen bisher
Und wie studieren heute noch vereinzelt Leute ohne Inet?
Wobei: Recherchetechnisch hab ich mir einen recht guten Schatz an Fachliteratur angelegt, sollten alle Stricke reissen (das passiert hier in meinem Heim öfter, zu dem sind die 2 m/bit über einen scheiss-restriktiven ISA Proxy für 120 Leute zu Stoßzeiten erbärmlich langsam) bin ich damit gut versorgt, selbst in vielen Detailfragen. Dann gibt es hier genügend Pokerspieler, Schachspieler usw etc. – also mittelfristig auch Unterhaltung. Ansonsten bleibt halt noch Lernen aus VO-Readern für noch ausstehende Klausuren, was man sonst gerne vertagt und stattdessen irgendwas nebensächliches im Inet macht.
Wenns ganz dringend ist sinds von mir zum Salzburger Bahnhof keine 5 Minuten, allein dort stehen zumindest 3 Internetcafes herum.
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!!! | 15. October 2007 | 16:14
dank mobilem internet kann das chello ruhig mal ein weilchen ausfallen, die alternative ist jederzeit parat. online bin ich somit praktisch immer…
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!!! | 15. October 2007 | 16:50
Jetzt sag doch was!