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Schwarze … einfach ÖVP halt
Die ÖVP will beim Koalitionspartner SPÖ eine “Homepage-Affäre” ausgemacht haben. ÖVP-Sozialsprecher Werner Amon forderte heute in einer Aussendung “lückenlose Aufklärung” über das Weblog von Sozialminister Erwin Buchinger (SPÖ), das “offensichtlich mit Steuergeldern finanziert” werde.
Ob die 50€ jährliche Kosten für die Domain den einzelnen Steuerzahler wohl in den Ruin treiben? Dass eine Partei sich über ein Weblog echauffiert, die noch vor nicht allzu langer Zeit Karl-Heinz “Mr. Homepage” Grasser als Kanzlerkandidaten im Gespräch hatte (wir erinnern uns, der hatte eine 175.00 Euro teure Webseite von der Industriellenvereinigung gesponsert bekommen und nicht einmal versteuert) – wunderbar!
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4 Reaktionen bisher
wennschon hyperventiliert wird, könnte man auch nachfragen, was die in letzter zeit häufig gewordenen großen inserate in den zeitungen kosten, die die damen und herren gerne schalten, um sich selbst zu beweihräuchern. oder die andere partei zu kritisieren. darin sind sie sich ziemlich ebenbürtig, und ich glaube, da lassen sich die 50€ auch noch leicht dazunehmen.
[trotzdem frage ich mich immer wieder: warum haben manche leute keinen weitblick? wer den koalitionspartner einschätzen kann, würde in weiser voraussicht anders handeln und ersparte sich eine solche diskussion]
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!!! | 9. November 2007 | 07:21
vom Prinzip her ist es nicht in Ordnung, genauso wie die GrasserHP.
wobei uns der Buchinger doch mittlerweile noch billiger kommt. Wer weiß…
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!!! | 9. November 2007 | 20:56
also ich find da ehrlich gesagt nichts problematisches dran. lopatka und buchinger schreiben halt über ihren politischen alltag – das kostet den steuerzahler in wahrheit genau nix. die leute die für die wartung zuständig sind, würden auch sonst dort arbeiten und die 50€ für die domain – über sowas kann man sich nicht ernsthaft beschweren?
das prinzip der grasser-hp war keineswegs “genau so”. grasser hat von einer interessensvertretung einen gigantischen betrag gespendet gekriegt, über dessen verwendungszweck afaik bis heute nichts bekannt ist – eine homepage kostet jedenfalls nicht so viel.
hmmm… 50€ weblog vom steuergeld bezahlt oder 175.000 teure homepage von einer interessensvertretung. wo ist da die parallele?
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9. November 2007 | 22:51
ok, du hast recht, der Vergleich hinkt und das sind eh nur peanuts vom Lopatka und vom Buchinger auch wenn man die Arbeitszeit dazurechnet, der Politiker bzw. PR-Leute. Die Verhältnismäßigkeit gegenüber der HP vom Grasser habe ich falsch ausgedrückt. Letzteres regt mich auch wesentlich mehr auf. Den Blogs muss man doch zugestehen, dass sie so manche Information neben der PR verbergen, während die HP vom KHG nur auf PR aufgebaut war.
Ich meine, dass das Prinzip ist, das nicht klar ist wie was die Berechtigung der Kosten geklärt ist.
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!!! | 9. November 2007 | 23:23
Jetzt sag doch was!