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“They no longer can be said to have a free choice”

Ich will das Rauchen ja niemandem verbieten – prinzipiell halt nicht, öffentlich schon. Aber vermiesen, das geht schon.

But ask people directly: “Will you die of cancer? Will you get emphysema? What is the smell of a gangrenous foot? What is it like to cough to death in the night?” Most 13 or 14 year olds who start smoking don’t understand those things. They start as children, get addicted early, and then no longer can be said to have a free choice.

So this idea of an adult choice is wrong on so many levels. How many people know that smoking is not only a leading cause of erectile dysfunction but also of blindness and deafness? How many people know that there is a great amount of radioactivity in cigarette smoke? Or that we get more exposure to lead and arsenic through cigarette smoke than any other source? (FM4)

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| 28. February 2008

7 Reaktionen bisher

    maschi sagt:

    Vermiesen ist in Ordnung. Aber was anderes: Warum sehe ich Dinge im Feed so oft erst nach vielen Tagen… mir kommt vor, besonders im Comment Feed, aber vielleicht ist das dort auch nur leichter nachzuvollziehen, weil eben öfter was kommen müsste…? Beobachte das schon seit Wochen – und eigentlich nur mit den zurpolitik.com Feeds…

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    !!! | 29. February 2008 | 13:41
    chb sagt:

    Nettes Interview, auch wenn der Nazivergleich etwas seltsam rüberkommt, aber anscheinend braucht der Herr etwas um die Nazis mit den “Dries” in einen Topf zu werfen, wobei ja bei beiden die Motivation aus anderen gründen kam. Aber wers braucht …

    Was mich eher stört, ist diese Haltung, erwachsenen Menschen, die eigentlich unser ganzes “Sozialisationsprogramm westliche Welt 2.0″ durchlaufen haben, für unmündig erklären zu wollen. Menschen verhalten sich nunmal destruktiv, das fängt beim Rauchen an und endet beim Extremsport.

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    !!! | 29. February 2008 | 13:51
    Tom Schaffer sagt:

    nunja. ich halts schon für eine interessante frage: wie mündig ist ein süchtiger im bezug auf seine sucht?

    natürlich klingts immer sehr drastisch sowas zu formulieren, aber andererseits is es auch nicht weniger drastisch zu behaupten, langjährige kettenraucher hätten alles im griff…

    @maschi: den comments-feed beziehe ich nicht, der andere funktioniert afaik problemlos. wüsste leider auch nicht, was ich da technisch überprüfen müsste

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    29. February 2008 | 15:30
    Georg sagt:

    naja, beim Extremsport müssen die Beteiligten sich vorher erstmal einigermassen gesund betätigen, sonst ist die Ausübung entweder nicht möglich, oder noch riskanter als ohnehin schon. Und für gewöhnlich leidet da niemand anderes Gesundheit drunter, wenn jemand sicherungsfrei nur mit bloßen Händen eine zwei Kilometer hohe Bergwand hochzukraxeln versucht und dabei runterfliegt ;)

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    !!! | 1. March 2008 | 18:31
    chb sagt:

    @Georg: wieviele Leute sterben wohl bei Rettungsversuchen derjenigen die da raufkraxln? ;-)
    Außerdem hat das nichts mit Gesundheit zu tun, es geht um eigenverantwortlichkeit für sich selbst.
    Btw. Extremsport oder wie man das auch nennt, ist eigentlich schon wieder ungesund, wenn man die Folgeschäden berücksichtigt…

    @Tom: Sucht gehört zum Menschen dazu, entweder man entwickelt Strategien damit umzugehen aka Erziehung/Kultur oder die einzige Möglichkeit besteht dann in der Entmündigung von 2/3 aller Menschen, weil 1/3 meint es besser zu wissen. Geschichtlich gesehen ist das letztere schon lange gescheitert.

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    !!! | 2. March 2008 | 14:22
    Tom Schaffer sagt:

    @chb: sucht gehört zum menschen dazu bestreite ich gar nicht. deswegen bleibt eine sucht aber trotzdem eine sucht. und sucht impliziert ja eine unvernünftige abhängigkeit – eine art unmündigkeit in teilbereichen. ich bezweifle ernsthaft, dass kettenraucher im bezug auf das rauchen noch die kontrolle über sich haben. solche ganz objektiven wahrheiten sollte man meiner meinung nach sagen können, ohne gleich unterschwellig als faschistoid attackiert zu werden. auch wenns die betroffenen selbstverständlich nicht gerne hören.

    rauchen fällt in die eigenverantwortung. klar! darüber streite ich ebenfalls nicht. warum? weil es prinzipiell keine gefahr für andere menschen bringt (raucher am steuer sind im gegensatz zu heroinabhängigen am steuer ungefährlich). das gilt allerdings nur solange, wie es ohne beisein von anderen menschen praktiziert wird. und ebenso wie alkohol am steuer zum glück verboten ist, sollte auch öffentliches rauchen verboten sein.

    wo hier jemand für entmündigungen und umerziehung plädiert, musst du mir aber schon zeigen. etwas in die eigenverantwortung zu “entlassen” heißt sicher nicht, sich nicht mehr kritisch damit zu befassen (im gegenteil, das wäre fahrlässig). die fakten über das rauchen zu nennen gleicht natürlich fast schon einer umerziehungskampagne – das liegt allerdings daran, dass es halt eine extrem hässliche sache ist, nicht an einem vermeintlichen faschismus der aufklärer (gut, mag bei manchen auch der fall sein). die können nichts dafür, dass es darüber nicht viel nettes zu sagen gibt…

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    2. March 2008 | 16:52
    Georg sagt:

    @Georg: wieviele Leute sterben wohl bei Rettungsversuchen derjenigen die da raufkraxln? ;-)

    Vereinzelt wird da wohl wer draufehen, krass gesagt. In den allermeisten Fällen kommt es aber nicht zur Notwendigkeit einer Rettungsaktion, und selbst wenn, dann geht das Gros davon gut. Der Rauch schadet nicht mit x-prozentiger Wahrscheinlichkeit, er schadet immer. Wir reden nicht davon, dass es grausig riecht und nicht jeder gern in einer Nebelschwade sitzt, wir reden auch nicht von Kinkerlitzchen wie ein “bisschen Halskratzen”, wir reden von ernsthaften und mannigfaltigen Gesundheitsbeeinträchtigungen – nicht nur für sich selbst.

    Außerdem hat das nichts mit Gesundheit zu tun, es geht um eigenverantwortlichkeit für sich selbst.

    Gut erkannt, drum brauch ich dir auch nicht erzählen, dass dein Extremsportbeispiel hier eigentlich nix verloren hat.

    Rauchen in der eigenen Wohnung: permanente Verantwortlichkeit gegenüber nahestehenden Mitmenschen (familiärer Konsens), Besuchern (hoheitliches Vorrecht, weil privater Lebensraum – wahlweise auch Konsens) und zuletzt sich selbst (Sucht vs. Gesundheitsbewusstsein).

    Rauchen in Lokalen: Verantwortlichkeit gegenüber anderen Menschen (gesellschaftlicher Disput: Pseudofreiheit/Gewohnheitsrecht vs. medizinische Aufklärung/Wunsch nach gesundem Umfeld/Ablehnung von Zwangsbequalmung) ist hier das einzige was existiert. Und da im Lokalbereich niemand wohnt (auch nicht der Wirt) und dieser öffentlich ist gibt es auch kein Hoheitsrecht. Also müssen gleiche Bedingungen für alle geschaffen werden, die niemanden zu etwas zwingen, was per se ungesund ist. Rauch ist das, und wenn ich deinen unzureichenden Hinweis auf Selbstverantwortlichkeit (denn es hängt viel mehr Verantwortlichkeit gegenüber anderen mit drinnen) radikal interpretiere, dann wäre es mein gutes Recht einen Raucher im Lokal grün und blau zu schlagen, um mein der Selbstverantwortung unterliegendes Recht darauf, nicht zwangsbeglückt zu werden, durchzusetzen. Würde ich aber nicht einmal dann tun, wenn das Rauchverbot bereits beschlossen wäre. Aber dann stünde zumindest das Gesetz auf meiner Seite um den Wirt zu dessen Beachtung aufzufordern.

    Btw. Extremsport oder wie man das auch nennt, ist eigentlich schon wieder ungesund, wenn man die Folgeschäden berücksichtigt…

    Ja. Für den Extremsportler und sonst niemanden.

    @Tom: Sucht gehört zum Menschen dazu, entweder man entwickelt Strategien damit umzugehen aka Erziehung/Kultur oder die einzige Möglichkeit besteht dann in der Entmündigung von 2/3 aller Menschen, weil 1/3 meint es besser zu wissen. Geschichtlich gesehen ist das letztere schon lange gescheitert.

    Gestatte mir den Einwurf: Es geht hier nicht um alle Süchte, es geht hier um genau eine Sucht, weil diese eine direkte Auswirkungen auf die Gesundheit andere hat. Sucht ist so ziemlich DAS Gegenteil von Freiheit, also eine Form der Gefangenschaft, des Zwangs. Sicher sollte man in Sachen Sucht auch bei der Erziehung/Information ansetzen. Aber nur weil das bisher maximal unzureichend geschehen ist, begründet es keine formelle Hürdenfreiheit.

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    !!! | 3. March 2008 | 02:34

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