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	<title>Comments on: Die Ölkrise</title>
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	<description>Unabhängig über Politik, Gesellschaft und Medien. Österreich. EU. Global.</description>
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		<title>By: LAN</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/04/14/die-olkrise/#comment-4262</link>
		<dc:creator>LAN</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 17:55:33 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde das sind Fakten in diesem Artikel, aber die Entwicklungen gehen ohnedies bereits in die Richtung, dass Technologien entwickelt werden um die Abhängigkeit vom Öl zu verringern. Wieviel in diese Forschung gesteckt wird, hängt in unserem System namens Kapitalismus primär davon ab, wie die Nachfrage nach diesen Alternativen zum Öl ist. In Punkto Heizung gibt es hier bereits einen sehr guten Trend in Richtung Vermeidung (Passivhaus) bzw. Alternativen (Biomasse, Erdgas, etc.), in anderen Bereichen (bspw Hybridautos) ist das Umdenken leider noch nicht so weit vorangeschritten. Ich denke aber, dass die Tendenz in diesem Bereich aber in die richtige Richtung zeigt, komplett loslösen vom Öl wird man sich in naher und mittlerer Zukunft dennoch nicht (v.a. wird das in den nächsten 50 Jahren niemand machen, da das noch niemand persönlich erleben würde und ich altruistische Motive eher für die Ausnahme als die Regel halte), aber schon alleine aufgrund des sicherlich weiter voranschreitenden Preisanstiegs ist der Umstieg bzw. Verzicht zum Glück unaufhaltbar.

Mich wundert es auch nicht, dass die Finanz- und Lebensmittelkrise so viel höhere Wellen schlägt, schließlich betrifft dies konkrete, heutige Schicksale von Millionen von Menschen - hier gehts einfach gesagt &quot;nur&quot; ums Geld (in weiterer Folge auch um Arbeit, Existenz, etc.), dort gehts um das (Über-)Leben. Ich will nicht prognostizieren wie sich das weiterentwickelt, bin aber grundsätzlich momentan nicht unbedingt positiv gestimmt und halte vieles für möglich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde das sind Fakten in diesem Artikel, aber die Entwicklungen gehen ohnedies bereits in die Richtung, dass Technologien entwickelt werden um die Abhängigkeit vom Öl zu verringern. Wieviel in diese Forschung gesteckt wird, hängt in unserem System namens Kapitalismus primär davon ab, wie die Nachfrage nach diesen Alternativen zum Öl ist. In Punkto Heizung gibt es hier bereits einen sehr guten Trend in Richtung Vermeidung (Passivhaus) bzw. Alternativen (Biomasse, Erdgas, etc.), in anderen Bereichen (bspw Hybridautos) ist das Umdenken leider noch nicht so weit vorangeschritten. Ich denke aber, dass die Tendenz in diesem Bereich aber in die richtige Richtung zeigt, komplett loslösen vom Öl wird man sich in naher und mittlerer Zukunft dennoch nicht (v.a. wird das in den nächsten 50 Jahren niemand machen, da das noch niemand persönlich erleben würde und ich altruistische Motive eher für die Ausnahme als die Regel halte), aber schon alleine aufgrund des sicherlich weiter voranschreitenden Preisanstiegs ist der Umstieg bzw. Verzicht zum Glück unaufhaltbar.</p>
<p>Mich wundert es auch nicht, dass die Finanz- und Lebensmittelkrise so viel höhere Wellen schlägt, schließlich betrifft dies konkrete, heutige Schicksale von Millionen von Menschen &#8211; hier gehts einfach gesagt &#8220;nur&#8221; ums Geld (in weiterer Folge auch um Arbeit, Existenz, etc.), dort gehts um das (Über-)Leben. Ich will nicht prognostizieren wie sich das weiterentwickelt, bin aber grundsätzlich momentan nicht unbedingt positiv gestimmt und halte vieles für möglich.</p>
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	<item>
		<title>By: Tom Schaffer</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/04/14/die-olkrise/#comment-4259</link>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 14:03:04 +0000</pubDate>
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		<description>ob es jetzt faktisch verschwindet oder nur nicht mehr erschwinglich und nutzbar ist, ist doch bitte egal. fakt ist: öl ist kein rohstoff der zukunft und es ist fahrlässig sich drauf zu verlassen, dass zukünftige generationen diese technischen innovationen schon tätigen werden. wir müssen diese innovationen heute bereits anstreben und umsetzen. 

ganz abgesehen davon, dass eine (größere) unabhängigkeit von öl schon heute diverse positive politische effekte mit sich brächte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ob es jetzt faktisch verschwindet oder nur nicht mehr erschwinglich und nutzbar ist, ist doch bitte egal. fakt ist: öl ist kein rohstoff der zukunft und es ist fahrlässig sich drauf zu verlassen, dass zukünftige generationen diese technischen innovationen schon tätigen werden. wir müssen diese innovationen heute bereits anstreben und umsetzen. </p>
<p>ganz abgesehen davon, dass eine (größere) unabhängigkeit von öl schon heute diverse positive politische effekte mit sich brächte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: gimli999</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/04/14/die-olkrise/#comment-4258</link>
		<dc:creator>gimli999</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 12:54:21 +0000</pubDate>
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		<description>richtig, aber das bedeutet, daß es unserer Generation nich mehr gelingen wird, das Öl so komplett zu verbrennen, daß nachfolgende Generationen nicht mal mehr Plastik haben können.

Hier ist also für zukünftige Generationen genug Spielraum für technische Innovationen. Ausgehen wird uns das Öl also auch auf lange Sicht nicht. Wir werden nur ganz bald einfach nicht mehr genug haben um es zu verfeuern.

Zur Frage, warum es nicht ganz aus sein wird?
Hier kommt Xenons Paradoxon zur Anwendung. Die ersten 50% sidn ganz billig rauszuholen. Die Hälfte des Rests schon bedeutend teurer. Die nächste Hälfte wieder teurer (wir reden hier von 12,5% des Gesamten). Auf diese Art und Weise wird das letzte Prozentchen (und hier reden wir von Millionen Tonnen) noch eine ganze Weile halten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>richtig, aber das bedeutet, daß es unserer Generation nich mehr gelingen wird, das Öl so komplett zu verbrennen, daß nachfolgende Generationen nicht mal mehr Plastik haben können.</p>
<p>Hier ist also für zukünftige Generationen genug Spielraum für technische Innovationen. Ausgehen wird uns das Öl also auch auf lange Sicht nicht. Wir werden nur ganz bald einfach nicht mehr genug haben um es zu verfeuern.</p>
<p>Zur Frage, warum es nicht ganz aus sein wird?<br />
Hier kommt Xenons Paradoxon zur Anwendung. Die ersten 50% sidn ganz billig rauszuholen. Die Hälfte des Rests schon bedeutend teurer. Die nächste Hälfte wieder teurer (wir reden hier von 12,5% des Gesamten). Auf diese Art und Weise wird das letzte Prozentchen (und hier reden wir von Millionen Tonnen) noch eine ganze Weile halten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: laurenzennser</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/04/14/die-olkrise/#comment-4256</link>
		<dc:creator>laurenzennser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 10:27:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zurpolitik.com/?p=564#comment-4256</guid>
		<description>@gimli: wieso soll es mal nicht aus sein, das öl? jeder nicht-nachwachsede rohstoff ist endlich, das ist einfach eine frage der zeit. und die ölfelder werden nicht deswegen nur zur hälfte ausgebeutet, weil das teuer wäre, sondern auch, weil es technisch nicht geht, ein ölfeld zu 100 % auszubeuten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@gimli: wieso soll es mal nicht aus sein, das öl? jeder nicht-nachwachsede rohstoff ist endlich, das ist einfach eine frage der zeit. und die ölfelder werden nicht deswegen nur zur hälfte ausgebeutet, weil das teuer wäre, sondern auch, weil es technisch nicht geht, ein ölfeld zu 100 % auszubeuten.</p>
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	<item>
		<title>By: gimli999</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/04/14/die-olkrise/#comment-4254</link>
		<dc:creator>gimli999</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 07:03:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zurpolitik.com/?p=564#comment-4254</guid>
		<description>Mir gefällt die Aussage nicht, daß das Öl mal aus wäre. Im Moment werden Ölfelder gerade zu mehr als 50% ausgebeutet bevor das Fördern teurer wäre als die Nächste Quelle auszupumpen.

Ich bin aber ein Anhänger der Peak Oil Theorie, die besagt das es in absehbarer Zeit (ob morgen oder in 30 Jahren ist fast irrelevant) einmal einen Rückganb bei der Ölproduktion geben wird (also auf 99% der Vormonats) und das damit die Ressource Öl wirklich kanpper ist als der Bedarf. Mein Beispiel ist hier mit Wurstsemmeln. Vier hungrige Leute finden für 4 Wurstsemmeln (WS) einen Preis von 1 adequat. Wenn aber dann am nächsten Tag nur 3 WS zur verfügung stehen wird der Preis nicht bloß auf 1,33 steigen sondern auf das gesamte verfügbare Geld des ärmsten der vier Leute. 

Verteilungskampf wird dann bedeuten, daß der Ölpreis also auf ein Vielfaches des heutigen steigt und zwar genau auf den Preis den sich China/Indien/Afrika nicht mehr leisten können und deren Wirtschaft damit brach liegt und die Menschen verhungern.

Aber unsere Superregierung hat eh Kyoto unterschrieben </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir gefällt die Aussage nicht, daß das Öl mal aus wäre. Im Moment werden Ölfelder gerade zu mehr als 50% ausgebeutet bevor das Fördern teurer wäre als die Nächste Quelle auszupumpen.</p>
<p>Ich bin aber ein Anhänger der Peak Oil Theorie, die besagt das es in absehbarer Zeit (ob morgen oder in 30 Jahren ist fast irrelevant) einmal einen Rückganb bei der Ölproduktion geben wird (also auf 99% der Vormonats) und das damit die Ressource Öl wirklich kanpper ist als der Bedarf. Mein Beispiel ist hier mit Wurstsemmeln. Vier hungrige Leute finden für 4 Wurstsemmeln (WS) einen Preis von 1 adequat. Wenn aber dann am nächsten Tag nur 3 WS zur verfügung stehen wird der Preis nicht bloß auf 1,33 steigen sondern auf das gesamte verfügbare Geld des ärmsten der vier Leute. </p>
<p>Verteilungskampf wird dann bedeuten, daß der Ölpreis also auf ein Vielfaches des heutigen steigt und zwar genau auf den Preis den sich China/Indien/Afrika nicht mehr leisten können und deren Wirtschaft damit brach liegt und die Menschen verhungern.</p>
<p>Aber unsere Superregierung hat eh Kyoto unterschrieben</p>
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