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Ausländische Studenten müssen China verlassen

Gut, das chinesische Regime besetzt seit Jahrzehnten Gebiete gegen den Willen der dortigen Bevölkerung, versucht ganze Kulturen auszulöschen, stützt andere brutale Diktaturen und täglich werden im Durchschnitt fast vier Menschen hingerichtet – oft ohne fairen Prozess. Trotzdem wird von offiziellen Olympiavertretern ständig so getan, als habe man mit der Vergabe der Sommerspiele nach Peking eine Art soziale und politische Revolution bewirkt. Diese eh schon unhaltbare PR-Blase bringt die Regierung mit solchen schönen Aktionen aber auch endgültig zu platzen.
China weist alle ausländischen Studenten aus
Im Juli und August müssen mehrere zehntausend ausländische Studenten China verlassen. Selbst wer im nächsten Semester weiter studiert, dürfe während der Olympischen Spiele nicht im Land bleiben, sagt eine Sprecherin der Peking Universität. Es betreffe alle chinesischen Universitäten. (Süddeutsche)
[ad#ad-1]Das ist keine menschliche Tragödie, im Gegensatz zu vielem anderen was in China passiert. Aber es beweist, dass die dortige Reigerung von einer politischen Öffnung weit entfernt ist. Wozu das eigentlich gut sein soll? Was sollen jene Studenten nicht tun oder nicht sehen? Das Auftreten gegen Diktaturen wäre jener Kulturkampf der von der freien Welt zu führen wäre. Die Frage ist nur: Wer wird die Propagandafestspiele zuerst zu boykottieren wagen? Oder müssten dazu erst die Fabriken und Sweatshops westlicher Konzerne für die Dauer der Spiele dichtgemacht werden? Und für die Zukunft: Wer wird dem IOC verbieten, weiterhin eigentliche Symbole der Völkerverbindung in Umgebungen der Unmenschlichkeit zu setzen? Für sich allein scheint es darauf keinen Wert zu legen.
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Sollte Peking 2008 boykottiert werden?
Fotocredits: cromacom
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