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Warum Menschen sich für Parteien entscheiden

Beim Alltags-Politisieren stößt man immer wieder auf die Frage, welche Maßnahmem Parteien ergreifen müssten um mehr Wähler anzusprechen. Um dabei irgendwann einmal weiter zu kommen, muss man erst einmal verstehen, dass es natürlich nicht nur eine Art von Wahlmotiv gibt. Versuchen wir eine Bestandsaufnahme.
[ad#ad-1]Solidaritätler
Sind Menschen die in erster Linie bei ihrer Wahlentscheidung den (geglaubten) Nutzen für die Gesellschaft als Ganzes im Auge behalten.
Egozentriker
Sind das krasse Gegenstück zu den Solidaritätlern. Sie denken vor allem daran, was die Konzepte einer Partei ihnen unmittelbar selbst nützen.
Selbstverlierer
Sind eine ganz kuriose Gattung. Sie entscheiden weniger nach dem Gesichtspunkt von Konzepten, sondern bewerten eine Partei danach, wie sie es schafft, andere Menschen als sie selbst anzusprechen. Das Motiv ist insbesondere bei Menschen zu beobachten, die zwischen zwei Parteien schwanken.
Werbungsaufsitzer
Wählen nicht Politik sondern Images. Sie finden die Performance und oberflächliche Details eines Kandidierenden in einem TV-Duell wichtiger, als das was die Partei im Programm stehen hat.
Ergänzungen sind gern gesehen.
Fotocredits: thirtyfootscrew
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8 Reaktionen bisher
Traditionalisten
Meist zu finden bei den ältesten Parteien, SPÖ, ÖVP und FPÖ. Oft hineingeboren in eine dem bürgerlichen, sozialistischen/sozialdemokratischen oder nationalen Lager zugehörigen Familie, in der schon seit Generationen das Kreuzchen bei der gleichen Partei gemacht wurde. Wahlentscheidung zumeist durch Umfeld und Tradition begründet, Inhalte nur mäßig wichtig.
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!!! | 21. September 2008 | 19:00
Frustrierte und Protestler
wählen einfache botschaften und heilsbringer bzw. alles, was irgendwie ein gegenstatement ist.
erklärung für 25% fpö/bzö
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!!! | 21. September 2008 | 20:27
Sollts nicht auch Leute geben, die sich die Programme anschaun, und das was sie für richtig halten wählen?
Im übrigen start ich hiermit einen Aufruf an alls FPÖ/BZÖ Wähler:
http://stefan2904.blogspot.com/2008/09/aktion-doppelstimme.html
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!!! | 22. September 2008 | 08:14
@Thomas: Die Frage dabei ist ja, was sie denn für richtig halten (etwa ob das Konzept ihnen oder der Allgemeinheit nützt). Ich halte alle genannten Kriterien für legitim und richitg, auf ihre eigene Weise halt. Ich zumindest glaube nicht, dass jemand etwas wählt, dass er für falsch hält.
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22. September 2008 | 13:07
Solidarísche Egozentriker
die das wählen was für die Gesellschaft am besten ist und auch für sich selber.
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!!! | 22. September 2008 | 15:42
nanana, keine mischformen erstellen. das primöre motiv zählt
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22. September 2008 | 15:47
Ideologie
Wenn ich ÖVP wähle, dann deswegen, weil sich die Ideologie, auf der diese Partei basiert am meisten mit dem überschneidet, was ich als die grundsätzlich richtige Politik verstehe.
Wer das Parteiprogramm studiert, die Wahlbroschüren, Plakate oder was auch immer, hat – vor allem in einem Land mit Verhältniswahlrecht – schon von vornherein verloren.
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!!! | 22. September 2008 | 20:20
mein primäres Motiv?
so einfach geht das bei mir nicht mit dem primären Motiv. es ist bei mir ein Mischmasch.
OK, dann eine neue Form:
der Pragmatiker wählt das was das kleinere Übel ist.
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!!! | 23. September 2008 | 14:49
Jetzt sag doch was!