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	<title>Comments on: Die Studiengebühren sind weg &#8211; gut so</title>
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	<description>Unabhängig über Politik, Gesellschaft und Medien. Österreich. EU. Global.</description>
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		<title>By: Eric</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/09/25/die-studiengebuhren-sind-weg-gut-so/#comment-5080</link>
		<dc:creator>Eric</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 18:44:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ein sehr guter Beitrag von dir. Ich kenne solche finanziellen Engpass Situationen aus meinem eigenen Freundeskreis. So konnte einer meiner Bekannten sein Jus Studium nicht mal anfangen, da die finanzielle Barriere einfach zu hoch war. Man muss ja auch bedenken dass viele Studenten von auswärts kommen, also auch Wohnung bezahlen müssen. Daneben kommen dann noch die nicht gerade geringen Kosten für die Bücher hinzu.

Viele Befürworter des Beitrages argumentieren damit dass man das Geld ja zurückbekäme. Hiezu muss ich sagen dass man es, selbst wenn man es retour bekommt, erstmals vorauslegen muss. Zum Zweiten sind die Voraussetzungen um überhaupt etwas zu bekommen sehr hoch, für den Maximalbetrag muss man ja fast schon Halbwaise sein.

Ich habe deinen Blog erst vor Kurzem gefunden, finde ihn aber bereits jetzt schon sehr lesenswert und werde mich wohl auch irgendwann mal dazu hinreissen lassen den einen oder anderen Artikel von dir ausführlicher im eigenen Blog zu kommentieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr guter Beitrag von dir. Ich kenne solche finanziellen Engpass Situationen aus meinem eigenen Freundeskreis. So konnte einer meiner Bekannten sein Jus Studium nicht mal anfangen, da die finanzielle Barriere einfach zu hoch war. Man muss ja auch bedenken dass viele Studenten von auswärts kommen, also auch Wohnung bezahlen müssen. Daneben kommen dann noch die nicht gerade geringen Kosten für die Bücher hinzu.</p>
<p>Viele Befürworter des Beitrages argumentieren damit dass man das Geld ja zurückbekäme. Hiezu muss ich sagen dass man es, selbst wenn man es retour bekommt, erstmals vorauslegen muss. Zum Zweiten sind die Voraussetzungen um überhaupt etwas zu bekommen sehr hoch, für den Maximalbetrag muss man ja fast schon Halbwaise sein.</p>
<p>Ich habe deinen Blog erst vor Kurzem gefunden, finde ihn aber bereits jetzt schon sehr lesenswert und werde mich wohl auch irgendwann mal dazu hinreissen lassen den einen oder anderen Artikel von dir ausführlicher im eigenen Blog zu kommentieren.</p>
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		<title>By: Tom Schaffer</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/09/25/die-studiengebuhren-sind-weg-gut-so/#comment-5037</link>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 01:57:14 +0000</pubDate>
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		<description>wie gesagt: mit dem verlangen nach gratis-kindergärten rennst du bei mir offene türen ein. ich finde, die bildung ist der falsche ort für umverteilung. kinder müssen dem staat was wert sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wie gesagt: mit dem verlangen nach gratis-kindergärten rennst du bei mir offene türen ein. ich finde, die bildung ist der falsche ort für umverteilung. kinder müssen dem staat was wert sein.</p>
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	<item>
		<title>By: Thomas</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/09/25/die-studiengebuhren-sind-weg-gut-so/#comment-5036</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 21:38:19 +0000</pubDate>
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		<description>@Tom: War beides ich, kannst eines löschen :) Da mein Post nicht angezeigt wurde und ich einen Spamfilter in Verdacht gehabt hab, hab ich es nochmal mit einem anderen Namen (weil andere unter Thomas posten) und anderer Mailadresse probiert... ;)

Ich will die zwei ja auch nicht gegeneinander ausspielen. Ich bin ja für die Abschaffung der Studiengebühren. Darum gehts mir nicht. Ich versteh nur nicht warum das Thema &quot;Studiengebühren&quot; so dermaßen &quot;gehypet&quot; wird. Das versteh ich nicht - deshalb die Gegenüberstellung. 214 Euro im Monat stimmt natürlich, 50 Euro Essensgeld dazu kommst fast auf die von mir geposteten 280. (Im Monat, nicht wie die ~370 Studiengebühren alle 6 Monate) Und NATÜRLICH ist der KiGa für die wenigverdiendenen gratis. Ist ja auch gut so. Genauso wie sozial schwächere die Studiengebühren nicht zahlen haben müssen. Auch darum gehts mir nicht. Die breite Mittelschicht zahlt aber voll, und mir kannst nicht einreden dass bei einem gemeinsamen Nettoeinkommen von 2400 Euro im Monat der Kiga für 2 Kinder (=fast 600 Euro gesamt) nicht sehr weh tun. 

Mir gehts also darum, dass ich nicht versteh warum dieses Thema so präsent ist, während das Kindergartenthema in Wirklichkeit so nebenbei mitläuft. Und der Kindergarten ist entgegen der landläufigen Meinung KEIN Kinderaufbewahrungsraum oder Spielraum für Kleinkinder, sondern die erste Bildungseinrichtung. 

Gefunden über den empfehlenswerten Christoph Chorherr Blog, sein Presse Kommentar über ein Bildungsexperiment: http://diepresse.com/home/meinung/stadtplan/374769/index.do . In Amerika habens vor 50 Jahren einen Versuch gestartet: Sie nehmen Kinder von sozial schwächeren (ich glaub auch hauptsächlich afroamerikanischen) Familien. Die Kinder der eine Hälfte besucht einen Kindergarten, die andere nicht. 

&quot;Jene, die vorschulische Erziehung genossen, wurde später deutlich seltener kriminell, erzielten höhere Schulabschlüsse, verdienten mehr Geld und hatten halb so oft Drogenprobleme wie die anderen&quot;

Wenn (staatliche) Bildung gratis sein soll, und dafür bin ich vorbehaltlos, dann muß man zuerst mit Kindergärten anfangen. Das war also kein gegeneinander ausspielen, sondern ein Hinweis darauf, dass in meinen Augen die Studiengebühren richtigerweise abgeschafft wurden, das aber in meinen Augen nur ein kleines Teilproblem (das bei weitem nicht die Aufmerksamkeit verdient hätte) des Bildungssystems ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tom: War beides ich, kannst eines löschen <img src='http://zurpolitik.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Da mein Post nicht angezeigt wurde und ich einen Spamfilter in Verdacht gehabt hab, hab ich es nochmal mit einem anderen Namen (weil andere unter Thomas posten) und anderer Mailadresse probiert&#8230; <img src='http://zurpolitik.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich will die zwei ja auch nicht gegeneinander ausspielen. Ich bin ja für die Abschaffung der Studiengebühren. Darum gehts mir nicht. Ich versteh nur nicht warum das Thema &#8220;Studiengebühren&#8221; so dermaßen &#8220;gehypet&#8221; wird. Das versteh ich nicht &#8211; deshalb die Gegenüberstellung. 214 Euro im Monat stimmt natürlich, 50 Euro Essensgeld dazu kommst fast auf die von mir geposteten 280. (Im Monat, nicht wie die ~370 Studiengebühren alle 6 Monate) Und NATÜRLICH ist der KiGa für die wenigverdiendenen gratis. Ist ja auch gut so. Genauso wie sozial schwächere die Studiengebühren nicht zahlen haben müssen. Auch darum gehts mir nicht. Die breite Mittelschicht zahlt aber voll, und mir kannst nicht einreden dass bei einem gemeinsamen Nettoeinkommen von 2400 Euro im Monat der Kiga für 2 Kinder (=fast 600 Euro gesamt) nicht sehr weh tun. </p>
<p>Mir gehts also darum, dass ich nicht versteh warum dieses Thema so präsent ist, während das Kindergartenthema in Wirklichkeit so nebenbei mitläuft. Und der Kindergarten ist entgegen der landläufigen Meinung KEIN Kinderaufbewahrungsraum oder Spielraum für Kleinkinder, sondern die erste Bildungseinrichtung. </p>
<p>Gefunden über den empfehlenswerten Christoph Chorherr Blog, sein Presse Kommentar über ein Bildungsexperiment: <a href="http://diepresse.com/home/meinung/stadtplan/374769/index.do" rel="nofollow">http://diepresse.com/home/meinung/stadtplan/374769/index.do</a> . In Amerika habens vor 50 Jahren einen Versuch gestartet: Sie nehmen Kinder von sozial schwächeren (ich glaub auch hauptsächlich afroamerikanischen) Familien. Die Kinder der eine Hälfte besucht einen Kindergarten, die andere nicht. </p>
<p>&#8220;Jene, die vorschulische Erziehung genossen, wurde später deutlich seltener kriminell, erzielten höhere Schulabschlüsse, verdienten mehr Geld und hatten halb so oft Drogenprobleme wie die anderen&#8221;</p>
<p>Wenn (staatliche) Bildung gratis sein soll, und dafür bin ich vorbehaltlos, dann muß man zuerst mit Kindergärten anfangen. Das war also kein gegeneinander ausspielen, sondern ein Hinweis darauf, dass in meinen Augen die Studiengebühren richtigerweise abgeschafft wurden, das aber in meinen Augen nur ein kleines Teilproblem (das bei weitem nicht die Aufmerksamkeit verdient hätte) des Bildungssystems ist.</p>
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	<item>
		<title>By: Tom Schaffer</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/09/25/die-studiengebuhren-sind-weg-gut-so/#comment-5034</link>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 18:54:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=1052#comment-5034</guid>
		<description>@tintifax + thomas: ich versteh nicht, warum die studiengebühren immer den kindergartengebühren gegenübergestellt werden. ich kenne keinen studiengebühren-gegner, der für teure kindergärten wäre ... zumal kindergärten gratis zu machen eh in fast jedem parteiprogra,, drin steht (wie lang is halt unterschiedlich).

die 280€ in wien sind übrigens übertrieben: &quot;&lt;i&gt;Der Kindergartenbesuch in Wien ist nicht gratis, was die Stadt mit dem Argument, dass die Beiträge sozial gestaffelt seien, auch ablehnt. Kindergarten ganztags kostet (ohne Sozialrabatt) 214 Euro im Monat. Nach Angaben der Stadtverwaltung muss ein Drittel der Eltern aus sozialen Gründen keinen Beitrag zahlen, 40 Prozent bekommen Ermäßigung.&lt;/i&gt;&quot; (&lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?id=3250659&amp;_lexikaRange=1&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt; - hier die &lt;a href=&quot;http://www.wien.gv.at/bildung/kindergarten/kdg/fakten.html#kosten&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;preismodelle&lt;/a&gt;)

außerdem gefällt mir das rausgreifen von wien nicht so gut als negativbeispiel. wien hat sehr viele kindergärten, die noch dazu ganztags betreuen. niederösterreich ist zwar gratis, hat dafür aber schwere versorgungsprobleme und gratis ist nur halbtags... (hab da letzten sommer mal eine recherche für den standard durch alle kindergärten gemacht, die leider nicht mehr zugänglich ist).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@tintifax + thomas: ich versteh nicht, warum die studiengebühren immer den kindergartengebühren gegenübergestellt werden. ich kenne keinen studiengebühren-gegner, der für teure kindergärten wäre &#8230; zumal kindergärten gratis zu machen eh in fast jedem parteiprogra,, drin steht (wie lang is halt unterschiedlich).</p>
<p>die 280€ in wien sind übrigens übertrieben: &#8220;<i>Der Kindergartenbesuch in Wien ist nicht gratis, was die Stadt mit dem Argument, dass die Beiträge sozial gestaffelt seien, auch ablehnt. Kindergarten ganztags kostet (ohne Sozialrabatt) 214 Euro im Monat. Nach Angaben der Stadtverwaltung muss ein Drittel der Eltern aus sozialen Gründen keinen Beitrag zahlen, 40 Prozent bekommen Ermäßigung.</i>&#8221; (<a href="http://derstandard.at/?id=3250659&#038;_lexikaRange=1" target="_blank" rel="nofollow">Quelle</a> &#8211; hier die <a href="http://www.wien.gv.at/bildung/kindergarten/kdg/fakten.html#kosten" target="_blank" rel="nofollow">preismodelle</a>)</p>
<p>außerdem gefällt mir das rausgreifen von wien nicht so gut als negativbeispiel. wien hat sehr viele kindergärten, die noch dazu ganztags betreuen. niederösterreich ist zwar gratis, hat dafür aber schwere versorgungsprobleme und gratis ist nur halbtags&#8230; (hab da letzten sommer mal eine recherche für den standard durch alle kindergärten gemacht, die leider nicht mehr zugänglich ist).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: kritikus</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/09/25/die-studiengebuhren-sind-weg-gut-so/#comment-5020</link>
		<dc:creator>kritikus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 12:00:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=1052#comment-5020</guid>
		<description>Auch wenn es so geklungen hat, wollte ich mich nicht über Studenten lustig machen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die meisten nicht in Saus und Braus leben. Es sollte lediglich die soziale Treffsicherheit der Maßnahme kritisiert werden. Man hätte wahrscheinlich mit einem Ausbau der Stipendien mit geringeren Mitteln jenen, die es wirklich brauchen, mehr helfen können...

PS: Neidig braucht wegen dem geschenkten Tausender ohnehin niemand sein, denn den (und wahrscheinlich noch mehr) werde ich nach der Wahl zurückzahlen müssen - bei der Entlastung des Mittelstandes wird wohl wieder das &quot;Ent&quot; gegen ein &quot;Be&quot; ausgetauscht werden... :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es so geklungen hat, wollte ich mich nicht über Studenten lustig machen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die meisten nicht in Saus und Braus leben. Es sollte lediglich die soziale Treffsicherheit der Maßnahme kritisiert werden. Man hätte wahrscheinlich mit einem Ausbau der Stipendien mit geringeren Mitteln jenen, die es wirklich brauchen, mehr helfen können&#8230;</p>
<p>PS: Neidig braucht wegen dem geschenkten Tausender ohnehin niemand sein, denn den (und wahrscheinlich noch mehr) werde ich nach der Wahl zurückzahlen müssen &#8211; bei der Entlastung des Mittelstandes wird wohl wieder das &#8220;Ent&#8221; gegen ein &#8220;Be&#8221; ausgetauscht werden&#8230; <img src='http://zurpolitik.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Mig</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/09/25/die-studiengebuhren-sind-weg-gut-so/#comment-5019</link>
		<dc:creator>Mig</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 09:57:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=1052#comment-5019</guid>
		<description>@ Kritikus: Es ist schön für dich, dass du im Urlaub dann mehr Geld ausgeben kannst. Sei dir vergönnt.

Besonders schön ist die Studiengebührensenkung aber für jene (nicht allzu wenigen)StudentInnen, die durch den Wegfall der Studiengebühren finanziell etwas entlastet werden. Die können sich dann vielleicht auch so etwas wie Urlaub leisten oder den Wegfall der Belastung dadurch nutzen, etwas weniger neben dem Studium arbeiten zu müssen und stattdessen etwas mehr Zeit in das Studium investieren.

Studieren ist auch ohne Studiengebühren nicht billig, aber lieber ein Tropfen auf dem heißen Stein (muss ja nicht immer der kleinste Tropfen sein), als der Status-Quo der letzten Jahre.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Kritikus: Es ist schön für dich, dass du im Urlaub dann mehr Geld ausgeben kannst. Sei dir vergönnt.</p>
<p>Besonders schön ist die Studiengebührensenkung aber für jene (nicht allzu wenigen)StudentInnen, die durch den Wegfall der Studiengebühren finanziell etwas entlastet werden. Die können sich dann vielleicht auch so etwas wie Urlaub leisten oder den Wegfall der Belastung dadurch nutzen, etwas weniger neben dem Studium arbeiten zu müssen und stattdessen etwas mehr Zeit in das Studium investieren.</p>
<p>Studieren ist auch ohne Studiengebühren nicht billig, aber lieber ein Tropfen auf dem heißen Stein (muss ja nicht immer der kleinste Tropfen sein), als der Status-Quo der letzten Jahre.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Tintifax</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/09/25/die-studiengebuhren-sind-weg-gut-so/#comment-5018</link>
		<dc:creator>Tintifax</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 08:00:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=1052#comment-5018</guid>
		<description>Ja, es ist gut dass die Studiengebühren weg sind. Absolut, &quot;Staatliche Bildung&quot; sollte kostenlos sein. 

Allerdings versteh ich nicht warum das Thema so gehyped ist. Ein Kindergartenplatz in Wien kostet (für den Mittelstand, unter 2400 Euro für beide Elterteile zusammen ist sicher nicht reich) für ein Kind rund 280 Euro. Im Monat, nicht im Semester... Und 3-Jährige können noch nicht nebenbei Jobben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es ist gut dass die Studiengebühren weg sind. Absolut, &#8220;Staatliche Bildung&#8221; sollte kostenlos sein. </p>
<p>Allerdings versteh ich nicht warum das Thema so gehyped ist. Ein Kindergartenplatz in Wien kostet (für den Mittelstand, unter 2400 Euro für beide Elterteile zusammen ist sicher nicht reich) für ein Kind rund 280 Euro. Im Monat, nicht im Semester&#8230; Und 3-Jährige können noch nicht nebenbei Jobben&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: kritikus</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/09/25/die-studiengebuhren-sind-weg-gut-so/#comment-5016</link>
		<dc:creator>kritikus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 07:51:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=1052#comment-5016</guid>
		<description>Die letzte Parlamentssitzung bringt mir ca einen Tausender im Jahr (13. Familienbeihilfe + 1 Studiengebühr ab 2009) - noch dazu netto/cash. Eigentlich ist das toll (das Geld kann ich zB ja im Urlaub zusätzlich ausgeben...), irgendwie kommt aber bei mir keine Freude darüber auf... ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte Parlamentssitzung bringt mir ca einen Tausender im Jahr (13. Familienbeihilfe + 1 Studiengebühr ab 2009) &#8211; noch dazu netto/cash. Eigentlich ist das toll (das Geld kann ich zB ja im Urlaub zusätzlich ausgeben&#8230;), irgendwie kommt aber bei mir keine Freude darüber auf&#8230; <img src='http://zurpolitik.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Thomas</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/09/25/die-studiengebuhren-sind-weg-gut-so/#comment-5015</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 07:02:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=1052#comment-5015</guid>
		<description>Einen Punkt zu den Studiengebühren muß ich persönlich schon loswerden, nur um die Relation zu wahren: In Wien kosten Kindergärten für den Mittelstand (und wenn beide Eltern arbeiten dann ist 2373 Euro im Monat netto nicht übermäßig viel) rund 280 Euro IM MONAT, nicht alle 6 Monate. Das ist nur knapp weniger als die so sauteuren Privatschulen in Österreich. Und zum Unterschied zu den Studierenden - nur um das auch noch zu relativieren - können Kindergartenkinder nicht nebenbei arbeiten um sich die 280 Euro im Monat nebenbei zu verdienen. 

Ja, ich seh es absolut positiv dass die Studiengebühren abgeschafft wurde. Absolut, vorbehaltlos. Bildung muß in meinen Augen kostenlos sein. Nur dass dieses Thema so panisch gehyped wurde versteh ich nicht ganz. Vielleicht, weil 3-Jährige noch nicht wählen dürfen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Punkt zu den Studiengebühren muß ich persönlich schon loswerden, nur um die Relation zu wahren: In Wien kosten Kindergärten für den Mittelstand (und wenn beide Eltern arbeiten dann ist 2373 Euro im Monat netto nicht übermäßig viel) rund 280 Euro IM MONAT, nicht alle 6 Monate. Das ist nur knapp weniger als die so sauteuren Privatschulen in Österreich. Und zum Unterschied zu den Studierenden &#8211; nur um das auch noch zu relativieren &#8211; können Kindergartenkinder nicht nebenbei arbeiten um sich die 280 Euro im Monat nebenbei zu verdienen. </p>
<p>Ja, ich seh es absolut positiv dass die Studiengebühren abgeschafft wurde. Absolut, vorbehaltlos. Bildung muß in meinen Augen kostenlos sein. Nur dass dieses Thema so panisch gehyped wurde versteh ich nicht ganz. Vielleicht, weil 3-Jährige noch nicht wählen dürfen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: flame gun for the cute ones</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/09/25/die-studiengebuhren-sind-weg-gut-so/#comment-5014</link>
		<dc:creator>flame gun for the cute ones</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 20:49:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=1052#comment-5014</guid>
		<description>1. Das Argument, dass sich durch die Abschaffung der Studiengebühren die Studienbedingungen verschlechtern könnten, ist lächerlich: haben sie sich durch die Gebühren verbessert? (ich habe die gleichen Erfahrungen: nicht genug Platz in den Hörsälen, zumindest am Anfang des Semesters, Veranstaltungen, die nicht regelmäßig stattfinden, weil keine Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, zu wenige Seminare, 2/3 der anmeldungsplfichtigen Veranstaltungen nicht bekommen). Die Universitäten sind seit Jahren unterfinanziert. 

2. Am liebsten ist mir noch das Argument, wie &quot;Die Fließbandarbeiterin dazu kommt, das Studium eines Generaldirektorssohns zu finanzieren&quot; (Wilhelm Molterer unter anderem im FM4-Interview). Wenn wir in dieser Gesellschaft fragen, wie jemand dazu kommt, die Leistungen zu finanzieren, die andere in Anspruch nehmen, können wir sämtliche Sozialleistungen vergessen. Wie kommen Kinderlose dazu, die Familienbeihilfe anderer mitzuzahlen? Warum sollten Arbeitende die Pensionen bezahlen? Warum Gesunde das Gesundheitssystem finanzieren? 

Ich stimme dir zu, dass die Rahmenbedingungen stimmen müssen. Ich leiste gerne einen Beitrag, wenn sich die Qualität des Studiums dadurch wirklich verbessert, aber eine wirkliche Reform der Universitäten braucht langfristige, nicht kurzfristige Lösungen. Die Studiengebühren (noch schlimmer: Die Zugangsbeschränkungen) waren nur eine Enschuldigung dafür, dass keine vernünftigen oder durchdachten Lösungen gefunden wurden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Das Argument, dass sich durch die Abschaffung der Studiengebühren die Studienbedingungen verschlechtern könnten, ist lächerlich: haben sie sich durch die Gebühren verbessert? (ich habe die gleichen Erfahrungen: nicht genug Platz in den Hörsälen, zumindest am Anfang des Semesters, Veranstaltungen, die nicht regelmäßig stattfinden, weil keine Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, zu wenige Seminare, 2/3 der anmeldungsplfichtigen Veranstaltungen nicht bekommen). Die Universitäten sind seit Jahren unterfinanziert. </p>
<p>2. Am liebsten ist mir noch das Argument, wie &#8220;Die Fließbandarbeiterin dazu kommt, das Studium eines Generaldirektorssohns zu finanzieren&#8221; (Wilhelm Molterer unter anderem im FM4-Interview). Wenn wir in dieser Gesellschaft fragen, wie jemand dazu kommt, die Leistungen zu finanzieren, die andere in Anspruch nehmen, können wir sämtliche Sozialleistungen vergessen. Wie kommen Kinderlose dazu, die Familienbeihilfe anderer mitzuzahlen? Warum sollten Arbeitende die Pensionen bezahlen? Warum Gesunde das Gesundheitssystem finanzieren? </p>
<p>Ich stimme dir zu, dass die Rahmenbedingungen stimmen müssen. Ich leiste gerne einen Beitrag, wenn sich die Qualität des Studiums dadurch wirklich verbessert, aber eine wirkliche Reform der Universitäten braucht langfristige, nicht kurzfristige Lösungen. Die Studiengebühren (noch schlimmer: Die Zugangsbeschränkungen) waren nur eine Enschuldigung dafür, dass keine vernünftigen oder durchdachten Lösungen gefunden wurden.</p>
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