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	<title>Comments on: Rezension: Let&#8217;s Make Money</title>
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	<link>http://zurpolitik.com/2008/10/30/rezension-lets-make-money/</link>
	<description>Unabhängig über Politik, Gesellschaft und Medien. Österreich. EU. Global.</description>
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		<title>By: sicklikejosef</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/10/30/rezension-lets-make-money/#comment-5567</link>
		<dc:creator>sicklikejosef</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 10:08:54 +0000</pubDate>
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		<description>Warum ich &quot;Let&#039;s make money&quot; für einen schlechten Film halte, obwohl Unterberger der größte Trottel von Welt ist

Ich versteh die Begeisterung für Wagenhofers Film sehr gut, und ich kann nachvollziehen, dass man unendlich dankbar dafür ist, dass man auf populäre Weise gezeigt bekommt, was man analytisch schon weiß.
Aber...
Das Problem mit Wagenhofers Film beginnt, wenn der Film zu Ende ist. Man steht auf, geht mit seinen Freunden ins Kaffeehaus, trinkt seinen Cafe Latte und empört sich mit den anderen darüber, wie schlecht die Welt ist, wie böse der Kapitalismus und dann geht man schlafen und überlegt sich, wie man seinen nächsten Urlaub finanziert.
Die Empörung über das Schlechte in der Welt ist einfach ebenso verlogen und korrupt wie der Hitman, der Schwellenländer in die Kreditabhängigkeit treibt. Und genau diese eigene Verlogenheit und Korruption ist es, die das System so blendend funktionieren lässt. Nach Wagenhofers Film hätte ich gerne eine Umfrage unter den Zuschauern gemacht, welche persönliche Konsequenz sie ziehen würden. Mehr Fairtradeprodukte kaufen?
Es wären auf jeden Fall Antworten gewesen, die einen persönlichen und individuellen Zugang gewählt hätten, in Zusammenhang mit Konsum, Lifestyle.
Auf jeden Fall würde den wenigsten einfallen, die Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei anzustreben. Wenn man wie ich die KPÖ gut kennt, würde man das sicherlich auch nicht wollen, aber die meisten kennen die KPÖ nicht, also warum ziehen sie es überhaupt nicht in Erwägung?
Weil Wagenhofers Film die wirklich schmerzliche Wahrheit, wie alle linke Kultur, einfach außen vor lässt: Jeder Zuschauer ist bereits Teil des Systems von Unterdrückung und Ausbeutung, dass er oder sie sich das niemals eingestehen würde. Wagenhofers Erfolg deutet ja bereits an, dass sich selbst aus der massivsten Kritik am System noch blendend im selben systematischen Zusammenhang Gewinn erwirtschaften lässt.
Der intellektuelle Ausgang sich politisch dort zu engagieren wo die deutlichste Abgrenzung zum Bestehenden gemacht werden kann, kann einfach nicht gemacht werden. Und zwar nicht deshalb, weil die KPÖ keine ernsthafte politische Alternative wäre, denn das wissen die meisten ja gar nicht, sondern weil dieses Eingeständnis der eigenen Verstricktheit das Selbstbild der schönen Seele allzu sehr stören würde.
Wen man aus Wagenhofers Film raus kommt, ist man halt empört und schimpft auf den Kapitalismus, aber real bleibt das völlig folgenlos. Empörung ersetzt tatsächliche Politik nicht. Und mein Beispiel mit der KPÖ will eigentlich nur sagen, dass reale Politik gegen solche Zustände ebenso schmutzig, mörderisch und menschenverachtend sein wird, wie das was man bekämpft.
Das stört die geschichtslose linke Träumerei von einer besseren Welt so nachhaltig, dass man lieber gar nichts macht. Und hier endet auch Wagenhofers Film.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ich &#8220;Let&#8217;s make money&#8221; für einen schlechten Film halte, obwohl Unterberger der größte Trottel von Welt ist</p>
<p>Ich versteh die Begeisterung für Wagenhofers Film sehr gut, und ich kann nachvollziehen, dass man unendlich dankbar dafür ist, dass man auf populäre Weise gezeigt bekommt, was man analytisch schon weiß.<br />
Aber&#8230;<br />
Das Problem mit Wagenhofers Film beginnt, wenn der Film zu Ende ist. Man steht auf, geht mit seinen Freunden ins Kaffeehaus, trinkt seinen Cafe Latte und empört sich mit den anderen darüber, wie schlecht die Welt ist, wie böse der Kapitalismus und dann geht man schlafen und überlegt sich, wie man seinen nächsten Urlaub finanziert.<br />
Die Empörung über das Schlechte in der Welt ist einfach ebenso verlogen und korrupt wie der Hitman, der Schwellenländer in die Kreditabhängigkeit treibt. Und genau diese eigene Verlogenheit und Korruption ist es, die das System so blendend funktionieren lässt. Nach Wagenhofers Film hätte ich gerne eine Umfrage unter den Zuschauern gemacht, welche persönliche Konsequenz sie ziehen würden. Mehr Fairtradeprodukte kaufen?<br />
Es wären auf jeden Fall Antworten gewesen, die einen persönlichen und individuellen Zugang gewählt hätten, in Zusammenhang mit Konsum, Lifestyle.<br />
Auf jeden Fall würde den wenigsten einfallen, die Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei anzustreben. Wenn man wie ich die KPÖ gut kennt, würde man das sicherlich auch nicht wollen, aber die meisten kennen die KPÖ nicht, also warum ziehen sie es überhaupt nicht in Erwägung?<br />
Weil Wagenhofers Film die wirklich schmerzliche Wahrheit, wie alle linke Kultur, einfach außen vor lässt: Jeder Zuschauer ist bereits Teil des Systems von Unterdrückung und Ausbeutung, dass er oder sie sich das niemals eingestehen würde. Wagenhofers Erfolg deutet ja bereits an, dass sich selbst aus der massivsten Kritik am System noch blendend im selben systematischen Zusammenhang Gewinn erwirtschaften lässt.<br />
Der intellektuelle Ausgang sich politisch dort zu engagieren wo die deutlichste Abgrenzung zum Bestehenden gemacht werden kann, kann einfach nicht gemacht werden. Und zwar nicht deshalb, weil die KPÖ keine ernsthafte politische Alternative wäre, denn das wissen die meisten ja gar nicht, sondern weil dieses Eingeständnis der eigenen Verstricktheit das Selbstbild der schönen Seele allzu sehr stören würde.<br />
Wen man aus Wagenhofers Film raus kommt, ist man halt empört und schimpft auf den Kapitalismus, aber real bleibt das völlig folgenlos. Empörung ersetzt tatsächliche Politik nicht. Und mein Beispiel mit der KPÖ will eigentlich nur sagen, dass reale Politik gegen solche Zustände ebenso schmutzig, mörderisch und menschenverachtend sein wird, wie das was man bekämpft.<br />
Das stört die geschichtslose linke Träumerei von einer besseren Welt so nachhaltig, dass man lieber gar nichts macht. Und hier endet auch Wagenhofers Film.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Raphae1</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/10/30/rezension-lets-make-money/#comment-5391</link>
		<dc:creator>Raphae1</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 18:49:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=1171#comment-5391</guid>
		<description>Michael schrieb: &quot;Wenn in Spanien jemand Häuser und Golfplätze ohne Bedarf baut, dann wird er viel Geld verlieren.&quot;

Interessanterweise ist genau das aber jahrelang nicht passiert. Im Gegenteil: Die Immobilienfonds, die diese Projekte finanziert haben, sind viele Jahre lang sehr erfolgreich gewesen. Viele haben mit ihrer sog. 3. Pensionssäule genau solche Bauprojekte unterstützt. Einer dieser Immobilieninvestoren wird im Film gefragt, warum seine Geldanlagen so profitabel sind. Seine Antwort ist verblüffend einfach: &quot;Wir haben den Preis angehoben.&quot;

Das Resultat dieser Blase können wir heute in den Börsen verfolgen. Jene - wie Hedge-Fond Investor John Paulson - die auf platzende Kredite spekuliert haben, konnten sogar am Börsencrash noch kräftig verdienen, während viele tausend andere ihren Arbeitsplatz verlieren. Aber wie konnte diese Blase überhaupt entstehen? Warum haben so viele Menschen solche Immobilienfonds finanziell unterstützt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Michael schrieb: &#8220;Wenn in Spanien jemand Häuser und Golfplätze ohne Bedarf baut, dann wird er viel Geld verlieren.&#8221;</p>
<p>Interessanterweise ist genau das aber jahrelang nicht passiert. Im Gegenteil: Die Immobilienfonds, die diese Projekte finanziert haben, sind viele Jahre lang sehr erfolgreich gewesen. Viele haben mit ihrer sog. 3. Pensionssäule genau solche Bauprojekte unterstützt. Einer dieser Immobilieninvestoren wird im Film gefragt, warum seine Geldanlagen so profitabel sind. Seine Antwort ist verblüffend einfach: &#8220;Wir haben den Preis angehoben.&#8221;</p>
<p>Das Resultat dieser Blase können wir heute in den Börsen verfolgen. Jene &#8211; wie Hedge-Fond Investor John Paulson &#8211; die auf platzende Kredite spekuliert haben, konnten sogar am Börsencrash noch kräftig verdienen, während viele tausend andere ihren Arbeitsplatz verlieren. Aber wie konnte diese Blase überhaupt entstehen? Warum haben so viele Menschen solche Immobilienfonds finanziell unterstützt?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Raphae1</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/10/30/rezension-lets-make-money/#comment-5390</link>
		<dc:creator>Raphae1</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 18:34:42 +0000</pubDate>
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		<description>@Dieter: Du schreibst: &quot;Ein gieriger Investor/Manager mag ein Ungustl sein, der nur raffgierig an seinen Profit denkt. Ein Handel kommt aber nur dann zustande, wenn die andere Seite auch davon profitiert.&quot; Ja, allerdings sind die Ausgangsbedingungen der Handelspartner selten gleich. Ein Land wie Burkina Faso, für das Baumwolle und Gold die einzig nennenswerten Exportprodukte sind, welches gleichzeitig aber zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, hat keinerlei Möglichkeit zu verhandeln. Burkina Faso muss verkaufen. Es ist nicht in der Lage über dem Weltmarktpreis anzubieten und wenn dieser wegen US Amerikanischer Subventionspolitik nur reicht um den Pflückerinnen 50 Cent/Tag zu zahlen, dann kann man hier eigentlich nicht mehr von &quot;Profit&quot; reden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dieter: Du schreibst: &#8220;Ein gieriger Investor/Manager mag ein Ungustl sein, der nur raffgierig an seinen Profit denkt. Ein Handel kommt aber nur dann zustande, wenn die andere Seite auch davon profitiert.&#8221; Ja, allerdings sind die Ausgangsbedingungen der Handelspartner selten gleich. Ein Land wie Burkina Faso, für das Baumwolle und Gold die einzig nennenswerten Exportprodukte sind, welches gleichzeitig aber zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, hat keinerlei Möglichkeit zu verhandeln. Burkina Faso muss verkaufen. Es ist nicht in der Lage über dem Weltmarktpreis anzubieten und wenn dieser wegen US Amerikanischer Subventionspolitik nur reicht um den Pflückerinnen 50 Cent/Tag zu zahlen, dann kann man hier eigentlich nicht mehr von &#8220;Profit&#8221; reden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Tom Schaffer</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/10/30/rezension-lets-make-money/#comment-5358</link>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 15:11:52 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme zwar zu, gebe aber zu bedenken, dass der Kontext sehr wohl auch den Inhalt bestimmt. Worte bedeutet mit anderem ideologischen Hintergrund oft auch andere Dinge. Und eine Zitation ist natürlich wohl eine Ehrerbietung, die man einem ideologisch Nahestehenden eher gönnt, als einem &quot;Feind&quot;.

Das Gedicht an sich fand ich nicht bedenklich, nur schlecht weil gedanklich etwas naiv.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme zwar zu, gebe aber zu bedenken, dass der Kontext sehr wohl auch den Inhalt bestimmt. Worte bedeutet mit anderem ideologischen Hintergrund oft auch andere Dinge. Und eine Zitation ist natürlich wohl eine Ehrerbietung, die man einem ideologisch Nahestehenden eher gönnt, als einem &#8220;Feind&#8221;.</p>
<p>Das Gedicht an sich fand ich nicht bedenklich, nur schlecht weil gedanklich etwas naiv.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: maschi</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/10/30/rezension-lets-make-money/#comment-5357</link>
		<dc:creator>maschi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 14:21:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=1171#comment-5357</guid>
		<description>@Georg: Punktlandung. Nur, dass ich es nicht unbedingt nur &quot;lustig&quot; finde. Es sollte uns anregen, nachzudenken. Genau das passiert nämlich ganz oft: wir sind nicht in der Lage über die jeweilige Sachfrage zu denken, zu sprechen, sondern führen emotionale Lager-Kämpfe und unterscheiden messerscharf zwischen (politischem) &quot;Freund&quot; und (politischem) &quot;Feind&quot;. Allerdings eben nicht anhand der Sachargumente in der Sachfrage, sondern plump anhand der (vermeintlichen?) Lagerzugehörigkeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Georg: Punktlandung. Nur, dass ich es nicht unbedingt nur &#8220;lustig&#8221; finde. Es sollte uns anregen, nachzudenken. Genau das passiert nämlich ganz oft: wir sind nicht in der Lage über die jeweilige Sachfrage zu denken, zu sprechen, sondern führen emotionale Lager-Kämpfe und unterscheiden messerscharf zwischen (politischem) &#8220;Freund&#8221; und (politischem) &#8220;Feind&#8221;. Allerdings eben nicht anhand der Sachargumente in der Sachfrage, sondern plump anhand der (vermeintlichen?) Lagerzugehörigkeiten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Georg</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/10/30/rezension-lets-make-money/#comment-5356</link>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 14:02:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=1171#comment-5356</guid>
		<description>@Gedicht:

Ich finds ja lustig, was hier (und auch in anderen Blogs, es hat eine gute Runde gemacht) passiert ist.

Solange gedacht wurde, es sei von Tucholsky, war es in Ordnung, gut und visionär. Aber hat sich der Text des Gedichtes verändert, weil wir nun den wahren Autoren kennen?

Hat er nicht, aber unsere Deutung bzw. die &quot;gute&quot; Assoziation des Gedichtes hat es, weil wir jetzt wissen woher der eigentliche Autor wirklich kommt und wann er es geschrieben hat. Würde man, vom zeitlichen Kontext abgesehen, diesen Umstand ignorieren (wie es also jedem gehen würde, der das Gedicht zum ersten mal liest und nirgendwo eine Autorenangabe findet) - es würde wohl noch hier stehen. &quot;Hey, ich hab da ein interessantes Gedicht gefunden&quot;.

Ich hätts stehen gelassen, mit einem Verweis auf die ursprünglich vermutete Urheberschaft und auf die Entdeckung des eigentlichen Schreibers ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gedicht:</p>
<p>Ich finds ja lustig, was hier (und auch in anderen Blogs, es hat eine gute Runde gemacht) passiert ist.</p>
<p>Solange gedacht wurde, es sei von Tucholsky, war es in Ordnung, gut und visionär. Aber hat sich der Text des Gedichtes verändert, weil wir nun den wahren Autoren kennen?</p>
<p>Hat er nicht, aber unsere Deutung bzw. die &#8220;gute&#8221; Assoziation des Gedichtes hat es, weil wir jetzt wissen woher der eigentliche Autor wirklich kommt und wann er es geschrieben hat. Würde man, vom zeitlichen Kontext abgesehen, diesen Umstand ignorieren (wie es also jedem gehen würde, der das Gedicht zum ersten mal liest und nirgendwo eine Autorenangabe findet) &#8211; es würde wohl noch hier stehen. &#8220;Hey, ich hab da ein interessantes Gedicht gefunden&#8221;.</p>
<p>Ich hätts stehen gelassen, mit einem Verweis auf die ursprünglich vermutete Urheberschaft und auf die Entdeckung des eigentlichen Schreibers <img src='http://zurpolitik.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: pezi</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/10/30/rezension-lets-make-money/#comment-5353</link>
		<dc:creator>pezi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 09:21:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=1171#comment-5353</guid>
		<description>ich find vor allem wagenhofers bildgestaltung großartig - überraschenderweise haben gestern viele das kino frühzeitig verlassen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich find vor allem wagenhofers bildgestaltung großartig &#8211; überraschenderweise haben gestern viele das kino frühzeitig verlassen&#8230;</p>
<p>Like! <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" id="up-5353" src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/comment-rating/images/2_14_up.png" alt="Thumb up" onclick="javascript:ckratingKarma('5353', 'add', 'zurpolitik.com/wp-content/plugins/comment-rating/', '2_14_');" title="Thumb up" /> <span id="karma-5353-total" >0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Christian Klepej</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/10/30/rezension-lets-make-money/#comment-5310</link>
		<dc:creator>Christian Klepej</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 07:31:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=1171#comment-5310</guid>
		<description>@kommentare zum gedicht löschen:

naja. dadurch, dass &quot;das gedicht&quot; als meinem posting (v. 31.10.) vorangestelltes nicht mehr aufscheint, ist mein hinweis auf die autorenschaft natürlich sinnentleert. ein späteres posting desselben kollegen (cc2cc) &quot;erst recht, nachdem ich weiss, von wem es wirklich ist&quot; macht mir aber den diskussionsverlauf erinnerns- und damit erhaltenswert. weil es so ein schönes licht auf kastldenken wirft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@kommentare zum gedicht löschen:</p>
<p>naja. dadurch, dass &#8220;das gedicht&#8221; als meinem posting (v. 31.10.) vorangestelltes nicht mehr aufscheint, ist mein hinweis auf die autorenschaft natürlich sinnentleert. ein späteres posting desselben kollegen (cc2cc) &#8220;erst recht, nachdem ich weiss, von wem es wirklich ist&#8221; macht mir aber den diskussionsverlauf erinnerns- und damit erhaltenswert. weil es so ein schönes licht auf kastldenken wirft.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: dieter</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/10/30/rezension-lets-make-money/#comment-5297</link>
		<dc:creator>dieter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 15:35:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=1171#comment-5297</guid>
		<description>&quot;Banken wurden z.T. mit Gesetzen dazu gedrängt, die Richtlinien zur Kreditvergabe zu lockern&quot;
Na haben die Banken aber auch gewaltig lobbyiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Banken wurden z.T. mit Gesetzen dazu gedrängt, die Richtlinien zur Kreditvergabe zu lockern&#8221;<br />
Na haben die Banken aber auch gewaltig lobbyiert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Tom Schaffer</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/10/30/rezension-lets-make-money/#comment-5291</link>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 22:15:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=1171#comment-5291</guid>
		<description>dass es korruption gibt ist kein rein politisches problem. korruption ist auch in der wirtschaft selbst ein thema. und zum beispiel genau weil es diese dinge gibt, kann die theorie vom markt nicht richtig funktionieren. ein system muss sich gegen fehler seiner einzelteile weitestmöglich absichern.

freier markt funktioniert nur unter der prämisse, dass sich die einzelnen akteure an seine vorausgesetzten prinzipien halten. ich halte das für nicht mit der menschlichen natur vereinbar (die ich wiederum nicht für so homogen halte, dass sie in einer einzelnen theorie ihren meister finden kann). jede seilschaft widerspricht diesen prinzipien. jede irrationale entscheidung vernichtet die theorie. 

nicht zuletzt richtet sich der markt zu sehr am finanziellen. alles was nicht in geld zu messen ist, ist ohne intervention von staat und gemeinwesen gefährdet. und sei es nur eine ethik, die es nicht erlaubt sich zu bereichern, wenn menschen dabei vor die hunde gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>dass es korruption gibt ist kein rein politisches problem. korruption ist auch in der wirtschaft selbst ein thema. und zum beispiel genau weil es diese dinge gibt, kann die theorie vom markt nicht richtig funktionieren. ein system muss sich gegen fehler seiner einzelteile weitestmöglich absichern.</p>
<p>freier markt funktioniert nur unter der prämisse, dass sich die einzelnen akteure an seine vorausgesetzten prinzipien halten. ich halte das für nicht mit der menschlichen natur vereinbar (die ich wiederum nicht für so homogen halte, dass sie in einer einzelnen theorie ihren meister finden kann). jede seilschaft widerspricht diesen prinzipien. jede irrationale entscheidung vernichtet die theorie. </p>
<p>nicht zuletzt richtet sich der markt zu sehr am finanziellen. alles was nicht in geld zu messen ist, ist ohne intervention von staat und gemeinwesen gefährdet. und sei es nur eine ethik, die es nicht erlaubt sich zu bereichern, wenn menschen dabei vor die hunde gehen.</p>
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	</item>
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