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Die FPÖ klaut weiter bei Obama

Haimbuchner
Dass die FPÖ im Nationalratswahl bereits die Webseite von Barack Obama dreist kopiert hat (nur das Layout, nicht die kommunikationstechnischen guten Dinge), hat scheinbar recht gut funktioniert. Also setzt sie diese zweifelhafte Praxis fort. Der Wahlkampf von Oberösterreich-Spitzenkandidat Manfred Haimbuchner hat und ein O, das wir so ähnlich schon mal wo gesehen haben (und eine Webseite mit einem dieser Pressemeldung-Veröffentlichungs-”Blogs” in dem man nicht diskutieren darf). Die Frage ist: Wer wird für das schlechte Kopieren fremder Konzepte eigentlich von der FPÖ bezahlt?

Photocredits: Lukas Anzinger, CC-BY

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| 8. March 2009

11 Reaktionen bisher

    georgM sagt:

    Appetit holt man sich woanders (Amerika), gegessen wird zuhause (Oberösterreich). Und dann schmeckt’s gar nicht..

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    !!! | 8. March 2009 | 10:22
    Moe sagt:

    nicht nur die fpö sondern auch andere politiker in der welt ließen sich scheinbar von obamas webauftritt “inspirieren” http://tinyurl.com/bc7tnw

    ist das nicht schon per se eine bankrotterklärung einer partei? frei nach dem motto: “wir haben keine eigenen ideen, sondern müssen uns alles kopieren”. oder glaubt hcs, dass ihn das layout einer webseite gar zum kleinen austro-obama macht?

    aber bestimmt ist alles nur eine verschwörung der linkslinken gutmenschen oder rein zufälliger zufall.

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    !!! | 8. March 2009 | 12:40
    Tom Schaffer sagt:

    Netanyahu, Strache, Haimbuchner und Obama. Was für ein ungewöhnliches Quartett für eine Gemeinsamkeit. ;)

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    8. March 2009 | 13:52
    Mathias sagt:

    War in Kärnten schon genauso. Damals war’s das “o” in “Mario Canori”, das von Obama geklaut wurde – nur eben mit gelb-rot-weißen Streifen.

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    !!! | 8. March 2009 | 13:54
    Michael sagt:

    Ich würd mir eigentlich wünschen, dass sich die Politiker etwas mehr in anderen Ländern umschauen würden um zu schauen, was gut und was weniger gut funktioniert.

    Das ist ja jetzt schon mal ein Anfang…

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    !!! | 8. March 2009 | 15:45
    Thomas sagt:

    Die FPÖ setzt ganz schön auf HC, dafür dass das Konzept in Salzburg nicht gut und Kärnten gar nicht funktioniert hat. Oder soll das quasi ein “Doppelwahlkampf” für die konkrete Landtagswahlkampf und für HC allgemein sein?

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    !!! | 8. March 2009 | 23:46
    antilenin sagt:

    nicht zu vergessen auch das deppenapostroph auf dem plakat (“HC’s Mann”).

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    !!! | 10. March 2009 | 11:02
    antilenin sagt:

    und ich mach mich gleich zum nächsten deppen, indem ich DAS apostroph schreibe – der apostroph natürlich.

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    !!! | 10. March 2009 | 11:08
    dieter sagt:

    Wer wird für das schlechte Kopieren fremder Konzepte eigentlich von der FPÖ bezahlt?

    Die Grünen sollten diese Agentur anheuern. Die Kärntner Grünen hielten sich in diesem Wahlkampf eine Lupe vor’s Auge. Da kommt Gruselkabinett-Stimmung auf.

    Der FPÖ macht in Sachen Wahlkampf niemand etwas nach, außer vielleicht das BZÖ. In Zeiten von Wikipedia und Creative Commons von Ideenklau zu sprechen, ist gestrig. Wer gewinnen will, imitiert, was funktioniert. Ein Wahlkampf ist kein Originalitäts-Wettbewerb.

    Und auch der Apostroph sieht hier stilistisch einfach besser aus, egal, was der Duden sagt.

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    !!! | 10. March 2009 | 13:52
    Tom Schaffer sagt:

    Also zu Creative Commons (die von der FPÖ ja nun nicht gerade euphorisch unterstützt wird) gehört aber, dass man Dinge
    a. als Kopie ausweist
    b. Adaptierungen und Nutzung ebenfalls explizit zulässt und
    c. befreit es nicht vor kreativen Aufgaben und Ansprüchen.

    Das hier ist einfach nur ein sehr plumper, geradezu mieser Versuch eine erfolgreiche Ikonographie (lustigerweise einer völlig anderen Ideologie) assoziativ auszunutzen.

    Sowas ist ja als Gag einigermaßen originell (wie das HChe-Shirt mit Che Guevara-Konzept), aber doch bitte nicht als durchgehendes Wahlkampfkonzept in allen Wahlkämpfen. Das ist nicht nacheifernswert, sondern unprofessionell – und zwar nicht auf die liebenswerte Art und Weise. Sowas zu verteidigen ist absurd.

    Und warum sieht der Apostroph hier besser aus? Finde ich nicht. Gerade eine um die Sprache “der autochtonen Bevölkerung” so “bemühte” Gruppe wie die FPÖ, sollte sich vielleicht nicht mit dem Duden anlegen und eine anglifizierte Formulierung plakatieren. Das ist nicht nur eine (wiederholte) Vergewaltigung der deutschen Sprache, sondern auch inhaltlich unglaubwürdig.

    Der FPÖ sollte man wahlkampftechnisch möglicherweise tatsächlich in so manchem nacheifern. Aber in diesen beiden Fragen sicher nicht. Eine Partei die sich nicht einmal ein eigenes grafisches Konzept für ihre Plakate ausdenken kann, markiert genau eines: Ideenlosigkeit.

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    10. March 2009 | 14:30
    thesofty sagt:

    Auch wenn ich dir zumindest was den apostroph betrifft zustimmen muss, weil seine eigenen ziele sollte man nicht unbedingt in einem wahlsujet wiederlegen, so bin ich leider auch der (überaus arroganten) meinung, das dies leider kaum wem auffallen wird.

    Und was die FPÖ im wahlkampf betrifft muss man sagen, das sie was nähe zum wähler, das einhalten einer CI und änhliches betrifft einfach in österreich leider ungeschlagen ist.

    Ich bin ja mit dem konzept wahlkampf an sich eigentlich unzufrieden, weil dies in letzter zeit immer mehr zu einer personenwahl und nicht einer parteiwahl mutiert unzufrieden. Blöderweise hab ich halt auch keine wirklichen ideen was alternativen wären, und eine ausführung des ganzen würde hier auch den rahmen der dinge sprengen.
    Jedoch finde ich einfach das einer einzelperson, und zwar vorallem einer die sich in einem wahlkampf durchgesetzt hat(weil dies leider einfach gewisse “qualitäten” der selbstinszenierung und ähnlichem erfordert die man leider hauptsächlich bei eogzentrikern findet), nicht so viel macht haben sollte.

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    !!! | 10. March 2009 | 16:03

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