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Rassismus ist vorhersagbar


Die Bildung eines Menschen und die Art seiner Nachbarschaft hängt damit zusammen, wie rassistisch er ist. Das wäre mal eine Studie, die ich gern für europäische/österreichische Verhältnisse sehen würde.

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| 15. June 2009

Eine Reaktion bisher

    dieter sagt:

    Das ergibt wenig Sinn. Der gelb eingezeichnete Bereich ist genau jener, in dem 90% oder so aller Afroamerikaner leben, die ebenfalls den statistischen Bildungsschnitt senken.

    Der Eindruck, den der Vortrag vermittelt, ist, dass ungebildete Weiße, die noch nie einen Schwarzen gesehen haben, Barack Obama nicht wählten, weil er schwarz ist.

    Aus den präsentierten Informationen kann man genauso schließen, dass ungebildete Afroamerikaner Barack Obama wählten, weil er schwarz ist.

    Im Prinzip ist beides der Fall. In den Südstaaten wählen die Weißen ihre Partei, die Republikaner und die Schwarzen eben die Demokraten.

    Aus gesellschaftlich-ideologischer Sicht müssten die religiös-konservativen Schwarzen eigentlich häufiger republikanisch wählen. In Kalifornien ging Proposition-8 (Verbot der Homo-Ehe) durch, weil Mexikaner und Schwarze dafür stimmten (letztere zu 80%). Weiße und Asiaten stimmten mehrheitlich dagegen.

    Diese TED-Talks sind zwar gut präsentiert und schließen meist in irgendeinem Weltverbesserungsplan. Aber ich bevorzuge das Debatten-Format/Podiumsdiskussionen. Bei reinen Vorträgen klingt alles immer so toll und schlüssig. Die Wahrheit ist selten so einfach gestrickt.

    Der vorgeschlagene Plan kann auch nach hinten losgehen. Was ist, wenn die Austauschschüler aus dem liberalen Norden im Süden rassistisch werden?

    Aus umweltpolitischen Gründen bin ich ja auch für gute Stadtplanung usw. Aber als Lösung gegen Rassismus die ganze USA umbauen?
    Wie lautet noch gleich Plan B?

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    !!! | 15. June 2009 | 22:09

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