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	<title>Comments on: Brüssel &#8211; Als Fast-Terrorist in unserer unbeschilderten Hauptstadt</title>
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		<title>By: Tom Schaffer</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/09/14/brussel-als-fast-terrorist-in-unserer-unbeschilderten-hauptstadt/#comment-7208</link>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 23:03:31 +0000</pubDate>
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		<description>Besonders spannend finde ich ja das Müllsystem, das ungefähr so zusammenzufassen ist: &quot;Schmeiss dein Zeug auf die Straße, es holt schon jemand ab.&quot; 

Und das bitte mittem im ersten Bezirk.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders spannend finde ich ja das Müllsystem, das ungefähr so zusammenzufassen ist: &#8220;Schmeiss dein Zeug auf die Straße, es holt schon jemand ab.&#8221; </p>
<p>Und das bitte mittem im ersten Bezirk.</p>
<p>Like! <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" id="up-7208" src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/comment-rating/images/2_14_up.png" alt="Thumb up" onclick="javascript:ckratingKarma('7208', 'add', 'zurpolitik.com/wp-content/plugins/comment-rating/', '2_14_');" title="Thumb up" /> <span id="karma-7208-total" >0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: hultsch</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/09/14/brussel-als-fast-terrorist-in-unserer-unbeschilderten-hauptstadt/#comment-7207</link>
		<dc:creator>hultsch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 21:34:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ich erkenne Brüssel eindeutig wieder, wenn ich deine Eindrücke lese:
Enge kleinen Gassen (die zum Himmel stinken), kalte Beton-Glas-Klötze, die langsam durch Schmutz auseinander brökelnde Altstadt, die überteuerten Restaurants und Bars, die Abneigung gegen Englisch (aber hey: wenn du französisch kannst, bist du auch nicht viel(!) besser dran ,jedenfalls wenn dein Gegenüber ein militanter Liebhaber des Flämischen ist), die Moschee in der Stadt (sind wir mal ehrlich: die &quot;Donau&quot;-Moschee in Wien ist nicht wirklich direkt &quot;in&quot; der Stadt, sondern eher mit einem gewissen Abstand &quot;daneben&quot;)...

Das alles ist wirklich Brüssel: liberal und doch ein bisschen kleinkariert, charamant und doch ziemlich dreckig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erkenne Brüssel eindeutig wieder, wenn ich deine Eindrücke lese:<br />
Enge kleinen Gassen (die zum Himmel stinken), kalte Beton-Glas-Klötze, die langsam durch Schmutz auseinander brökelnde Altstadt, die überteuerten Restaurants und Bars, die Abneigung gegen Englisch (aber hey: wenn du französisch kannst, bist du auch nicht viel(!) besser dran ,jedenfalls wenn dein Gegenüber ein militanter Liebhaber des Flämischen ist), die Moschee in der Stadt (sind wir mal ehrlich: die &#8220;Donau&#8221;-Moschee in Wien ist nicht wirklich direkt &#8220;in&#8221; der Stadt, sondern eher mit einem gewissen Abstand &#8220;daneben&#8221;)&#8230;</p>
<p>Das alles ist wirklich Brüssel: liberal und doch ein bisschen kleinkariert, charamant und doch ziemlich dreckig.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: weltbeobachterin</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/09/14/brussel-als-fast-terrorist-in-unserer-unbeschilderten-hauptstadt/#comment-7206</link>
		<dc:creator>weltbeobachterin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 17:32:15 +0000</pubDate>
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		<description>die Geschichte mit dem Jausenmesser kommt mir von woanders auch sehr bekannt vor! ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die Geschichte mit dem Jausenmesser kommt mir von woanders auch sehr bekannt vor! <img src='http://zurpolitik.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Like! <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" id="up-7206" src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/comment-rating/images/2_14_up.png" alt="Thumb up" onclick="javascript:ckratingKarma('7206', 'add', 'zurpolitik.com/wp-content/plugins/comment-rating/', '2_14_');" title="Thumb up" /> <span id="karma-7206-total" >0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Tom Schaffer</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/09/14/brussel-als-fast-terrorist-in-unserer-unbeschilderten-hauptstadt/#comment-7205</link>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 12:16:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=2393#comment-7205</guid>
		<description>@dieter
&lt;blockquote&gt;Offensichtlich zu Religionen zuordenbare Personen sind konservativ bis erzkonservativ, nicht liberal.&lt;/blockquote&gt;

Ich hab auch nicht behauptet, dass diese Leute liberal sind, sondern die Stadt insgesamt den Eindruck vermittelt. Wenn an einem zentralen und repräsentativen Punkt der Stadt - eben im Jubelpark - seit 1880 eine Moschee steht, dann sagt das imo was über den gelassenen Umgang einer Gesellschaft mit ehemals Fremdem aus. 

Und so offen und oft habe ich zB hier in Wien nie homosexuelle Männer in den Straßen gehen sehen. Auch das scheint dort sehr normal und unproblematisch zu sein.

&lt;blockquote&gt;Aber dein persönlicher Gemütszustand ist kein Länderportrait. Und diesen Fehler machen praktisch alle Journalisten, egal wo sie hin fahren.&lt;/blockquote&gt;

Das ist kein Fehler der Journalisten oder von mir, sondern ein Rezeptionsproblem von dir. Ich hab hier nie behauptet, ein umfassendes, allmächtiges Länderporträt abzugeben, sondern ganz einfach einzelne Eindrücke vermittelt. Jeder Mensch mit einem IQ über 5 weiß, dass man eine Gesellschaft nicht in 4 Tagen kennenlernen kann.

Es muss nicht immer alles für die Wikipedia geschrieben werden. Der flüchtige Eindruck hat ebenso seine Wichtigkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@dieter</p>
<blockquote><p>Offensichtlich zu Religionen zuordenbare Personen sind konservativ bis erzkonservativ, nicht liberal.</p></blockquote>
<p>Ich hab auch nicht behauptet, dass diese Leute liberal sind, sondern die Stadt insgesamt den Eindruck vermittelt. Wenn an einem zentralen und repräsentativen Punkt der Stadt &#8211; eben im Jubelpark &#8211; seit 1880 eine Moschee steht, dann sagt das imo was über den gelassenen Umgang einer Gesellschaft mit ehemals Fremdem aus. </p>
<p>Und so offen und oft habe ich zB hier in Wien nie homosexuelle Männer in den Straßen gehen sehen. Auch das scheint dort sehr normal und unproblematisch zu sein.</p>
<blockquote><p>Aber dein persönlicher Gemütszustand ist kein Länderportrait. Und diesen Fehler machen praktisch alle Journalisten, egal wo sie hin fahren.</p></blockquote>
<p>Das ist kein Fehler der Journalisten oder von mir, sondern ein Rezeptionsproblem von dir. Ich hab hier nie behauptet, ein umfassendes, allmächtiges Länderporträt abzugeben, sondern ganz einfach einzelne Eindrücke vermittelt. Jeder Mensch mit einem IQ über 5 weiß, dass man eine Gesellschaft nicht in 4 Tagen kennenlernen kann.</p>
<p>Es muss nicht immer alles für die Wikipedia geschrieben werden. Der flüchtige Eindruck hat ebenso seine Wichtigkeit.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Philip</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/09/14/brussel-als-fast-terrorist-in-unserer-unbeschilderten-hauptstadt/#comment-7204</link>
		<dc:creator>Philip</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 11:48:34 +0000</pubDate>
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		<description>War mit 15 Jahren einmal in Brüssel, und ich habe bis heute den Eindruck, dass Brüssel die hässlichste Großstadt im Ausland ist, die ich jemals besucht habe.

So unterschiedlich können die Erfahrungen sein ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>War mit 15 Jahren einmal in Brüssel, und ich habe bis heute den Eindruck, dass Brüssel die hässlichste Großstadt im Ausland ist, die ich jemals besucht habe.</p>
<p>So unterschiedlich können die Erfahrungen sein &#8230;</p>
<p>Like! <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" id="up-7204" src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/comment-rating/images/2_14_up.png" alt="Thumb up" onclick="javascript:ckratingKarma('7204', 'add', 'zurpolitik.com/wp-content/plugins/comment-rating/', '2_14_');" title="Thumb up" /> <span id="karma-7204-total" >0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: dieter</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/09/14/brussel-als-fast-terrorist-in-unserer-unbeschilderten-hauptstadt/#comment-7203</link>
		<dc:creator>dieter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 10:17:39 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Mitten im Jubelpark steht eine große Moschee, und überhaupt wohnen Menschen aller Hautfarben, Kulturen und Religionen gut durchmischt in Brüssel. Meine Augen müssten sich schon sehr täuschen, hätten sie da was anderes gesehen.&lt;/blockquote&gt;

Und an der alten Donau gibt es auch eine Moschee und rundherum glückliche Schrebergärtner und Badegäste. Und bei mir in der nähe im schäbigen Hofer oder Zielpunkt schoppen Burka-Frauen neben orthodoxen Jüdinnen, sehr spärlich bekleideten Gemeindebaublumen und Sikhs mit Turban und Dolch.

Was sagt uns das über gegenseitige Akzeptanz, interkulturelle Kontakte und tief sitzende Animositäten? Nichts.

Wenn du in einem burgenländischen Dorf schwarz bekleidete Frauen mit Kopftuch und Marienstatuen siehst, siehst du dann Liberalismus? Nein.
Offensichtlich zu Religionen zuordenbare Personen sind konservativ bis erzkonservativ, nicht liberal.

Du verwechselst &quot;interessant&quot;, weil anders und bunt mit &quot;liberal&quot;.

&lt;blockquote&gt;steht ansonsten übrigens aber auch in jedem Reiseführer&lt;/blockquote&gt;

Ja was soll denn sonst drin stehen? Touristen attestieren Wien auch ständig verschlafen und gemütlich zu sein.

So politisch liberal können auch die Authochthonen nicht sein, wenn sie es nicht einmal übers Herz bringen, ethnisch übergreifende Parteien zu bilden und für sie zu stimmen.

Ich halte das für Projektion. Du hast eine Reise gewonnen, hattest ein paar ausgelassene und interessante Tage, keinen Stress, Termine oder Deadlines. Schön.

Aber dein persönlicher Gemütszustand ist kein Länderportrait. Und diesen Fehler machen praktisch alle Journalisten, egal wo sie hin fahren.

Wirklich gute Infos bekommt man von Expats, die schon länger im jeweiligen Land leben und durch Erfahrung Unterschiede klar benennen können und in zweiter Linie vielleicht von einheimischen Medien oder empirisch objektiv von der World Values Survey.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mitten im Jubelpark steht eine große Moschee, und überhaupt wohnen Menschen aller Hautfarben, Kulturen und Religionen gut durchmischt in Brüssel. Meine Augen müssten sich schon sehr täuschen, hätten sie da was anderes gesehen.</p></blockquote>
<p>Und an der alten Donau gibt es auch eine Moschee und rundherum glückliche Schrebergärtner und Badegäste. Und bei mir in der nähe im schäbigen Hofer oder Zielpunkt schoppen Burka-Frauen neben orthodoxen Jüdinnen, sehr spärlich bekleideten Gemeindebaublumen und Sikhs mit Turban und Dolch.</p>
<p>Was sagt uns das über gegenseitige Akzeptanz, interkulturelle Kontakte und tief sitzende Animositäten? Nichts.</p>
<p>Wenn du in einem burgenländischen Dorf schwarz bekleidete Frauen mit Kopftuch und Marienstatuen siehst, siehst du dann Liberalismus? Nein.<br />
Offensichtlich zu Religionen zuordenbare Personen sind konservativ bis erzkonservativ, nicht liberal.</p>
<p>Du verwechselst &#8220;interessant&#8221;, weil anders und bunt mit &#8220;liberal&#8221;.</p>
<blockquote><p>steht ansonsten übrigens aber auch in jedem Reiseführer</p></blockquote>
<p>Ja was soll denn sonst drin stehen? Touristen attestieren Wien auch ständig verschlafen und gemütlich zu sein.</p>
<p>So politisch liberal können auch die Authochthonen nicht sein, wenn sie es nicht einmal übers Herz bringen, ethnisch übergreifende Parteien zu bilden und für sie zu stimmen.</p>
<p>Ich halte das für Projektion. Du hast eine Reise gewonnen, hattest ein paar ausgelassene und interessante Tage, keinen Stress, Termine oder Deadlines. Schön.</p>
<p>Aber dein persönlicher Gemütszustand ist kein Länderportrait. Und diesen Fehler machen praktisch alle Journalisten, egal wo sie hin fahren.</p>
<p>Wirklich gute Infos bekommt man von Expats, die schon länger im jeweiligen Land leben und durch Erfahrung Unterschiede klar benennen können und in zweiter Linie vielleicht von einheimischen Medien oder empirisch objektiv von der World Values Survey.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Tom Schaffer</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/09/14/brussel-als-fast-terrorist-in-unserer-unbeschilderten-hauptstadt/#comment-7202</link>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 09:16:01 +0000</pubDate>
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		<description>Jetzt ist mir zwar klar, dass man in vier Tagen nur die Oberfläche kratzen kann (und in 10 Absätzen nicht mal die vollständig wiedergeben kann), aber interessant wie du meine Reisegewohnheiten kennst. Dass ich einen halben Tag zu Fuß durch Anderlecht bin und stundenlang mit dem Bus von Heysel bis ins Zentrum gefahren bin um eben nicht nur schöne Häuser zu sehen, wäre übrigens auch im Text angedeutet. 

Mitten im Jubelpark steht eine große Moschee, und überhaupt wohnen Menschen aller Hautfarben, Kulturen und Religionen gut durchmischt in Brüssel. Meine Augen müssten sich schon sehr täuschen, hätten sie da was anderes gesehen. 

Dass es ungestresst wirkt, ziehe ich daraus, wie sich die Leute in Geschäftern und Supermärkten verhalten. Nämlich einfach weniger gestresst als bei uns. Der liberale Eindruck kam zwar auch mir, steht ansonsten übrigens aber auch in jedem Reiseführer.

Was Belgien ist, ist mir übrigens bekannt. Ebenso die Erfolge des Vlaams Belang. Ich habe aber nicht den flämisch-wallonischen Konflikt beobachtet, die tiefen Abgründe zwischen den Regionen bewundert, das politische System und Bürokratie Belgiens beurteilt oder eine tiefgreifende Gesellschaftsanalyse betrieben. Ich habe die Beobachtungen von einem langen, vielseitigen und aufmerksamen Wochenende in der Haupt- und Millionenstadt Brüssel wiedergegeben.

Was ich schon weiß? Keine Ahnung. Wie oft warst du denn dort?

Dies sind meine Eindrücke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist mir zwar klar, dass man in vier Tagen nur die Oberfläche kratzen kann (und in 10 Absätzen nicht mal die vollständig wiedergeben kann), aber interessant wie du meine Reisegewohnheiten kennst. Dass ich einen halben Tag zu Fuß durch Anderlecht bin und stundenlang mit dem Bus von Heysel bis ins Zentrum gefahren bin um eben nicht nur schöne Häuser zu sehen, wäre übrigens auch im Text angedeutet. </p>
<p>Mitten im Jubelpark steht eine große Moschee, und überhaupt wohnen Menschen aller Hautfarben, Kulturen und Religionen gut durchmischt in Brüssel. Meine Augen müssten sich schon sehr täuschen, hätten sie da was anderes gesehen. </p>
<p>Dass es ungestresst wirkt, ziehe ich daraus, wie sich die Leute in Geschäftern und Supermärkten verhalten. Nämlich einfach weniger gestresst als bei uns. Der liberale Eindruck kam zwar auch mir, steht ansonsten übrigens aber auch in jedem Reiseführer.</p>
<p>Was Belgien ist, ist mir übrigens bekannt. Ebenso die Erfolge des Vlaams Belang. Ich habe aber nicht den flämisch-wallonischen Konflikt beobachtet, die tiefen Abgründe zwischen den Regionen bewundert, das politische System und Bürokratie Belgiens beurteilt oder eine tiefgreifende Gesellschaftsanalyse betrieben. Ich habe die Beobachtungen von einem langen, vielseitigen und aufmerksamen Wochenende in der Haupt- und Millionenstadt Brüssel wiedergegeben.</p>
<p>Was ich schon weiß? Keine Ahnung. Wie oft warst du denn dort?</p>
<p>Dies sind meine Eindrücke.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: dieter</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/09/14/brussel-als-fast-terrorist-in-unserer-unbeschilderten-hauptstadt/#comment-7201</link>
		<dc:creator>dieter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 08:46:10 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;liberalen, ungestresst wirkenden, multikulturellen Brüssels.&lt;/blockquote&gt;
Typisches Journalistensyndrom. Egal, wohin sie reisen, sie sehen überall Liberalismus und Multikulturalismus, genauso wie Touristen mit dicken Brieftaschen der ganzen Welt Gastfreundschaft attestieren und Entführungsopfer erklären, dass sie nicht besser behandelt hätten werden können.

Und wenn die Iraner dann in großer Zahl für ihren Achmadinedschad stimmen, kann man es einfach nicht glauben.

Derartige Beschreibungen habe ich selbst schon über Riad vernommen. Und in großer Zahl über Wien. Eine Tour durch ein Arbeiterbeisl steht halt selten auf dem Programm.

Du kannst offenbar weder französisch noch flämisch. Also was weißt du schon? Alles, was du gesehen hast, sind ein paar schöne Gebäude und dass die Menschen dort, wie überall auf der Welt, ihren Tagesgeschäften nachgehen.

Belgien ist ein ethnisch und sprachlich tief gespaltenes Land, das alle paar Jahre fast auseinander bricht. Das letzte Mal brauchten sie nach den Wahlen fast ein Jahr um eine Regierung aufzustellen. Das dortige Proporzsystem entspricht dem alten Österreichischen zum Quadrat und die absurden Schildbürger-Streitigkeiten die dort immer wieder entstehen waren nicht zuletzt die Inspiration für &quot;Asterix - Der große Graben&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>liberalen, ungestresst wirkenden, multikulturellen Brüssels.</p></blockquote>
<p>Typisches Journalistensyndrom. Egal, wohin sie reisen, sie sehen überall Liberalismus und Multikulturalismus, genauso wie Touristen mit dicken Brieftaschen der ganzen Welt Gastfreundschaft attestieren und Entführungsopfer erklären, dass sie nicht besser behandelt hätten werden können.</p>
<p>Und wenn die Iraner dann in großer Zahl für ihren Achmadinedschad stimmen, kann man es einfach nicht glauben.</p>
<p>Derartige Beschreibungen habe ich selbst schon über Riad vernommen. Und in großer Zahl über Wien. Eine Tour durch ein Arbeiterbeisl steht halt selten auf dem Programm.</p>
<p>Du kannst offenbar weder französisch noch flämisch. Also was weißt du schon? Alles, was du gesehen hast, sind ein paar schöne Gebäude und dass die Menschen dort, wie überall auf der Welt, ihren Tagesgeschäften nachgehen.</p>
<p>Belgien ist ein ethnisch und sprachlich tief gespaltenes Land, das alle paar Jahre fast auseinander bricht. Das letzte Mal brauchten sie nach den Wahlen fast ein Jahr um eine Regierung aufzustellen. Das dortige Proporzsystem entspricht dem alten Österreichischen zum Quadrat und die absurden Schildbürger-Streitigkeiten die dort immer wieder entstehen waren nicht zuletzt die Inspiration für &#8220;Asterix &#8211; Der große Graben&#8221;.</p>
<p>Like! <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" id="up-7201" src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/comment-rating/images/2_14_up.png" alt="Thumb up" onclick="javascript:ckratingKarma('7201', 'add', 'zurpolitik.com/wp-content/plugins/comment-rating/', '2_14_');" title="Thumb up" /> <span id="karma-7201-total" >0</span></p>]]></content:encoded>
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