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	<title>Comments on: Ideologie und Politik im Audimax</title>
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	<description>Unabhängig über Politik, Gesellschaft und Medien. Österreich. EU. Global.</description>
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		<title>By: Es ist vorbei. Ist es? &#171; polit.x</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/11/02/ideologie-und-politik-im-audimax/#comment-7810</link>
		<dc:creator>Es ist vorbei. Ist es? &#171; polit.x</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 15:31:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ideologie und Politik im Audimax [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ideologie und Politik im Audimax [...]</p>
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		<title>By: Audimaxismus vs Institutionenpolitik &#124; Blickwinkel</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/11/02/ideologie-und-politik-im-audimax/#comment-7473</link>
		<dc:creator>Audimaxismus vs Institutionenpolitik &#124; Blickwinkel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 00:23:51 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Schaffar hat in seinem Blog anschaulich beschrieben, warum der Protest im Audimax entgegen den Beteuerungen vieler Besetzer doch ideologisch ist [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Schaffar hat in seinem Blog anschaulich beschrieben, warum der Protest im Audimax entgegen den Beteuerungen vieler Besetzer doch ideologisch ist [...]</p>
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		<title>By: Tom Schaffer</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/11/02/ideologie-und-politik-im-audimax/#comment-7410</link>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 14:34:55 +0000</pubDate>
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		<description>Der Kampf wird natürlich so konnotiert, aber er ist auch ganz neutral betroffen wirklich gegen diese Strömungen zu führen. Der Neoliberalismus mag &quot;nebulös&quot; sein, aber er ist keine Einbildung. Der Rückbau der öffentlichen Leistungen, die Deregulierungen und Privatisierungen der vergangnen Jahre, die Entgrenzung der Großbetriebe und Unternehmen (der die Politik hilflos hinterherstolpert)  ist ja keine Einbildung sondern Realität. Das fällt halt zusammen mit der Entwicklung, dass die Reichen immer weiter entlastet werden, weil sie sonst von einer ähnlichen Entgrenzung profitieren könnten, während die Zahl der relativ Armen auch in den Industrienationen steigt.

Die Entwicklung der Universitäten steht damit in einem Zusammenhang. Die Entscheidungsträger schielen auf internationale Uni-Rankings und steigen in einen Exzellenz-Wettbewerb ein, der die breite Gesellschaftsbildung als Wert immer weiter zurücklässt, weil beides zusammen den Verantwortlichen zu teuer ist. In diesem unterfinanzierten Betrieb werden Studierende dann in einen Ellbogenwettkampf gedrängt. 

Jene Studierende die gleichzeitig immer mehr Kosten aufgebrummt bekommen und sich so immer weniger auf das Stidum konzentrieren können. Zur Folge hat das einen Qualitätsverlust in der Bildung bei dem Reiche noch stärker privilegiert studieren können, als das ohnehin schon der Fall wäre. Unter den Studierenden führt der Wettbewerb weniger zu einer Leistungssteigerung, als zu einer Schein-Jagd um ECTS-Punkte um möglichst schnell endgültig auf den &quot;Arbeitsmarkt&quot; zu kommen - zu einer Verhöhnung des Bildungsprinzips und damit einhergehend zu einer Entsolidarisierung untereinander.

Das mag in der liberalen Wirtschaftstheorie Herzen höher schlagen lassen, dass &quot;endlich&quot; dieser &quot;wohlstandsbringende Wettbewerb&quot; ausbricht. Das Problem ist: Die Menschen wollen das zu großen Teilen nicht.

Es mag den Konservativen jetzt gefallen oder nicht, dass man ihnen diese Entwiclkungen in die Schuhe schiebt. Aber sie haben all das eben verursacht und bewusst vorangetrieben. Und der Erfolg ist, dass es in allen Bereichen der Gesellschaft gewaltig kriselt. Ob das nun die Finanzmärkte, die Universitäten oder die Arbeitswelt sind.

Alles läuft unter dem Dogma Wettbewerb, Effizienz, Zahlenfixiertheit und sämtliche idealistischen Werte werden dabei über Bord geworfen, in der fatalen Annahme, sie würden sich von selbst ergeben.

Sie tun es nur nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kampf wird natürlich so konnotiert, aber er ist auch ganz neutral betroffen wirklich gegen diese Strömungen zu führen. Der Neoliberalismus mag &#8220;nebulös&#8221; sein, aber er ist keine Einbildung. Der Rückbau der öffentlichen Leistungen, die Deregulierungen und Privatisierungen der vergangnen Jahre, die Entgrenzung der Großbetriebe und Unternehmen (der die Politik hilflos hinterherstolpert)  ist ja keine Einbildung sondern Realität. Das fällt halt zusammen mit der Entwicklung, dass die Reichen immer weiter entlastet werden, weil sie sonst von einer ähnlichen Entgrenzung profitieren könnten, während die Zahl der relativ Armen auch in den Industrienationen steigt.</p>
<p>Die Entwicklung der Universitäten steht damit in einem Zusammenhang. Die Entscheidungsträger schielen auf internationale Uni-Rankings und steigen in einen Exzellenz-Wettbewerb ein, der die breite Gesellschaftsbildung als Wert immer weiter zurücklässt, weil beides zusammen den Verantwortlichen zu teuer ist. In diesem unterfinanzierten Betrieb werden Studierende dann in einen Ellbogenwettkampf gedrängt. </p>
<p>Jene Studierende die gleichzeitig immer mehr Kosten aufgebrummt bekommen und sich so immer weniger auf das Stidum konzentrieren können. Zur Folge hat das einen Qualitätsverlust in der Bildung bei dem Reiche noch stärker privilegiert studieren können, als das ohnehin schon der Fall wäre. Unter den Studierenden führt der Wettbewerb weniger zu einer Leistungssteigerung, als zu einer Schein-Jagd um ECTS-Punkte um möglichst schnell endgültig auf den &#8220;Arbeitsmarkt&#8221; zu kommen &#8211; zu einer Verhöhnung des Bildungsprinzips und damit einhergehend zu einer Entsolidarisierung untereinander.</p>
<p>Das mag in der liberalen Wirtschaftstheorie Herzen höher schlagen lassen, dass &#8220;endlich&#8221; dieser &#8220;wohlstandsbringende Wettbewerb&#8221; ausbricht. Das Problem ist: Die Menschen wollen das zu großen Teilen nicht.</p>
<p>Es mag den Konservativen jetzt gefallen oder nicht, dass man ihnen diese Entwiclkungen in die Schuhe schiebt. Aber sie haben all das eben verursacht und bewusst vorangetrieben. Und der Erfolg ist, dass es in allen Bereichen der Gesellschaft gewaltig kriselt. Ob das nun die Finanzmärkte, die Universitäten oder die Arbeitswelt sind.</p>
<p>Alles läuft unter dem Dogma Wettbewerb, Effizienz, Zahlenfixiertheit und sämtliche idealistischen Werte werden dabei über Bord geworfen, in der fatalen Annahme, sie würden sich von selbst ergeben.</p>
<p>Sie tun es nur nicht.</p>
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	<item>
		<title>By: dieter</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/11/02/ideologie-und-politik-im-audimax/#comment-7409</link>
		<dc:creator>dieter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 13:18:45 +0000</pubDate>
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		<description>Ideologien sind interessant. Am Besten, man hat gleich mehrere davon und nimmt keine davon besonders ernst.

&lt;blockquote&gt;Die in Österreich durch den Rechtsruck der ÖVP marginalisierte Gruppe der christlich-sozialen etwa, die aus ihrem Glauben heraus nicht ertragen können, dass Menschen – egal welcher Gruppe sie auch zugehören – sozial benachteiligt werden.&lt;/blockquote&gt;

Das katholische Weltbild bzw. das des Neuen Testaments ist eher fatalistisch. Almosen zu geben wird als gute Tat, als Gottesdienst gewertet. Das geschieht aber nicht mit dem Ziel, breiten Wohlstand zu schaffen. Jesus empfiehlt hingegen, sich mit der Armut abzufinden und verspricht Belohnung für das Jenseits.
Dass es sowas wie breiten Wohlstandszuwachs auf Erden geben könnte, das kam den Autoren des NT gar nicht in den Sinn, weil sie in einer malthusischen Nullsummenwirtschaft lebten.

Wenn es einen Gott gäbe und diesem der Wohlstand der Menschen ein Anliegen wäre, dann hätte er Milton Friedman und nicht Jesus als Erlöser schicken müssen, um den Menschen Marktwirtschaft und Industrialisierung zu erklären.

Jedenfalls leitet sich aus dem obigen Fatalismus auch der Ständestaatsgedanke ab und in heutiger, milderer Form, die Ablehnung von Umverteilung bzw. der Unglaube, dass Lohnzuwächse mehr Nachfrage und somit mehr Wertschöpfung und Wohlstand schaffen können.

Ich sehe also keine notwendige kognitive Dissonanz bei religiösen, neokonservativen ÖVPlern.

****
Die Sorge um die Armen kaufe ich aber nur jenen ab, die sich tatsächlich ehrenamtlich engagieren, oder irgendwelche Produkte und Dienste zur Verbesserung der Umstände leisten.

Die Unterstützung der angeblichen richtigen Ideologie reicht für mich nicht. Ein Linker (oder Sozialnationaler FPÖler) zu sein und einfach nur Forderungen an den Staat oder nicht näher spezifizierte Adressen zu stellen, ist selbstgerecht und billig. Das kann jeder.

Tugendhafter ist es, auf beschränkte Möglichkeiten hinzuweisen und bei dieser oder jener Wohltat ein Njet auszusprechen, weil man sich damit unbeliebt macht und als herzlos verunglimpft wird.

*****
&lt;b&gt;Um den Bogen zurück zur Unibesetzung zu spannen&lt;/b&gt;:
Man müsste auch die ideologischen Beweggründe der Besetzungsgegner- oder Skeptiker berücksichtigen und auch einbeziehen.
Z.B. hört man ständig, Bologna sei schlecht, weil es auf den Wettbewerb ausgerichtet sei. Ich verstehe zwar nicht, was Studenten gegen den Wettbewerb der Universitäten um Studenten auszusetzen haben könnten, aber man sollte doch stärker darauf hinweisen, dass Bologna genau dieses Ziel ja überhaupt nicht erfüllt. War es früher ganz unkompliziert, zwischen österreichischen Unis zu wechseln, oder ein paar Fächer hier und ein paar da zu belegen, ist das heute nicht mehr der Fall.

Viele der Argumente der Besetzer klingen in den Ohren der Konservativen wie Werbung gegen die Anliegen der Besetzer. Je mehr man also simple Forderungen nach mehr Betreuern, Geld und Wahlfreiheit bei der Fächerzusammenstellung ideologisch auflädt und als Kampf gegen einen nebulösen Neoliberalismus und gar gegen populäre österreichische Parteien konnotiert, desto stärker wird der Gegenwind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ideologien sind interessant. Am Besten, man hat gleich mehrere davon und nimmt keine davon besonders ernst.</p>
<blockquote><p>Die in Österreich durch den Rechtsruck der ÖVP marginalisierte Gruppe der christlich-sozialen etwa, die aus ihrem Glauben heraus nicht ertragen können, dass Menschen – egal welcher Gruppe sie auch zugehören – sozial benachteiligt werden.</p></blockquote>
<p>Das katholische Weltbild bzw. das des Neuen Testaments ist eher fatalistisch. Almosen zu geben wird als gute Tat, als Gottesdienst gewertet. Das geschieht aber nicht mit dem Ziel, breiten Wohlstand zu schaffen. Jesus empfiehlt hingegen, sich mit der Armut abzufinden und verspricht Belohnung für das Jenseits.<br />
Dass es sowas wie breiten Wohlstandszuwachs auf Erden geben könnte, das kam den Autoren des NT gar nicht in den Sinn, weil sie in einer malthusischen Nullsummenwirtschaft lebten.</p>
<p>Wenn es einen Gott gäbe und diesem der Wohlstand der Menschen ein Anliegen wäre, dann hätte er Milton Friedman und nicht Jesus als Erlöser schicken müssen, um den Menschen Marktwirtschaft und Industrialisierung zu erklären.</p>
<p>Jedenfalls leitet sich aus dem obigen Fatalismus auch der Ständestaatsgedanke ab und in heutiger, milderer Form, die Ablehnung von Umverteilung bzw. der Unglaube, dass Lohnzuwächse mehr Nachfrage und somit mehr Wertschöpfung und Wohlstand schaffen können.</p>
<p>Ich sehe also keine notwendige kognitive Dissonanz bei religiösen, neokonservativen ÖVPlern.</p>
<p>****<br />
Die Sorge um die Armen kaufe ich aber nur jenen ab, die sich tatsächlich ehrenamtlich engagieren, oder irgendwelche Produkte und Dienste zur Verbesserung der Umstände leisten.</p>
<p>Die Unterstützung der angeblichen richtigen Ideologie reicht für mich nicht. Ein Linker (oder Sozialnationaler FPÖler) zu sein und einfach nur Forderungen an den Staat oder nicht näher spezifizierte Adressen zu stellen, ist selbstgerecht und billig. Das kann jeder.</p>
<p>Tugendhafter ist es, auf beschränkte Möglichkeiten hinzuweisen und bei dieser oder jener Wohltat ein Njet auszusprechen, weil man sich damit unbeliebt macht und als herzlos verunglimpft wird.</p>
<p>*****<br />
<b>Um den Bogen zurück zur Unibesetzung zu spannen</b>:<br />
Man müsste auch die ideologischen Beweggründe der Besetzungsgegner- oder Skeptiker berücksichtigen und auch einbeziehen.<br />
Z.B. hört man ständig, Bologna sei schlecht, weil es auf den Wettbewerb ausgerichtet sei. Ich verstehe zwar nicht, was Studenten gegen den Wettbewerb der Universitäten um Studenten auszusetzen haben könnten, aber man sollte doch stärker darauf hinweisen, dass Bologna genau dieses Ziel ja überhaupt nicht erfüllt. War es früher ganz unkompliziert, zwischen österreichischen Unis zu wechseln, oder ein paar Fächer hier und ein paar da zu belegen, ist das heute nicht mehr der Fall.</p>
<p>Viele der Argumente der Besetzer klingen in den Ohren der Konservativen wie Werbung gegen die Anliegen der Besetzer. Je mehr man also simple Forderungen nach mehr Betreuern, Geld und Wahlfreiheit bei der Fächerzusammenstellung ideologisch auflädt und als Kampf gegen einen nebulösen Neoliberalismus und gar gegen populäre österreichische Parteien konnotiert, desto stärker wird der Gegenwind.</p>
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	<item>
		<title>By: Tom Schaffer</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/11/02/ideologie-und-politik-im-audimax/#comment-7408</link>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 00:32:52 +0000</pubDate>
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		<description>@dyrn sag ich ja, dass die leute den begriff anders verstehen. und ich hätte ihn gerne diesem falschen verständnis entrissen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@dyrn sag ich ja, dass die leute den begriff anders verstehen. und ich hätte ihn gerne diesem falschen verständnis entrissen.</p>
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		<title>By: Elias</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/11/02/ideologie-und-politik-im-audimax/#comment-7407</link>
		<dc:creator>Elias</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 19:43:07 +0000</pubDate>
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		<description>Neuer Beitrag auf Glocalist zum Unistreik und anhaltender Solidarität in Deutschland &gt; http://www.glocalist.com/news/kategorie/soziales/titel/unistreik-5-november-tag-der-freien-bildung/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neuer Beitrag auf Glocalist zum Unistreik und anhaltender Solidarität in Deutschland &gt; <a href="http://www.glocalist.com/news/kategorie/soziales/titel/unistreik-5-november-tag-der-freien-bildung/" rel="nofollow">http://www.glocalist.com/news/kategorie/soziales/titel/unistreik-5-november-tag-der-freien-bildung/</a></p>
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	<item>
		<title>By: Dyrn</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/11/02/ideologie-und-politik-im-audimax/#comment-7406</link>
		<dc:creator>Dyrn</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 19:16:28 +0000</pubDate>
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		<description>Mhm. Dem ist ja zuzustimmen, aber: Braucht es wirklich einen derartigen Artikel, der sich in einer Begriffserläuterung von &quot;Ideologie&quot; versucht, die zwar negativ konnotiert ist aber als &quot;Weltanschauung&quot; im Grunde neutral und vor allem schlicht notwendig ist? Sprich: Gibt es da draußen wirklich Studenten, die den Begriff derart &quot;naiv&quot; verstehen à la &quot;Ideologie. Das ist böse. Das hab ich nicht.&quot; Ich glaube nicht bzw. ich möchte nicht an eine derartige Unreflektiertheit bei Menschen glauben, die sich akademische Weihen erarbeiten wollen.

Ich glaube, dass diese Studenten/Menschen schlicht &quot;Ideologie&quot; anders verstehen, nämlich nicht mehr als ein System von weltanschaulichen Überzeugungen, sondern im Sinne &quot;dogamtisch verschlossener politischer Überzeugungssysteme&quot;. Und sie haben gute Gründe, warum sie diesen Begriff derart verstehen und verwenden (Siehe Geschichte des 20. Jahrhunderts).

Und ab dann wird&#039;s eine Begriffsklauberei, ganz ähnlich wie bei der Verwendung des Begriffes &quot;Vorurteil&quot;. Dann sagen die einen, Vorurteile müssen abgebaut werden (und man weiß, wie sie es meinen), die anderen antworten ganz im Gadamer&#039;schen Sinn, ohne Vorurteil sei kein Verstehen möglich, Vorurteile seien notwendig und produktiv. (Und sie haben recht, missverstehen aber die Intention des Appells der ersten Gruppe.)

However, Grüße nach Wien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mhm. Dem ist ja zuzustimmen, aber: Braucht es wirklich einen derartigen Artikel, der sich in einer Begriffserläuterung von &#8220;Ideologie&#8221; versucht, die zwar negativ konnotiert ist aber als &#8220;Weltanschauung&#8221; im Grunde neutral und vor allem schlicht notwendig ist? Sprich: Gibt es da draußen wirklich Studenten, die den Begriff derart &#8220;naiv&#8221; verstehen à la &#8220;Ideologie. Das ist böse. Das hab ich nicht.&#8221; Ich glaube nicht bzw. ich möchte nicht an eine derartige Unreflektiertheit bei Menschen glauben, die sich akademische Weihen erarbeiten wollen.</p>
<p>Ich glaube, dass diese Studenten/Menschen schlicht &#8220;Ideologie&#8221; anders verstehen, nämlich nicht mehr als ein System von weltanschaulichen Überzeugungen, sondern im Sinne &#8220;dogamtisch verschlossener politischer Überzeugungssysteme&#8221;. Und sie haben gute Gründe, warum sie diesen Begriff derart verstehen und verwenden (Siehe Geschichte des 20. Jahrhunderts).</p>
<p>Und ab dann wird&#8217;s eine Begriffsklauberei, ganz ähnlich wie bei der Verwendung des Begriffes &#8220;Vorurteil&#8221;. Dann sagen die einen, Vorurteile müssen abgebaut werden (und man weiß, wie sie es meinen), die anderen antworten ganz im Gadamer&#8217;schen Sinn, ohne Vorurteil sei kein Verstehen möglich, Vorurteile seien notwendig und produktiv. (Und sie haben recht, missverstehen aber die Intention des Appells der ersten Gruppe.)</p>
<p>However, Grüße nach Wien.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Tom Schaffer</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/11/02/ideologie-und-politik-im-audimax/#comment-7405</link>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 13:04:25 +0000</pubDate>
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		<description>Nur zur Info: Hab gerade noch ein paar Infos eingeholt - die Solidaritätserklärung des WKR ist echt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur zur Info: Hab gerade noch ein paar Infos eingeholt &#8211; die Solidaritätserklärung des WKR ist echt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Tom Schaffer</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/11/02/ideologie-und-politik-im-audimax/#comment-7404</link>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 12:25:40 +0000</pubDate>
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		<description>@saibot Die Anti-Gruppe ist keine Reaktion sondern ein Quatsch. Es wäre eine Reaktion, wenn die selbst etwas auf die Beine stellen würden. Sie begnügen sich aber damit, auf uns zu schimpfen und uns zu raten das alles lieber so zu machen, wie es seit Jahren gescheitert ist - selbst wenn sie unsere Anliegen eh großteils ok finden. Die Größe der Facebook-Gruppe ist außerdem nicht so richtig klar - ich kenne viele Leute die Pro-Besetzung sind und dort Mitglied sind um mitzulesen und mitdisktueren zu können.

Dass du jetzt &quot;Bessere Argumente&quot; einer &quot;Ideologie&quot; gegenübersetzt versteh ich nicht ganz. Das ignoriert doch meinen ganzen Post. ;) 

@konkav - Auf sowas habe ich eh schon lange gewartet. Für den Fall das sie überhaupt echt ist (der Burschi der ans Podium kam war es ja afaik nicht), würde ich einfach gar nicht darauf reagieren. Es ist ok, dass an gewissen Zielen mehrere Gruppen arbeiten, die auch nicht gemeinsam arbeiten. Mit Burschenschaften kommt man insgesamt im Audimax halt auf keinen gemeinsamen Nenner. Dass die aber viele Anliegen unterstützen zeigt, dass die Uni-Misere einfach in der breiten Masse als unerträgliche, unleugenbare Realität und Politikverschulden wahrgenommen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@saibot Die Anti-Gruppe ist keine Reaktion sondern ein Quatsch. Es wäre eine Reaktion, wenn die selbst etwas auf die Beine stellen würden. Sie begnügen sich aber damit, auf uns zu schimpfen und uns zu raten das alles lieber so zu machen, wie es seit Jahren gescheitert ist &#8211; selbst wenn sie unsere Anliegen eh großteils ok finden. Die Größe der Facebook-Gruppe ist außerdem nicht so richtig klar &#8211; ich kenne viele Leute die Pro-Besetzung sind und dort Mitglied sind um mitzulesen und mitdisktueren zu können.</p>
<p>Dass du jetzt &#8220;Bessere Argumente&#8221; einer &#8220;Ideologie&#8221; gegenübersetzt versteh ich nicht ganz. Das ignoriert doch meinen ganzen Post. <img src='http://zurpolitik.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>@konkav &#8211; Auf sowas habe ich eh schon lange gewartet. Für den Fall das sie überhaupt echt ist (der Burschi der ans Podium kam war es ja afaik nicht), würde ich einfach gar nicht darauf reagieren. Es ist ok, dass an gewissen Zielen mehrere Gruppen arbeiten, die auch nicht gemeinsam arbeiten. Mit Burschenschaften kommt man insgesamt im Audimax halt auf keinen gemeinsamen Nenner. Dass die aber viele Anliegen unterstützen zeigt, dass die Uni-Misere einfach in der breiten Masse als unerträgliche, unleugenbare Realität und Politikverschulden wahrgenommen wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: konkav</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/11/02/ideologie-und-politik-im-audimax/#comment-7403</link>
		<dc:creator>konkav</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 10:54:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=2583#comment-7403</guid>
		<description>Apropos Ideologie... Schon das gesehen? Soli-Erklärung von Burschenschaftern: http://www.wkr.at/news/index.php
Wie gehen wir denn damit um? (d.h. wenn überhaupt ;) )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Apropos Ideologie&#8230; Schon das gesehen? Soli-Erklärung von Burschenschaftern: <a href="http://www.wkr.at/news/index.php" rel="nofollow">http://www.wkr.at/news/index.php</a><br />
Wie gehen wir denn damit um? (d.h. wenn überhaupt <img src='http://zurpolitik.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</p>
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