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	<title>Comments on: Globalisierung des Denkens</title>
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	<link>http://zurpolitik.com/2010/05/15/globalisierung-des-denkens/</link>
	<description>Unabhängig über Politik, Gesellschaft und Medien. Österreich. EU. Global.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 09 May 2012 14:22:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: HDZ</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2010/05/15/globalisierung-des-denkens/#comment-9129</link>
		<dc:creator>HDZ</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 May 2010 14:11:26 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;4. Nö, gemeint war Taiwan.&quot;

Macht aber keinen Sinn. Taiwan hatte schon seit den 60er Jahren damit begonnen den Großteil seiner Textil- und Kleidungsproduktion in Länder zu verlegen, in denen seine Firmen billiger produzieren können (insbesondere Südostasien, später auch China), einfach weil der eigene komparative Kostenvorteil bei arbeitsintensiven Industrien wie diesen im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs und des damit einhergehenden Ansiegs des Lohnniveaus verloren gegangen ist...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;4. Nö, gemeint war Taiwan.&#8221;</p>
<p>Macht aber keinen Sinn. Taiwan hatte schon seit den 60er Jahren damit begonnen den Großteil seiner Textil- und Kleidungsproduktion in Länder zu verlegen, in denen seine Firmen billiger produzieren können (insbesondere Südostasien, später auch China), einfach weil der eigene komparative Kostenvorteil bei arbeitsintensiven Industrien wie diesen im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs und des damit einhergehenden Ansiegs des Lohnniveaus verloren gegangen ist&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: dieter</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2010/05/15/globalisierung-des-denkens/#comment-9049</link>
		<dc:creator>dieter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 16:02:20 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;1. Die am besten zur Verfügung stehende Alternative bietet in manch Ländern aber trotzdem katastrophale Arbeitsbedingungen. Und das so mancher Weltkonzern von solchen Zulieferbetrieben profitiert, ist ebenso Tatsache.&quot;
Das ist äquivalent mit der Aussage, dass nicht alle Menschen so einen guten Lebensstandard haben wie andere und sich daher mit geringerer Kompensation zufrieden geben müssen.

Bloß was folgt aus dieser Feststellung? Ein Anheben der Löhne über das Marktniveau hinaus wird ein Sinken der Nachfrage bewirken. Von billigen Produkten aus der 3. Welt profitieren primär auch arme Kunden aus der dritten Welt.

Die Industrialisierung begann, wie schon erwähnt, von der Massenproduktion von Kleidung. Davon profitierten primär die armen Massen, die sich zuvor nur wenige primitive Kleidungsstücke hatten.

Nun kann man argumentieren, dass sich die Mittelschicht in den reichen Ländern auch bei einem künstlich angehobenen Preis nicht in ihrem Konsum einschränken würden. (inelastische Nachfrage)

Nur sehe ich nicht, wie man feststellen soll, wie man feststellen soll, wie hoch dieser Preis bei Millionen von Produkten, mit all ihren Vorleistungen sein muss. Hier ergibt sich das alte Rechnungsproblem des Sozialismus. Außerdem werden künstliche Preisdifferenzen unterlaufen. Jede Regulierung schafft Kriminalität.

@Neuromancer:
Da läufst du in ein Spieletheoretisches Problem hinein und zwar gar nicht primär auf zwischenstaatlicher Ebene. Die österreichische Regierung hat die Kyoto-Ziele nicht erreicht, was sie auch nicht kann, denn die Österreicher konsumieren nun mal gerne fossile Brennstoffe. Das Dilemma erkennt man am einfachsten daran, dass die aktuelle Bundessprecherin und der vormalige Bundessprecher der Grünen der Regierung den Co2-Ausstoß zum Vorwurf machen, obwohl sie gleichzeitig eine Vorliebe für hochmotorisierte Gefährte haben. Andere Grüne fahren zwar mit dem Rad, fliegen aber gerne mit dem Flugzeug.

Die Forderung nach dem Staat oder gar einer Weltregierung ist letztlich ein Abschieben der eigenen Verantwortung.

Umweltschutz kann nur individuell und provinziell umgesetzt werden. Umweltpolitik steht und fällt im Gemeinderat Stixneusiedl und nicht in Kopenhagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;1. Die am besten zur Verfügung stehende Alternative bietet in manch Ländern aber trotzdem katastrophale Arbeitsbedingungen. Und das so mancher Weltkonzern von solchen Zulieferbetrieben profitiert, ist ebenso Tatsache.&#8221;<br />
Das ist äquivalent mit der Aussage, dass nicht alle Menschen so einen guten Lebensstandard haben wie andere und sich daher mit geringerer Kompensation zufrieden geben müssen.</p>
<p>Bloß was folgt aus dieser Feststellung? Ein Anheben der Löhne über das Marktniveau hinaus wird ein Sinken der Nachfrage bewirken. Von billigen Produkten aus der 3. Welt profitieren primär auch arme Kunden aus der dritten Welt.</p>
<p>Die Industrialisierung begann, wie schon erwähnt, von der Massenproduktion von Kleidung. Davon profitierten primär die armen Massen, die sich zuvor nur wenige primitive Kleidungsstücke hatten.</p>
<p>Nun kann man argumentieren, dass sich die Mittelschicht in den reichen Ländern auch bei einem künstlich angehobenen Preis nicht in ihrem Konsum einschränken würden. (inelastische Nachfrage)</p>
<p>Nur sehe ich nicht, wie man feststellen soll, wie man feststellen soll, wie hoch dieser Preis bei Millionen von Produkten, mit all ihren Vorleistungen sein muss. Hier ergibt sich das alte Rechnungsproblem des Sozialismus. Außerdem werden künstliche Preisdifferenzen unterlaufen. Jede Regulierung schafft Kriminalität.</p>
<p>@Neuromancer:<br />
Da läufst du in ein Spieletheoretisches Problem hinein und zwar gar nicht primär auf zwischenstaatlicher Ebene. Die österreichische Regierung hat die Kyoto-Ziele nicht erreicht, was sie auch nicht kann, denn die Österreicher konsumieren nun mal gerne fossile Brennstoffe. Das Dilemma erkennt man am einfachsten daran, dass die aktuelle Bundessprecherin und der vormalige Bundessprecher der Grünen der Regierung den Co2-Ausstoß zum Vorwurf machen, obwohl sie gleichzeitig eine Vorliebe für hochmotorisierte Gefährte haben. Andere Grüne fahren zwar mit dem Rad, fliegen aber gerne mit dem Flugzeug.</p>
<p>Die Forderung nach dem Staat oder gar einer Weltregierung ist letztlich ein Abschieben der eigenen Verantwortung.</p>
<p>Umweltschutz kann nur individuell und provinziell umgesetzt werden. Umweltpolitik steht und fällt im Gemeinderat Stixneusiedl und nicht in Kopenhagen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Neuromancer</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2010/05/15/globalisierung-des-denkens/#comment-9023</link>
		<dc:creator>Neuromancer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 May 2010 00:03:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=4600#comment-9023</guid>
		<description>&quot;Weltregierung&quot; FTW!
Ich denke dass vor allem das Umweltproblem schon sehr bald eine globalisierte Politik absolut nötig macht, denn so wie bisher KANN es einfach nicht weitergehen. Solange aber jeder Staat macht was er will kann es keine Lösungen geben, denn dann gewinnen die skrupellosesten Staaten den dadurch entstehenden &quot;Wirtschaftskrieg&quot; da sie auf div. (unbedingt notwendige) Standards pfeifen und ihre Kosten unterhalb der der &quot;fair&quot; agierenden Staaten halten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Weltregierung&#8221; FTW!<br />
Ich denke dass vor allem das Umweltproblem schon sehr bald eine globalisierte Politik absolut nötig macht, denn so wie bisher KANN es einfach nicht weitergehen. Solange aber jeder Staat macht was er will kann es keine Lösungen geben, denn dann gewinnen die skrupellosesten Staaten den dadurch entstehenden &#8220;Wirtschaftskrieg&#8221; da sie auf div. (unbedingt notwendige) Standards pfeifen und ihre Kosten unterhalb der der &#8220;fair&#8221; agierenden Staaten halten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Andreas Sator</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2010/05/15/globalisierung-des-denkens/#comment-9022</link>
		<dc:creator>Andreas Sator</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 May 2010 22:19:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=4600#comment-9022</guid>
		<description>1. Die am besten zur Verfügung stehende Alternative bietet in manch Ländern aber trotzdem katastrophale Arbeitsbedingungen. Und das so mancher Weltkonzern von solchen Zulieferbetrieben profitiert, ist ebenso Tatsache. 

2. Das ein Budget durch Vermögenssteuern zu finanzieren ist, behaupte ich ja auch gar nicht. Es geht um ein Gesamtpaket, in dem solche aber trotzdem eine Rolle spielen. Eine Steuer reicht eben nicht. Vermögenssteuern sind Teil eines Ganzen.

4. Nö, gemeint war Taiwan. Internationale Arbeitsteilung hat natürlich seine Vorteile. Das gewisse Güter aber nur aufgrund der niedrigen Standards im Ausland hergestellt werden, ist offensichtlich. Kleidung hin oder her. 

6. Da fehlt was.

Mein Artikel soll ja als Denkanstoß dienen. Dass der kein ausgearbeiteter Vorschlag ist, dem man morgen Obama vorlegen kann, ist hoffentlich verständlich. 

Diese Weltgemeinschaft muss ihre Ausformung ja nicht in einer Weltregierung finden. Auch Nationalstaaten können sich international koordinieren und Abkommen schließen. Das viele Themen nur mehr international angegangen werden können, ist Faktum und auch als Kernaussage meines Artikels zu sehen. Dafür fehlt das Bewusstsein.

&quot;Es ist unplausibel, dass eine Weltregierung antiglobalistisch agieren würde.&quot;
Klar ist das unlogisch. Das habe ich ja auch nicht behauptet. Ich habe lediglich in den Raum gestellt, dass nicht jedes Gut im Ausland hergestellt werden muss. Dahinter gleich Protektionismus zu vermuten, halte ich für übertrieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Die am besten zur Verfügung stehende Alternative bietet in manch Ländern aber trotzdem katastrophale Arbeitsbedingungen. Und das so mancher Weltkonzern von solchen Zulieferbetrieben profitiert, ist ebenso Tatsache. </p>
<p>2. Das ein Budget durch Vermögenssteuern zu finanzieren ist, behaupte ich ja auch gar nicht. Es geht um ein Gesamtpaket, in dem solche aber trotzdem eine Rolle spielen. Eine Steuer reicht eben nicht. Vermögenssteuern sind Teil eines Ganzen.</p>
<p>4. Nö, gemeint war Taiwan. Internationale Arbeitsteilung hat natürlich seine Vorteile. Das gewisse Güter aber nur aufgrund der niedrigen Standards im Ausland hergestellt werden, ist offensichtlich. Kleidung hin oder her. </p>
<p>6. Da fehlt was.</p>
<p>Mein Artikel soll ja als Denkanstoß dienen. Dass der kein ausgearbeiteter Vorschlag ist, dem man morgen Obama vorlegen kann, ist hoffentlich verständlich. </p>
<p>Diese Weltgemeinschaft muss ihre Ausformung ja nicht in einer Weltregierung finden. Auch Nationalstaaten können sich international koordinieren und Abkommen schließen. Das viele Themen nur mehr international angegangen werden können, ist Faktum und auch als Kernaussage meines Artikels zu sehen. Dafür fehlt das Bewusstsein.</p>
<p>&#8220;Es ist unplausibel, dass eine Weltregierung antiglobalistisch agieren würde.&#8221;<br />
Klar ist das unlogisch. Das habe ich ja auch nicht behauptet. Ich habe lediglich in den Raum gestellt, dass nicht jedes Gut im Ausland hergestellt werden muss. Dahinter gleich Protektionismus zu vermuten, halte ich für übertrieben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: dieter</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2010/05/15/globalisierung-des-denkens/#comment-9019</link>
		<dc:creator>dieter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 May 2010 21:17:14 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;1. Theoretisch ja, praktisch werden aber oft Arbeitnehmer von diesem Vorteil ausgeschlossen.&quot;
Auch die Arbeiter gehen Arbeitsverhältnisse zum eigenen Vorteil ein und wählen die Beste zur Verfügung stehende Alternative. Die chinesischen Bauernkinder ziehen nicht ohne Grund in die Stadt. Arbeitgeber konkurrieren auch um Arbeitnehmer.

&quot;2. Wie kontraproduktiv Steuerwettbewerb sein kann, sieht man an der mangelnden Vermögensbesteuerung in Österreich. Standard-Argument dagegen: Das Kapital ist ein scheues Reh. Wären die Bedingungen überall halbwegs gleich, würde sich das Reh beruhigen.&quot;
Das Kapital ist nicht so Scheu, wie das ÖVPler und Neoliberale behaupten. Aber mit Vermögenssteuern ist kein Sozialstaat zu machen. Sozialstaaten setzen auf Massensteuern, weil man diese einfach und unkompliziert in großem Volumen einheben kann, während Vermögenssteuern bei viel Aufwand wenig bringen.

&quot;4. Das hat schon seine Richtigkeit. Aber trotzdem müsste nicht jedes Kleidungsstück in Taiwan &amp; Co gefertigt werden.&quot;
Taiwan? LOL Gemeint ist wohl Thailand.
Gerade Kleidung wurde schon vor 200 Jahren international verschifft. Die Industrialisierung begann mit dem Webstuhl. Die Thailänder machen halt das, was für sie am lukrativsten ist.

&quot;6. Ich kann mich mit vielen Ideen Felbers nicht anfreunden. Eine Abgleichung von Besteuerung soweiso Umwelt- und Sozialstandards sehe ich aber nicht als steinzeitsozialistisch, sondern als hervorragenden Vorschlag an.&quot;

&quot;7. Zwingen soll man niemanden zu etwas. Ein Weltstaat ist auch nicht meine Intention. Eine Welt deren Politik global agiert, halte ich aber für notwendig. Dass das in absehbarer Zeit nicht realisierbar ist, zeigen Ergebnisse vergangener Gipfel. Das ändert aber nichts an der Notwendigkeit einer solchen Politik.&quot;
Eine Weltregierung wäre noch undemokratischer als die EU, aufgrund kultureller und Sprachbarrieren. Ich sehe hier nur Gleichmacherei.

Das Hauptproblem mit der &quot;Vereinheitlichung&quot; sehe ich darin, dass dann die Experimentierfähigkeit auf der Strecke bleibt. Dänemark und Österreich haben im Gegensatz zu Schweden, Deutschland und Frankreich eine geringe Arbeitslosigkeit und die Arbeitslosen finden zügig wieder einen neuen Job. Der vermeintlich arbeitnehmerfreundliche Kündigungsschutz ist damit als höchst kontraproduktiv erwiesen.

Aus einer Einheitspolitik kann man nichts lernen und es ist anmaßend zu glauben, dass ein Komitee die einzig wahre und ewiggültige Politik für alle Zeiten, Orte, Kulturen und wirtschaftliche Entwicklungszustände ermitteln und bestimmen kann.

So internationalistisch ist der Vorschlag übrigens nicht, wenn eine Weltregierung letztlich dazu führen soll, die Wirtschaft wieder in nationalstaatliche Grenzen zurück zu drängen. Es ist unplausibel, dass eine Weltregierung antiglobalistisch agieren würde. Wer Protektionismus will, müsste den Nationalstaat stärken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;1. Theoretisch ja, praktisch werden aber oft Arbeitnehmer von diesem Vorteil ausgeschlossen.&#8221;<br />
Auch die Arbeiter gehen Arbeitsverhältnisse zum eigenen Vorteil ein und wählen die Beste zur Verfügung stehende Alternative. Die chinesischen Bauernkinder ziehen nicht ohne Grund in die Stadt. Arbeitgeber konkurrieren auch um Arbeitnehmer.</p>
<p>&#8220;2. Wie kontraproduktiv Steuerwettbewerb sein kann, sieht man an der mangelnden Vermögensbesteuerung in Österreich. Standard-Argument dagegen: Das Kapital ist ein scheues Reh. Wären die Bedingungen überall halbwegs gleich, würde sich das Reh beruhigen.&#8221;<br />
Das Kapital ist nicht so Scheu, wie das ÖVPler und Neoliberale behaupten. Aber mit Vermögenssteuern ist kein Sozialstaat zu machen. Sozialstaaten setzen auf Massensteuern, weil man diese einfach und unkompliziert in großem Volumen einheben kann, während Vermögenssteuern bei viel Aufwand wenig bringen.</p>
<p>&#8220;4. Das hat schon seine Richtigkeit. Aber trotzdem müsste nicht jedes Kleidungsstück in Taiwan &amp; Co gefertigt werden.&#8221;<br />
Taiwan? LOL Gemeint ist wohl Thailand.<br />
Gerade Kleidung wurde schon vor 200 Jahren international verschifft. Die Industrialisierung begann mit dem Webstuhl. Die Thailänder machen halt das, was für sie am lukrativsten ist.</p>
<p>&#8220;6. Ich kann mich mit vielen Ideen Felbers nicht anfreunden. Eine Abgleichung von Besteuerung soweiso Umwelt- und Sozialstandards sehe ich aber nicht als steinzeitsozialistisch, sondern als hervorragenden Vorschlag an.&#8221;</p>
<p>&#8220;7. Zwingen soll man niemanden zu etwas. Ein Weltstaat ist auch nicht meine Intention. Eine Welt deren Politik global agiert, halte ich aber für notwendig. Dass das in absehbarer Zeit nicht realisierbar ist, zeigen Ergebnisse vergangener Gipfel. Das ändert aber nichts an der Notwendigkeit einer solchen Politik.&#8221;<br />
Eine Weltregierung wäre noch undemokratischer als die EU, aufgrund kultureller und Sprachbarrieren. Ich sehe hier nur Gleichmacherei.</p>
<p>Das Hauptproblem mit der &#8220;Vereinheitlichung&#8221; sehe ich darin, dass dann die Experimentierfähigkeit auf der Strecke bleibt. Dänemark und Österreich haben im Gegensatz zu Schweden, Deutschland und Frankreich eine geringe Arbeitslosigkeit und die Arbeitslosen finden zügig wieder einen neuen Job. Der vermeintlich arbeitnehmerfreundliche Kündigungsschutz ist damit als höchst kontraproduktiv erwiesen.</p>
<p>Aus einer Einheitspolitik kann man nichts lernen und es ist anmaßend zu glauben, dass ein Komitee die einzig wahre und ewiggültige Politik für alle Zeiten, Orte, Kulturen und wirtschaftliche Entwicklungszustände ermitteln und bestimmen kann.</p>
<p>So internationalistisch ist der Vorschlag übrigens nicht, wenn eine Weltregierung letztlich dazu führen soll, die Wirtschaft wieder in nationalstaatliche Grenzen zurück zu drängen. Es ist unplausibel, dass eine Weltregierung antiglobalistisch agieren würde. Wer Protektionismus will, müsste den Nationalstaat stärken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Andreas Sator</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2010/05/15/globalisierung-des-denkens/#comment-9018</link>
		<dc:creator>Andreas Sator</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 May 2010 20:53:43 +0000</pubDate>
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		<description>Dein erster Satz irritiert. Es gibt wohl praktisch nichts, dem du zustimmst. ;)

1. Theoretisch ja, praktisch werden aber oft Arbeitnehmer von diesem Vorteil ausgeschlossen.

2. Wie kontraproduktiv Steuerwettbewerb sein kann, sieht man an der mangelnden Vermögensbesteuerung in Österreich. Standard-Argument dagegen: Das Kapital ist ein scheues Reh. Wären die Bedingungen überall halbwegs gleich, würde sich das Reh beruhigen.

3. Die Globalisierung hat natürlich große Vorteile. Wir haben Möglichkeiten, von denen frühere Generationen nicht einmal träumen konnten. Sie birgt aber genauso Gefahren. Denen muss man gegenwirken. Und das wir von miesen Arbeitsbedingungen und Ausbeutungen in Entwicklungsländern profitieren, kann man nicht leugnen.

4. Das hat schon seine Richtigkeit. Aber trotzdem müsste nicht jedes Kleidungsstück in Taiwan &amp; Co gefertigt werden.

5. Die UNO ist natürlich nicht ohne Grund umstritten. Als Beispiel einer bereits in Ansätzen existierenden Weltgemeinschaft halte ich sie trotzdem für legitim. Auch wenn man so eine anders besser umsetzen könnte. Mein Text ist nicht der Weisheit letzter Schluss. 

6. Ich kann mich mit vielen Ideen Felbers nicht anfreunden. Eine Abgleichung von Besteuerung soweiso Umwelt- und Sozialstandards sehe ich aber nicht als steinzeitsozialistisch, sondern als hervorragenden Vorschlag an. 

7. Zwingen soll man niemanden zu etwas. Ein Weltstaat ist auch nicht meine Intention. Eine Welt deren Politik global agiert, halte ich aber für notwendig. Dass das in absehbarer Zeit nicht realisierbar ist, zeigen Ergebnisse vergangener Gipfel. Das ändert aber nichts an der Notwendigkeit einer solchen Politik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dein erster Satz irritiert. Es gibt wohl praktisch nichts, dem du zustimmst. <img src='http://zurpolitik.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>1. Theoretisch ja, praktisch werden aber oft Arbeitnehmer von diesem Vorteil ausgeschlossen.</p>
<p>2. Wie kontraproduktiv Steuerwettbewerb sein kann, sieht man an der mangelnden Vermögensbesteuerung in Österreich. Standard-Argument dagegen: Das Kapital ist ein scheues Reh. Wären die Bedingungen überall halbwegs gleich, würde sich das Reh beruhigen.</p>
<p>3. Die Globalisierung hat natürlich große Vorteile. Wir haben Möglichkeiten, von denen frühere Generationen nicht einmal träumen konnten. Sie birgt aber genauso Gefahren. Denen muss man gegenwirken. Und das wir von miesen Arbeitsbedingungen und Ausbeutungen in Entwicklungsländern profitieren, kann man nicht leugnen.</p>
<p>4. Das hat schon seine Richtigkeit. Aber trotzdem müsste nicht jedes Kleidungsstück in Taiwan &amp; Co gefertigt werden.</p>
<p>5. Die UNO ist natürlich nicht ohne Grund umstritten. Als Beispiel einer bereits in Ansätzen existierenden Weltgemeinschaft halte ich sie trotzdem für legitim. Auch wenn man so eine anders besser umsetzen könnte. Mein Text ist nicht der Weisheit letzter Schluss. </p>
<p>6. Ich kann mich mit vielen Ideen Felbers nicht anfreunden. Eine Abgleichung von Besteuerung soweiso Umwelt- und Sozialstandards sehe ich aber nicht als steinzeitsozialistisch, sondern als hervorragenden Vorschlag an. </p>
<p>7. Zwingen soll man niemanden zu etwas. Ein Weltstaat ist auch nicht meine Intention. Eine Welt deren Politik global agiert, halte ich aber für notwendig. Dass das in absehbarer Zeit nicht realisierbar ist, zeigen Ergebnisse vergangener Gipfel. Das ändert aber nichts an der Notwendigkeit einer solchen Politik.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: dieter</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2010/05/15/globalisierung-des-denkens/#comment-9017</link>
		<dc:creator>dieter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 May 2010 20:35:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://zurpolitik.com/?p=4600#comment-9017</guid>
		<description>Es gibt praktisch nichts in diesem Betrag, dem ich nicht zustimme. Wieder den Annahmen, noch der Utopie (für mich eine Dystopie) kann ich etwas abgewinnen.

1. Handel ist Kooperation zum gegenteiligen Vorteil.

2. Die Steuer- und Abgabenquote ist so hoch wie noch nie und wird weiter steigen. Von Steuerdumping kann keine Rede sein.

3. Qualitativ und Quantitativ profitiert praktisch die gesamte Menschheit und insbesondere die Entwicklungsländer von der Globalisierung. (inkl. Bildung)

4. Nicht die langen Transportwege zwischen Kontinenten sind energieintensiv, sondern vielmehr die unzähligen Transporte mit dem Privatmobil in der Vorstadtsiedlung. Schiff, Bahn, LKW und PKW sind in absteigender Reihefolge tw. um eine Größenordnung ineffizienter.

5. In der UNO wurde gerade Lybien in den Menschenrechtsrat gewählt. Eine UNO-Weltregierung normalisiert nicht in Richtung freiheitlich-demokratischer Grundordnung, sondern wäre eher regressiv reaktionär.

6. Felber fordert nichts anderes, als eine Neuauflage des sozialistischen Weltrevolutionsgedankens. Obwohl er defacto ein Steinzeitsozialist ist, ist er beleidigt, wenn man ihn darauf aufmerksam macht. (So geschehen durch Christian Ortner im Club 2)

7. Genauso wie der nationalstaatliche Sozialismus würde dieser weltweite Staatssozialismus zum Glück von einzelnen Teilnehmern zum Gegenseitigen Vorteil unterlaufen. Ohne Zwang ist das nicht umsetzbar.

Das einzige, was argumentierbar ist, ist auf ersten Blick die Blacklist. Bloß ist der Verwaltungsaufwand für sowas praktisch nicht durchführbar. Darüber hinaus werden restriktive Regimes in einer Boykottsituation noch restriktiver. Die Nomenklatura hätte materiell nichts zu befürchten, müsste aber gegenüber dem Volk härter durchgreifen. Man sieht ja, wie erfolgreich der US-Boykott gegen Kuba ist. Mehr Wohlstand für die Massen ist im Regelfall der aussichtsreichere Weg.
Aber für grobe Einzelfälle wäre das denkbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt praktisch nichts in diesem Betrag, dem ich nicht zustimme. Wieder den Annahmen, noch der Utopie (für mich eine Dystopie) kann ich etwas abgewinnen.</p>
<p>1. Handel ist Kooperation zum gegenteiligen Vorteil.</p>
<p>2. Die Steuer- und Abgabenquote ist so hoch wie noch nie und wird weiter steigen. Von Steuerdumping kann keine Rede sein.</p>
<p>3. Qualitativ und Quantitativ profitiert praktisch die gesamte Menschheit und insbesondere die Entwicklungsländer von der Globalisierung. (inkl. Bildung)</p>
<p>4. Nicht die langen Transportwege zwischen Kontinenten sind energieintensiv, sondern vielmehr die unzähligen Transporte mit dem Privatmobil in der Vorstadtsiedlung. Schiff, Bahn, LKW und PKW sind in absteigender Reihefolge tw. um eine Größenordnung ineffizienter.</p>
<p>5. In der UNO wurde gerade Lybien in den Menschenrechtsrat gewählt. Eine UNO-Weltregierung normalisiert nicht in Richtung freiheitlich-demokratischer Grundordnung, sondern wäre eher regressiv reaktionär.</p>
<p>6. Felber fordert nichts anderes, als eine Neuauflage des sozialistischen Weltrevolutionsgedankens. Obwohl er defacto ein Steinzeitsozialist ist, ist er beleidigt, wenn man ihn darauf aufmerksam macht. (So geschehen durch Christian Ortner im Club 2)</p>
<p>7. Genauso wie der nationalstaatliche Sozialismus würde dieser weltweite Staatssozialismus zum Glück von einzelnen Teilnehmern zum Gegenseitigen Vorteil unterlaufen. Ohne Zwang ist das nicht umsetzbar.</p>
<p>Das einzige, was argumentierbar ist, ist auf ersten Blick die Blacklist. Bloß ist der Verwaltungsaufwand für sowas praktisch nicht durchführbar. Darüber hinaus werden restriktive Regimes in einer Boykottsituation noch restriktiver. Die Nomenklatura hätte materiell nichts zu befürchten, müsste aber gegenüber dem Volk härter durchgreifen. Man sieht ja, wie erfolgreich der US-Boykott gegen Kuba ist. Mehr Wohlstand für die Massen ist im Regelfall der aussichtsreichere Weg.<br />
Aber für grobe Einzelfälle wäre das denkbar.</p>
<p>Like! <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" id="up-9017" src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/comment-rating/images/2_14_up.png" alt="Thumb up" onclick="javascript:ckratingKarma('9017', 'add', 'zurpolitik.com/wp-content/plugins/comment-rating/', '2_14_');" title="Thumb up" /> <span id="karma-9017-total" >0</span></p>]]></content:encoded>
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