Die SPÖ fährt im Moment eine „Zeit für Gerechtigkeit„-Kampagne. Themen wie die Bankenabgabe, Finanztransaktionssteuer und Einkommensgerechtigkeit werden da gepusht. Im Internet darf man unter anderem ein Foto hochladen, mit einem Slogan versehen und in einer Galerie ausstellen. Ok, bahnbrechende virale Features sehen natürlich anders aus, aber warum nicht? Unser Leser H. hat uns zum Glück auf den wahren Skandal hingewiesen.

SPÖ-Fans sind wohl enorm fotogen und wahre Meisterfotografen, würde der durchschnittlich naive Mensch beim Anblick der von perfekten Fotos strotzenden Galerie wohl denken. Doch an der zurPolitik-Gemeinde kommt kein Betrugsversuch vorbei: Wenn zum Beispiel der aufmerksame H. auf Kampagnen wie jene der SPÖ stößt, dann sucht er gleich das ganze Internet nach Dingen ab, die dazu passen könnten.

Und so ist H. auf die Ungeheuerlichkeit gestoßen, dass die SPÖ-Webabteilung anscheinend TeilnehmerInnen dieser Kampagne erfand. Beim Foto-Anbieter Fotolia fand er Beweise, die er uns exklusiv über unsere Hinweisbox zukommen ließ. Für 1,50€ lassen sich solche Fans mittlerweile ins Boot holen:

  

Damit ist die Macht der sozialen Medien beim Aufdecken von Missständen einmal mehr unter Beweis gestellt. Dieser Skandal stellt die Affären Lucona und Buwog in den Schatten. Herr Faymann, treten Sie zurück!

PS: Aus aktuellem Anlass.

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