Blog - Kolumnen - An jedem verdammten Wochentag

Lesezeit:

2.2

Minuten

26/05/10

POLITIK: Weitere Sparmaßnahmen in Österreich, Misiks Rezepte zur Finanzmarktregulierung, Großbritannien gegen Vorratsdatenspeicherung und biometrische Pässe – GESELLSCHAFT: Rauchverbot – Gesundheitsminister warnt Wirte, erschreckende Wissenslücken beim Thema Aids – MEDIEN: Raiffeisen – Zeit noch nicht reif für Angebot an die WAZ, Mafiaparagraf – Zanger zieht Vorwurf gegen Settele zurück – WEB 2.0: 50% der Österreicher ist Googles Datensammlung egal, kostenlose Virenscanner überzeugen – TECHNIK: Fedora 13 – Das neue Linux

Immer mehr Sparpläne der Regierung werden nun bekannt. Einerseits möchte Rudolf Hundstorfer, seines Zeichens Sozialminsiter, die Effizienz von AMS-Schulungen erhöhen. Damit will Hundstorfer 100 Millionen Euro einsparen. (orf.at) SPÖ-Gewerkschafter Wolfgang Katzian unterstützt ganz offiziell Prölls Vorstoß, Steuer- und Abgabensünder zu bekämpfen. (Kurier) Weiters berichtet man aber auch, welche Vor- und Nachteile dieser Vorstoß für Pröll selbst hat: die Gewerkschaft freut sich, die Wirtschaftskammer aber hält nicht viel davon. (Der Standard)

Robert Misik befasst sich in seiner aktuellen Folge von FS Misik mit möglichen Rezepten zur Finanzmarktregulierung. Und spricht dabei über Populismus, Häme gegenüber den Griechen, und, warum Obama schneller und besser reagiert hat. (FS Misik, Der Standard)

Die Briten haben eine neue Regierung. Und das sieht man nun beinahe täglich am neuen Weg, den die Politik eingeschlagen hat. Neuestes Beispiel: man verabschiedet sich von der Vorratsdatenspeicherung und Internetsperren,  und wird biometrische Pässe erst gar nicht einführen. Nick Clegg fordert sogar die Bevölkerung auf, zu melden, welche Gesetze nicht mehr gebraucht werden. Mal sehen, ob die anderen Länder in Europa nachziehen werden.  (Der Standard, Die Presse)

GESELLSCHAFT

Gesundheitsminister Alois Stöger von der SPÖ hat ab 1. Juli kein Erbarmen mehr.  Zwar gibt es immer noch kein generelles Rauchverbot, aber aktuell ist ein Erlass in Begutachtung, der den Behörden ermöglicht, Verstöße gegen das “generelle Rauchverbot mit Ausnahmen” in Lokalen hart zu sanktionieren. (Der Standard)

Aids kennt man. Laut einer Umfrage haben zumindest 98 Prozent der Österreicher schon einmal von der Immunschwächekrankheit gehört. 41 Prozent sagen aber auch, dass sie nicht glauben, dass man Aids bei einem “normalen” Leben bekommen kann. 26% halten Aids für eine Krankheit, mit der sich nur Homosexuelle und Drogensüchtige anstecken. Die Realität ist anders: 40 Prozent der HIV-Infektionen erfolgen bei heterosexuellem Kontakt. (orf.at, Kurier)

MEDIEN

Der Verkauf der WAZ-Anteile ist immer noch ein Thema. Nun meldet sich Raiffeisen-Chef Christian Konrad zu Wort. Für ihn sei die “Zeit noch nicht reif” für ein Angebot an die WAZ. Weiters erklärte er, dass er zumindest nichts von einer Angebotsfrist bis Pfingsten wusste. (Der Standard, Die Presse)

Der Wiener Rechtsanwalt Georg Zanger hat ja bekanntlich vor kurzem viele FPÖ-Granden angezeigt, in Berufung auf den Mafiaparagrafen (§ 278 a Strafgesetzbuch, Beteiligung an einer kriminellen Organisation). Dabei wurde auch ORF-Journalist Hanno Settele beschuldigt. Gegen ihn zog Zanger aber nun die Vorwürfe zurück. (Die Presse)

WEB 2.0

Facebook sammelt Nutzerdaten um sie kommerziell zu verwerten: der große Aufschrei. Google macht das schon seit Jahren und trotzdem ist man ihnen kaum böse. Denn die Hälfte der Österreicher ist Googles Datensammlung ganz einfach egal. Laut dem Institut “Oekonsult” (n=1097, vom 18.-23. März) habe sich zwar die Einstellung dazu seit der “unabsichtlichen” Sammlung persönlicher Daten via Street View Autos, verschlechtert. Aber im Grunde genommen sieht es trotzdem noch so aus, als sehen die Österreicher das alles locker. (Die Presse)

Das deutsche Computermagazin c’t hat kostenlose Virenscanner getestet. AVG Anti-Virus, Avast Free Antivirus, Microsofts Security Essentials und Pandas Cloud Antivirus haben gute Noten bekommen. Eines der größten Mankos sind künstlich verlängerte Signatur-Update-Intervalle: das heißt, dass die Software nur durchschnittlich einmal täglich (und nicht, wie bei kommerziellen Produkten alle paar Stunden) upgedatet wird.  (Der Standard)

TECHNIK

Es gibt ja Unmengen von Linux-Distributoren, doch das neue Update des OS “Fedora” ist etwas ganz Besonderes: Fedora 13 liefert eine Unmenge an neuen Technologien, auf die schließlich wohl die meisten Linux OS’ in Zukunft aufbauen werden. Andreas Proschofsky hat sich dieses OS genauer angesehen. (Der Standard)

Hat dir der Eintrag gefallen? Hilf ihn zu verbreiten!
 
| 26. May 2010

Keine Reaktion bisher

Jetzt sag doch was!

Registrierte UserInnen surfen hier ohne Werbung!