Blog - Kolumnen - An jedem verdammten Wochentag
22/06/10
POLITIK: Burgenland unverändert, Kanton Vorarlberg?, die neue Liebe: FPÖ und FPK – GESELLSCHAFT: Studenten raus – Wohnungen rein, Marchauen in Gefahr – MEDIEN: Drei Bieter für Le Monde, die Zukunft der Styria – WEB 2.0: Facebook macht 800 Mio. $ Umsatz, die Top 25 – Fanpages auf Facebook – TECHNIK: das iOS 4 ist da
POLITIK
“Sind ma’ wieder gut?” So oder so ähnlich werden wohl die Koalitionsverhandlungen in Burgenland abgelaufen sein. Hat man sich im Landtagswahlkampf noch teilweise mit Dreck beworfen, so ist nun eine Weiterführung der SPÖ-ÖVP-Koalition seit Kurzem beschlossene Sache. Hans Niessl bleibt Landeshauptmann, sein Stellvertreter ist ebenso unverändert Franz Steindl von der VP. (Kurier)
Ihm ist die Schweiz wohl zu klein. Der SVP-Abgeordnete Dominique Baettig möchte allen Ernstes Vorraussetzungen schaffen, grenznahe Gebiete wie Vorarlberg, Baden-Württemberg und Südtirol in die Schweiz aufzunehmen. Aber wenigstens lehnen die Landesregierung und der Bundesrat der Schweiz seine Forderungen ab. Keine Ahnung, was diesem Herrn Baettig dazu geritten hat. (Der Standard)
Jetzt ist es beschlossene Sache: die FPÖ und die Freiheitlichen in Kärnten [ehemals BZÖ (ehemals FPÖ)] kooperieren seit gestern ganz offiziell miteinander. Dass es daneben noch eine weitere FPÖ in Kärnten gibt, scheinen sie nicht bedacht zu haben. Deren Chef Harald Jannach ist nun zurückgetreten. (Die Presse) Dass die beiden kooperierenden Parteien nicht immer einer Meinung ist mir mal während des Stöberns in Presseaussendungen aufgefallen. (neuwal)
GESELLSCHAFT
Das Haus Döbling, ein Studentenheim für rund 700 Studenten, wird verkleinert. Jetzt sollen dort ein beträchtlicher Teil der Studenten ihre Unterkunft verlieren, weil ebendort ein Wohnkomplex errichtet werden soll. Die Studenten wollen das nicht einfach so hinnehmen und protestieren. (Der Standard)
Laut WWF sind die Marchauen in Gefahr. Deshalb fordern sie einen neuen Nationalpark, damit der Schutz dieser 60.000 Hektar gewährleistet ist. Umweltminister Nikolaus Berlakovich signalisiert sogar Zustimmung. (Die Presse)
MEDIEN
Nur wenige Wochen, bevor die Zeitung wirklich bankrott ist, beginnt die Schlacht um den Kauf der Le Monde, der angesehenen Pariser Abendzeitung. Bisher sind 3 Bieter im Gespräch, die Gebote bewegen sich im Bereich von 100 bis 150 Millionen Euro. Täglich werden 400.000 Exemplare gedruckt und in 120 Ländern verkauft. (Der Standard)
Im Standard beschreibt der Vorstandsvorsitzende der Styria Group, Horst Pirker, die Zukunftspläne seines Unternehmens. Derzeit sei keine weitere Expansion geplant, nach in der Vergangenheit die Fusion mit der Moser Holding misslang. Auch eine Wien-Ausgabe der Kleinen Zeitung sei zwar immer im Gespräch gewesen, laut Pirker aber nicht sinnvoll. (Der Standard)
WEB 2.0
Das weltweit größte Social Network macht mächtig Gewinn: 700 bis 800 Millionen Dollar soll das Unternehmen im vergangenen Jahr Umsatz gemacht haben, daraus ergibt sich ein Gewinn von mehreren 10 Millionen Dollar. Da das Unternehmen (noch) nicht börsennotiert ist, muss es auch keine Bilanzdaten offenlegen und somit gibt es auch keine offiziellen Angaben zu Umsatz und Gewinn. (Der Standard)
Ein einfacher Klick auf “Gefällt mir” hat das Leben um so vieles einfacher gemacht. Und auch wenn nun manche meinen, dieser Button werde viel zu inflationär eingesetzt, die Masse macht es schließlich doch aus. Was die 25 größten Fanpages sind, hat der Kurier in einer Fotoserie zusammengefasst. (Kurier)
TECHNIK
Aufregung auf Twitter: Das Firmware-Update für das iPhone ist da. Das iOS4 bringt viele Neuerungen mit. So ist nun erstmals Multitasking möglich, ebenso können die Apps in Ordnern gesammelt werden. Und das bisher nur fürs iPad erhältliche digitale Bücherregal iBooks (mit unzähligen kostenlosen Büchern zum Download) gibt es nun auch für das iPhone und den iPod Touch. (Der Standard)
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