Blog - Kolumnen - An jedem verdammten Wochentag
Lesezeit:
1.8
Minuten
30/07/10
POLITIK: Fekter zur Rot-Weiß-Rot-Card, Bruch in Italiens Regierung, deutsches Debakel in Somalia - GESELLSCHAFT: “Rassismus ist keine Sache der Ungebildeten”, Österreich – die Republik der Raser – MEDIEN: OSZE zur Medienfreiheit in Europa, “Jetzt reicht’s, News-Gruppe” – WEB 2.0: Bill und Steve im Gespräch, End of Privacy: Zuckerberg im Visier – TECHNIK: Amazons Billig-Kindle
POLITIK
Wir brauchen den hochqualifizierten Diplom-Ingenieur und nicht einen unqualifizierten Analphabeten aus irgendeinem Bergdorf.
Maria Fekter, Innenministerin, ÖVP
Hier merkt man wieder, mit welch zarten Händen unsere Innenministerin das Thema Zuwanderung und Integration anfasst. Es überrascht, dass sie sich trotz ihrer Art von Politik, auch für die Rot-Weiß-Rot-Card ausspricht, die durch den Vorschlag von Außenminister Spindelegger entstanden ist. Ihre “Aufenthaltspflicht” für Asylwerber und ein “Amt für Migration” sollen schon im Herbst kommen. (Die Presse)
In Italien gehts wieder einmal rund: Ministerpräsident Silvio Berlusconi und Kammerpräsident Gianfranco Fini haben sich scheinbar nicht mehr gern. Jetzt schloss Berlusconi seinen Bündnispartner aus der Regierungspartei “Volk der Freiheit” aus. Jetzt scheinen viele Fini zu folgen. (Kleine Zeitung)
Um in Somalia für mehr Sicherheit zu sorgen, war es der Plan der UNO Polizisten ausbilden zu lassen. Und so forderte die UN auch Geberländer wie Deutschland auf, dies zu unterstützen. Deutschland hingegen ging den Alleingang, hat 1 Million Euro in die Ausbildung von 1.000 somalische Polizisten investiert … das Problem? Die Personen sind nun nicht mehr aufzufinden. (taz.de)
GESELLSCHAFT
Der Standard traf Sprachwissenschafterin Ruth Wodak, welche Anfang Juli 2010 ein Interdisziplinäres Dialogforum an der Uni Wien zum Thema “Migration” veranstaltete, und sprach mit ihr über den FP-Wahlkampf, den Vergleich mit anderen rechten Parteien Europas und warum dieser Wahlkampfstil in Großbritannien undenkbar wäre. (Der Standard)
2009 gab es 4,1 Millionen Anzeigen und Organmandate in Österreich. Laut Statistik hat also jeder zweite Österreicher einmal eine Strafe wegen überhöhter Geschwindigkeit bekommen. 1999 waren es noch 1,5 Millionen. (Die Presse)
MEDIEN
Im ersten Bericht der OSZE-Medienbeauftragten Dunja Mijatović kommt man zum Schluss, dass die Lage der Medienfreiheit in den 56 Mitgliedsstaaten der OSZE “nicht rosig” ist. Aserbaidschan wird gerügt, Island gelobt. Ein Schwerpunkt ist außerdem der freie Zugang zum Internet. (Die Presse)
Bei den “Randerscheinungen” auf derStandard.at nimmt man sich diesmal die News-Gruppe vor: trend und NEWS befassen sich gerade mit den reichsten Österreichern. Dass sich die Listen ganz offensichtlich unterscheiden. Und man kommt mit der Bitte, dass es nun mit den Reichen-Titelblättern reicht. (Der Standard)
WEB 2.0
Der neue Spaß im Internet. Ein Bild aus 2005, als Bill Gates und Steve Jobs auf einer Konferenz nebeneinander auf einer Bühne sitzen, wird nun für die neuesten Späßchen genutzt: mit Sprechblasen und aktuellen Themen zeigen die Internetuser, worüber sich die beiden reichen Leute unterhalten. Der Kurier hat eine Bildergalerie zusammengestellt. (Kurier)
Das Ende der Privatssphäre. Nur diesmal für Mark Zuckerberg. Der Multimilliardär wird nun von Paparazzos und auch von ganz normalen Internetusern beobachtet, fotografiert und verfolgt. (taz.de)
TECHNIK
Amazon hat nun seinen neuen Kindle vorgestellt. Während der deutsche Markt noch relativ klein ist, zählen eBooks in den USA schon zu den größten Verkaufsschlagern. Die Preise beginnen bei 139 Dollar, anstatt bisher 189 Dollar. Das ist Amazons Antwort auf das iPad und nook, der Reader der US-Buchhandelskette Barnes & Noble. Der neue Kindle soll zeitgleich in 140 Ländern erscheinen. (Der Standard)
Hat dir der Eintrag gefallen? Hilf ihn zu verbreiten!Tweet





Keine Reaktion bisher
Jetzt sag doch was!