Blog - Kolumnen - An jedem verdammten Wochentag

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05/08/10

POLITIK: Parteispendentransparenz, keine Haider-Konten, Wyclef Jean nächster Haiti-Präsident? – GESELLSCHAFT: Verbot der Homo-Ehe in den USA verfassungswidrig, 40 Milliardäre spenden die Hälfte ihres Vermögens – MEDIEN: harsche Kritik an Grosz, Mann im Mond bei ServusTV – WEB 2.0: Google Wave am Ende, Illegale Pools durch Google Earth – TECHNIK: Win7 verbreiteter als Windows Vista

POLITIK

Es scheint ein kleine Kehrtwende zu sein: die Parlamentsparteien sprechen sich endlich für mehr Transparenz aus. Parteispenden sollen nun für die Öffentlichkeit nachvollziehbarer werden. Jetzt überlegt man nur noch das Ausmaß der möglichen Sanktionen. (Der Standard)

Haben sich Profil, Falter und (mit der heutigen Ausgabe auch) News geirrt. Laut Die Presse gibt es keine Haider-Konten in Liechtenstein. Sondern nur Konten rund um Geschäfte der Hypo Alpe Adria. (Die Presse)

Wyclef Jean will Präsident Haitis werden. Und so wie man das sieht (65 Prozent sind unter 21 Jahre alt und Fans von ihm) könnte er theoretisch sogar gewinnen. (taz.de)

GESELLSCHAFT

Der Verbot der Homo-Ehe in Kalifornien ist verfassungswidrig. Am gleichen Tag, als Barack Obama zum Präsidenten gewählt wurde, stimmte die Mehrheit in Kalifornien gegen die Homo-Ehe. Dieser Verbot verletzt den Grundsatz der Gleichbehandlung. (Der Standard)

Eine faszinierende Geste sehe ich bei den Milliardären Amerikas. Bill Gates und Warren Buffet haben ihre Freunde dazu überredet, zu Lebzeiten mindestens die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. 40 Milliardäre sind dabei, das Echo ist groß. Vielleicht haben sie bemerkt, dass sie so viel Geld alleine sowieso nicht ausgeben können. (taz.de)

MEDIEN

Gerald Grosz, BZÖ Steiermark, verglich die Berichterstattung rund um die scheinbaren Haider-Konten mit den Methoden des NS-Hetzblattes “Der Stürmer”. Journalistengewerkschafter fordern nun seinen Rücktritt. (Der Standard)

Ein großer Coup für den neuen kleinen Sender: Servus TV schaffte es, den ersten Mann am Mond, Neil Armstrong, für ein Talksendung im Hangar 7 zu gewinnen. Wie das dort ablief, beschreibt: (Der Standard)

WEB 2.0

Es hätte das E-Mailen ablösen sollen, stattdessen war es ein großer Flop für Google: Google Wave wird mit Ende des Jahres eingestellt, die damit erfahrenen und entwickelten Technologien auf andere Produkte Googles aufgeteilt. (Kurier)

In den USA wird Google Earth den illegalen Poolbesitzern zum Problem. Die Bauaufsichtsbehörde konnte damit schon 75.000 Dollar eintreiben. Jetzt regen sich Datenschützer auf. (Der Standard)

TECHNIK

Das zeigt wohl am Besten, dass Windows Vista Microsofts größter Flop war: Windows 7 ist nun schon auf Platz 2 der meistgenutzten Betriebssysteme. Windows XP liegt immer noch unangefochten mit über 60 Prozent auf Platz 1. Win 7 folgt mit 14,46%, WinVista liegt bei 14,34%. MacOS X stagniert bei 5,06%, Linux bei unter 1%. (Die Presse)

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| 5. August 2010

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