Blog - Kolumnen - An jedem verdammten Wochentag

18/08/10

POLITIK: aktuelle Market-Umfrage sieht SPÖ Wien bei 50 Prozent, Pühringer: ÖVP geht in Richtung Reichensteuer, Warum die Justiz so träge ist – GESELLSCHAFT: Gemischte Klassen diskriminieren Mädchen, Lehrlinge: Wenig flexibel und wenig mobil – MEDIEN: kostenpflichte Times verliert Leser, Wikileaks-Gründer wird Kolumnist – WEB 2.0: Googles Street-View-Beschwerdetool startet mit Panne, Googles Lösung für Reputationsmanagement

POLITIK

Laut der aktuellen Umfrage des Market Instituts im Auftrag von Der Standard würde die SPÖ ihre Absolute behalten. Die FPÖ wäre mit 19 Prozent unter den Erwartungen, ÖVP und die Grünen stagnieren. Das BZÖ taucht gar nicht auf. (Der Standard) neuwal hat die letzten beiden Umfragen von gallup und market gegenübergestellt. (neuwal)

Beim Einlösen seines Wahlversprechens (eine Wallfahrt nach Mariazell) spricht der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer auch über die Reichensteuer: “Jeder muss seinen Teil beitragen.” Die aktuelle Steuerdebatte in der Regierung halt er für unnötig. (Die Presse)

Die Kritik an der zähen Justiz von allen Seiten hört nicht auf. Warum die Staatsanwaltschaft so große Probleme hat? Weil zu wenig Personal vorhanden ist und es eben auch manchmal an Know-how hapert. Die Presse hat die größten Kritikpunkte zusammengefasst. (Die Presse)

GESELLSCHAFT

Éine französische Soziologin hat eine Studie für die OECD veröffentlicht. Und meint darin, dass gemischte Klassen sich negativ für Mädchen auswirken würden. Durch eine geschlechtliche Trennung der Klassen könnten sexistische Stereotype bekämpft und die Karriere der Frauen gefördert werden. (Kleine Zeitung)

Die Wirtschaftskammer kritisiert nun die Lehrlinge: diese seien zu wenig flexibel, und ebenso wenig mobil. Außerdem entscheide man sich oft schon bei der Ausbildung und der Berufswahl falsch. (Kleine Zeitung)

MEDIEN

Seit 1. Juni  kostet Rupert Murdochs “Times” auch im Internet etwas. Innerhalb weniger Wochen verlor das Blatt 1,2 Millionen Leser, und auch die Seitenaufrufe stürtzten um zwei Drittel ein. (Der Standard)

Julian Assange, der nunmehr berühmte Gründer der Whistleblower-Seite Wikileaks, ist nun Kolumnist bei der auflagenstärksten Zeitung Schwedens, “Aftonbladet”. Die Zeitung gilt als Stimme der Linken. (Der Standard)

WEB 2.0

Google startete eine Plattform, um Beschwerden wegen Street View einfacher zu gestalten. Nur reicht es hierzu nicht, einfach die Adresse einzutragen, um das Haus auf dem Bild unkenntlich zu machen. Die Daten müssen bestätigt werden und dazu schickt Google einen Brief an die Adresse, mit einem Verifizierungscode. Einfacher gehts wohl scheinbar nicht. (taz.de)

Und noch einmal Google: CEO Eric Schmidt schlägt vor, dass Jugendliche nach dem Eintritt ins Erwachsenenalter ihren Namen auf Facebook ändern, um Jugendsünden-Fotos zu verhindern. Außerdem glaubt er, dass viele Unternehmen das Social Web überschätzen. (Die Presse)

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| 18. August 2010

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