Blog - Kolumnen - An jedem verdammten Wochentag

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19/08/10

POLITIK: Wahlslogans in Wien und der Steiermark, Justiz ermittelt gegen Dörfler und Petzner, Frankreich weist erste Roma aus – GESELLSCHAFT: Waffenverbot wird gelockert – Zivis dürfen Polizisten werden, Ölpest noch nicht zu Ende – MEDIEN: Stinkefinger im britischen Fernsehen, die Vermischung von Serien und Web – WEB 2.0: Verleumdung auf Facebook, Sascha Lobo zu Google Street View – TECHNIK: Firefox 4 soll alle abhängen

POLITIK

Die Wahlslogans von FPÖ und BZÖ schlagen immer noch Wellen: der Inhaber der geschützten Parfummarke “Wiener Blut” wehrt sich gegen die diskriminierende Verwendung für das Wiener Wahlplakat. Für ihn stehe der Begriff für “ethnische Vielfalt”.  (Der Standard) In der Steiermark fordert die FPÖ “Mehr Heimat statt Moscheen”, das BZÖ unter Gerald Grosz meint: “Er räumt auf” oder “Der traut sich was”. (Der Standard)

Nun hat die Korruptionsstaatsanwaltschaft die Aufhebung der Immunität von Stefan Petzner beantragt. Auch der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler,  sowie Uwe Scheuch und Harald Dobernig werden beschuldigt, eine Werbebroschüre im BZÖ-Stil mit Steuermitteln finanziert zu haben. (Die Presse)

Vor kurzem angekündigt, hat man in Frankreich nun begonnen, Roma “in ihre Heimat” nach Rumänien und Bulgarien zurückzufliegen. Bisher wurden 79 Roma ausgeflogen, wie die Regierung betont “auf freiwilliger Basis”. (Kleine Zeitung)

GESELLSCHAFT

Das Waffenverbot wird gelockert: so sollen nun auch Zivildiener Polizisten werden können. Zuvor müsse aber eine militärische Ausbildung absolviert werden. (Der Standard)

Eine Studie besagt, dass sich noch 80 Prozent des Öls der Deepwater Horizon-Katastrophe im Meer befinden. Deshalb ist die Krise wohl noch lange nicht überstanden. (NEWS)

MEDIEN

Heutzutage reicht es nicht mehr nur, jedes Jahr eine neue Staffel einer Serie zu starten. Denn seit “Heroes” muss man auch das Internet richtig zu nutzen wissen. So werden nun schon eigene Folgen geschaffen, die man sich nur im Internet ansehen kann. (Der Standard)

Für manche ein Skandal, mir hingegen zauberte es ein Lächeln ins Gesicht: weil ein BBC-Nachrichtensprecher den Wettermann etwas süffisant ankündigte, zeigte er ihm den Stinkefinger. Und das vor laufender Kamera. Besonders super: die raschen und typisch britischen Reaktionen. (Die Presse)

WEB 2.0

Der Fall des Linzers, der von seiner Exfreundin auf Facebook als Pädophiler verleumdet wurde, zeigt: die Rechtslage weist immer noch Lücken auf. Experten meinen zwar, dass Nutzer eine größere Medienkompetenz erlernen sollten. Aber ob das schon reicht, wage ich zu bezweifeln. (Die Presse)

Sascha Lobo, der rote Gockel aus Deutschland, wurde nun schon mehrmals zu Google Street View befragt. Für ihn sind die Fassaden der Häuser ein Teil der Öffentlichkeit, auf die man ein Anrecht habe. Und nennt auch gleich mal ein Beispiel, wo GSV Sinn macht. (Der Standard)

TECHNIK

Der Plattform-Chef von Mozilla, Chris Blizzard erklärt im Standard-Interview, wie Firefox 4 alle anderen Browser abhängen soll. Außerdem wird über den stetig wachsenden jüngsten Konkurrenten Google Chrome gesprochen und auch über Javascript. (Der Standard)

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| 18. August 2010

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