Blog - Kolumnen - An jedem verdammten Wochentag

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17/09/10

POLITIK: Anzeige wegen Amtsmissbrauch gegen Finanzminister Pröll, Fekter: Langzeitarbeitslose zur Polizei, USA verarmt – GESELLSCHAFT: VP-Pläne zur Bundesheerreform, das Werben um Homosexuelle in Wien – MEDIEN: Fellner klagt Dichand, “Smartphones und Tablets sind Zeitungen der Zukunft” – WEB 2.0: Diaspora Beta, Experiment an US-Uni: Verbot von Facebook und Co. – TECHNIK: Zeitreisen auf YouTube

POLITIK

Der Vizechef der Wirtschaftskammer (!) hat nun Anzeige gegen Finanzminister Josef Pröll erstattet: wegen der Verschiebung des Budgets soll nun ein juristisches Gutachten zeigen, ob Pröll Amtsmissbrauch begeht. (Die Presse)

Innenministerin Fekter unterstützt Wahlkämpferin Marek: Langzeitarbeitslose könnten nämlich auch bei der Polizei arbeiten. Die Postler, die bisher zur Polizei wechselten (rund 300) leisten gute Arbeit, und es könnten auch gerne noch mehr werden. (Kleine Zeitung)

43,6 Millionen Menschen in den USA leben in Armut, das ist die schlimmste Situation seit 15 Jahren. Bei den Erwerbstätigen ist es sogar der höchste Stand seit 40 Jahren. Jeder siebente US-Amerikaner bezieht nun schon Lebenmittelkarten. (Die Presse)

GESELLSCHAFT

Die ÖVP überlegt, wie man das Bundesheer reformieren könnte: das Heer soll verkleinert werden (von 50.000 auf 15.000), die Wehrpflicht erhalten bleiben und “für die Volkspartei ist auch vorstellbar, dass künftig nicht alle Jahrgänge einberufen werden.”. Jetzt bleibt natürlich die Frage, ob allein das Geburtsjahr entscheidet, ob man ein Jahr verliert oder nicht. (Der Standard)

Es ist schon ein Wahnsinn: da versuchen die Wiener Parteien um die Stimmen der Homosexuellen zu werben, und alles was bei den Medien ankommt, ist ein Sager eines FP-Gemeinderats. Irgendwie schaffen sie es ja doch immer, in den Mittelpunkt zu gelangen. (Kurier)

MEDIEN

Weil Eva Dichand an die Werber schrieb, dass Wolfgang Fellner für ÖSTERREICH mit falschen Auflagezahlen arbeite, hat nun Fellner eine Klage gegen die Heute-Chefin eingereicht. (Der Standard)

Axel-Springer Chef Mathias Döpfner sieht positiv in die Zukunft: die Medien müssen in die digitale Zukunft investieren und den Qualitätsjournalismus stärken. Smartphones und Tablets sieht er als Zeitungen der Zukunft. (Der Standard)

WEB 2.0

Als gestern österreichische Twitterer darauf aufmerksam wurden, dass Diaspora nun schon getestet werden kann, waren die Server scheinbar schnell überfüllt. Aber ja, es ist da. Zwar noch sehr beta und mit unglaublich vielen Abstürzen, aber getestet werden kann es. Und wie sieht es aus? Eh nicht so schlecht. (Die Presse)

Hoffentlich wird es nicht Suizide nach sich ziehen: 1 Woche lang sollen Studenten einer US-Uni auf Facebook und Co (Twitter, MySpace, AOL Messenger) verzichten. Beantwortet soll werden: Wo profitieren wir? Wo wird geopfert? (Die Presse)

TECHNIK

Auf YouTube kann man nun eine Zeitreise starten: Videos von 1860 bis 2010 werden in der “YouTube Time Machine” gezeigt. Kurier hat die Highlight gesammelt. (Kurier)

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| 17. September 2010

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