Der War on Drugs. Eine nicht nur US-weite Kampagne mit zweifelhaftem Erfolg. Der Dokumentationsfilm „Breaking the Taboo“ widmet sich dem „Krieg“ gegen die Drogen und seinen (globalen) Auswirkungen. Der einstündige Film liefert dichte Informationen und zeigt auf, dass die Lösung des Drogenproblems keine Frage des Gerichts-, sondern des Gesundheitswesens sein sollte.

  • Michael

    Ich finde dieses Video ist was Europa betrifft reichlich absurd. Es geht bei uns in genau die andere Richtung. Immer mehr wird unter dem Gesichtspunkt des Konsumentenschutz verboten. Der Gesundheitskommissar ist gerade eben erst zurückgetreten, weil eine Firma versucht hat bei ihm für die Legalisierung von Snus zu intervenieren. Der Handle mit Snus ist im Moment überall in der EU außer in Schweden verboten – obwohl davon ganz offensichtlich keine Gefahr für Dritte ausgeht. Und die Gefahren für die Konsumenten selber sind auch äußerst überschaubar. Trotzdem gibt/gab es Bestrebungen, Snus mit Hilfe der neuen Tabakrichtlinie auch in Schweden zu verbieten. Ganz offensichtlich ist Cannabis sowohl für den Konsumenten als auch für Dritte (Passivrauchen, Gefahren im Straßenverkehr) weit gefährlicher als Snus.
     
    In Deutschland gibt es Gruppierungen, die Versuchen Aspirin Rezeptpflichtig zu machen (u.A. die Grünen – keine Ahnung, ob das in Österreich auch versucht wird). Wie soll das mit der Legalisierung von Drogen zusammengehen? Soll mir dann der Apothekter als Aspirin-Alternative Heroin vorschlagen?
     
    So lange die Politik meint, dass es ihre Aufgabe ist möglichst alles zu Regulieren, weil man den Menschen unmöglich zutrauen kann ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, so lange wird es auch keine Drogenlegalisierung geben.