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Die besonders aufwändigen Beiträge
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Der Wert des Nudelsiebs
55 K., Jakob Arnim-Ellissen, 17. July 2011
Erst haben wir gelacht. Dann waren wir verwirrt, ob der inkonsistenten Rechtfertigungen der österreichischen Polizei. Dann begann die Kritik. Niko Alms Führerschein-Aktion sei ein Angriff auf das „Menschenrecht auf freie Religionsausübung“ und „beleidigte-Leberwurst-Getue“. Es zeigt sich, was die Leistung der Aktion sein könnte: eine Diskussion anzustoßen, vielleicht lässt sich mit dem Sommerloch mal etwas Vernünftiges anstellen.
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Rohrers Unmöglichkeiten sind nicht genug
16 K., Tom Schaffer, 11. July 2011
Falls jemand noch nie einen Kommentar von Anneliese Rohrer gelesen hat, sei ihm hiermit eine rasche Zusammenfassung vieler davon geliefert: “Österreichs Junge sind viel zu brav und egoistisch angepasst (und die duckmäuserischen Alten sind als schlechte Vorbilder schuld daran)“. Ich habe dieses Lamento jetzt schon einige Male zu oft gelesen. Obwohl ein großer, wahrer Kern darin steckt, teile ich den Befund so nicht mehr. (more…)
Blog - Kolumnen - Unser modernes Zeug
Google+ und die Anbieterkonzentration
12 K., Tom Schaffer, 4. July 2011
Mir gefällt Google+ am ersten Blick. Es ist aufgeräumt, lässt sich enorm flüssig bedienen, kommt (eh nur vorerst) ohne Kinderkram wie langweilige Flashgames aus und noch nervt mich auch niemand mit 200 Veranstaltungseinladungen am Tag. Ob Google damit der große Clou gelingt, um Facebook abzulösen? Möglich. Würde es den Social Network-Giganten aber nur zu einer gewissen Öffnung und einigen Verbesserungen zwingen, wäre das auch ein schöner Effekt. Aus einem speziellen Grund würde ich mir sogar wünschen, dass Google+ nicht der neue Platzhirsch wird. (more…)
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Ein bisschen Geduld
9 K., Jakob Arnim-Ellissen, 21. June 2011
“Geduld und eine längere Perspektive” fordert Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle von StudienanfängerInnen. Denn der “junge Österreicher wird in 10 Jahren ein so begehrtes Objekt sein, dass er sich überlegen kann welcher Werbung er folgt”, erklärt Töchterle im Interview mit der über.morgen. Da der Platz im Blatt beschränkt ist, veröffentlicht zurPolitik.com in Kooperation an dieser Stelle eine ausführlichere Version des Gesprächs. Das Interview führte Jakob Arnim-Ellissen.
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Verstoß gegen das Rechtsgehgebot
5 K., Jakob Arnim-Ellissen, 10. June 2011
Ende Jänner demonstrierten ein paar hundert Menschen gegen den WKR-Ball in der Hofburg. Einige von ihnen wurden in der Westbahnstraße durch die Polizei gekesselt und aufgeschrieben. Zwei Monate später folgten die ersten Anzeigen, wegen „Störung der öffentlichen Ordnung“ durch „Blockieren der Fahrbahn“ und Laufen „entgegen der angezeigten Fahrtrichtung“ in einer Einbahn. Dann erfuhr die Polizei, dass die Westbahnstraße im betroffenen Abschnitt gar keine Einbahn ist.
Blog - Kolumnen - Gastbeitrag
Wie “Die Presse” mit ihrer Lehrredaktion Geld verdient
109 K., Gastautoren, 9. June 2011
Auch wenn “Die Presse” seit 1848 frei ist, die Freude zur Innovation ist geblieben – vor allem, wenn es um die eigenen wirtschaftlichen Belange geht. Da wird schon mal eine Sonntagsausgabe gestartet, die von derselben Redaktion gestaltet wird, welche schon die Montags- bis Samstagsausgaben verantwortet – gratis.
Nun ist es nicht neu, dass PraktikantInnen von Medienhäusern in Dienstverhältnisse gezwängt werden, die knapp an der Rechtswidrigkeit vorbeischrammen. Dieser Grundkonsens zieht sich quer durch die Medienlandschaft (wenn auch Ausnahmen die Regel bestätigen). Die Innovation nach dem Klick
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Durchfallgurken statt Systemkritik
3 K., Jakob Arnim-Ellissen, 31. May 2011
Spanien dominiert dieser Tage die Titelseiten. Ein fulminanter Sieg des FC Barcelona in der Champions League. Tödliche Gurken, die dann doch nicht schuld waren. Die höchste Arbeitslosenquote in der Europäischen Union. Spanien beherrscht auch die politischen Netzwerke in den Social Networks. Was dort seit zwei Wochen los ist, hat mit Bio-Gemüse und Fußball allerdings wenig zu tun.
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Studiengebühren fördern Verschwendung
58 K., Tom Schaffer, 27. May 2011
Kollege Andreas Sator hat hier unlängst Studiengebühren höflich abgelehnt. Und doch fühle ich mich genötigt, ihn zu ergänzen. Denn er schreibt: “Das ist meines Erachtens die alles entscheidende Frage. Werden Menschen durch Studiengebühren vom Studium abgehalten?”. Und er stellt damit die falsche, ultimative Frage. Was wir festhalten können ist Folgendes: Hochschulbildung hat einen wichtigen Wert. Von ihr profitiert nicht nur der einzelne Akademiker, sondern die gesamte Gesellschaft. Sie ist eine entscheidende Kraft für die Qualität der Wirtschaft, der Demokratie und Politik, des Journalismus und der Medien, des Rechtsstaats, der Wissenschaft und damit allgemein des Fortschritt. Es ist kein Zufall, dass Österreich als Land mit mieser Akademikerquote auch in fast all diesen Fragen anderen Industrienationen hinterherhinkt. (more…)
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Studiengebühren: Ja … nein danke
17 K., Andreas Sator, 23. May 2011
Bei kaum einem anderen Thema sind die Positionen in Österreich so verhärtet, wird mit solch einer Polemik argumentiert und dem ideologischen Gegenüber partout die schlechtesten Absichten unterstellt. Es geht um Studiengebühren, und will man noch ein wenig Öl ins Feuer gießen kann man den Umgang miteinander als Sinnbild politischer Diskussionskultur in diesem Land interpretieren. (more…)
Blog - Kolumnen - Gastbeitrag
Spanien: “Alle müssen gehen!”
5 K., Gastautoren, 19. May 2011
Spanien wird derzeit von der größten Protestwelle der letzten Jahre erfasst. Getragen wird sie von einer breiten Koalition derer, die von der verlautbarten wirtschaftlichen Erholung nichts spüren. Sie organisieren sich nach dem Vorbild der arabischen Revolutionen über Facebook und Twitter, besetzen öffentliche Plätze und verlangen Zukunft, Würde und „echte Demokratie“. (more…)




