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„Wie Amerika Donald Trump unaufhaltbar machte“

Das Rolling Stone hat einen hervorragenden journalistischen Essay über den aktuellen Triumphzug von Donald Trump durch die Republikanischen Vorwahlen geschrieben. Ein wütender, nach allen Seiten austeilender, korrekt schimpfender Text mit klugen Gedanken. Er heißt „Wie Amerika Donald Trump unaufhaltbar machte“ und ich empfehle ihn heute als Abendlektüre.

No one should be surprised that he’s tearing through the Republican primaries, because everything he’s saying about his GOP opponents is true. They really are all stooges on the take, unable to stand up to Trump because they’re not even people, but are, like Jeb and Rubio, just robo-babbling representatives of unseen donors.

Es gäbe inhaltlich auch ein bisserl was dagegen zu sagen, aber dazu vielleicht ein andermal.

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Was man sich von der Quartz-App vielleicht abschauen kann

Quartz probiert etwas Neues bei mobilen News-Apps aus. Besser gesagt: Es dachte für seine erste App den Quartz News Messenger (derzeit nur für iOs) den News-per-Whatsapp-Ansatz gleichzeitig einen Schritt zurück und weiter. Es schreibt uns im Laufe des Tages mit einer SMS zu wichtigen News oder Nachrichtenübersichten an und gibt uns dann Chat-artige Buttons, um mit dieser Nachricht kurz zu interagieren und mehr zu erfahren (oder schlussendlich auf das Original-Quartz weitergeleitet zu werden). Continue Reading „Was man sich von der Quartz-App vielleicht abschauen kann“

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Karl Popper: Gegen die großen Worte

„Jeder Intellektuelle hat eine ganz spezielle Verantwortung. Er hat das Privileg und die Gelegenheit, zu studieren. Dafür schuldet er es seinen Mitmenschen (oder >der Gesellschaft<), die Ergebnisse seines Studiums in der einfachsten und klarsten und bescheidensten Form darzustellen. Das Schlimmste – die Sünde gegen den heiligen Geist – ist, wenn die Intellektuellen es versuchen, sich ihren Mitmenschen gegenüber als große Propheten aufzuspielen und sie mit orakelnden Philosophien zu beeindrucken. Wer’s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er’s klar sagen kann.

(…)

Was ich oben die Sünde gegen den heiligen Geist genannt habe – die Anmaßung des dreiviertel Gebildeten -, das ist das Phrasendreschen, das Vorgeben einer Weisheit, die wir nicht besitzen. Das Kochrezept ist: Tautologien und Trivialitäten gewürzt mit paradoxem Unsinn. Ein anderes Kochrezept ist: Schreibe schwer verständlichen Schwulst und füge von Zeit zu Zeit Trivialitäten hinzu. Das schmeckt dem Leser, der geschmeichelt ist, in einem so >tiefen< Buch Gedanken zu finden, die er schon selbst einmal gedacht hat.“

Karl Popper in „Gegen die großen Worte“ im Sammelband „Auf der Suche nach einer besseren Welt„.

Guter Mann, immer wieder lesenswertes Buch.

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Iran, Saudi Arabien, ISIS & Co: Ex-CIA-Direktor bespricht internationale Entwicklungen

Charlie Rose hat kürzlich in seiner Talkshow mit Michael Morell über einige aktuelle Entwicklungen in der internationalen Politik gesprochen. Der einstige stellvertretende und imterimistische Chef der CIA gab dabei einige interessante Einschätzungen vor allem über den Nahen und Mittleren Osten von sich.

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Warum wir Verwandte politisch so schlecht überzeugen können

Ein guter Artikel auf Five Thirty Eight erklärt, warum man gute Narrative braucht, um wahre Sachverhalte zu vermitteln. Und warum es uns so schwer fällt, wahre Sachverhalte zu erkennen. Unser Hirn ist nämlich verdammt empfänglich für alle möglichen falschen Rückschlüsse. Egal, ob es nun um Medizin, Impfungen oder Politik geht. Ein Zitat nach dem Klick.

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Was die SPÖ von Corbyn und Labour lernen muss

Allerorts hört man es in der Sozialdemokratie rumoren. Es brauche tiefgreifende Reformen, sagte sogar Michael Häupl nach der Wien-Wahl. Der unbeliebte Kanzler und Parteichef Werner Faymann gehöre getauscht, weil er Wahlen verliere. Die Mitglieder gehörten besser geschult, um im Ernstfall effizienter Hearts and Minds zu gewinnen. Die Partei-Werte gehörten gefestigt, weil man mit der Öffnung zur FPÖ viel Vertrauen verspiele. Und was auch immer das ist.

Tatsächlich haben die Probleme der Partei viele Gründe. Bei allen wirren wie sinnvollen Modernisierungsbekenntnissen fehlt aber ein wichtiger Punkt, der allenfalls bei der kleinen Sektion 8 (PDF-Link) auftaucht: Ein erneuertes Selbstverständnis als politische Bewegung. Continue Reading „Was die SPÖ von Corbyn und Labour lernen muss“

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Eine Rede von Jörg Leichtfried, die man auf einer SPÖ-Regionalkonferenz nicht erwarten würde

Der steirische Landesrat Jörg Leichtfried mit einer Grundsatzrede an die obersteirische SPÖ, die man sich ruhig mal anhören kann.

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