Beiträge zu "Alfred Gusenbauer"
Ă–sterreich ist im UNO-Sicherheitsrat
7 K., Tom Schaffer, 19. October 2008

Der Gusenbauer tut mir leid. FĂĽr alles wurde er gescholten in seiner kurzen Amtszeit, fĂĽr nichts gelobt. Dass er uns die schwarzblaue Clique vom Hals geschafft hat, das hat man schnell wieder vergessen. Dass er die StudiengebĂĽhren wegen der vereinbahrten Koalition nicht abschaffen konnte, das wird er sein Leben lang hören. Und jetzt hätte der, so sagte man mir, auĂźenpolitisch besonders interessierte Noch-Kanzler es zusammen mit Ursula Plassnik tatsächlich geschafft, Ă–sterreich in den UNO-Sicherheitsrat zu bringen. Aber statt dafĂĽr gefeiert zu werden, muss er am nächsten Tag eine Rede am Grab eines Mannes halten, der gemeingefährlich mit 1,8 Promille selbstverschuldet in den Tod raste. (more…)
Ăśbrigens: Er ist immer noch Bundeskanzler
6 K., Tom Schaffer, 2. September 2008

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Unser Kanzler Dichand
2 K., Tom Schaffer, 27. June 2008

“Die Monarchie ist zwar längst Geschichte, gegen die Krone kann man in Ă–sterreich aber immer noch nicht regieren“, habe ich im Winter 2006/07 in einem kleinen Essay geschrieben und begrĂĽndet (und ein andermal als Gastautor hier gestreift). Der Satz gilt immer noch. Die SPĂ– hat ihn nun zum obersten Prinzip ihrer Politik erklärt. In zwei beispiellosen Aktionen hat man sich dem Dichand-Clan zu FĂĽĂźen geworfen. (more…)
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Das populäre Gusenbauer-Bashing
4 K., Tom Schaffer, 6. June 2008

Er wird nicht als der populäre “Volkskanzler” in die Geschichte eingehen, der er hätte sein können. Soviel kann man ĂĽber Alfred Gusenbauer sagen. Zu seinem Koalitions-Verhandlungsergebnis wurde hier eh auch schon alles gesagt. Das war alles andere als optimal, auch wenn man die Schwierigkeiten einer GroĂźen Koalition mit einem nur wenig kleineren Partner nicht ganz auĂźer acht lassen darf. Was ich aber noch nicht behandelt habe ist, dass mir das ständige Gusenbauer-Bashing ordentlich auf den Sack geht. (more…)
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Josef Fritzl ist Ă–sterreich (!?!)
13 K., Tom Schaffer, 12. May 2008

Ok. Dieses Blog war bis jetzt Amstetten-frei. Das war auch gut so, weil mir das Thema gehörig auf die Eier ging. Erst jetzt, wo die ganze Sache nah dran ist, dem medialen Langzeits-Aufmerksamkeitsdefizit zum Opfer zu fallen, möchte ich ein paar Gedanken dazu loswerden. Es geht darum, was zum Beispiel Bundeskanzler Alfred Gusenbauer am 1. Mai vor dem Wiener Rathaus gesagt hat: Dass versucht wird, Ă–sterreich madig zu machen. Die meisten Ă–sterreicher sagen, das geht nicht, weil das sei ungerecht. Ich sage, das geht sehr wohl. Unter zumindest einem Blickwinkel. (more…)
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Der Gusenbauer tut mir leid. FĂĽr alles wurde er gescholten in seiner kurzen Amtszeit, fĂĽr nichts gelobt. Dass er uns die schwarzblaue Clique vom Hals geschafft hat, das hat man schnell wieder vergessen. Dass er die StudiengebĂĽhren wegen der vereinbahrten Koalition nicht abschaffen konnte, das wird er sein Leben lang hören. Und jetzt hätte der, so sagte man mir, auĂźenpolitisch besonders interessierte Noch-Kanzler es zusammen mit Ursula Plassnik tatsächlich geschafft, Ă–sterreich in den UNO-Sicherheitsrat zu bringen. Aber statt dafĂĽr gefeiert zu werden, muss er am nächsten Tag eine Rede am Grab eines Mannes halten, der gemeingefährlich mit 1,8 Promille selbstverschuldet in den Tod raste. (more…)


“Die Monarchie ist zwar längst Geschichte, gegen die Krone kann man in Ă–sterreich aber immer noch nicht regieren“, habe ich im Winter 2006/07 in einem kleinen Essay geschrieben und begrĂĽndet (und ein andermal als Gastautor hier gestreift). Der Satz gilt immer noch. Die SPĂ– hat ihn nun zum obersten Prinzip ihrer Politik erklärt. In zwei beispiellosen Aktionen hat man sich dem Dichand-Clan zu FĂĽĂźen geworfen. (more…)

Er wird nicht als der populäre “Volkskanzler” in die Geschichte eingehen, der er hätte sein können. Soviel kann man ĂĽber Alfred Gusenbauer sagen. Zu seinem Koalitions-Verhandlungsergebnis wurde hier eh auch schon alles gesagt. Das war alles andere als optimal, auch wenn man die Schwierigkeiten einer GroĂźen Koalition mit einem nur wenig kleineren Partner nicht ganz auĂźer acht lassen darf. Was ich aber noch nicht behandelt habe ist, dass mir das ständige Gusenbauer-Bashing ordentlich auf den Sack geht. (more…)

Ok. Dieses Blog war bis jetzt Amstetten-frei. Das war auch gut so, weil mir das Thema gehörig auf die Eier ging. Erst jetzt, wo die ganze Sache nah dran ist, dem medialen Langzeits-Aufmerksamkeitsdefizit zum Opfer zu fallen, möchte ich ein paar Gedanken dazu loswerden. Es geht darum, was zum Beispiel Bundeskanzler Alfred Gusenbauer am 1. Mai vor dem Wiener Rathaus gesagt hat: Dass versucht wird, Ă–sterreich madig zu machen. Die meisten Ă–sterreicher sagen, das geht nicht, weil das sei ungerecht. Ich sage, das geht sehr wohl. Unter zumindest einem Blickwinkel. (more…)

