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	<title>zurPolitik.com &#187; Barack Obama</title>
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		<title>09/09/10</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 22:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
				<category><![CDATA[An jedem verdammten Wochentag]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Reichensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Faymann]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>POLITIK: </strong>Reichensteuer &#8211; Druck auf Faymann, Obama will Reiche zur Kasse bitten, Studiengebühren und Rektor Sünkel &#8211; <strong>GESELLSCHAFT: </strong>Stadtwache-Reportage, Pilotprojekt zur Gewalttatenprävention &#8211; <strong>MEDIEN: </strong>NRJ und Lounge.FM verbünden sich für Deutschland, Debatte um Medienpreis für Mohammed-Karikaturisten &#8211; <strong>WEB 2.0: &#8230;</strong>Google]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>POLITIK: </strong>Reichensteuer &#8211; Druck auf Faymann, Obama will Reiche zur Kasse bitten, Studiengebühren und Rektor Sünkel &#8211; <strong>GESELLSCHAFT: </strong>Stadtwache-Reportage, Pilotprojekt zur Gewalttatenprävention &#8211; <strong>MEDIEN: </strong>NRJ und Lounge.FM verbünden sich für Deutschland, Debatte um Medienpreis für Mohammed-Karikaturisten &#8211; <strong>WEB 2.0: </strong>Google mit Instant-Suche, 4chan Mobs &#8211; <strong>TECHNIK: </strong>Preis für Xbox Kinect</p>
<p><span id="more-5947"></span><strong>POLITIK</strong></p>
<p>Die Budgetverhandlungen starten ja bekanntlich erst nach der Wienwahl im Oktober. Deshalb muss Bundeskanzler Werner Faymann dann schließlich mit seinen Reichensteuern ernst machen. Landes-SPÖs sammeln deshalb eifrig unterschriften. In Niederösterreich steht man bei 15.000 Unterschriften, in OÖ sogar schon bei 25.000 mit steigender Tendenz. Mal sehen, was von seinen Versprechungen übrig bleibt. (<a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/593208/index.do?_vl_backlink=/home/index.do" target="_blank">Die Presse</a>)</p>
<p>Und (man könnte es beinahe so auslegen *hust*) auch US-Präsident Barack Obama nimmt sich ein Beispiel an unserem Bundeskanzler. Er will, entgegen der Forderungen der Republikaner jene Niedrigsteuern für die Reichen wieder abschafften, die unter George W. Bush eingeführt wurden. (<a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2472975/obama-will-niedrigsteuer-fuer-reiche-abschaffen.story" target="_blank">Kleine Zeitung</a>)</p>
<p>Weil es keine Studiengebühren gibt, geht auch nichts auf den Unis weiter. Das meint TU-Graz-Rektor Hans Sünkel. Ab 2013 bräuchten die Unis pro Jahr 250 Millionen Euro. Ansonsten müssten Unis zusammengelegt und 3/4 aller Professoren gekündigt werden. (<a href="http://derstandard.at/1282979236156/Rot-schwarzes-Studiengebuehren-Patt-blockiert-Unis" target="_blank">Der Standard</a>)</p>
<p><strong>GESELLSCHAFT</strong></p>
<p>Eine Stadtwache für Wien fordert die Wiener ÖVP, die ja mit dem Sicherheitsthema scheinbar doch nicht das große Los gezogen haben. In Graz gibt es so etwas schon, und Der Standard hat darüber eine Reportage erstellt. Herausgekommen ist, dass das heißgeliebte subjektive Sicherheitsgefühl eben doch nicht gestiegen ist. (<a href="http://derstandard.at/1282979180191/derStandardat-Reportage-Stadtwache-mit-Autoritaetsproblem" target="_blank">Der Standard</a>)</p>
<p>Ein bisschen &#8220;Minority Report&#8221; für die Polizei: das Innnenministerium will mit Wissenschaftlern überlegen, wie man Gewalttaten präventiv entgegenwirken kann. Ziel ist &#8220;die Entwicklung aussagekräftiger Vorhersagemodelle&#8221;. Das soll eine Art Raster sein, die durch die eingegebenen Daten zeigen soll, wer mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Gewalttag ausführen wird. (<a href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/593189/index.do?_vl_backlink=/home/index.do" target="_blank">Die Presse</a>)</p>
<p><strong>MEDIEN</strong></p>
<p>LoungeFM hat sich für die bisherige Frequenz des Jazzradios in Berlin beworben. Und hat nun tatkräftige Unterstützung bekommen, seitens von NRJ, dem französischen Radioriesen. Zwar gibt es auch einen österreichischen NRJ-Ableger (der sich übrigens gerade um eine österreichweite Frequenz bemüht), dieser bliebe von der Zusammenarbeit aber unberührt. (<a href="http://derstandard.at/1282979160801/NRJ-und-Lounge-FM-verbuenden-sich-fuer-Deutschland" target="_blank">Der Standard</a>)</p>
<p>Jener dänische Karikaturist, der mit den Mohammed-Karikaturen große Ausschreitungen vom Damm brach, soll einen Medienpreis erhalten. Den Potsdamer M100-Medienpreis, bei dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel anwesend sein soll. Für die deutschen Moslems ein Affront. (<a href="http://diepresse.com/home/kultur/medien/593178/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/medien/index.do" target="_blank">Die Presse</a>)</p>
<p><strong>WEB 2.0</strong></p>
<p>Schon während des Eintippens des Suchbegriffs beginnt Google nun schon mit dem Suchen. Die &#8220;Instant&#8221;-Suche soll damit die Suchabfrage um zwei bis fünf Sekunden verkürzen. Ich persönlich kann mich aber kaum erinnern, jemals so lange auf ein Suchergebnis gewartet zu haben. (<a href="http://derstandard.at/1282979245020/Google-fuehrt-Instant-Suche-ein" target="_blank">Der Standard</a>)</p>
<p>Die taz hat sich mit den 4chan-Usern befasst. Da sie vor kurzem ein Video, in dem eine junge Frau Hundewelpen ertränkt, verbreitet haben und so eine Hetzkampagne gegen die vermeintliche Täterin lostreteten. Und diese wurde nun auch von der bosnischen Polizei gefasst, ihr drohen bis zu 5.000 Euro Strafe. Dass 4chan unter die Tierschützer gegangen sind, ist nicht neu. (<a href="http://taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/digitale-mobs-fuer-guten-zweck/" target="_blank">taz.de</a>)</p>
<p><strong>TECHNIK</strong></p>
<p>Wenn schon die Konsole selbst nicht ganz so billig ist, könnte man zumindest die Controller angenehm preisgünstig gestalten. Microsoft denkt da nicht so, denn die Kinect-Steuerung, die es ermöglicht, rein mit Bewegungen durchs Spiel zu hüpfen, kostet ganze 350 Euro. Erhältlich wird Kinect übrigens ab 10. November sein. (<a href="http://kurier.at/techno/games/2030583.php" target="_blank">Kurier</a>)</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Kontakt: </strong>mailto &#8211; dominik.leitner[@]zurpolitik.com &#8211; twitter <a href="http://www.twitter.com/just4ikarus" target="_blank">@just4ikarus</a></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=5947&amp;md5=0a71be882473384ae725e5bd65728473" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>07/09/10</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2010/09/06/070910/</link>
		<comments>http://zurpolitik.com/2010/09/06/070910/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 21:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
				<category><![CDATA[An jedem verdammten Wochentag]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Faymann]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Jong-il]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommergespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Faymann]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>POLITIK: </strong>Kim Jong-il übergibt seine Macht, Barack Obama und die Kongresswahlen, Bundeskanzler im Sommergespräch &#8211; <strong>GESELLSCHAFT: </strong>Wien ist &#8230;, Anti-Diskriminierungs-Wortvorschläge des Europarats &#8211; <strong>MEDIEN: </strong>neue Strukturen bei den Salzburger Nachrichten<strong> &#8211; WEB 2.0: &#8230;</strong>Folgen statt &#8220;Frienden&#8221; &#8211; das neue Facebook-Tool,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>POLITIK: </strong>Kim Jong-il übergibt seine Macht, Barack Obama und die Kongresswahlen, Bundeskanzler im Sommergespräch &#8211; <strong>GESELLSCHAFT: </strong>Wien ist &#8230;, Anti-Diskriminierungs-Wortvorschläge des Europarats &#8211; <strong>MEDIEN: </strong>neue Strukturen bei den Salzburger Nachrichten<strong> &#8211; WEB 2.0: </strong>Folgen statt &#8220;Frienden&#8221; &#8211; das neue Facebook-Tool, Google krempelt Datenschutz um, Twitter-Userzahlen &#8211; <strong>TECHNIK: </strong>Telefonieren mit dem iPod, zumindest laut Apple und Photoshop</p>
<p><span id="more-5903"></span><strong>POLITIK</strong></p>
<p>Diese Woche soll Kim Jong-il, Nordkoreas Führer, seine Macht nach 44 Jahren übergeben, und natürlich an einen seiner Söhne. Der jüngste Spross, Kim Jong-un, geschätzte 25 Jahre alt, gilt als politisch unerfahren. (<a href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/592476/index.do?gal=592476&amp;index=1&amp;direct=&amp;_vl_backlink=/home/index.do&amp;popup=" target="_blank">Die Presse</a>)</p>
<p>Wenn man sich die Bilder so ansieht, scheint es beinahe so, als sei Barack Obama innerhalb der letzten zwei Jahre stark ergraut zu sein. Und während er das Schlachtfeld, welches die Republikaner hinterlassen haben, langsam und sorgfältig aufrufen, wollen die Republikaner gemeinsam mit der Tea Party dem US-Präsidenten das Leben schwer machen. Deshalb ist die Angst vor den Kongresswahlen im November sehr groß, könnten die Demokraten dabei doch ihre parlamentarische Mehrheit verlieren. (<a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2470427/ring-frei-fuer-mr-unpopular.story" target="_blank">Kleine Zeitung</a>)</p>
<p>Bundeskanzler Werner Faymann war der letzte Parteivorsitzende, der sich in diesem Jahr dem Sommergespräch stellen musste. Ihm zur Seite gesetzt wurde Magna-Chef Siegfried Wolf. Faymann sagte kaum Neues, bekräftigte die Forderung nach Reichensteuern und wurde von Wolf und Thurnher meist in Ruhe gelassen. (<a href="http://derstandard.at/1282979005872/Faymann-bekraeftigt-Forderung-nach-Vermoegenssteuer" target="_blank">Der Standard</a>)</p>
<p><strong>GESELLSCHAFT</strong></p>
<p>Die Presse hat eine interessante Liste zur Bundeshauptstadt zusammengestellt. Und stellt 12 Mythen 12 Wahrheiten gegenüber. (<a href="http://diepresse.com/home/panorama/wien/592271/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/index.do" target="_blank">Die Presse</a>)</p>
<p>Der Europarat schlägt seinen 47 Mitgliedsstaaten eine geschlechtergerechte Sprache vor. Ein Beispiel dazu ist der Vorschlag, statt Mutter und Vater nur mehr Elter zu benutzen, eine gezwungene Einzahl von Eltern. Wie sinnvoll das ist, darf bezweifelt werden. (<a href="http://kurier.at/kultur/2029750.php" target="_blank">Kurier</a>)</p>
<p><strong>MEDIEN</strong></p>
<p>Bei den Salzburger Nachrichten wird umgeschlichtet. Die Innenpolitik und das Österreich-Panorama werden zu gemeinsamen Großressorts fusioniert, außerdem gibt es auch noch einen neuen Sportchef. (<a href="http://derstandard.at/1282979002038/Redaktion-Neue-Strukturen-bei-Salzburger-Nachrichten" target="_blank">Der Standard</a>)</p>
<p><strong>WEB 2.0</strong></p>
<p>Um Einträge von Facebook-Usern zu lesen, muss man mit ihnen befreundet sein. So war das zumindest bisher. Nun soll in Kürze eine Funktion kommen, mit denen man die Einträge auch ohne Einverständnis einfach verfolgen kann. Ähnlich dem &#8220;Folgen&#8221; auf Twitter. (<a href="http://taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/facebook-testet-stalker-knopf/" target="_blank">taz.de</a>)</p>
<p>Ab 3. Oktober krempelt Google den Datenschutz neu um. Die allgemeinen Datenschutzregeln werden überarbeitet und sollen damit einfach verständlich werden. (<a href="http://diepresse.com/home/techscience/internet/google/592407/index.do?_vl_backlink=/home/techscience/internet/index.do" target="_blank">Die Presse</a>)</p>
<p>145 Millionen User zählt Twitter. Das sagt zumindest CEO Evan Williams. Und die Tendenz ist steigend. Täglich melden sich 300.000 neue User an. (<a href="http://kurier.at/techno/2029731.php" target="_blank">Kurier</a>)</p>
<p><strong>TECHNIK</strong></p>
<p>Neuerdings kann man auch mit dem iPod Touch telefonieren. Zumindest wenn man der Apple-Website Glauben schenken darf. Das Problem: Photoshop hat wieder einmal versagt. (<a href="http://kurier.at/techno/2029927.php" target="_blank">Kurier</a>)</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Kontakt: </strong>mailto &#8211; dominik.leitner[@]zurpolitik.com | twitter <a href="http://www.twitter.com/just4ikarus" target="_blank">@just4ikarus</a></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=5903&amp;md5=5b2bb7385723dcd823548d32c8cead8e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Obamistan&#8230;</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2010/02/28/obamistan-2/</link>
		<comments>http://zurpolitik.com/2010/02/28/obamistan-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 04:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herbert Bauernebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika Report]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Health Care]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Jahr, hieß es, habe Obama alle Chancen, das Fundament für nachhaltigen Wandel zu legen. Die Bilanz ist deprimierend, Amerika scheint unfähig, die großen Herausforderungen der Zukunft anzunehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Barack Obama bereitet sein Team für den Wahlkampf vor. 2012, that is! Die Zeit des Regierens, Reformierens, des Change-n, des Hope-n ist offenbar vorbei. Wahlgekämpft wird wieder. 32 Monate lang. Ein Jahr ist es her, als 1,8 Millionen bei – 7 º C auf der Washingtoner Mall froren, jubelten, träumten, hofften. Und sich alle Experten einig waren, dass die “historische Konstellation” für einen Kurswechsel des US-Supertankers einmalig sei: Ein junger, dynamischer, superpopulärer, kennedyesquer Präsident mit einer ehrgeizigen Change-Agenda inmitten einer tiefen Krise, die stets die Chance für große Würfe bot. Dazu eine Supermehrheit im Kongress.<span id="more-3002"></span></p>
<p>Ein Jahr, hieß es, habe er nun alle Chancen, das Fundament für nachhaltigen Wandel zu legen. Es kam leider anders. Die Bilanz ist deprimierend, Amerika scheint tatsächlich unfähig, die großen Herausforderungen der Zukunft anzunehmen. Obamistan.</p>
<p>Nur ein paar Stichworte: Obama hält seinen “<a href="http://content.usatoday.com/communities/theoval/post/2010/02/obama-republicans-gear-up-for-health-care-summit----and-truth-squading/1">Health Care Summit</a>” am Donnerstag ab. Gutes Live-TV-Theater. Seine eigene Partei ließ ihm bereits vorab ausrichten, dass sein jüngster Kompromissvorschlag – eine Art Kompromiss zwischen vorigen Kompromissen – auf keinerlei Kompromissfähigkeit im Repräsentantenhaus stoßen dürfte. Übersetzt: Dead.</p>
<p>Dabei hätte er das Kernstück seiner Reform-Agenda bereits im Herbst unterschreiben wollen. Was für ein vergeudetes Jahr: Im Getöse der aufgeregten News-TV-Kanäle wurde jeder Irrsinn flächendeckend verbreitet – von Sarah Palins Todes-Kommissionen zur staatlichen Exekution von Granny bis zur Steuer auf <a href="http://www.nypost.com/p/blogs/capitol/tanning_tax_is_sinful_8x4QWsRRgBdpmlX4SBtLgK">Bräunungsbetten</a> (die jetzt wieder in der NY Post auftauchten). Obamacare! Sozialisierte Medizin! Ahhhhhh!</p>
<p>Wenigstens schaffte es jetzt die <a href="http://abcnews.go.com/WN/Politics/anthem-blue-cross-owner-wellpoint-fire-lawmakers-insurance/story?id=9931601">Story</a> der Anthem-Gesundheitsversicherung in Kalifornien in die Hyperventilationsanstalten: 35 % knallten die die Prämien rauf. Und hatten neben normaler Profitgier sogar einen einleuchtenden Grund: Kassen klappen nur mit einem Mix aus gesunden und kranken Klienten. Doch die Gesunden wollen (können) sich die horrenden Prämien nicht mehr leisten, der Versicherer bleibt mit den teueren, medizinisch zu betreuenden Kunden zurück. Und jede Prämien-Erhöhung treibt weitere gesunde Polizzen-Halter in die Flucht. “Versicherer-Todesspirale”, nannte <a href="http://www.nytimes.com/2010/02/19/opinion/19krugman.html">Krugman</a> das Phänomen.</p>
<p>Doch wer will Obamas Warnungen schon hören: Die explodierenden Prämien und die 45 Millionen unversicherten, Notaufnahmen Stürmenden treiben amerikanische Firmen, Bürger und den Staat in den Bankrott. Ich weiß: Gähn! Als Obama einst bei einer Pressekonferenz 55 von 57 Minuten über dieses Problem redete, doch am Ende eine Frage über die Verhaftung eines schwarzen Harvard-Professors kritisch beantwortete, darf geraten werden, wie am nächsten Morgen die “Today Show” aufmachte. Als er dann Prof. und Cop zum “<a href="http://www.huffingtonpost.com/2009/07/30/beer-summit-begins-obama-_n_248254.html">Biergipfel</a>” lud ging es am Ende nur mehr darum, wer welchen Gerstensaft schlürfte. Soviel zum Tiefgang des amerikanischen TV-Journalismus. Case and point: <a href="http://www.foxnews.com/politics/2010/02/24/missile-defense-agency-obama-campaign-logos-cause-internet-stir/">Click here</a>!</p>
<p>Der Kongress hat unter der “Führung” von Pelosi und Reid den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verspielt: Außer dem Konjunkturpaket wurde keine einzige Obama-Initiative durchgebracht. Klima? Wall-Street-Reform? Bitte warten. Vielleicht auf die nächste “historische Chance” in 50 Jahren. Selbst Veteranen haben so einen Stillstand noch nicht erlebt. Lobbyisten mit großer Kriegskassen machen die ohnehin oft rückgratbefreiten Abgeordneten zu Marionetten. Simple Reformentwürfe werden bis oft zur kompletten Pervertierung verwässert – und versanden dann ohnehin im byzantinischen Regelwerk des Kapitols. Zehn Prozent sind mit der Kongress-Arbeit inzwischen zufrieden. Dick Cheney war da vergleichsweise hochpopulär.</p>
<p>Und Obama? Seine Rhetorik und Visionen sind weiter berauschend. Abgehakt auf der Reform-Liste: So zirka Nix. Klar sind wir alle ungeduldig: Doch es zeichnet sich bisher nicht ab, dass er in Kürze Tritt fasst, eine Formel findet, seine Reformprojekte durchzuboxen. Die Status-Quo Geithner und Summers bleiben dazu Top-Berater. Vielleicht sind auch sie inzwischen “too big too fail”. Gerade wehrten sie einen “Putsch” von <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703503804575083823511212204.html">Paul Volcker</a> ab, der das Finanz-Casino an die Kandare nehmen hatte wollen. Was bleibt, ist wieder mal nur die präsidiale Erregung über die Gierbanker. Perfekt passt da die Meldung, dass die Boni in 2009 um 17 % auf über $20 Mrd. stiegen. Nur in New York.</p>
<p>Ich kriege immer noch die Mails von Obamas Wahlkampf-Manager David Plouffe in die Box: “Organising for America”. Die Obama-Fans sollen weiter mobilisiert werden. “Whatever”, murmle ich beim trashen.</p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/mountaineerpics/1218476612/sizes/l/">transplanted mountaineer</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC 2.0-BY</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=3002&amp;md5=dc39edcab10587193df9986f4cfd8838" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Warum Obama der Friedensnobelpreis gebührt [Update]</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/10/09/warum-obama-der-friedensnobelpreis-gebuhrt/</link>
		<comments>http://zurpolitik.com/2009/10/09/warum-obama-der-friedensnobelpreis-gebuhrt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 16:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Friedensnobelpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Geir Lundestad]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>Update: </em>Video-Interview mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Geir_Lundestad">Geir Lundestad</a> zur Begründung. (<a href="http://www.spreeblick.com/2009/10/09/obama-erhalt-friedensnobelpreis/">via</a>)

<em>Im Folgenden mein Ursprungsartikel:</em>
<a href="http://www.nytimes.com/2009/10/10/world/10nobel.html?_r=1&#038;ref=global-home">Dings</a>. Zurecht &#8220;<a href="http://twitter.com/BarackObama/status/4736968403">humbled</a>&#8220;? Also erstens: Es gab schon schlechtere Gewinner. Zweitens: Dies ist das Kriterium für die Vergabe laut dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensnobelpreis">Testament von Alfred &#8230;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Update: </em>Video-Interview mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Geir_Lundestad">Geir Lundestad</a> zur Begründung. (<a href="http://www.spreeblick.com/2009/10/09/obama-erhalt-friedensnobelpreis/">via</a>)</p>
<p><center><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ooqkvd8JPfU&#038;rel=0&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ooqkvd8JPfU&#038;rel=0&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></center><span id="more-2476"></span></p>
<p><em>Im Folgenden mein Ursprungsartikel:</em></p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2009/10/10/world/10nobel.html?_r=1&#038;ref=global-home">Dings</a>. Zurecht &#8220;<a href="http://twitter.com/BarackObama/status/4736968403">humbled</a>&#8220;? Also erstens: Es gab schon schlechtere Gewinner. Zweitens: Dies ist das Kriterium für die Vergabe laut dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensnobelpreis">Testament von Alfred Nobel</a>:</p>
<blockquote><p>Die Zinsen werden in fünf gleiche Teile aufgeteilt: [...] und ein Teil an denjenigen, der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt hat. Der Preis [...] für Friedensverfechter [wird] von einem Ausschuss von fünf Personen [vergeben], die vom norwegischen Storting gewählt werden.“</p></blockquote>
<p>Es geht also beim Friedensnobelpreis tatsächlich um die Bemühungen und nicht nur um die erfolgreichen Leistungen um den Weltfrieden. Was hat Obama in der Hinsicht schon alles vorzuweisen, also konkrete Versuche und Erfolge und nicht nur schöne Reden?<!--more--></p>
<p>[ad#ad-1]Der Verzicht auf ein rein provokatives Raketenschild geht auf sein Konto, der die grausige Kalte Kriegs-Rhetorik zwischen den USA und Russland beendete. Mehr noch, er hat ein neues Atomwaffen-Abrüstungsbestreben gemeinsam mit Russland losgetreten. Es ist seine Politik, die einen Abzug aus dem Irak absehbar macht, ebenso die näherkommende Schließung des Guantanamo-Gefängnisses. </p>
<p>Die Rede an die muslimische Welt als Gegenpol zu den hässlichen Kulturkampf-Hetzern kann man kaum hoch genug einschätzen. Auch die Rückkehr zu einem diplomatischen Tauziehen mit dem Iran (der jetzt bereits zustimmte seine Uran-Anreicherung nach Russland zu verlegen) geht auf seine Kappe &#8211; auch wenn ihm das die Kommunikation nach den dortigen Wahlen schwer machte. An der Belebung der Nahost-Gespräche arbeitet Obama seit dem ersten Tag seiner Amtszeit als ja Israel zeitnah den Gazastreifen angriff. </p>
<p>Trotz massivem Gegenwind und misslichsten Umständen (welcher US-Präsident hat das Gesundheitssystem angepackt, einen Krieg beendet, sich in Nahost engagiert und eine Weltwirtschaftskrise am Programm gehabt?): Noch ist der neue US-Präsident an keinen dieser Vorhaben gescheitert. Obama setzt auf Soft Power und versucht seine Gegner in der Umarmung anzunähern. Perfekt ist er natürlich nicht und wie dick der Afghanistan-Fleck auf seiner Weste bleibt oder wird, das wird sich noch zeigen. </p>
<p>Aber der Vergleich mit Bush (oder McCain) macht sicher. Die Hardcore-Republikaner hatten die Welt nahe an einen neuen Kalten Krieg mit Russland und eine Invasion in den Iran geführt, wollten neuartige Klein-Nuklearwaffen einsetzen, bereuten Guantanamo bis zuletzt nicht, wollten notfalls 100 Jahre im Irak bleiben und hatten Ansehen und Funktion der UNO strategisch und mutwillig beschädigt.</p>
<p>Diese Veränderung zu goutieren, ist wahrlich nicht die schlimmste Idee die das Nobelpreis-Komitee jemals hatte.</p>
<p><a href="http://zurpolitik.com/feed/" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/rss.jpg" alt="RSS-Feed" title="RSS-Feed" border="0" width="150" height="200" align="right" /></a>Nun werden manche über die Sinnhaftigkeit einzelner Punkte von Obamas Aktivitäten diskutieren wollen. Meinetwegen. Aber es ist unbestritten, dass der US-Präsident diesen Unterschied in den ersten 9 Monaten machte, und dass das alles auf eine Welt mit mehr Frieden ausgerichtet ist. Dieser neue Wind ist fühlbar &#8211; selbst wenn man missachtet was uns ohne Obama blühte oder direkt vor ihm war.</p>
<p>Aber der Nobelpreis ist natürlich auch politisch (und das auch gewollt, sonst würden die Komitee-Mitglieder wohl kaum vom norwegischen Parlament bestellt und die politische Agenda &#8220;Frieden&#8221; vorgegeben haben). Die Auszeichnung setzt Obama unter Druck, seinen Weg nicht zu verlassen.</p>
<p>Auch daher: Gute Wahl.</p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=2476&amp;md5=4df75a0ed1abd99e07bcab3c8ed44652" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Die FPÖ klaut weiter bei Obama</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/03/08/die-fpo-klaut-weiter-bei-obama/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 04:55:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Haumbuchner]]></category>
		<category><![CDATA[Oberösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>

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		<description><![CDATA[<br />
Dass die FPÖ im Nationalratswahl bereits <a href="http://www.helge.at/2008/08/hc-strache-stiehlt-obama-die-website/">die Webseite von Barack Obama dreist kopiert&#8230;</a> hat (nur das Layout, nicht die kommunikationstechnischen guten Dinge), hat scheinbar recht gut funktioniert. Also setzt sie diese zweifelhafte Praxis fort. Der Wahlkampf von Oberösterreich-Spitzenkandidat Manfred Haimbuchner]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/haimbuchner.jpg" alt="Haimbuchner" /><br />
Dass die FPÖ im Nationalratswahl bereits <a href="http://www.helge.at/2008/08/hc-strache-stiehlt-obama-die-website/">die Webseite von Barack Obama dreist kopiert</a> hat (nur das Layout, nicht die kommunikationstechnischen guten Dinge), hat scheinbar recht gut funktioniert. Also setzt sie diese zweifelhafte Praxis fort. Der Wahlkampf von Oberösterreich-Spitzenkandidat Manfred Haimbuchner hat und <a href="http://www.fpoe-ooe.at/retrieveBinaryData?imageId=205">ein O</a>, das wir <a href="http://www.robertwrightphoto.com/writing/wp-content/uploads/2009/01/obama-o.jpg">so ähnlich schon mal wo gesehen</a> haben (und eine <a href="http://www.manfredhaimbuchner.at">Webseite</a> mit einem dieser Pressemeldung-Veröffentlichungs-&#8221;Blogs&#8221; in dem man nicht diskutieren darf). Die Frage ist: Wer wird für das schlechte Kopieren fremder Konzepte eigentlich von der FPÖ bezahlt?<span id="more-1593"></span></p>
<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/mh09_2.jpg" /></p>
<p><em>Photocredits: Lukas Anzinger, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=1593&amp;md5=81811f98a217eb6f0878d1a16bc77628" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Illinois-Governor Blagojevich wurde verhaftet, weil er Obamas Senatssitz verkaufen wollte</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/12/09/illinois-governor-verhaftet-weil-er-obamas-senatssitz-verkaufen-wollte/</link>
		<comments>http://zurpolitik.com/2008/12/09/illinois-governor-verhaftet-weil-er-obamas-senatssitz-verkaufen-wollte/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 20:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Illinois]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Rod Blagojevich]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[<br />
US-Newsseiten explodieren angesichts <a href="http://www.huffingtonpost.com/2008/12/09/illinois-governor-blagoje_n_149546.html">dieser Meldung&#8230;</a> gerade.
In most states, whenever there is a sudden vacancy of one of the state&#8217;s U.S. Senate seats, that state&#8217;s governor appoints someone to fill the vacancy until a special election is held,&#8230;

[ad#ad-1]Genau diese]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/blagojevich.jpg" title="Rod R. Blagojevich" /><br />
US-Newsseiten explodieren angesichts <a href="http://www.huffingtonpost.com/2008/12/09/illinois-governor-blagoje_n_149546.html">dieser Meldung</a> gerade.</p>
<blockquote><p>In most states, whenever there is a sudden vacancy of one of the state&#8217;s U.S. Senate seats, that state&#8217;s governor appoints someone to fill the vacancy until a special election is held,&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-1270"></span></p>
<p>[ad#ad-1]Genau diese Funktion, die die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Governour#United_States">Wikipedia hier beschreibt</a>, sollte Governor Rod R. Blagojevich erfüllen, nachdem Barack Obama aus dem Senat ausschied, weil er zum nächsten US-Präsidenten gewählt wurde. Blagojevich wurde nun verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, er hätte versucht, sich durch die Ernennung eines neuen Senators zu bereichern. Es geht um schwerwiegende Korruption im höchsten Amt eines US-Bundesstaats.</p>
<p>Wie <a href="http://www.huffingtonpost.com/2008/12/09/rod-blagojevich-indictmen_n_149608.html">Sam Stein in der Huffington Post</a> anmerkte, ist Blagojevich zwar Demokrat aber kein Freund von Obama (er nannte den &#8220;President-Elect&#8221; und sein Team in einem abgehörten Telefongespräch <a href="http://swampland.blogs.time.com/2008/12/09/blagogate-obamas-burden/">wohl sogar &#8220;Motherfuckers&#8221;</a>, weil deren bevorzugte Kandidatin eben keine Vorteile für ihn persönlich brachte), der Schaden für die Demokratische Partei, das Ansehen der USA allgemein und in Folge davon natürlich auch für den Präsidenten dürfte aber sicher spürbar werden, sollten sich die Vorwürfe als wahr herausstellen.</p>
<p>Man darf auf die ersten Unterstellungen gespannt sein.</p>
<p>Auch brisant ist ein Teil der Vorwürfe, der den Umgang mit medialer Kritik betrifft. Blagijevich soll die Staatshilfe an die marode Chicago Tribune an die Bedingung geknüpft haben, unliebe Kommentatoren zu entfernen. Das interessiert mich vor allem deshalb, weil ich einen anderen Aspekt (<a href="http://www.innovationsinnewspapers.com/index.php/2008/12/08/greed-not-internet-or-the-financial-crisis/">1</a>, <a href="http://www.innovationsinnewspapers.com/index.php/2008/12/08/and-now-ladies-and-gentlemen-mr-zell-will-eat-his-words/">2</a>) <a href="http://www.nytimes.com/2008/12/09/business/media/09sorkin.html?_r=1&#038;ref=media">dieser Pleite</a> durch einen irgendwie halbpersönlichen Kontakt mitbekommen habe, den ich <a href="http://inma-outlook2009.twoday.net/stories/31523/">auf der INMA-Konferenz kennengelernt</a> habe.</p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://www.flickr.com/photos/rcktmanil/175460094/sizes/l/">RcktManIL</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=1270&amp;md5=e50262e65d367e501a4e0f0af76b12e0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Unterschiede zweier Regierungen in spe</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/11/24/unterschiede-zweier-regierungen-in-spee/</link>
		<comments>http://zurpolitik.com/2008/11/24/unterschiede-zweier-regierungen-in-spee/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 00:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<br />
Barack Obama hat Wochen nachdem er gewählt wurde ein Programm für seinen Amtsbeginn vorgestellt, mit dem er die Konjunktur ankurbeln will. Er investiert Milliarden in Infrastruktur, Bildung und saubere Energiewirtschaft. <a href="http://www.slate.com/id/2205301/?from=rss">US-Zeitungen bezeichnen den Plan &#8230;</a>als &#8220;umfassender als alles was er]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/faymann1.jpg" alt="Werner Faymann" /><br />
Barack Obama hat Wochen nachdem er gewählt wurde ein Programm für seinen Amtsbeginn vorgestellt, mit dem er die Konjunktur ankurbeln will. Er investiert Milliarden in Infrastruktur, Bildung und saubere Energiewirtschaft. <a href="http://www.slate.com/id/2205301/?from=rss">US-Zeitungen bezeichnen den Plan </a>als &#8220;umfassender als alles was er im Wahlkampf vorgeschlagen hat&#8221; und als einen der das letzte Konjunkturpaket von Bill Clinton 1996 &#8220;in den Schatten stellt&#8221;. Von dem Plan erwartet man sich 2,5 Millionen Jobs in den USA. <span id="more-1222"></span></p>
<p>Wenn die Grünen genau diese drei Punkte seit Jahren vorgeschlagen, gilt das hierzulande als Träumerei. Schön dass andere Länder Träume erfüllen dürfen. Ein bisschen schlimm, dass damit der Zug für Europa abgefahren ist, den Amerikanern in einer technologischen Sache endlich mal davonzuglühen. &#8220;Chance verschissen&#8221;, nennt man das. </p>
<p>Werner Faymann hat dem Barack Obama <a href="http://www.werner-faymann.at/page.php?P=103488">zu seinem Sieg gratuliert</a> &#8211; zurecht. Hat er sich auch was abgeschaut?</p>
<p>[ad#ad-1]Seine österreichische Regierung in spe hat ja auch voll die großen Pläne. Sie wird <a href="http://derstandard.at/?id=1227102845714">keinen Cent mehr für Universitäten</a> ausgeben. Für die Bildung ist kein konkretes Budget im Programm genannt. Man will auch die vor der Wahl parlamentarisch ausgeweiteten Medizin-Studienplätze in geringerem Maß aufstocken als geplant. Lachhafte 50 Millionen Euro mehr gibt es für Forschung und Entwicklung. Endlos mutige 100 Millionen verteilt man &#8220;gleichmäßig an Wirtschaft und Privathaushalte&#8221; für Wärmedämmung. (Polemischer Vergleich: Das 1.000-fache gab es als kurzfristige Finanzspritze für die fahrlässig maroden Banken). </p>
<p>Es gibt anscheinend kein Projekt das über &#8220;Das haben wir eh schon mit den EU-Partnern ausverhandelt und können eh nicht anders&#8221; hinausgeht. (<a href='http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/regierungsprogramm.doc'>Das Regierungsprogramm als Word-DOC</a>). </p>
<p>Richtig beeindruckend, oder? </p>
<p>Ich würde ja lieber ein bisschen Träumen.</p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://flickr.com/photos/wernerfaymann/2722260630/sizes/o/in/set-72157606534551179/">Werner Faymann</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=1222&amp;md5=3de6ef6abc2a9141c70f4c50afb98fd3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zeigen wir mit dem Finger: Berlusconi und Emmerich sind Rassisten</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/11/06/zeigen-wir-mit-dem-finger-berlusconi-und-emmerich-sind-rassisten/</link>
		<comments>http://zurpolitik.com/2008/11/06/zeigen-wir-mit-dem-finger-berlusconi-und-emmerich-sind-rassisten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 19:18:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Emmerich]]></category>
		<category><![CDATA[ORF]]></category>
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		<category><![CDATA[Silvio Berlusconi]]></category>
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		<description><![CDATA[<br />
Erst am Mittwoch unserer Zeit ist Obama zum US-Präsidenten gewählt worden, und schon nach wenigen Stunden sind die ersten verkappten Rassisten mit Äußerungen nach vorne getreten. Wäre ja nicht ungewöhnlich, was mich aber irritiert ist der Umgang in unseren Medien&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/fingerzeig.jpg" alt="Fingerzeig" /><br />
Erst am Mittwoch unserer Zeit ist Obama zum US-Präsidenten gewählt worden, und schon nach wenigen Stunden sind die ersten verkappten Rassisten mit Äußerungen nach vorne getreten. Wäre ja nicht ungewöhnlich, was mich aber irritiert ist der Umgang in unseren Medien mit diesen Äußerungen.<span id="more-1198"></span></p>
<p>Erst hat der ehemalige ORF-Journalist Klaus Emmerich in einer ORF-Diskussionssendung seinen rassistischen Müll abgelassen. </p>
<blockquote><p>In der ORF Sendung sagte Emmerich: &#8220;Ich möchte mich nicht von einem Schwarzen in der westlichen Welt dirigieren lassen.&#8221;</p>
<p>Beim Standard-Interview setzte er noch einen drauf: <em>&#8220;Eine äußerst beunruhigende Entwicklung&#8221; sehe er in Obamas Wahl. Etwa weil &#8220;die Schwarzen in ihrer politisch-zivilisatorischen Entwicklung noch nicht so weit&#8221; seien</em>. Er wusste wohl sogar, was er da sagt, denn er setzte fort: &#8220;Wenn sie sagen, des ist eine rassistische Bemerkung: richtig, ist gar keine Frage.&#8221; (<a href="http://derstandard.at/?id=1225359133319">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Wie also nennt der Print-Standard im genannten Artikel die Aussagen eines bekennenden Rassisten?  &#8220;<i>Klaus Emmerich, ORF-Journalist in Pension, fiel in der ORF-Wahlnacht mit <b>eigenwilligen</b> Aussagen über Schwarze und Barack Obama auf.</i>&#8221; (Hervorh. durch ZurPolitik.com).</p>
<p>Der ORF hat sich hinterher distanziert und angekündigt, Emmerich nicht mehr einzuladen. Gut, aber ich frage mich, ob denn in all den Jahren in denen Emmerich beim ORF arbeitete nie jemand gemerkt hat, dass er offensichtlich nicht alle Tassen im Schrank hat? Warum wurde dieser Mann überhaupt eingeladen?</p>
<p>[ad#ad-1]Aber diese Äußerung war ja kein Einzelfall. Selbst am hohen politischen Parkett erlauben sich Menschen unglaubliche Ausrutscher. Silvio Berlusconi, italienischer Faschistenkoalitionär vom Dienst, meinte gegenüber Medien, er freue sich über Obamas Sieg, weil dieser &#8220;braungebrannt&#8221; sei. Wie reagieren also heimische Medien darauf? &#8220;<em>Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi hat sich mit einem <strong>übertriebenen Lob</strong> für den künftigen US-Präsidenten Barack Obama erneut einen verbalen Fauxpas geleistet.</em>&#8220;, &#8220;<em>Berlusconi fiel auf dem diplomatischen Parkett schon mehrmals durch <strong>unkonventionelle </strong>Äußerungen auf.</em>&#8221; (beides <a href="http://orf.at/ticker/307464.html">ORF.at</a>)</p>
<p>Was ich mich nun frage: Warum ist es anscheinend so schick, Rassisten als &#8220;unkonventionell&#8221; oder &#8220;eigenwillig&#8221; zu bezeichnen (geschweige denn ihre Sager als &#8220;übertriebenes Lob&#8221; zu deuten)? Eine beliebte Alternativen wäre auch noch eine (völlig falsche) Verwendung der Phrase &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Korrektheit">politisch inkorrekt</a>&#8220;.</p>
<p>Warum steht da nicht einfach schonungslos &#8220;rassistisch&#8221;?</p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://www.flickr.com/photos/tojosan/525640295/sizes/l/">Tojosan</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=1198&amp;md5=03961e89d0bf24de9e397c59aba5ad07" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Entscheidung für eine Generation [US-Wahl Livechat]</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/11/04/die-entscheidung-fur-eine-generation/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 15:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[US Wahlen 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn heute nacht um vier Uhr die letzten Wahllokale schließen, werden rund um den Globus vermutlich Milliarden Menschen live mit dabei sein. Mit dem Ausgang der Wahl um das amerikanische Präsidentenamt entscheidet sich das politische Schicksal der Welt - vielleicht sogar für mehr als vier Jahre. Vielleicht für eine ganze Generation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/vote_for_hope.jpg" alt=""Vote for Hope" /><br />
Wenn heute nacht um vier Uhr die letzten Wahllokale schließen, werden rund um den Globus vermutlich Milliarden Menschen live mit dabei sein. Mit dem Ausgang der Wahl um das amerikanische Präsidentenamt entscheidet sich das politische Schicksal der Welt &#8211; vielleicht sogar für mehr als vier Jahre. Vielleicht für eine ganze Generation.<span id="more-1189"></span></p>
<p>Denn wenn John McCain heute gewinnt, wird die Enttäuschung nicht nur in Europa groß sein. Zehntausende Menschen die sich für diesen Wahkampf erstmals in ihrem Leben selbst ins Zeug gelegt haben, Millionen Menschen die nach so langer Zeit wieder einmal Hoffnung in die Politik gesteckt haben, werden am Boden zerstört sein. Zeit meines Lebens konnte wahrscheinlich kein Politiker so viele Menschen mobilisieren und hinter sich scharen.</p>
<p>Die Faszination von Obama ist aus vielen Komponenten zusammengesetzt. Im Weißen Haus sitzt ein hervorragendes Feindbild, die Wirtschaft ist am Boden, der Neoliberalismus hat seit Jahrzehnten eine Kluft zwischen Arm und Reich geschlagen, der Klimawandel bedroht ganze Städte (nicht nur in den USA) und die Politik verrennt sich weltweit zunehmend in lächerlichen Streitereien. Die US-Regierung hat ihr Land diskreditiert, heruntergewirtschaftet, überlastet, entmachtet, entwertet und verwundbar sein lassen. Und dieser Mann mit dem mittleren Namen Hussein setzt all dem ein ganz simples Versprechen entgegen: Change.</p>
<p>Ja, Change ist kein Konzept, sondern ein Slogan. Aber bei so vielen Fehlentwicklungen gibt es wahrscheinlich kein Wort, das den Zeitgeist besser entsprechen würde. Obama ist ein Vereiner. Er greift die spaltenden Themen der Gesellschaft nicht an, etwa die Todesstrafe oder die Waffengesetze. Selbst ein ganz anderes Thema, das seiner Kandidatur einen emotionalen Aspekt verleiht, hat er selbst nicht hochgebracht: Rassismus.</p>
<p>Das Thema (mit einer fantastischen Rede im Vorwahlkampf) aufzugreifen wurde ihm von außen aufgezwungen. Von politischen Gegnern, von den Medien und auch von wissenschaftlichen Analytikern. Ob ein Schwarzer wohl wirklich Präsident wird? Werden die Leute in der Wahlkabine nicht vielleicht plötzlich bemerken, dass sie seit Monaten von einem Schwarzen begeistert werden? Wird er vielleicht erschossen? Sind die Amerikaner in der Mehrheit vielleicht rassistischer als sie zugeben (und diese Frage lässt sich durchaus aus österreichischer Erfahrung rechtfertigen)? Können wir den Menschen trauen? Hinter diesen Ungewissheiten ist genau jene Angst zu spüren, die Obama nicht zeigt und die ihn so außergewöhnlich macht.</p>
<p>Seine Botschaft speißt sich zwar aus den Problemen unserer Zeit, doch ist sie zutiefst positiv. Sie basiert nicht auf den mächtigen Kräften der Furcht, sondern auf dem Prinzip Hoffnung, Mut und Entschlossenheit. Und weil genau das in der heutigen Politik genau gar keine Rolle mehr spielt, ist Obama bereits der Change den er verspricht. Da kann man nicht pathetisch genug sein. Wenn er heute gewinnt, wird das ein Beispiel für die Welt setzen. Dass man wieder visionär und hoffnungsvolle Politik machen kann &#8211; mit Erfolg. Dass man sich dem Neuen öffnen muss und darf. Dass es unnötig ist, Ängste zu schüren. Und vor allem auch, dass es falsch ist, allzu ängstlich zu sein und seinen Mitmenschen zu misstrauen. </p>
<p>Und darum überlegen wir uns jetzt überhaupt nicht, was mit diesen Werten passiert, wenn heute der alte Kriegsveteran gewinnt.</p>
<p><iframe src="http://www.coveritlive.com/index2.php/option=com_altcaster/task=viewaltcast/altcast_code=9c244dabc9/height=550/width=470" scrolling="no" height="550px" width="470px" frameBorder ="0" ></iframe></p>
<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/dsc00203.jpg" alt="Tom und Fredl feiern Obama im werkzeugH" width="500" height="375" /></p>
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<div align="left" width="auto">
	<div class='democracy'>
		<h2>Obamas Rede, wie wars für dich?</h2>
		<div class='dem-results'>
		<form action='http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/democracy/democracy.php' onsubmit='return dem_Vote(this)'>
		<ul>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-118' value='118' name='dem_poll_27' />
					<label for='dem-choice-118'>Habe geweint</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-119' value='119' name='dem_poll_27' />
					<label for='dem-choice-119'>Hatte Tränen in den Augen</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-120' value='120' name='dem_poll_27' />
					<label for='dem-choice-120'>Habe mich nur gefreut</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-121' value='121' name='dem_poll_27' />
					<label for='dem-choice-121'>War mir egal</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-122' value='122' name='dem_poll_27' />
					<label for='dem-choice-122'>War enttäuscht/verärgert</label>
			</li>
		</ul>
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			<input type='hidden' name='dem_action' value='vote' />
			<input type='submit' class='dem-vote-button' value='Abstimmen' />
			<a href='/tag/barack-obama/feed/?dem_action=view&amp;dem_poll_id=27' onclick='return dem_getVotes("http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/democracy/democracy.php?dem_action=view&amp;dem_poll_id=27", this)' rel='nofollow' class='dem-vote-link'>Ergebnis zeigen</a>
		</form>
		</div>
	</div></div>
</div>
</div>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://flickr.com/photos/kspidel/2954976889/sizes/o/">kspidel</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=1189&amp;md5=777cf0081de388fa9785341e1b984883" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>US-Wahlen: Die Sache mit dem E-Voting</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/10/29/us-wahlen-die-sache-mit-dem-e-voting/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 16:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[E-Voting]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[US Wahlen 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[<br />
Nachdem in den USA bereits <a href="http://derstandard.at/?id=1224776649218">wieder erste Probleme mit diesen Wahlmaschinen&#8230;</a> auftauchen (komischerweise wird da nie von Problemen berichtet, die die &#8220;richtigen&#8221; Leute bevorzugt hätten), hab ich mich mal auf die Suche nach ein wenig Material gemacht.
Homer Simpson will]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/hitler_wahlzettel.jpg" alt="Hitler Wahlzettel"  /><br />
Nachdem in den USA bereits <a href="http://derstandard.at/?id=1224776649218">wieder erste Probleme mit diesen Wahlmaschinen</a> auftauchen (komischerweise wird da nie von Problemen berichtet, die die &#8220;richtigen&#8221; Leute bevorzugt hätten), hab ich mich mal auf die Suche nach ein wenig Material gemacht.<span id="more-1166"></span></p>
<p>Homer Simpson will Obama wählen:<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ra0auEa6rEs&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ra0auEa6rEs&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Die Anordnung der Knöpfe auf den Wahlmaschinen scheint denkbarst dumm zu sein:<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6sDoyCGVacU&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/6sDoyCGVacU&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Und warum Bush 2004 gewonnen hat:<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yUdpj3gJofQ&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yUdpj3gJofQ&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><a href="http://videothevote.org/">Hier</a> können Wähler Filme hochladen, die sie von ihrem Wahlvorgang gemacht haben, wenn er schief gegangen ist.</p>
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<div align="left" width="auto">
	<div class='democracy'>
		<h2>Für oder gegen E-Voting?</h2>
		<div class='dem-results'>
		<form action='http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/democracy/democracy.php' onsubmit='return dem_Vote(this)'>
		<ul>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-115' value='115' name='dem_poll_26' />
					<label for='dem-choice-115'>Dafür</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-116' value='116' name='dem_poll_26' />
					<label for='dem-choice-116'>Dagegen</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-117' value='117' name='dem_poll_26' />
					<label for='dem-choice-117'>Bin mir nicht sicher</label>
			</li>
		</ul>
			<input type='hidden' name='dem_poll_id' value='26' />
			<input type='hidden' name='dem_action' value='vote' />
			<input type='submit' class='dem-vote-button' value='Abstimmen' />
			<a href='/tag/barack-obama/feed/?dem_action=view&amp;dem_poll_id=26' onclick='return dem_getVotes("http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/democracy/democracy.php?dem_action=view&amp;dem_poll_id=26", this)' rel='nofollow' class='dem-vote-link'>Ergebnis zeigen</a>
		</form>
		</div>
	</div></div>
</div>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=1166&amp;md5=86c661758093392eadceff5ec3559ff0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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