Beiträge zu "Besetzung"

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Squat Barcelona – Ein erster Schritt im System

1 K., Jakob Arnim-Ellissen, 29. April 2010
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In Barcelona gibt es seit Jahren eine besonders aktive Szene von HausbesetzerInnen. Unzählige unbewohnte Gebäude werden als Veranstaltungsräume, Gemeinschaftszentren oder auch einfach Wohnräume revitalisiert.

In einem dieser Häuser durfte ich für zwei Wochen mitleben und habe eine andere Form der Besetzung kennengelernt, als ich von Audimax, C1 und den anderen Hörsälen in Österreich kannte: Verschlossene Türen statt offener Freiräume, Hausrenovierung statt stundenlanger politischer Diskussionen. Hinein kommt nur, wer gekannt wird und alle helfen mit.

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#unibrennt auf Twitter

3 K., Tom Schaffer, 27. November 2009

Eine ausführliche, interessante Medienanalyse gibt es dazu passend wieder mal bei Max Kossatz.

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Karte für Unsere Unis/Map of Our Universities/Mapa de Nuestras Universidades

244 K., Tom Schaffer, 10. November 2009

English: It is getting a bit hard to keep a list on which university is occupied by its students and which is not. I am trying to map the international protests for a free and better education. Please feel free to comment on the blogpost if you have further information and I will update the map. You can also contact me on Twitter (@schaffertom). (more…)

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Der Rauch, wenn die Uni brennt

4 K., Tom Schaffer, 7. November 2009

Rauch
Es ist schon viel darüber geschrieben worden, wie respektvoll im Audimax miteinander umgegangen wird. Wie vernünftig zu Entscheidungen gefunden wird. Wie schnell selbst bei emotionalen Themen ganz einfache Kompromisse eingegangen werden. Der “Audimaxismus” untertags ist ein blühendes Beispiel für ein menschliches Miteinander, das auf Vernunft und Freundschaft basiert. Sobald der Tag sich zu Ende neigt, ändert die Besetzung aber in Teilen ihre Form. (more…)

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Ideologie und Politik im Audimax

13 K., Tom Schaffer, 2. November 2009

Ideologie
Ideologie klingt verstaubt und unsexy. Viele im Audimax wehren sich gegen die Idee, sie würden diesem Protest aus ideologischen Gründen angehören – manche wollen ihn sogar unpolitisch begreifen. Dieses Selbstverständnis ist naiv, aber lässt sich nachvollziehen. Wer hinhört merkt auch schnell. Es stammt nicht aus einer echten Ablehnung von Politik und Ideologie. Abgelehnt wird, was allgemein darunter verstanden wird. (more…)

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Anti-Flag spielt “Should I Stay Or Should I Go” im Audimax (Videos)

0 K., Tom Schaffer, 1. November 2009

Justin Sane von Anti-Flag spielte heute aus Solidarität mit den mittlerweile internationalen Bildungsprotesten im Audimax das The Clash-Lied “Should I Stay Or Should I Go”. Er brachte viel Klopapier mit, damit wir es auch noch lange aushalten. Wieder war der Saal zum Bersten voll. Und die Antwort der berühmten Punk-Band aus den Vereinigten Staaten auf die im Song gestellte Frage war auch eindeutig: “Stay!”. (more…)

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Zu den Livestream-Debatten im Audimax

9 K., Tom Schaffer, 31. October 2009

Weil es gerade so traurig aktuell ist, poste ich im Folgenden den Text der paar Plakate, die ich vor einigen Tagen als Reaktion auf dieses hier im Audimax aufhängte. Wenn ihn jemand noch ein paar mal ausdrucken und im Saal sichtbarer machen möchte, hier ist ein PDF.

Die Revolution WIRD getwittert, gestreamt & gefacebooked (more…)

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Offener Brief an die Audimax- und C1-BesetzerInnen

27 K., Tom Schaffer, 30. October 2009

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir besetzen das Audimax nun bereits den neunten Tag. Viele von uns sind müde und gerade haben wir den Erfolg hinter uns, eine der größten österreichischen Demos des Jahrzehnts auf die Beine gestellt zu haben. Da fällt Spannung ab, da ist es nötig, sich langsam wieder auf Neues zu konzentrieren. Wir sollten nicht in einen Wahn verfallen, bei dem wir uns an jedem Tag zu übertreffen versuchen. Nur mit der nötigen Gelassenheit kommen unsere Erfolge. Verkrampftheit schwächt uns. (more…)

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Über die Zahl der Protestierenden

13 K., Tom Schaffer, 29. October 2009

In vielen Medien wird (teilweise ausschließlich) die irrwitzige Messung der Polizei wiedergegeben, es wären gestern nur “tausende” oder “zehntausend” Menschen auf der Straße gewesen. Das Organisationsteam der Demonstration für “Unsere Uni” spricht von 50.000 Menschen. Im Folgenden eine kleine Grafik, warum ich davon ausgehe, dass es zumindest über 40.000 waren. Als jemand, der den Abmarsch von etwa 50.000 aus dem Happel-Stadion, den von einem übervollen Frequency und den von etwa 10.000 aus dem Horr-Stadion erlebt und beobachtet hat, lasse ich mir übrigens den Vorwurf nicht gefallen, ich wüsste nicht, wie so etwas aussieht. Ersteres und zweiteres sind durchaus vergleichbar. (more…)

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50.000 Menschen demonstrieren in Wien gegen Bildungsabbau (Video)

8 K., Tom Schaffer, 28. October 2009

Damit hätte niemand gerechnet. Am sechsten Tag der Besetzung des Audimax ging die organisierte Demonstration in Wien über die Bühne. Es kamen ohne eine dahinterstehende Organisation über 50.000 Menschen die sich am Ende der Demo nahezu komplett zwischen Uni (Schottentor und Schwedenplatz) erstreckten und die vierspurige Straße füllten. (more…)

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