Beiträge zu "Besetzung"
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Offener Brief an die Audimax- und C1-BesetzerInnen
27 K., Tom Schaffer, 30. October 2009
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir besetzen das Audimax nun bereits den neunten Tag. Viele von uns sind müde und gerade haben wir den Erfolg hinter uns, eine der größten österreichischen Demos des Jahrzehnts auf die Beine gestellt zu haben. Da fällt Spannung ab, da ist es nötig, sich langsam wieder auf Neues zu konzentrieren. Wir sollten nicht in einen Wahn verfallen, bei dem wir uns an jedem Tag zu übertreffen versuchen. Nur mit der nötigen Gelassenheit kommen unsere Erfolge. Verkrampftheit schwächt uns. (more…)
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Über die Zahl der Protestierenden
13 K., Tom Schaffer, 29. October 2009
In vielen Medien wird (teilweise ausschließlich) die irrwitzige Messung der Polizei wiedergegeben, es wären gestern nur “tausende” oder “zehntausend” Menschen auf der Straße gewesen. Das Organisationsteam der Demonstration für “Unsere Uni” spricht von 50.000 Menschen. Im Folgenden eine kleine Grafik, warum ich davon ausgehe, dass es zumindest über 40.000 waren. Als jemand, der den Abmarsch von etwa 50.000 aus dem Happel-Stadion, den von einem übervollen Frequency und den von etwa 10.000 aus dem Horr-Stadion erlebt und beobachtet hat, lasse ich mir übrigens den Vorwurf nicht gefallen, ich wüsste nicht, wie so etwas aussieht. Ersteres und zweiteres sind durchaus vergleichbar. (more…)
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50.000 Menschen demonstrieren in Wien gegen Bildungsabbau (Video)
8 K., Tom Schaffer, 28. October 2009
Damit hätte niemand gerechnet. Am sechsten Tag der Besetzung des Audimax ging die organisierte Demonstration in Wien über die Bühne. Es kamen ohne eine dahinterstehende Organisation über 50.000 Menschen die sich am Ende der Demo nahezu komplett zwischen Uni (Schottentor und Schwedenplatz) erstreckten und die vierspurige Straße füllten. (more…)
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Es ist unsere Uni
23 K., Tom Schaffer, 27. October 2009
Es ist schon erstaunlich, was ein Kollektiv so alles leisten kann. Dass Basisdemokratie anstrengend sein kann, aber auch erstaunliche Ergebnisse hervorbringt ist, die größte Lehre der mittlerweile sechs Tage andauernden Befreiung des Audimax. Es wäre allein deshalb wichtig, dass Leute die all dem skeptisch gegenüber stehen wenigstens hinkommen und es sich einmal wertfrei ansehen. Zu allen Bereichen des Zusammenlebens und des Protests bilden sich Gruppen die Lösungen erarbeiten und sie dann im großen Plenum zur Abstimmung stellen. Dort sitzen die Studierenden schonmal 5 Stunden um auch wirklich alles zu besprechen. Am langen Wochenende nach Mitternacht sitzen weit über tausend Leute im für achthundert Menschen ausgelegten Audimax – fast dreitausend weitere sitzen vor dem Livestream und sehen zu. (more…)
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Was es mit dem Anruf aus Genua auf sich hatte
3 K., Tom Schaffer, 27. October 2009
Wie das Burschi im Plenum (Künstlergruppe) war auch der Anruf aus Genua wie erwartet ein Fake. Ein Aktivistenduo wollte dazu mahnen, die neuen Medien mit der nötigen kritischen Distanz zu benutzen. Im Folgenden ihr “Bekennerschreiben” alias Stellungnahme. (more…)
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Die Studierenden weichen nicht (Video)
14 K., Tom Schaffer, 26. October 2009
Den dritten Tag der Besetzung habe ich etwas angeschlagen nach zwei anstrengenden Tagen von zuhause aus erlebt. Dank Luca klappt es ja mit der Live-Übertragung aus dem Audimax schon fantastisch (eine neue Webseite hat er auch gezaubert), und so durfte ich über das Internet eine enorme Verbesserung der Plenumsdiskussion erleben. Die dafür zuständige Arbeitsgruppe hat Hervorragendes geleistet. Von diesen AGs gibt es mittlerweile dann schon eine zu erkleckliche Anzahl, weshalb am vierten Tag die Abends-Plenumssitzung erst nach fast fünf Stunden zu Ende ging. Hier muss eindeutig Struktur gestrafft werden. Es war also außergewöhnliches Sitzfleisch gefordert. Und während so mancher vor dem langen Wochenende den Protest am Ende sah, war das Audimax auch am Ende dieser Marathonsitzung noch gestopft voll. Ätschibätsch. (more…)
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir besetzen das Audimax nun bereits den neunten Tag. Viele von uns sind müde und gerade haben wir den Erfolg hinter uns, eine der größten österreichischen Demos des Jahrzehnts auf die Beine gestellt zu haben. Da fällt Spannung ab, da ist es nötig, sich langsam wieder auf Neues zu konzentrieren. Wir sollten nicht in einen Wahn verfallen, bei dem wir uns an jedem Tag zu übertreffen versuchen. Nur mit der nötigen Gelassenheit kommen unsere Erfolge. Verkrampftheit schwächt uns. (more…)
In vielen Medien wird (teilweise ausschließlich) die irrwitzige Messung der Polizei wiedergegeben, es wären gestern nur “tausende” oder “zehntausend” Menschen auf der Straße gewesen. Das Organisationsteam der Demonstration für “Unsere Uni” spricht von 50.000 Menschen. Im Folgenden eine kleine Grafik, warum ich davon ausgehe, dass es zumindest über 40.000 waren. Als jemand, der den Abmarsch von etwa 50.000 aus dem Happel-Stadion, den von einem übervollen Frequency und den von etwa 10.000 aus dem Horr-Stadion erlebt und beobachtet hat, lasse ich mir übrigens den Vorwurf nicht gefallen, ich wüsste nicht, wie so etwas aussieht. Ersteres und zweiteres sind durchaus vergleichbar. (more…)
Damit hätte niemand gerechnet. Am sechsten Tag der Besetzung des Audimax ging die organisierte Demonstration in Wien über die Bühne. Es kamen ohne eine dahinterstehende Organisation über 50.000 Menschen die sich am Ende der Demo nahezu komplett zwischen Uni (Schottentor und Schwedenplatz) erstreckten und die vierspurige Straße füllten. (more…)
Es ist schon erstaunlich, was ein Kollektiv so alles leisten kann. Dass Basisdemokratie anstrengend sein kann, aber auch erstaunliche Ergebnisse hervorbringt ist, die größte Lehre der mittlerweile sechs Tage andauernden Befreiung des Audimax. Es wäre allein deshalb wichtig, dass Leute die all dem skeptisch gegenüber stehen wenigstens hinkommen und es sich einmal wertfrei ansehen. Zu allen Bereichen des Zusammenlebens und des Protests bilden sich Gruppen die Lösungen erarbeiten und sie dann im großen Plenum zur Abstimmung stellen. Dort sitzen die Studierenden schonmal 5 Stunden um auch wirklich alles zu besprechen. Am langen Wochenende nach Mitternacht sitzen weit über tausend Leute im für achthundert Menschen ausgelegten Audimax – fast dreitausend weitere sitzen vor dem Livestream und sehen zu. (more…)
Wie das Burschi im Plenum (Künstlergruppe) war auch der Anruf aus Genua wie erwartet ein Fake. Ein Aktivistenduo wollte dazu mahnen, die neuen Medien mit der nötigen kritischen Distanz zu benutzen. Im Folgenden ihr “Bekennerschreiben” alias Stellungnahme. (more…)
Den dritten Tag der Besetzung habe ich etwas angeschlagen nach zwei anstrengenden Tagen von zuhause aus erlebt. Dank Luca klappt es ja mit der Live-Übertragung aus dem Audimax schon fantastisch (eine neue Webseite hat er auch gezaubert), und so durfte ich über das Internet eine enorme Verbesserung der Plenumsdiskussion erleben. Die dafür zuständige Arbeitsgruppe hat Hervorragendes geleistet. Von diesen AGs gibt es mittlerweile dann schon eine zu erkleckliche Anzahl, weshalb am vierten Tag die Abends-Plenumssitzung erst nach fast fünf Stunden zu Ende ging. Hier muss eindeutig Struktur gestrafft werden. Es war also außergewöhnliches Sitzfleisch gefordert. Und während so mancher vor dem langen Wochenende den Protest am Ende sah, war das Audimax auch am Ende dieser Marathonsitzung noch gestopft voll. Ätschibätsch. (more…)




