Beiträge zu "Empfehlungen"
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Cool und fesch
0 K., Tom Schaffer, 9. September 2007
Ein Hoch auf alten Austro-Pop/-Rock und das was der neue nicht sagt:
Nächsten Sonntag bist du wieder einmal
Unvermeidbar Kanditat bei einer Wahl
Und die Chancen sind net übel, meinungserforscht
Für einen, der professionell and’re Leut’ verarscht
Braun is heut’ gelb, morgen blau
Die Katz’ macht “wuff wuff”, der Hund “miau”
Und dazu steh’n wir mit uns’rer Treu’ und Ehr’
Und wer sich querstellt, den watschen wir vor uns her
Wir san ja netirgendwer (more…)
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Personal Politics
0 K., Tom Schaffer, 5. September 2007
[youtube]http://youtube.com/watch?v=n6lzEhoXads[/youtube]
Waren die “Zeitarbeiter” auf dem Todesstern legitimer Kollateralschaden? Muss jemand, der sich mit dem Imperator einlässt, mit dem Tod rechnen?
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Politischer Kompass
13 K., Tom Schaffer, 29. August 2007
Der politische Kompass erzählt euch, wo ihr politisch steht. Ich mache das Ding alle paar Monate um mir anzusehen, wie sich meine politischen Werte so verändern. Der Test sagt, sie tun es nicht allzu sehr – ich schwanke zwar im letzten Detail, bleibe aber ein Linksliberaler. Es stimmt mich bedenklich, was die Macher der Seite über die europäischen Regierungen ausgearbeitet haben. Diese sind fast ausnahmslos im rechtsautoritären Bereich angesiedelt.
Eure Werte würden mich interessieren.
PS: Ich weiß schon, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss ist, aber ich halte es für einen brauchbaren Indikator über die Richtung und außerdem mag ich solche Spielchen.
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Recherchen und Qualitätsjournalismus und Schimpfe
3 K., Tom Schaffer, 13. July 2007
Die letzten beiden Tage waren zum ersten Mal so richtig rechercheintensiv. Bei meiner Story über den Premierministerstreit in Australien musste ich mich in kürzeter Zeit in eine recht neue Thematik einarbeiten. Das war anstrengend. Es ist schon gar nicht so leicht rauszufinden, wo man über ein weitgehend unbekanntes Land über überhaupt etwas nachsehen soll. Welche Medien sind wichtig? Welche Kommentatoren haben Kluges zu sagen? etc. etc. Wenn man noch einige andere Dinge nebenbei zu erledigen und all die Informationen in einen kompakten, wohlgeformten Artikel gepackt hat, schwirrt einem am Ende des Tages schon ein bisserl der Kopf. (more…)
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Nur kurz: Über die Regierung, Wallraff und die Satanischen Verse
3 K., Tom Schaffer, 11. July 2007
Aus Mangel an Zeit stelle ich nur flott meine zwei neuen Arbeiten vor: Regierungsklausur und Kunstuni-Ausstellung. Auf ersteres weise ich böse grinsend und ein bisserl stolz hin.
Spannend finde ich übrigens Günter Wallraffs Idee, “Die Satanischen Verse” von seinem Freund Salman Rushdie in der neuen Kölner Moschee vorzulesen. Die Begründung: Die DITIB habe ja behauptet, man werde die Moschee für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen – und wenn Moslems die Fatwa gegen den Schriftsteller unterstützen würden, sollten sie wenigstens wissen wieso.
Ist das provokant? Natürlich! Aber im Gegensatz zu den Aktionen von rechtsradikalem Gesocks glaube ich, dass das hier eine Provokation in einem vertretbaren Rahmen ist. Auch wenn oder gerade weil es sicher hitzige Diskussionen geben wird, ist das ein Schritt zum Dialog mit den Moslemgemeinden. Ich bin gespannt, wie die darauf reagieren, will aber nicht behaupten, dass es unverständlich wäre, wenn sie den Vorschlag ablehnen. Marx- oder Nietzsche-Vorlesungen würden in einer Kirche wohl auch nicht besonders viel Anklang finden.
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Beteiligung an demokratischer Willensbildung
6 K., Philipp Heimberger, 4. June 2007
Einen wesentlichen Hinweis gibt FAZ-Redakteur Stefan Dietrich in einem der vielen dieser Tage kursierenden Kommentare zum G8-Gipfel:
Von denen, die ihren Wunsch nach einer „anderen Politik“ gewaltfrei vortragen, wird man aber gleichfalls eine Klärung ihres Verhältnisses zur Politik verlangen müssen. Niemand hindert sie daran, sich am demokratischen Willensbildungsprozess zu beteiligen und selbst für Mehrheiten zu kämpfen. Statt dessen stellen sie Forderungen an Politiker, mit denen diese zumindest heute keine Wahl gewinnen könnten.
Insbesondere die Forderung, Hunger und Krankheit in Afrika zu bekämpfen, verträgt sich ausgesprochen schlecht mit dem gleichzeitig vorgebrachten Vorwurf, der G-8-Gipfel bevormunde die Entwicklungsländer. Wenn der Westen helfen soll, dann müsste er zuerst die Despoten und Warlords entmachten, die in erster Linie für Armut und Elend verantwortlich sind. (Quelle: FAZ)
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Achtung, Rückendeckung!
1 K., Philipp Heimberger, 30. May 2007
Antizionismus blüht und gedeiht – nicht zuletzt im vorgeblich neutralen Europa. Von diesem Phänomen ist auch Österreich nicht auszunehmen. Die Selbstverständlichkeit der Verurteilung Israels wird nicht zuletzt in der vielfach äußerst antiisraelischen Berichterstattung der westlichen Medien offenbar. Aus dem aktuellen Anlass der jüngsten Wiederaufnahme der terroristischen Aktivitäten gegen Israel und den damit einhergehenden Wahrnehmungsstörungen in unseren Breitengraden habe ich einen Gastbeitrag für Lizas Welt verfasst. (more…)
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Österreichs Medien tendentiell rassistisch
2 K., Tom Schaffer, 27. April 2007
Mehr dazu bei derStandard.at und SOSabendland.at.
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Kommentar zur Raketenschild-Kontroverse: Eine Empfehlung
1 K., Philipp Heimberger, 10. April 2007
Ein hervorragender Kommentar zur zweifelhaften Diskussionsmethodik im Zuge der Debatte um den amerikanischen Plan zur Stationierung eines Raketenabwehrschilds in Europa ist in der heutigen Ausgabe der FAZ zu lesen. (more…)
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Lost in Hauptabendprogramm
3 K., Tom Schaffer, 2. April 2007
Abseits von Politik, im Reich der Medien-Skurrilität: Da kauft der ORF die Austrahlungsrechte für einen der besten Filme der letzten Jahre, und dann strahlt er ihn am Montagabend um halb 11 auf dem zweiten Programm aus. Wer Lost in Translation deshalb heute verpasst hat, sollte sich das grandiose Stück um ein paar läppische Euro auf DVD zulegen.
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Ein Hoch auf alten Austro-Pop/-Rock und das was der neue nicht sagt:
Nächsten Sonntag bist du wieder einmal
Unvermeidbar Kanditat bei einer Wahl
Und die Chancen sind net übel, meinungserforscht
Für einen, der professionell and’re Leut’ verarschtBraun is heut’ gelb, morgen blau
Die Katz’ macht “wuff wuff”, der Hund “miau”
Und dazu steh’n wir mit uns’rer Treu’ und Ehr’
Und wer sich querstellt, den watschen wir vor uns her
Wir san ja netirgendwer (more…)
[youtube]http://youtube.com/watch?v=n6lzEhoXads[/youtube]
Waren die “Zeitarbeiter” auf dem Todesstern legitimer Kollateralschaden? Muss jemand, der sich mit dem Imperator einlässt, mit dem Tod rechnen?
Der politische Kompass erzählt euch, wo ihr politisch steht. Ich mache das Ding alle paar Monate um mir anzusehen, wie sich meine politischen Werte so verändern. Der Test sagt, sie tun es nicht allzu sehr – ich schwanke zwar im letzten Detail, bleibe aber ein Linksliberaler. Es stimmt mich bedenklich, was die Macher der Seite über die europäischen Regierungen ausgearbeitet haben. Diese sind fast ausnahmslos im rechtsautoritären Bereich angesiedelt.
Eure Werte würden mich interessieren.
PS: Ich weiß schon, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss ist, aber ich halte es für einen brauchbaren Indikator über die Richtung und außerdem mag ich solche Spielchen.
Die letzten beiden Tage waren zum ersten Mal so richtig rechercheintensiv. Bei meiner Story über den Premierministerstreit in Australien musste ich mich in kürzeter Zeit in eine recht neue Thematik einarbeiten. Das war anstrengend. Es ist schon gar nicht so leicht rauszufinden, wo man über ein weitgehend unbekanntes Land über überhaupt etwas nachsehen soll. Welche Medien sind wichtig? Welche Kommentatoren haben Kluges zu sagen? etc. etc. Wenn man noch einige andere Dinge nebenbei zu erledigen und all die Informationen in einen kompakten, wohlgeformten Artikel gepackt hat, schwirrt einem am Ende des Tages schon ein bisserl der Kopf. (more…)
Aus Mangel an Zeit stelle ich nur flott meine zwei neuen Arbeiten vor: Regierungsklausur und Kunstuni-Ausstellung. Auf ersteres weise ich böse grinsend und ein bisserl stolz hin.
Spannend finde ich übrigens Günter Wallraffs Idee, “Die Satanischen Verse” von seinem Freund Salman Rushdie in der neuen Kölner Moschee vorzulesen. Die Begründung: Die DITIB habe ja behauptet, man werde die Moschee für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen – und wenn Moslems die Fatwa gegen den Schriftsteller unterstützen würden, sollten sie wenigstens wissen wieso.
Ist das provokant? Natürlich! Aber im Gegensatz zu den Aktionen von rechtsradikalem Gesocks glaube ich, dass das hier eine Provokation in einem vertretbaren Rahmen ist. Auch wenn oder gerade weil es sicher hitzige Diskussionen geben wird, ist das ein Schritt zum Dialog mit den Moslemgemeinden. Ich bin gespannt, wie die darauf reagieren, will aber nicht behaupten, dass es unverständlich wäre, wenn sie den Vorschlag ablehnen. Marx- oder Nietzsche-Vorlesungen würden in einer Kirche wohl auch nicht besonders viel Anklang finden.
Einen wesentlichen Hinweis gibt FAZ-Redakteur Stefan Dietrich in einem der vielen dieser Tage kursierenden Kommentare zum G8-Gipfel:
Von denen, die ihren Wunsch nach einer „anderen Politik“ gewaltfrei vortragen, wird man aber gleichfalls eine Klärung ihres Verhältnisses zur Politik verlangen müssen. Niemand hindert sie daran, sich am demokratischen Willensbildungsprozess zu beteiligen und selbst für Mehrheiten zu kämpfen. Statt dessen stellen sie Forderungen an Politiker, mit denen diese zumindest heute keine Wahl gewinnen könnten.
Insbesondere die Forderung, Hunger und Krankheit in Afrika zu bekämpfen, verträgt sich ausgesprochen schlecht mit dem gleichzeitig vorgebrachten Vorwurf, der G-8-Gipfel bevormunde die Entwicklungsländer. Wenn der Westen helfen soll, dann müsste er zuerst die Despoten und Warlords entmachten, die in erster Linie für Armut und Elend verantwortlich sind. (Quelle: FAZ)
Antizionismus blüht und gedeiht – nicht zuletzt im vorgeblich neutralen Europa. Von diesem Phänomen ist auch Österreich nicht auszunehmen. Die Selbstverständlichkeit der Verurteilung Israels wird nicht zuletzt in der vielfach äußerst antiisraelischen Berichterstattung der westlichen Medien offenbar. Aus dem aktuellen Anlass der jüngsten Wiederaufnahme der terroristischen Aktivitäten gegen Israel und den damit einhergehenden Wahrnehmungsstörungen in unseren Breitengraden habe ich einen Gastbeitrag für Lizas Welt verfasst. (more…)
Mehr dazu bei derStandard.at und SOSabendland.at.
Ein hervorragender Kommentar zur zweifelhaften Diskussionsmethodik im Zuge der Debatte um den amerikanischen Plan zur Stationierung eines Raketenabwehrschilds in Europa ist in der heutigen Ausgabe der FAZ zu lesen. (more…)
Abseits von Politik, im Reich der Medien-Skurrilität: Da kauft der ORF die Austrahlungsrechte für einen der besten Filme der letzten Jahre, und dann strahlt er ihn am Montagabend um halb 11 auf dem zweiten Programm aus. Wer Lost in Translation deshalb heute verpasst hat, sollte sich das grandiose Stück um ein paar läppische Euro auf DVD zulegen.




