Beiträge zu "Gesundheit"
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Kurzer-Abtreibungs-Nachsatz
2 K., Tom Schaffer, 14. April 2007
Nirgendwo in Westeuropa ist eine Abtreibung so teuer wie in Österreich (über 300 Euro). In vielen europäischen Ländern – darunter auch Österreichs Nachbarn Deutschland, Italien und Schweiz – übernehmen die Krankenkassen die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch für die meisten Frauen.
Quelle: derStandard.at
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Veraltetes Österreich in Sachen Sex?
3 K., Tom Schaffer, 13. April 2007
Man stelle sich vor, Sportsekretär Lopatka spendet bei einem Jugendfußballturnier einen Matchball. Vor den Spielen lässt er sich mit den Mannschaften ablichten. Die Fotos erscheinen in der Zeitung. Österreichs Eltern wären stolz. Die Bilder würden ins Familienalbum geklebt, wer der ÖVP nahe steht wäre sogar noch zufriedener. Wer käme auf die Idee, die Nichtverbreitung der Fotos einzuklagen? Niemand. (more…)
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Abtreibungsdebatte in Österreich
8 K., Tom Schaffer, 13. April 2007
Dass Eva Glawischnigs Vorstoß bezüglich der Abtreibung auf Krankenschein auf reflexartigen Widerstand der üblichen Verdächtigen stoßen wird, war zu erwarten. Es ist vielleicht die ewige Krux der Grünen, dass sie sich bei schwierigen Themen einmischen und dort oft auch Unpopuläres sagen. Es spielt am Klavier der öffentlichen Meinung kaum eine Rolle, dass Glawischnig hier natürlich etwas Wahres anspricht und durchaus eine gute Lösung parat hat. Die komplexe Debatte ist in Österreichs Kleinkinder-Politik nicht gefragt, das schnell abgestaubte Kleingeld ist wichtiger. Und so brechen die konservativen Denkmuster in einflussreichen Institutionen voll durch. (more…)
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Modernes Österreich in Sachen Sex?
1 K., Tom Schaffer, 12. April 2007
Familienministerin Kdolsky (VP) verteilt Kondome, Frauenministerin Bures (SP) will Verhütungsmittel auf Krankenschein und die Pille dannach rezeptfrei, Nationalratspräsidentin Glawischnig (Grüne) will aufgrund der wirren Abtreibungs-Realität (im Burgenland gibt es sie nicht, in Tirol zahlt man sich dämlich, in Salzburg macht man es mit Wiener Ärzten an öffentlichen Spitälern) die Abtreibung auf Krankenschein ermöglichen, was natürlich einen Haufen Kopf-in-den-Sand-steckende Moralapostel, Konservative und Rechte stört. Bures will ebenfalls Abtreibungen in allen öffentlichen Spitälern vornehmen lassen will, sagt aber nichts dazu, wer das bezahlen soll.
So oder so. Der Sex kommt in der Politik an. Nach fast 40 Jahren scheint es gelungen: es riecht fast schon nach 68er-Bewegung in Österreich.
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Verhütung bei Jugendlichen in Österreich
1 K., Tom Schaffer, 27. March 2007
Über die Freude über Kdolskys Kondom-Kampagne habe ich mich ja bereits geäußert. Eine neue Studie des Instituts für Sexualpädagogik unterstreicht nun noch einmal den Handlungsbedarf in jugendlicher Aufklärung, den ich auch bereits im Zuge meiner geforderten Unterrichtsreform angesprochen habe. (more…)
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Fürs Rauchen belohnt?
4 K., Tom Schaffer, 23. February 2007
Unternehmer zahlt 100 Euro mehr Lohn
Das Modell eines Unternehmers aus Brunn am Gebirge hatte diese Woche für Aufsehen gesorgt. Seine Mitarbeiter bekommen 100 Euro Prämie im Monat, wenn sie mit dem Rauchen aufhören.
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Das einfachste Rauchgesetz
10 K., Tom Schaffer, 20. February 2007
Ich knüpfe an die Debatte des letzten Beitrags von Philipp an und behaupte, dass es kein kompliziertes Rauchgesetz bräuchte. Es gilt, sich an die Prinzipien des Liberalismus (unter besonderer Berücksichtigung des Nichtraucherschutzes) zu halten. Im Folgenden ein Versuch der allgemein verständlichen, lückenlosen, gerechten, unfaschistischen Gesetzesformulierung. (more…)
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Rauchverbot am Steuer?
12 K., Philipp Heimberger, 19. February 2007
Die Diskussion um Rauchverbote in der Öffentlichkeit greift in großen Teilen Europas um sich. Auch in Österreich wird die Thematik heiß diskutiert: Seit dem 1. Februar diesen Jahres wird in der Gastronomie überprüft, ob Gastwirte ihrer Verpflichtung nachkommen, die vorgeschriebene Anzahl an Sitzplätzen für Nichtraucher bereitzustellen. Bei den bislang durchgeführten Kontrollen sind bereits einige Totalverweigerer ertappt worden, die sich partout nicht an die Vorschrift halten wollen; andere Gastwirte fügen sich nur äußert widerwillig und unter lauten Protesten. Auch aus der Bevölkerung sind zahlreiche Stimmen des Widerstands zu vernehmen. (more…)
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Hoch lebe der Alkoholismus!
17 K., Philipp Heimberger, 6. February 2007
Dass es in Österreich hunderttausende Menschen gibt, die ihren Alkoholkonsum nicht unter Kontrolle haben, ist allseits bekannt. Freilich wird die Problematik von vielen tot geschwiegen. Zum einen gestehen sich Alkoholiker ihre Krankheit nicht gerne ein; auf der anderen Seite gibt es wirtschaftliche Interessen, die ebenfalls Stillschweigen bedingen. Denn dass Profiteure von übermäßigem Alkoholkonsum eines Großteils der Bevölkerung nicht lautstark nach Aufklärungskampagnen und anderen Maßnahmen gegen den Alkoholismus schreien werden, liegt auf der Hand. (more…)
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Nirgendwo in Westeuropa ist eine Abtreibung so teuer wie in Österreich (über 300 Euro). In vielen europäischen Ländern – darunter auch Österreichs Nachbarn Deutschland, Italien und Schweiz – übernehmen die Krankenkassen die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch für die meisten Frauen.
Quelle: derStandard.at
Man stelle sich vor, Sportsekretär Lopatka spendet bei einem Jugendfußballturnier einen Matchball. Vor den Spielen lässt er sich mit den Mannschaften ablichten. Die Fotos erscheinen in der Zeitung. Österreichs Eltern wären stolz. Die Bilder würden ins Familienalbum geklebt, wer der ÖVP nahe steht wäre sogar noch zufriedener. Wer käme auf die Idee, die Nichtverbreitung der Fotos einzuklagen? Niemand. (more…)
Dass Eva Glawischnigs Vorstoß bezüglich der Abtreibung auf Krankenschein auf reflexartigen Widerstand der üblichen Verdächtigen stoßen wird, war zu erwarten. Es ist vielleicht die ewige Krux der Grünen, dass sie sich bei schwierigen Themen einmischen und dort oft auch Unpopuläres sagen. Es spielt am Klavier der öffentlichen Meinung kaum eine Rolle, dass Glawischnig hier natürlich etwas Wahres anspricht und durchaus eine gute Lösung parat hat. Die komplexe Debatte ist in Österreichs Kleinkinder-Politik nicht gefragt, das schnell abgestaubte Kleingeld ist wichtiger. Und so brechen die konservativen Denkmuster in einflussreichen Institutionen voll durch. (more…)
Familienministerin Kdolsky (VP) verteilt Kondome, Frauenministerin Bures (SP) will Verhütungsmittel auf Krankenschein und die Pille dannach rezeptfrei, Nationalratspräsidentin Glawischnig (Grüne) will aufgrund der wirren Abtreibungs-Realität (im Burgenland gibt es sie nicht, in Tirol zahlt man sich dämlich, in Salzburg macht man es mit Wiener Ärzten an öffentlichen Spitälern) die Abtreibung auf Krankenschein ermöglichen, was natürlich einen Haufen Kopf-in-den-Sand-steckende Moralapostel, Konservative und Rechte stört. Bures will ebenfalls Abtreibungen in allen öffentlichen Spitälern vornehmen lassen will, sagt aber nichts dazu, wer das bezahlen soll.
So oder so. Der Sex kommt in der Politik an. Nach fast 40 Jahren scheint es gelungen: es riecht fast schon nach 68er-Bewegung in Österreich.
Über die Freude über Kdolskys Kondom-Kampagne habe ich mich ja bereits geäußert. Eine neue Studie des Instituts für Sexualpädagogik unterstreicht nun noch einmal den Handlungsbedarf in jugendlicher Aufklärung, den ich auch bereits im Zuge meiner geforderten Unterrichtsreform angesprochen habe. (more…)
Unternehmer zahlt 100 Euro mehr Lohn
Das Modell eines Unternehmers aus Brunn am Gebirge hatte diese Woche für Aufsehen gesorgt. Seine Mitarbeiter bekommen 100 Euro Prämie im Monat, wenn sie mit dem Rauchen aufhören.
Ich knüpfe an die Debatte des letzten Beitrags von Philipp an und behaupte, dass es kein kompliziertes Rauchgesetz bräuchte. Es gilt, sich an die Prinzipien des Liberalismus (unter besonderer Berücksichtigung des Nichtraucherschutzes) zu halten. Im Folgenden ein Versuch der allgemein verständlichen, lückenlosen, gerechten, unfaschistischen Gesetzesformulierung. (more…)
Die Diskussion um Rauchverbote in der Öffentlichkeit greift in großen Teilen Europas um sich. Auch in Österreich wird die Thematik heiß diskutiert: Seit dem 1. Februar diesen Jahres wird in der Gastronomie überprüft, ob Gastwirte ihrer Verpflichtung nachkommen, die vorgeschriebene Anzahl an Sitzplätzen für Nichtraucher bereitzustellen. Bei den bislang durchgeführten Kontrollen sind bereits einige Totalverweigerer ertappt worden, die sich partout nicht an die Vorschrift halten wollen; andere Gastwirte fügen sich nur äußert widerwillig und unter lauten Protesten. Auch aus der Bevölkerung sind zahlreiche Stimmen des Widerstands zu vernehmen. (more…)
Dass es in Österreich hunderttausende Menschen gibt, die ihren Alkoholkonsum nicht unter Kontrolle haben, ist allseits bekannt. Freilich wird die Problematik von vielen tot geschwiegen. Zum einen gestehen sich Alkoholiker ihre Krankheit nicht gerne ein; auf der anderen Seite gibt es wirtschaftliche Interessen, die ebenfalls Stillschweigen bedingen. Denn dass Profiteure von übermäßigem Alkoholkonsum eines Großteils der Bevölkerung nicht lautstark nach Aufklärungskampagnen und anderen Maßnahmen gegen den Alkoholismus schreien werden, liegt auf der Hand. (more…)




