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		<title>Der Rauch, wenn die Uni brennt</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 01:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Audimax]]></category>
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		<description><![CDATA[<br />
Es ist schon viel darüber geschrieben worden, wie respektvoll im Audimax miteinander umgegangen wird. Wie vernünftig zu Entscheidungen gefunden wird. Wie schnell selbst bei emotionalen Themen ganz einfache Kompromisse eingegangen werden. Der &#8220;Audimaxismus&#8221; untertags ist ein blühendes Beispiel für ein&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/rauch.jpg" alt="Rauch" title="Rauch" width="530" height="200" class="alignnone size-full wp-image-2646" /><br />
Es ist schon viel darüber geschrieben worden, wie respektvoll im Audimax miteinander umgegangen wird. Wie vernünftig zu Entscheidungen gefunden wird. Wie schnell selbst bei emotionalen Themen ganz einfache Kompromisse eingegangen werden. Der &#8220;Audimaxismus&#8221; untertags ist ein blühendes Beispiel für ein menschliches Miteinander, das auf Vernunft und Freundschaft basiert. Sobald der Tag sich zu Ende neigt, ändert die Besetzung aber in Teilen ihre Form.<span id="more-2645"></span></p>
<p>[ad#ad-1]Die Engagierten gehen großteils müde heim, der Anteil der Vernünftigen wird kleiner, die PartybesetzerInnen treten ins gedämmte Licht des Hörsaals. Bis zum letzten Ton der jeweiligen Band füllen sie das Audimax. Dann gehen sie heim und lassen die letzten Engagierten über Nacht zurück. Prinzipiell ist nichts dagegen einzuwenden. Natürlich sind auch GelegenheitsbesucherInnen herzlich Willkommen. Und das Vergnügen ist gar unser Trumpf, der immer wieder neue Leute hereinspült, die doch auch Freude am Ernst der Sache finden. </p>
<p>Was also ist das Problem? </p>
<p>Die Opfer. </p>
<p>Denn wenn am Ende der Acts die Leute gehen, bleibt der Müll zurück. Und die, die eh alles organisieren werden zu den Ärschen vom Dienst. Wer das zulässt, hat den &#8220;Audimaxismus&#8221; nicht verstanden und hier eigentlich auch nichts verloren.</p>
<p>Doch die ersten Prinzipien sterben schon früher. Kaum klingt die erste Note des Abends, glühen allerorts die Tschick vor den Gesichtern. Wie halt so das eine das andere ergibt, sind es eben Gesichter, die man großteils sonst nicht im Audimax sieht. Bei der Audimax-Besetzung trifft man hauptsächlich RaucherInnen, die sehr rücksichtsvoll sind, und sich mit ihren Zigaretten in gekennzeichnete Bereiche oder kurz raus begeben. Die Leute die dort sind, weil sie etwas erreichen wollen, die haben so gut wie alle das Hirn, um auch dieses Problem zu verstehen. </p>
<p>Danke an euch. Wann immer ich mich in meinem Leben über RaucherInnen beschwere oder aufrege. Wann immer ich ein Rauchverbot für notwenidg halte. Ihr seid dann nicht gemeint. Euch bräuchte man gar nichts zu verbieten.</p>
<p>Aber den anderen. Denn genau dann, wenn es viele der Party-RaucherInnen nicht schaffen, mal zwei Stunden nicht unbedingt direkt dort zu qualmen, wo sie gerade stehen, ist der &#8220;Audimaxismus&#8221; verraten. Kein Grundprinzip der Besetzung ließe es zu, so egoistisch zu sein: Respekt, Rücksichtnahme, Solidarität und Vernunft.</p>
<p>Die Rücksichtsnahme auf Mitmenschen, die sich in einem Raum voller Rauch (oder Sexismus/Rassismus&#8230;) nicht wohl oder gar diskriminiert fühlen -oder die Rauch gesundheitlich gar nicht ertragen (was dann genau genommen jeder Mensch wäre, aber natürlich manche ganz besonders betrifft). Wer will, dass das &#8220;unsere&#8221; Uni ist, muss auch wollen, dass sich dort alle wohl fühlen.<br />
Die Solidarität mit der Bewegung. Die hat sich nämlich völlig unaufgeregt und (der institutionalisierten österreichischen Politik um Jahre voraus) ihre eigenen Regeln gegeben. RaucherInnen haben ihren Raum, belästigen aber die passive Masse (und Mehrheit) der NichtraucherInnen nicht.<br />
Wer wirklich auch nur das geringste mit dem &#8220;Audimaxismus&#8221; am Hut hat, respektiert diese Regeln.</p>
<p><a href="http://zurpolitik.com/feed/" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/rss.jpg" alt="RSS-Feed" title="RSS-Feed" border="0" width="150" height="200" align="right" /></a>Wer das nicht tut, soll sich schleichen. Die Hack&#8217;n dürfen sie machen, oder was? Die Leute die einfach nicht wie Fabrikschlote stinken wollen, die NichtraucherInnen die Wert auf ihre Gesundheit legen, die AllergikerInnen und die Lungenkranken? Den ganzen Tag dürfen sie sich den Arsch aufreissen und mithelfen? Aber die Party und Entspannung, die bleibt dann den Rücksichtslosen übrig? Und wenn die dann gehen, sollen wieder die Vernünftigen im stinkenden Audimax bis zum Morgen ausharren und sich ihren Lungenkrebs holen?</p>
<p>Eigentlich kaum zu fassen nach all den positiven Erfahrungen der letzten beiden Wochen, dass manche Menschen diese einfache Sache nicht verstehen. Dass das nämlich inakzeptabel ist. </p>
<p>Und dann ist es doch wieder eine wichtige Erinnerung daran, dass eben nicht die ganze Welt das Audimax ist. Ein weiterer Grund das schade zu finden.</p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://www.flickr.com/photos/marfis75/3867466806/sizes/l/">Marfis75</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">CC2.0-BY-SA</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=2645&amp;md5=9d9668acdd3e66ad51122540a9f6423f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ich bin keine Facebook-Rebellin!</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 21:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra Köstinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/496154/index.do?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do">Das&#8230;</a> ist also das Ergebnis, wenn ein Interviewer nur schemenhaft auf einem Notizblock mitkritzelt. Verzerrte Aussagen und Unrichtigkeiten auf Boulevard-Niveau. Ich als „grüne Facebook-Rebellin“. Ich schwanke zwischen Belustigung und dezenter Fassungslosigkeit. 
An dieser Stelle also nochmals ein paar Worte zu]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/piratenpezi.jpg" alt="piratenpezi" title="piratenpezi" width="530" height="200" class="alignnone size-full wp-image-2265" /></p>
<p><a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/496154/index.do?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do">Das</a> ist also das Ergebnis, wenn ein Interviewer nur schemenhaft auf einem Notizblock mitkritzelt. Verzerrte Aussagen und Unrichtigkeiten auf Boulevard-Niveau. Ich als „grüne Facebook-Rebellin“. Ich schwanke zwischen Belustigung und dezenter Fassungslosigkeit. <span id="more-2242"></span></p>
<p>An dieser Stelle also nochmals ein paar Worte zu meinem Engagement bei den <a href="http://www.gruenevorwahlen.at/">Grünen Vorwahlen</a>. Für mich gab’s zwei ausschlaggebende Gründe, mich der Initiative anzuschließen: Einerseits der Kommunikationsaspekt. Dazu gleich mehr. Andererseits hab ich darin tatsächlich eine noch nie da gewesene Chance gesehen, die veralteten Politikstrukturen in Österreich ein wenig aufzubrechen. Jedoch nicht ausschließlich innerhalb der Grünen Partei, sondern generell als Impulsgeber für die Verbreitung einer anderen Art von Politik. Ein Konzept für die Zukunft. Vor allem im Bereich der Mitsprachemöglichkeiten, der politischen Transparenz. </p>
<p>Ausgehend von den Grünen, weil ich dort am Ehesten die Bereitschaft zu solch einem mutigen Unterfangen vermutet hätte. Und weil ich dachte, dass die Mitsprachemöglichkeiten bei den Grünen weit fortgeschrittener seien als bei den anderen Parteien. Obwohl ich zugegebenermaßen nicht mal grüne Stammwählerin bin. Ich sympathisiere mit den Grünen und bin schlicht davon überzeugt, dass diese doch einiges mehr an Mitspracherecht in der heimischen Politik verdient hätten. </p>
<p><strong>Dialog statt Krieg</strong></p>
<p>Meine Rolle sollte nicht die einer Rebellin sein, die die Grüne Partei „ins Chaos stürzt“. Sondern die einer Diskurspartnerin, einer von vielen, die gemeinsam mit weiteren Sympathisanten sowie den politisch Verantwortlichen eine zukunftsfähige Lösung entwickelt. Und die sich dabei die unbezahlbare Intelligenz der Gruppe zu Nutze machen. </p>
<p>Es muss aufhören, um rein machtpolitische Interessen zu gehen. Um die Macht des parteiinternen Lobbyismus. Politiker können es sich im Jahr 2009 nicht erlauben, sich dem Internet und seinen neuen Kommunikationsmöglichkeiten zu verweigern. Politiker dürfen sich nicht scheuen, sich zu präsentieren. Man muss bereit sein, eine neue Richtung politischer Kommunikation einzuschlagen. Genau darin sah ich die große Chancen der Grüne Vorwahlen-Initiative. Und genau deshalb hat mich das Projekt auch begeistert. Mich als Kommunikationswissenschaftlerin und mich als „politisch Interessierte“. </p>
<p><strong>Nieder mit der Baumplakat-Kommunikation!</strong></p>
<p>Gerade in Zeiten weit verbreiteter Politikverdrossenheit ist eine neue Art der Kommunikationsarbeit denk ich eine nicht unwesentliche. Ich sah im Vorwahl-Projekt unglaubliches Mobilisierungspotenzial. Die Chance, potenzielle Wähler und Wählerinnen neu anzusprechen, wiederzugewinnen. Durch ein wenig mehr Einblick und transparentere Gestaltungsmöglichkeiten völlig neue Wählerschichten zu erschließen und zu begeistern. Vor allem junge. </p>
<p>Die vorhandene restriktive Partizipationspolitik also durch die Chancen eines aktiven Austausches abzulösen. Sowohl online als auch im Offline-Alltag. Und die Gelegenheit, den Grünen in drohenden Häupl-Strache-Zweikampf-Zeiten ein unglaublich wertvolles Alleinstellungsmerkmal für den Wiener Vorwahlkampf zu sichern. Ich muss sagen, ich bin ein wenig enttäuscht, wie gekonnt diese vielen Chancen von einigen Grün-Funktionären vertan wurden. </p>
<p>Machbar ist heute zunehmend nur mehr, was öffentlich legitimierbar ist. Vor allem in der Politik. Die Voraussetzung dafür ist eine funktionierende Kommunikation. Und die erfolgt heutzutage eben auch vermehrt übers Internet. Stichwort Online-PR. Es geht nicht um die einseitige Durchsetzung von Interessen. Und man kann sich dabei schon gar nicht mehr auf die Ebene der Information beschränken. Hinzu kommt die Ebene der Glaubwürdigkeit. Und die ist eben nur bei einer wahrhaftigen Dialog-Bereitschaft gegeben. Und nicht beim „Pseudo-Zuhören“, das auch die anderen Parteien wirklich bereits zur Genüge praktizieren. </p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=2242&amp;md5=0de5bf88df38a3ab1756863a80a1b63a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hass, Autos, Sex und das Wetter</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/07/06/hass-autos-sex-und-das-wetter/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 15:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Citymaut]]></category>
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		<description><![CDATA[<br />
Menschen reden gerne übers Wetter. Wenn es in Wien zu regnen beginnt, dann melden mir das 20 bis 30 Twitteranten in Echtzeit. Menschen reden gerne über Autos, gerüchteweise zumindest. Menschen reden gerne über Sex, außer sie sind außerordentlich prüde. Menschen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/regen.jpg" alt="Regen" title="Regen" width="530" height="200" class="alignnone size-full wp-image-2201" /><br />
Menschen reden gerne übers Wetter. Wenn es in Wien zu regnen beginnt, dann melden mir das 20 bis 30 Twitteranten in Echtzeit. Menschen reden gerne über Autos, gerüchteweise zumindest. Menschen reden gerne über Sex, außer sie sind außerordentlich prüde. Menschen reden auch gerne über Verbote. Und Menschen regen sich gerne auf. Demzufolge ist das hier ein Text über den alle Menschen gerne sprechen werden.<span id="more-2200"></span></p>
<p>Es ist einer dieser schönen Gedanken, die man an einem sonnigen Frühlingstag beim Überqueren der aus irgendeinem Grund gesperrten Ringstraße hat: Wie toll wäre das, wenn die Autos immer weg wären? Kein Lärm der dir vermiest, einem Podcast zu folgen. Kein Gestank der dir Gedanken in den Kopf pflanzt, ob das bereits eine tödliche Dosis Giftstoffe ist, die du dir da grade in die Lungen atmest. Keine Ampeln an denen man wie ein Roboter herumsteht, bis endlich das Licht grün wird. Ich hasse Autos.</p>
<p>Zumindest ein bisschen. Denn nicht falsch verstehen. Es ist fantastisch, mit Freunden an einem lauen Sommernachmittag irgendwohin zu düsen und den Wind bei geöffnetem Fenster durch die Haare flüstern zu lassen. Und es ist auch ziemlich offensichtlich, dass unsere Gesellschaft Autos braucht.</p>
<p>Der wesentliche Unterschied zwischen dem Ring- und dem Düs-Erlebnis ist: Das eine findet in Wiens Innenstadt statt, das andere am Land. Am Land bist du ohne Auto der Arsch der Nation. Alle zwei Stunden kommt mal ein Bus vorbei mit dem du dein gewünschtes Ziel in einer guten Stunde Fahrtzeit ereichst. Und nach 19 Uhr ist sogar diese Tranportmöglichkeit bei uns nur ein frommer Wunsch. In Wiens Innenstadt habe ich ein Rad, öffentliche Citybikes, Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen und wenn alle Dämme brechen: Taxis und Leihwagen. Wer in Wiens Innenstadt mit dem Auto fährt ist entweder ein Ausnahmefall oder ein Vollidiot.</p>
<p>Das ist nicht zu hart formuliert: Ich habe gerade den Beweis erlebt. </p>
<p>Im strömenden Regen entschied ich mich, von der Arbeit trotzdem frohen Mutes zu Fuß heim zu gehen. &#8220;Haha, Wiener Linien, meine 1.80 bekommt ihr nicht!&#8221;. Immerhin war ich eh schon nass. Also stapfte ich durch die Wasserfälle, die der Himmel auf mich niederließ. </p>
<p>An so mancher Ecke muss man sich in einem solchen Fall vorsichtig vortasten, weil man am Gehsteig Freiwild ist für Autos, die eilig Wasserlacken durchkreuzen. Es gibt fünf solcher Stellen an meinem Heimweg von der Arbeit auf der Währinger Straße. Die erste meisterte ich mit Bravour, die zweite mit Glück, die dritte und vierte waren kein Problem und auch an der fünften kam ich gut vorbei. Geschafft.</p>
<p>Ich habe nicht mit der Dummheit eines Autofahrers gerechnet.<br />
Am Bürgesteig dahintwatschelnd, kam mir an einer völlig unverdächtigen Strecke einer dieser in der Innenstadt autofahrenden &#8220;§%§!$% entgegen und ließ mich die Inhaltsstoffe einer größeren Lacke schmecken. Von der Haarspitze bis zun Zehen rieche ich nach Abgasen und abgefahrenem Reifengummi. <a href="http://zurpolitik.com/feed/"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/rss.jpg" alt="RSS-Feed" title="RSS-Feed" width="150" height="200" align="right" border="0" /></a>Darum sitze ich hier auch nur in der Unterhose, während ich das schreibe (da habt ihr auch den Sex in der Geschichte!).</p>
<p>Nicht, dass der Penner gebremst hätte. Nicht, dass er einen halben Meter zur Seite gefahren wäre. Nein. Voll durch ist er gefahren, der Scheisskerl und trieb mich direkt in die Forderung nach einem totalen Verbot von Autos in der Innenstadt. Ja ja. Wenn ich mich wieder etwas beruhigt habe, bin ich sicher auch wieder mit einer Citymaut zufrieden. Aber gerade jetzt will ich, dass alle Autos die den Gürtel nach innen überqueren sofort gesprengt werden. Mit Plutoniumbomben &#8211; nur zur Sicherheit.</p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://www.flickr.com/photos/southgeist/771024375/sizes/l/">southgeist</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">CC2.0 BY-SA</a>)</em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=2200&amp;md5=9cba661fe755365dd7d77d94e3febd0a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>In der Bibliothekarinnennation</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 13:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliothekarin]]></category>
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		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wienwahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[<br />
Ich hätte nicht gedacht, dass das <a href="http://zurpolitik.com/2009/05/03/in-der-platzwartnation/">zweimal in drei Tagen&#8230;</a> passieren könnte. Ich war gerade Fußball spielen. Wurde dabei mit dem Sicherheitsdienst konfrontiert. Eine keifende Bibliothekarin rief ihn. Und während sie auf ihn wartete, machte sie sich noch die Freude,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/bibliothekarinnennation.jpg" alt="Bibliothekarinnennation: Wien Alsergrund" title="Bibliothekarinnennation: Wien Alsergrund" width="530" height="150" class="alignnone size-full wp-image-1780" /><br />
Ich hätte nicht gedacht, dass das <a href="http://zurpolitik.com/2009/05/03/in-der-platzwartnation/">zweimal in drei Tagen</a> passieren könnte. Ich war gerade Fußball spielen. Wurde dabei mit dem Sicherheitsdienst konfrontiert. Eine keifende Bibliothekarin rief ihn. Und während sie auf ihn wartete, machte sie sich noch die Freude, uns anzufauchen. Anscheinend ist es verboten am Uni Campus Fußball zu spielen. Langsam reicht es mir. Langsam gehen mir die Grünflächen aus, auf denen man in Wiens inneren Bezirken ganz unkompliziert ohne Vereinsgründung mal eine Stunde einen harmlosen Kick betreiben kann. </p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=1779&amp;md5=8233be2f6b03d2f4fc746015822c98c5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>In der Platzwartnation</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 14:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Grrr!]]></category>
		<category><![CDATA[Platzwart]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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		<description><![CDATA[<br />
Komme gerade vom Fußball auf einem Gemeindeplatz. Hätte dafür fast eine Vorstrafe gekriegt, weil der abgesperrt war. (Sagte mir zumindest der vom eifrigen Platzwart herbeigerufene Polizist.) Wien ist eben anders. Will aber nicht unter der Woche spielen, wenn ich Uni&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/waehring.jpg" alt="Platzwartnation: Wien-Währing" title="Platzwartnation: Wien-Währing" /><br />
Komme gerade vom Fußball auf einem Gemeindeplatz. Hätte dafür fast eine Vorstrafe gekriegt, weil der abgesperrt war. (Sagte mir zumindest der vom eifrigen Platzwart herbeigerufene Polizist.) Wien ist eben anders. Will aber nicht unter der Woche spielen, wenn ich Uni habe und noch dazu arbeite. Will auch keinen Verein gründen, um auf einer kleinen Blumenwiese mit Plastiktoren kicken zu können. Welche Partei will meine Stimme bei der Wahl im kommenden Jahr? Sowas zu ändern ist Pflicht. (Georg war übrigens <a href="http://www.rigardi.org/?p=1354">auch dabei</a>)</p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=1772&amp;md5=1f612ffa5de8b5b76782ce89ebaa3c45" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Krisenhaft</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 18:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Uns geht es im Moment ja gut. Deshalb ist die Aussicht auf die Zukunft natürlich düster. Die Welt ist verkackt und wird jetzt immer schlimmer. Grund genug sich die Kugel zu geben?
Nach der Immobilienkrise kam die Kreditkrise, die sich&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Uns geht es im Moment ja gut. Deshalb ist die Aussicht auf die Zukunft natürlich düster. Die Welt ist verkackt und wird jetzt immer schlimmer. Grund genug sich die Kugel zu geben?<span id="more-1755"></span></p>
<p>Nach der Immobilienkrise kam die Kreditkrise, die sich zu einer Finanzmarktkrise aufgeblasen und uns nun direkt in diese Weltwirtschaftskrise kutschiert hat. Wenn wir es schaffen, aus dieser einigermaßen unbeschadet hervorzugehen, wird uns wohl die Schweinegrippe dahinsiechen (oder eine andere Tierart geht uns nach Schafen, Kühen, Vögeln und Grunzern an den Kragen). Entkommen wir der Verschwörung der Viecher dürfen wir uns darauf freuen, dass uns wegen der Klimakrise eine große Flutwelle in den Lokus schwemmt. Und wenn wir das wiederum übertauchen, ist die Chance groß, dass kein Benzin mehr da ist. Schöne Scheisse und kein Ausweg in Sicht. </p>
<p>Aber sich selbst mit der nächstbesten, wertlosen Geldpresse zu erschlagen ist auch keine gute Idee. Einerseits ists Energieverschwendung (und damit wohl schlecht fürs Klima &#8211; denkt denn keiner an die Kinder?!), weil wir sowieso alle irgendwann sterben. Andererseits funktioniert der Versuch sich um die Ecke zu bringen auch nur <a href="http://www.suizidprophylaxe.de/Ohne%20Java/Infos_Suizidalitaet/epidemiologieohne.htm">höchstens jedes fünfte Mal</a>. Und außerdem landen wir ungläubigen Sünder sowieso alle in der Hölle, weil wir in der Moralkrise unsere wertvolle Unschuld alle schon mit 13 an unsere erste große Liebe verschenken. </p>
<p>Schuld ist der Kapitalismus, die krisenhafte Drecksau.</p>
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		<title>Autoverschrottungsprämie?</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 13:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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Kein Geld für nichts, aber <a href="http://derstandard.at/?id=1231152662808">45 Millionen Euro für den sogenannten &#8220;Oasch&#8221;</a>. Hallo? Josef? Werner? Jemand zuhause? Gehts euch gut?
<em>Fotocredits: <a href="http://flickr.com/photos/24113591@N02/2681066741/sizes/l/">lynquistic</a>&#8230;</em>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/crash.jpg" alt="Crash" /><br />
Kein Geld für nichts, aber <a href="http://derstandard.at/?id=1231152662808">45 Millionen Euro für den sogenannten &#8220;Oasch&#8221;</a>. Hallo? Josef? Werner? Jemand zuhause? Gehts euch gut?</p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://flickr.com/photos/24113591@N02/2681066741/sizes/l/">lynquistic</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=1447&amp;md5=9821ec03156e9b738127efea91dbdde0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Auslandssemester in englischsprachigen Ländern</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/03/30/auslandssemester-in-englischsprachigen-landern/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 15:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandssemester]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Man darf als österreichischer Student ein Semester nach Frankreich gehen, ohne wirklich ein Baguette bestellen zu können. Man darf nach Spanien gehen, ohne zu wissen was Tequilla ist. Man kann aber nicht in die USA oder nach Kanada gehen, ohne&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man darf als österreichischer Student ein Semester nach Frankreich gehen, ohne wirklich ein Baguette bestellen zu können. Man darf nach Spanien gehen, ohne zu wissen was Tequilla ist. Man kann aber nicht in die USA oder nach Kanada gehen, ohne Englisch sprechen zu können (laut einem Kollegen auch nicht nach England, was ich bisher nicht wusste). Das ist ja eigentlich gar kein Problem. Englisch spricht ja jeder einigermaßen.<span id="more-552"></span> Doof ist allerdings, dass einem das erst geglaubt wird, wenn man einen IELTS oder TOEFLS-Test ablegt &#8211; und die Dinger kosten von 130€ aufwärts. Um das in eine sinnvolle Währung umzurechnen: Das sind 136 Flaschen Budweiser-Bier (das tschechische natürlich).</p>
<p>Es reicht nicht, eine &#8220;Sehr gute&#8221; Englisch-Matura abgelegt zu haben. Es reicht nicht englische Bewerbungsschreiben zu verfassen. Es reicht nicht 5 Semesterstunden in Englisch an der Uni abgelegt zu haben, die mit 2ern und 3ern benotet wurden. Nein. Es muss ein 130€ teurer Test sein, der mir sagt, was ich seit ich 16 bin weiß: dass ich gutes Englisch spreche. Applaus an die Zuständigen.</p>
<p>PS: Schön, dass die Studierenden auch bei den aktuell diskutierten Inflationsgegenmaßnahmen wieder ignoriert werden &#8230; Eh klar, wir haben ja keine teuren Wohnungspreise und sündteuren Lebensmittel zu kaufen.<br />
PPS: Andererseits arbeiten ja eh schon rund 80% der Studierenden nebenbei &#8211; dementsprechend werden sie wahrscheinlich eh über die Entlastung der Kleinstverdiener erfasst. Ob das aber wirklich so super ist, dürfen sich die Damen und Herren Minister in der ein oder anderen stillen Minute auch mal selbst überlegen.</p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=552&amp;md5=9a821095a9283a16a047a343f9ad7034" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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