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	<title>zurPolitik.com &#187; HC Strache</title>
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		<title>Strache lieber nix verstehen</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 01:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Schauplatz]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwischen Heinz Christian Strache und der "Am Schauplatz"-Redaktion gibt es ein offensichtliches Missverständnis, doch die FPÖ spinnt lieber Verschwörungstheorien - Eine Betrachtung von Tom Schaffer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sache wäre harmlos. Der ORF dreht vier Wochen lang eine &#8220;Am Schauplatz&#8221;-Dokumentation über einige Rechtsradikale. Die Protagonisten werden auch zu einer Wahlkampfveranstaltung der FPÖ begleitet. Am Ende dieser Veranstaltung wird Heinz Christian Strache beim Autogrammegeben gefilmt. Auch die Skinheads wechseln ein paar Worte mit ihm und werden dabei aufgenommen. Es kommt zum Missverständnis und die Verschwörungstheorie der FPÖ nimmt ihren Lauf.<span id="more-3850"></span></p>
<p>Der Redakteur fragt die beiden nach der Einschätzung zum FPÖ-Chef: &#8220;<em>Und, was sagt ihr zu ihm</em>?&#8221;. Strache meint allerdings zu hören &#8220;<em>Na sagt schon was zu ihm</em>&#8220;. Er wittert eine ORF-Verschwörung, hetzt die umherstehende Menge auf, sucht &#8220;Zeugen&#8221; für den Skandal (denen er aber zuerst erklären muss, was vorgefallen ist). Der Reporter hätte die beiden aufgefordert, etwas Skandalöses zu ihm zu sagen.</p>
<p>Dass Strache sich dabei verhört hat, ist spätestens nach Einsicht <a href="mms://apasf.apa.at/promotion-austria/strache.wmv" target="_blank">des vom ORF veröffentlichten Materials (Windows Media Player, ab Minute 9)</a> offensichtlich. Straches Fehler ist inmitten des Lärms einer Gruppe von Menschen verständlich und wäre keine große Sache. Doch anstatt das zuzugeben stellt die FPÖ sich weiterhin dumm. </p>
<p><strong>Der Superbeweis</strong></p>
<p>Strache will sich nun sogar <a href="http://derstandard.at/1269045705209/Kuenigl-Gate-Skandal-Strache-will-sich-Luegentest-unterziehen" target="_blank">einem Lügendetektor ausliefern</a> um zu beweisen, dass er die Wahrheit sagt. Würde er den bestehen, würde das zwar nichts über den wirklichen Sachverhalt aussagen, aber nicht gerade für ihn sprechen. Das würde bedeuten, dass er selbst nach dem Gegenbeweis noch nicht von seiner Meinung abweicht. </p>
<p>Außerdem, so die FPÖ, hätten die Skinheads ja Mikrophone getragen. Das ist natürlich der ultimative Beweis, wenn man zeigen möchte, dass der ORF eine Doku über die beiden Männer dreht. &#8230; Moment!</p>
<p>Aber um die Realität geht es wie so oft auch hier nicht. Die FPÖ versucht aus der Situation Profit zu schlagen und sich als Opfer einer linken Medienpropaganda darzustellen. Die linke Medienverschwörung ist natürlich gerade in einem Land eine besonders lustige Idee, in dem 40,4% der Menschen die Kronenzeitung lesen, die offen Wahlempfehlungen für Barbara Rosenkranz ausspricht. </p>
<p>Derartige Theorien sind trotzdem ein beliebtes Mittel bei Rechtspopulisten. Es passt in ihre inszenierte Selbstdarstellung von den Kämpfern gegen &#8220;die da oben&#8221;. Ich erinnere mich zum Beispiel an ein Wahlduell von Peter Westenthaler, wo er vermutete Ingrid Thurnher würde per Computer irgendwelche Befehle bekommen. </p>
<p>Die Beweise aus dem &#8220;Fall Strache vs. Am Schauplatz&#8221; werden auf der ORF-Kundendienst-Webseite nicht allzu viele Menschen sehen (falls die Strache-Behauptung von seinen Anhängern überhaupt hinterfragt wird). Zudem vergisst man Details solcher Dinge auch schnell. Schnell bleibt nur noch das &#8220;<em>Da war doch irgendwas</em>&#8221; im Hinterkopf. Und eine Version, die oft genug wiederholt wird, bleibt bei vielen auch als Wahrheit hängen.</p>
<p>Einsicht zu zeigen und einen Fehler zuzugestehen wäre zwar anständig, aber sich dumm zu stellen lohnt sich.</p>
<p><strong>Update:</strong> Die Farce geht weiter. Donnerstag-Abend wird Strache für sein Beharren auf der Verschwörungstheorie mit ordentlich Sendezeit in einem Sonder-Club 2 belohnt (einer eigentlich von aktiven PolitikerInnen befreiten Sendung). Mit ihm darf auch der ihm zur Seite gesprungene ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf sich im TV auslassen.</p>
<p><strong>Update 2:</strong> Währenddessen untersuchte die Polizei am Donnerstag am Küniglberg die Redaktion von &#8220;Am Schauplatz&#8221; &#8211; mit einer meiner (unjuristischen) Meinung nach schwer bedenklichen Untergrabung des Redaktionsgeheimnisses. </p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=3850&amp;md5=675373f119d8a405d7748f9c81dca813" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Ziegelstein, der Strache trifft</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2010/02/15/der-ziegelstein-der-strache-trifft/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 00:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Protest]]></category>
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		<description><![CDATA[<br /><font size="1">View More <a href="http://www.veoh.com">Free Videos Online at Veoh.com</a></font>
Diese sozialen Medien sind ein Hund, der einmal von der Leine gelassen ganz schön bissig sein kann. Vor etwa einer Woche war ich einer der ersten 2.000 Leute die der Gruppe &#8220;<a href="http://www.facebook.com/pages/Kann-dieser-seelenlose-Ziegelstein-mehr-Freunde-haben-als-HC-Strache/290967602506" target="_blank">Kann &#8230;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><object width="410" height="341" bgcolor="#000000"><param name="movie" value="http://www.veoh.com/static/swf/webplayer/WebPlayer.swf?youtubeId=2q5ANng2ucY&#038;player=videodetailsembedded&#038;videoAutoPlay=0&#038;id=anonymous"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.veoh.com/static/swf/webplayer/WebPlayer.swf?youtubeId=2q5ANng2ucY&#038;player=videodetailsembedded&#038;videoAutoPlay=0&#038;id=anonymous" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" width="410" height="341"></embed></object><br /><font size="1">View More <a href="http://www.veoh.com">Free Videos Online at Veoh.com</a></font></center></p>
<p>Diese sozialen Medien sind ein Hund, der einmal von der Leine gelassen ganz schön bissig sein kann. Vor etwa einer Woche war ich einer der ersten 2.000 Leute die der Gruppe &#8220;<a href="http://www.facebook.com/pages/Kann-dieser-seelenlose-Ziegelstein-mehr-Freunde-haben-als-HC-Strache/290967602506" target="_blank">Kann dieser seelenlose Ziegelstein mehr Freunde haben als H.C. Strache</a>&#8221; beigetreten sind. Heute sind es bereits deutlich über 100.000. Strache wurde damit nicht nur von einem seelenlosen Ziegelstein geschlagen, sondern windelweich geprügelt. <span id="more-2891"></span></p>
<p>[ad#ad-1]Noch vor kurzem war im Falter <a href="http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1070" target="_blank">ein Artikel über Jugendliche</a> zu lesen, die gegen Strache protestieren. Da wurde aus einigen Einzelfällen eine Opposition herausvermutet, deren Echtheit aber nur schwer zu beweisen war und deshalb auch ein bisschen herbeikonstruiert wirkte. Aber jetzt zeigt die Massen ihr anklickbares Gesicht.</p>
<p>Die Aktion von vor allem jungen Menschen richtet einem der nervt eine Art &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=bSN8YQ7OVt0" target="_blank">Fuck You</a>&#8221; aus. Sie ist das web-2.0-ige Pendant zu &#8220;Keiner mag dich, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mQy82sWNR68" target="_blank">ätsch!</a>&#8220;. Wenn ich meinen eigenen Freundeskreis als Maßstab hernehmen darf, dann zelebrieren da viele ihre Opposition, die sonst nicht allzu politisiert denken. Der Ziegelstein verkörpert eine lustvolle Protestkultur abseits von Parolen aber auch abseits von Substanz. Wer mitmacht positioniert sich klar gegen Strache, aber damit allein noch für nichts anderes. </p>
<p>Das rechtfertigt nicht den übermütigen Optimismus einiger, die nun schon eine neue Basis gegen die Rechten vermuten. <a href="http://zurpolitik.com/feed/" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/rss.jpg" alt="RSS-Feed" title="RSS-Feed" border="0" width="150" height="200" align="right" /></a>Der Ziegelstein ist <a href="http://www.youtube.com/watch?v=M_bvT-DGcWw" target="_blank">Another Brick in the Wall</a>, eher kein ganzes Fundament. Doch auch <a href="http://www.facebook.com/zurpolitik">eine geniale Facebook-Gruppe</a> ist immerhin etwas. </p>
<p>Strache bekam von den Medien in den letzten Jahren den Touch des coolen Jugendverstehers verpasst, unterstützt von guten Wahlergebnis unter jungen Menschen. Dass gerade in dieser Altersgruppe jetzt viele Menschen der Welt ausrichten, dass sie das keineswegs so sehen, wirkt diesem Image auf genauso wichtige Weise entgegen, wie er selbst mit seinem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-hPn4ROHqR0">anhaltend doofen Lachen</a> beim Kaiser. </p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=2891&amp;md5=3fcb95cdf9a62febcac3277c9fadc02e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wien untersagt Gegendemo zu ausländerfeindlichem Aufmarsch [Upd. 1]</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/05/13/wien-untersagt-gegendemo-zu-auslanderfeindlichem-aufmarsch/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 10:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<strong>Update:</strong> Laut Berichten von Twitterern ist &#8220;nur&#8221; eine Gegendemo der Grünen untersagt worden. <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=1519838785#/event.php?eid=80906195097&#038;ref=share">Diese hier&#8230;</a> soll stattfinden und genehmigt sein. Leider im Moment keine Zeit eine offizielle Info einzuholen.<br />
&#8211;<br />
Es löst ja mein Terminproblem. Morgen (Donnerstag) um 16:00 habe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Update:</strong> Laut Berichten von Twitterern ist &#8220;nur&#8221; eine Gegendemo der Grünen untersagt worden. <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=1519838785#/event.php?eid=80906195097&#038;ref=share">Diese hier</a> soll stattfinden und genehmigt sein. Leider im Moment keine Zeit eine offizielle Info einzuholen.<br />
&#8211;<br />
Es löst ja mein Terminproblem. Morgen (Donnerstag) um 16:00 habe ich einen Termin im Außenministerium, 17:30 <a href="http://www.oeh.ac.at/kalender/termindetails/?tx_cal_controller[getdate]=20090514&#038;tx_cal_controller[lastview]=month-1372&#038;tx_cal_controller[view]=event&#038;tx_cal_controller[type]=tx_cal_phpicalendar&#038;tx_cal_controller[uid]=22&#038;cHash=d2a99bc0b7">diskutiert Armin Wolf mit den ÖH-SpitzenkandidatInnen</a> und um 18:00 wäre ein Grillfest angesagt. Um 17:00 wollte ich aber zu einer Demonstration gehen, die sich gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen vor dem Parlament gerichtet hätte. Das spielts nicht.</p>
<blockquote><p>der rechte mob darf morgen in wien demonstrieren &#8211; polizei verbietet alle gegendemonstrationen &#8211; empörend (via <a href="http://twitter.com/martinmargulies/status/1783451643">Martin Margulies</a>)</p></blockquote>
<p>Weil der ausländerfeindliche Aufmarsch unter dem Motto &#8220;Moschee Ade&#8221; (die FPÖ und Strache persönlich wollen Berichten zufolge mitmarschieren) vorher angemeldet war (no na, sonst bräuchte es ja keine Gegendemo), <a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090513_OTS0234&#038;ch=politik">wurde die Gegendemo untersagt</a>. Wien macht damit das genaue Gegenteil von dem, was <a href="http://derstandard.at/?id=1220458663320">vor wenigen Tagen in Köln</a> passiert ist.<span id="more-1793"></span></p>
<p>Die Stadtverwaltung schützt damit eine Demo, zu der folgendermaßen aufgeruft wird:</p>
<blockquote><p>Das sind die Früchte der von einem notorisch bekannten vorderasiatischen Völkchen in Szene gesetzten Verausländerung deutscher Lande…</p>
<p>Willige Erfüllungsgehilfen fand und findet dieses Völkchen in seiner Wiener Schutztruppe der SPÖ. Der feiste Bürgermeister ignoriert die Folgen seiner Politik und singt dabei „Es wird ein Wein sein, und wir werden nimmer sein“.</p>
<p>Schon vor Jahrzehnten haben Nationalisten vor den schrecklichen Folgen immerwährender Immigration gewarnt und wurden dafür verlacht, verfolgt und eingesperrt. Heute lacht niemand mehr, außer die „Demokraten“ und deren Hintermänner.</p></blockquote>
<p>Schrecklich dieses Wien &#8211; dieses Ansammlung von Menschen, die kürzlich zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt wurde. Es ist diese Demo, die laut Strache &#8220;<a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090512_OTS0196&#038;ch=politik">zu unterstützen ist</a>&#8220;. Es ist diese FPÖ, die man unterstützt, wenn man sie wählt. </p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=1793&amp;md5=ccff2f9548929a707580dab003a0af78" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Off &#8211; Oder: Sich in Rage denken</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/11/26/off-oder-sich-in-rage-denken/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 03:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[HC Strache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sommergespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[<br />
<a href="http://rigardi.org">Georg</a> schickte mir vorhin einen Link zu der <a href="http://www.jasomirgottcenter.at/">Webseite eines offensichtlich &#8220;spirituell Erleuchteten&#8221;&#8230;</a> oder so, der eigentlich nur ein Fake sein kann. Oder auch nicht. Egal. Er (Georg) amüsierte sich jedenfalls köstlich beim Lesen der &#8220;Über mich&#8221;-Sektion. Ich klickte nach]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/off.jpg" alt="Off"  /><br />
<a href="http://rigardi.org">Georg</a> schickte mir vorhin einen Link zu der <a href="http://www.jasomirgottcenter.at/">Webseite eines offensichtlich &#8220;spirituell Erleuchteten&#8221;</a> oder so, der eigentlich nur ein Fake sein kann. Oder auch nicht. Egal. Er (Georg) amüsierte sich jedenfalls köstlich beim Lesen der &#8220;Über mich&#8221;-Sektion. Ich klickte nach drei Zeilen wieder weg. Das Deutsch war mies, ich fand das nicht lustig &#8211; ja, nicht einmal peinlich. Für mich war das so weit &#8230; &#8220;off&#8221; &#8230;, dass ich es einfach nur ignorieren wollte und konnte.<span id="more-1237"></span></p>
<p>Ich habe dann darüber nachgedacht, was diese Wegdenken wohl bedeutet. Und ich schweifte ab zu dem Tag in der Zukunft, an dem ich als Spitzenpolitiker ein Sommergespräch hatte und der Journalist mir eine passende Frage stellte, die irgendwie genau dazu führte, dass ich eben sowas antwortete: &#8220;<em>Ach wissen Sie</em>&#8221; (anscheinend werde ich die Menschen dann nicht mehr duzen &#8211; warum eigentlich?) &#8220;<em>manche Dinge der seltsamen Wirklichkeit unserer Welt muss man doch einfach ignorieren, nicht wahr?</em>&#8221; (ich wäre ja ein ehrlicher Politiker). Und es passte einfach im Kontext und ich saß da und grinste charmant und die Sache war vorbei.</p>
<p>Und dann habe ich noch weiter in die Zukunft gedacht. Ich saß wieder im Fernsehstudio. Mir gegenüber, beim Kanzlerduell vor der Nationalratswahl, ein mittlerweile 44-jähriger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz-Christian_Strache">Heinz Christian Strache</a> und seit über 35 Minuten hörte ich mir seine Unterstellungen und &#8220;Unwahrheiten&#8221; (was ist eigentlich mit dem schönen Wort &#8220;Lügen&#8221; passiert?) an. Und plötzlich sagte Strache das, was das Fass zum Überlaufen brachte: &#8220;<em>Sehen Sie Herr Schaffer</em>&#8221; (denn Strache darf mich ziemlich sicher nicht duzen) &#8220;<em>Sie sind ein Realitätsverweigerer. Ich habe da dieses Zitat von Ihnen wo Sie sagen, sie blenden die Realität aus</em>&#8220;.</p>
<p>An diesem Punkt ist mein wirrer aber friedlicher und unemotionaler Gedankengang von vorhin plötzlich aus den Fugen geraten. Ich starrte Strache an machte einen Papierknäuel aus meinen Unterlagen und pfefferte ihn dem Kerl auf die Rübe. </p>
<p>Und bis dahin war das alles ja noch gar kein Problem. </p>
<p>Aber dann sprang ich über den Tisch, packte ihn an seiner Krawatte und schrie: &#8220;<em>Wirst du wohl endlich auch nur ein einziges Mal den restlichen Kontext auch vorlesen und es mit ehrlichen Mitteln versuchen, du Kackbatzerl?!?!</em>&#8220;. </p>
<p>Als der verdutzte und stumme HC an diesem Punkt vermutlich gerade darüber nachdachte, mich zu einem Fechtduell herauszufordern, endete mein Gedanke. Und ich fragte mich, was zum Teufel da (einem in der Wirklichkeit völlig gewaltlosen und -ablehnenden Menschen wie mir &#8211; HC Strache müsste TV-Diskussionen mit mir also nur aus anderen Gründen fürchten <img src='http://zurpolitik.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) gerade innerhalb von 2 Sekunden passiert ist. </p>
<p>Gedankenwelten sind manchmal schon ziemlich &#8230; &#8220;off&#8221; &#8230;</p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://flickr.com/photos/cirox/363284194/sizes/l/">cirox</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=1237&amp;md5=5c844909557a106f433ee321e6ae2327" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bravo Österreich</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 02:13:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein (mein übrigens erster, inspiriert von <a href="http://chorherr.twoday.net/stories/5211676/">CC&#8230;</a>) Video-Kommentar zum Erfolg der FPÖ bei den österreichischen Nationalratswahlen 2008. Sorry für das Rauschen und die etwas verwaschene Qualität. Ich wollt mir die Spontanität nicht vermiesen, indem ich es mehrmals aufnehme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MgdFfamGHD0&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/MgdFfamGHD0&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></center></p>
<p>Ein (mein übrigens erster, inspiriert von <a href="http://chorherr.twoday.net/stories/5211676/">CC</a>) Video-Kommentar zum Erfolg der FPÖ bei den österreichischen Nationalratswahlen 2008. Sorry für das Rauschen und die etwas verwaschene Qualität. Ich wollt mir die Spontanität nicht vermiesen, indem ich es mehrmals aufnehme. </p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=1077&amp;md5=a2a46b9ac40a9482a0cf20a28830bfa8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Molterer kopiert Gusi und entzaubert so Strache</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/09/03/molterer-kopiert-gusi-und-entzaubert-so-strache/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 01:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[HC Strache]]></category>
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		<category><![CDATA[ORF]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Molterer]]></category>

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		<description><![CDATA[<br />
Das TV-Duell zwischen ÖVP-Chef Molterer und FPÖ-Chef Strache war die erste wirklich unterhaltsame Wahlkonfrontation. Zu den bisherigen habe ich nichts geschrieben, weil es nicht viel zu sagen gab. Strache und Haider waren fad. Faymann und Van der Bellen haben im&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/strache_molterer.jpg" alt="Strache gegen Molterer" /><br />
Das TV-Duell zwischen ÖVP-Chef Molterer und FPÖ-Chef Strache war die erste wirklich unterhaltsame Wahlkonfrontation. Zu den bisherigen habe ich nichts geschrieben, weil es nicht viel zu sagen gab. Strache und Haider waren fad. Faymann und Van der Bellen haben im für beide schwierigsten Duell nicht gekuschelt aber sich doch geschont. Haider gegen Molterer hatte auch keine Highlights. Beim Molto und dem Haze hats dann aber endlich geraschelt.<span id="more-872"></span></p>
<p>Nachdem sich die beiden in den ersten 20 von 50 Minuten beim &#8220;Ausländer-Thema&#8221; ordentlich eingeschenkt haben (was auch die Prioritäten der ÖVP leider entblößt), waren die Aggressionen schon recht aufgestaut. Moderatorin Thurnher lies die beiden machen bis Strache Molterer zum FPÖ-Beitritt aufgefordert hat. Der ÖVP-Chef reagierte darauf mit einem lauten Lachen. Da fiel mir auf, dass er sich zwischen der Haider- und der Strache-Debatte wohl in seiner Strategie gegen die Rechtspopulisten auf eine Kopie von Gusenbauer 2006 umgestellt hat. </p>
<p>[ad#ad-1]Der aktuelle Bundeskanzler grinste sich bei der letzten Nationalratswahlen gegen die aggressiven Angriffe von Strache und Westenthaler souverän durch und schärfte da sein staatsmännisches Profil. So auf die Art: &#8220;Mit den nicht ganz so hellen Kinderln muss man geduldig sein.&#8221; Das hat Molterer nun adaptiert. Während ihm gegen Haider noch einige Male das Gesicht eingeschlafen ist, lachte der den &#8220;nur Comic-lesenden&#8221; Strache diesmal spöttisch an (wenn er ihn nicht gerade mit zugekniffenen Augen zu vernichten versuchte) und trug zu meiner Erheiterung bei.</p>
<p>Nach dem Ausländerthema ging es &#8211; wenig überraschend &#8211; zum Sicherheitsthema. Bin gespannt, wann der Trick der rechten Landeshälfte einmal nicht mehr funktioniert, dass man einfach Ausländer und Sicherheit verknüpft.</p>
<p>Die beiden Kontrahenten funkelten sich an, da kam Moderatorin Thurnher mit einem kleinen Gustostückerl zurück ins Spiel. Sie sprach die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen im Alltag und Beruf an. Immer noch verdienen Frauen etwa ein Drittel weniger als Männer &#8211; für dieselbe Arbeit. Wenig überraschend konnten weder Strache noch Molterer auch nur ein Konzept nennen, um dagegen zu arbeiten. Molterer schob die Verantwortung auf die Sozialpartner ab und meinte, dass würde schon werden. Strache wollte anscheinend die unterschiedliche Bezahlung im Beruf ganz kreativ lösen: Er schlug ein Muttergeld vor. So beantwortet man eine Frage nicht, liebe Leute.</p>
<p>Nach nur wenigen Sätzen zur Thurnher-Frage ging es auch gleich wieder zurück zum Sicherheitsthema. So ganz genau hab ich nicht mitbekommen, wie der Schwenk innerhalb von Sekunden geschafft wurde, aber beide Kandidaten waren doch merkbar froh, da wieder rauszukommen. Lustiges Detail: Wenn ich mich recht entsinne, hat Molterer beim zweiten Aufzählen der Polizistenzahlen in Österreich plötzlich 4.000 Beamte mehr hervorgekramt (<a href="http://wahl08.orf.at/stories/302381/">ORF-Stream</a>).</p>
<p>Die letzten Minuten streifte man noch das Thema &#8220;Wie stehe ich zur EU&#8221;, ohne da auch wirkliche Themen zu behandeln. Das Gespräch flaute ab. Ich denke, dass beide bei ihrer Klientel recht gut punkten konnten. In der doch recht beträchtlichen gemeinsamen Schnittmenge gab es vielleicht eine kleine Verschiebung zugunsten der ÖVP.</p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://neuwal.com/index.php/2008/09/03/wilhelm-molterer-ovp-hc-strache-fpo-tv-konfrontation-statements-analyse/">Neuwal</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=872&amp;md5=8e6bf619515e25951d95d2eae87ed656" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Umfrage: Wer hat das TV-Duell Haider &#8211; Strache verloren?</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/08/22/umfrage-wer-hat-das-tv-duell-haider-strache-verloren/</link>
		<comments>http://zurpolitik.com/2008/08/22/umfrage-wer-hat-das-tv-duell-haider-strache-verloren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 20:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[BZÖ]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[HC Strache]]></category>
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		<category><![CDATA[Jörg Haider]]></category>
		<category><![CDATA[Umfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich geht es mit den Wahlduellen los. Ich fand das Duell zwischen den beiden rechten Spezis ja doch enttäuschend fad. Strache gegen Westenthaler war deutlich lustiger. Aber wen habt ihr den eigentlich schlechter gefunden?




	
		TV-Duell: Wer hat verloren?
		
		
		
			
					
					Strache
			
			
					
					Haider&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich geht es mit den Wahlduellen los. Ich fand das Duell zwischen den beiden rechten Spezis ja doch enttäuschend fad. Strache gegen Westenthaler war deutlich lustiger. Aber wen habt ihr den eigentlich schlechter gefunden?<span id="more-808"></span></p>
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	<div class='democracy'>
		<h2>TV-Duell: Wer hat verloren?</h2>
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					<label for='dem-choice-52'>Strache</label>
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		</form>
		</div>
	</div></div>
</div>
</div>
</div>
<p>Eine kurze Nachbetrachtung gibt es <a href="http://www.rigardi.org/?p=359">beim Georg</a>.</p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=808&amp;md5=397741392a963634a4120467c5795329" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Klima bitte melden</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/08/04/klima-bitte-melden/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 15:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alexander van der Bellen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[BZÖ]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Vranitzky]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlen 2008]]></category>
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		<category><![CDATA[Wilhelm Molterer]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Schüssel]]></category>

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		<description><![CDATA[<br />
Dass man der SPÖ in einer Sache einen Innovationspreis verleihen muss, das ist im Moment für andere Parteien sicher keine Auszeichnung. Sehe ich mir aber die Parteispitzen für den Wahlkampf 2008 an, bleibt mir nichts anderes übrig.
Vergleichen wir die&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/gummistiefel.jpg" alt="" title="Rote Gummistiefel" /><br />
Dass man der SPÖ in einer Sache einen Innovationspreis verleihen muss, das ist im Moment für andere Parteien sicher keine Auszeichnung. Sehe ich mir aber die Parteispitzen für den Wahlkampf 2008 an, bleibt mir nichts anderes übrig.<span id="more-707"></span></p>
<p>Vergleichen wir die Spitzenkandidaten von 1999 mit den heutigen, dann tritt nur die SPÖ mit weitgehend neuem Personal an. In der ÖVP ist Wolfgang Schüssel zwar formal weg, von den realpolitischen Tatsachen müssen wir uns hier aber nicht mehr belustigen lassen (und Wilhelm Molterer war auch schon 1993 Bundesgeneralsekretär, ist also eh auch nicht neu). Schüssel leitet die ÖVP seit 1995, er hat seit 1989 mit dem Regierungsgeschäft zu tun. </p>
<p>[ad#ad-1]Die Grünen treten auch noch ein letztes Mal mit Alexander van der Bellen an. Zuletzt hatten sie 1995 mit Madelaine Petrovic ein anderes Gesicht ganz an der Spitze. Das Liberale Forum hat dieselbe Spitzenkandidatin schon seit 1994 und ist mit einer anderen Führungskraft auch noch nie selbstständig in den Nationalrat eingezogen.</p>
<p>Das BZÖ tritt wieder mit Jörg Haider an, der sich schon seit 1986 immer wieder als rechtsrechter Spitzenkandidat aufstellen lässt. Und die FPÖ hat zwar mit Hein Christian Strache einen nominell noch relativ &#8220;neuen&#8221; Anführer, mehr als ein zweiter Jörg Haider war der allerdings auch noch nie. Dasselbe Verhalten, dieselben Themen, dieselben Wähler. Fritz Dinkhauser zähle ich nicht. Wer beachtet werden will, muss wenigstens irgendetwas ernst meinen.</p>
<p>Die SPÖ steht mit Werner Faymann also für frischen Wind &#8230; </p>
<p>Autsch! </p>
<p>Aus dieser Richtung braucht der nach meinem Geschmack eigentlich gar nicht zu blasen. Wenn ich das derzeitige Spitzenpersonal der Sozialdemokraten sehe, möchte ich eher Franz Vranitzky oder Viktor Klima um eine Rückkehr anflehen (obwohl, der war davor auch Verkehrsminister). Wenn ein Fortschritt schon nicht möglich ist, dann sehnt man sich zumindest nach in mancher Hinsicht besseren Zeiten. Auch wenn die manchmal gatschig waren.</p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://www.flickr.com/photos/17881843@N02/2165716199/sizes/o/">anne_seltmann2007</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=707&amp;md5=f3e1895da46e64f390b65779c0420495" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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