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	<title>zurPolitik.com &#187; Hillary Clinton</title>
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		<title>Obama und das Voodoo</title>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2008 01:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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Barack Obama gewann in den Vorwahlen mehr Staaten, mehr Stimmen, mehr neue Wähler, mehr Unabhängige, mehr Schwarze und &#8211; was für die Mediendemokratie der USA nicht unwesentlich ist &#8211; mehr Spendengelder. Er sprach eine ziemlich neue Wählerkonstellation an. Er gewann&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/obama_good.jpg" alt="" title="Barack Obama (Fotocredits: radiospike photography)" width="530" height="115"><br />
Barack Obama gewann in den Vorwahlen mehr Staaten, mehr Stimmen, mehr neue Wähler, mehr Unabhängige, mehr Schwarze und &#8211; was für die Mediendemokratie der USA nicht unwesentlich ist &#8211; mehr Spendengelder. Er sprach eine ziemlich neue Wählerkonstellation an. Er gewann gegen Hillary Clinton die meisten der für die Demokraten entscheidenden Wählerschichten. Und trotzdem <a href="http://www.rigardi.org/?p=224">zweifeln manche daran</a>, dass er der richtige Kandidat für die Demokraten ist. Komisch<span id="more-602"></span></p>
<p>Ein medialer Hype, die Fehler von Clinton und ein künstlicher Messias-Kult hätten Obama so weit gebracht, sagen diese Kommentatoren.  Das will ich jetzt einmal Stück für Stück auseinandernehmen. </p>
<p>[ad#ad-1]Zuerst sei die Frage erlaubt: Welcher Medienhype? Die bei den Demokraten einflussreiche New York Times hat sich schon vor Monaten für Hillary Clinton ausgesprochen. CNN präsentiert sich bis heute verbissen als Clinton-TV. Es gab Debatten nach denen mehr darüber gejubelt wurde, wie toll Clinton gegrinst hat, als welche Inhalte ihre Gegner (damals noch Obama und John Edwards) vorgebracht hatte. In einer solchen Nacht müssen es geschätzte 52 &#8220;<em>She did so well at &#8230;</em>&#8221; gewesen.  Noch heute wird dort mehr darüber spekuliert, ob Clinton die Superdeligierten noch rumkriegen kann, als anerkannt, dass Obama ihr gerade wieder einen ordentlichen Arschtritt verpasst hat.</p>
<p>Er wurde zum Elite-Kandidaten gespinnt. Er, der den &#8220;amerikanischen Traum&#8221; wie vielleicht kein anderer Kandidat Zeit meines Lebens verkörpert, soll die Werte der Amerikaner nicht verstehen. Darüber wurde wochenlang gesprochen. </p>
<p>Es wurde die Ähnlichkeit zum Namen Osama analysiert. Es wurde ein Schaden für Obama durch Aussagen seines Priesters herbeigeredet. In einigen Medien wurde darüber debattiert, ob ein Schwarzer überhaupt schon Präsident werden kann. Obama hat reagiert und eine geniale Rede über die Rolle der Hautfarbe gehalten, bei der nur Steinstatuen keine Gänsehaut bekommen können. </p>
<p>Was dabei schon völlig außer acht gelassen wird ist, dass jene Wähler, die über die Wählbarkeit eines Schwarzafrikaners überhaupt nachdenken, im Herbst auch in 1000 Jahren nicht demokratisch gewählt hättem &#8211; übrigens auch nicht (oder gar erst recht nicht) wenn eine Frau dort kandidiert. Und insbesondere nicht, wenn es die polarisierende Hillary Clinton ist. </p>
<p><img src="http://www.zurpolitik.com/wp-content/uploads/obama.jpg" alt="" title="Barack Obama (Fotocredits: jurvetson)" width="530" height="115" /></p>
<p>Sie wäre fast eine Garantin für den Schulterschluss der Republikaner, der jetzt mit den Paralellkandidaturen von McCain und <a href="http://www.nytimes.com/2008/05/14/us/politics/14barr.html?_r=1&#038;ref=politics&#038;oref=slogin">Bob Parr</a> bzw. der unkooperativen Halung von Ron Paul doch gehörig in Frage steht.</p>
<p>Seit geraumer Zeit spinnen Analysten die Legende, Obama könne einfach nicht den Sack zu machen und Clinton nicht finishen. Das mag bis zu einem gewissen Grad schon für eine schlechte Optik gegen den seit Ewigkeiten feststehenden McCain sorgen. Aber es ist auch ein Unterschied, ob man gegen nullcharismatische Mormonen, strategische Vollkoffer und Kasperl-Baptisten antritt, oder ob einem die stärkste und mächtigste Frau der US-Politik gegenübersteht. Noch dazu, wenn die ihre Niederlage nicht eingesteht.</p>
<p>Der lange Vorwahlkampf wird sich, meine ich, am Ende gar als Vorteil herausstellen. Nicht nur, dass die Mobilisierung bei den Demokraten gigantische, nie dagewesene Ausmaße erreicht. Es geht auch um Medienökonomie: McCain (der bei den eigenen Alibi-Vorwahlen im Moment ohne echten Gegner oft 20-25% der Stimmen nicht bekommt) wird an all den Wahlabenden kaum erwähnt &#8211; Obama und Clinton halten hingegen alle zwei Wochen staatstragende Reden. </p>
<p>Die Fehler von Clinton halfen Obama zwar, aber sie hat gar keine Großen gemacht. Das schlimmste war die Lüge über eine Bosnien-Reise. Das aber war nichts, was die Schwierigkeit eines amoksprechenden Pfarrers hätte. Sie griff in die Trickkiste des politischen Establishments und war richtig &#8220;dirty&#8221;. Sie holte gar höchstpopulistische Tankstellen-Vorschläge aus der Tasche. Und Obamas gewann weiter mit seiner positiven &#8220;Yes, we can&#8221;-Change-Nachricht.</p>
<p>Dass Clintons Fehler ins Feld geführt werden, ist interessant. &#8220;Ihr&#8221; Lager (im weitesten Sinn) wird ja nicht müde zu betonen, dass sie so viel erfahrener sei. Ein Argument mit dem man übrigens gleich eine Erbmonarchie einführen könnte, aber noch wichtiger: Angeblich drastische Fehler und überlegene Erfahrung &#8211; wie passt das eigentlich zusammen?</p>
<p>Das letzte Clinton-Argument ist, dass Hillary die sogenannten Swing States gewinnen wird. Ob sie dort bei den großen Wahlen besser abschneidet oder nicht, ist zum jetztigen Zeitpunkt bestenfalls höchstspekulativ, eher aber völlig unvorhersehbar. Was dort passiert hängt vom weiteren Vorgehen von Obama ab. </p>
<p>Von seinen Schwerpunkten und von seinem Running Mate zum Beispiel. Mit einem John Edwards (wäre mir lieber) oder einer Hillary Clinton (ist wahrscheinlich besser für die PR) im Schlepptau würde er schnell jene Wählerschicht<s>en</s> hinter sich scharen, bei der er aktuell noch Probleme hat.  Was im Mai prognostiziert wird, spielt im Herbst keine große Rolle mehr.</p>
<p>Das beste Beispiel dafür ist Obama selbst  In den meisten Staaten war er bis zum 5. Februar völlig unbekannt. Die meisten davon hat er seither gewonnen. Und die nicht allzu zahlreichen groß gefeierten Momente Clintons waren in Wahrheit manchmal sogar Niederlagen &#8211; wie in Texas.</p>
<p>Obama ist ein junger Kandidat, der quasi aus dem Nichts kam. Und demnächst wird er dank einem offenen Auswahlverfahrens der Kandidat der Demokratischen Partei sein. Er ist kein Erlöser (hat auch nie so getan), aber sicher der größte Hoffnungsträger für die, die nach einer dringend notwendigen Kurskorrektur lechzen. </p>
<p>Trotzdem wird oft so getan, als wäre sein bisher sensationeller Erfolg einer Art Voodoo-Magie, einer Manie oder einer Laune des Schicksals geschuldet &#8211; jedenfalls Dingen für die er gar nicht viel kann. Man hört aus diesen Kreisen viel zu selten die weniger mysteriöse Erklärung, dass dieser sensationelle Erfolg auf der richtigen Message und auf knüppelharter Arbeit basiert. </p>
<p>Obama hat gewonnen. Clinton konnte ihn nicht schlagen, McCain wird es nicht leichter haben. Er ist deshalb der beste Kandidat. Meine Bitte: Lasst den Voodoo-Glauben endlich sein.</p>
<p><img src="http://www.zurpolitik.com/wp-content/uploads/obama_win.jpg" alt="" title="Obama gewinnt (Fotocredits: jmtimages)" width="530" height="115"/></p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://flickr.com/photos/radiospike/489297518/">radiospike photography</a> | <a href="http://flickr.com/photos/jurvetson/2175936409/">jurvetson</a> | <a href="http://flickr.com/photos/jmtimages/2287332094/">jmtimages</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=602&amp;md5=8052c897544b366216996c7696bb0e5c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Endlich, jetzt geht&#8217;s los</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/05/07/endlich-jetzt-gehts-los/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 May 2008 02:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<br />
So. <a href="http://www.nytimes.com/2008/05/07/us/politics/06cnd-campaign.html?hp">Das</a> muss es jetzt gewesen sein. Es waren einige spaßige Vorwahl-Nächte mit <a href="http://rigardi.org">Georg</a> und <a href="http://kick08.net">Andi</a> im Skype, aber wenn Hillary Clinton mit ein bisschen Größe aussteigen möchte, dann sollte die nächste relevante US-Wahlnacht erst Anfang November stattfinden.
<em>Fotocredits: <a href="http://flickr.com/photos/jmtimages/2287332094/">jmtimages</a>&#8230;</em>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.zurpolitik.com/wp-content/uploads/obama_win.jpg" alt="" title="Obama gewinnt (Fotocredits: jmtimages)" class="alignnone size-full wp-image-596" /><br />
So. <a href="http://www.nytimes.com/2008/05/07/us/politics/06cnd-campaign.html?hp">Das</a> muss es jetzt gewesen sein. Es waren einige spaßige Vorwahl-Nächte mit <a href="http://rigardi.org">Georg</a> und <a href="http://kick08.net">Andi</a> im Skype, aber wenn Hillary Clinton mit ein bisschen Größe aussteigen möchte, dann sollte die nächste relevante US-Wahlnacht erst Anfang November stattfinden.</p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://flickr.com/photos/jmtimages/2287332094/">jmtimages</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=595&amp;md5=8cd546d1b8604a3ab5a910b76f57242f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>US Wahlen 2008 &#8211; Clinton hat Pennsylvania nicht um 10% gewonnen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 10:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.zurpolitik.com/wp-content/uploads/untitled-1.jpg' alt='Hillary Clinton (Fotocredits: Daniela Zalcman)' /><br />
Ich nehme an es ist die Schuld des Fernsehens und der unachtsamen, übernächtigen Leute in den Agenturen. Am gestrigen Wahlabend hat Hillary Clinton in Pennsylvania einen beeindruckenden, wenn auch in meinen Augen nicht genug beindruckenden Sieg gegen Obama geholt. Mathematisch kann sie kaum noch gewinnen, es geht für sie jetzt rein darum, nicht mehr zu hoch zu verlieren und den Spin zu drehen und so Superdeligierte zu gewinnen. Vor der Wahl stand so ziemlich überall zu lesen, dass sie <em>mindestens</em> zweistellig gewinnen muss, um weiter ernst genommen werden zu müssen.  Wie hoch hat Hillary Clinton also gewommen?<span id="more-580"></span></p>
<p>Um 10% &#8211; sagen zumindest diverse Medien in und außerhalb der USA. Ich habe die Nacht bei den (peinlich offensichtlichen) Clinton-Fanboys von CNN verfolgt und mir ist ein nicht ganz unwesentlicher Fehler in diesem Bild schon heute um vier Uhr früh aufgefallen. Man kann bei den Rundungen von CNN &#038; Co. nur mit 54-46 oder 55-45 gewinnen, also entweder 10 oder 8 Punkten Vorsprung ergattern. Hat man 8,99%  der Stimmen, gewinnt man mit 8, hat man 9,0, dann gewinnt man mit 10. <a href="http://politics.nytimes.com/election-guide/2008/results/states/PA.html">Hillary Clinton hat gestern mit 9,4% der Stimmen gewonnen</a>. Daraus <a href="http://abcnews.go.com/Politics/Vote2008/story?id=4701035&#038;page=1">nun</a> <a href="http://derstandard.at/?id=3312364">10%</a> <a href="http://edition.cnn.com/2008/POLITICS/04/22/pa.primary/index.html">zu</a> <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,549055,00.html">machen</a> ist für einen Fernsehsender zu besseren Übersichtlichkeit bei der Live-Übertragung in Ordnung, in der ausführlichen Nachbetrachtung allerdings ein logischer Unsinn. Es sind 9,4% (oder gerundet 9). </p>
<p>Das ist wie schon eingangs befunden immer noch ein beeindruckender Sieg (obwol sie nur 6 Delegierte aufgeholt hat) nach dem sie sicher nicht aussteigen wird. Aber psychologisch ist in dieser kritischen Phase nicht ganz unwesentlich, dass ihr so die benötigte Zweistelligkeit quasi zugeschanzt wird. In hiesigen Medien ist das noch ziemlich egal, aber in den USA sollten nicht so vielen Mitgliedern (der wegen Klagegefahr sonst auf extreme Genauigkeit bedachten Medienlandschaft) derartige Ungenauigkeiten passieren.</p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://flickr.com/photos/midnightquill/2176811961/">Daniela Zalcman</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=580&amp;md5=029d46b2093ff552968223d2bc35690b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>US Wahlen 2008 &#8211; Pennsylvania live in Skype mit Zur Politik</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/04/22/us-wahlen-2008-pennsylvania-live-mit-zur-politik/</link>
		<comments>http://zurpolitik.com/2008/04/22/us-wahlen-2008-pennsylvania-live-mit-zur-politik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 12:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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Heute Abend könnte im demokratischen US-Vorwahlkampf eine kleine Entscheidung fallen. Gewinnt Hillary Clinton in Pennsylvania nicht deutlich, könnte das für sie das Ende der Kandidatur bedeutet. Der nächste Staat der abstimmt ist North Carolina erst Anfang Mai, wo Obama im&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.zurpolitik.com/wp-content/uploads/obama.jpg' alt='Barack Obama (Fotocredits: jurvetson)' /><br />
Heute Abend könnte im demokratischen US-Vorwahlkampf eine kleine Entscheidung fallen. Gewinnt Hillary Clinton in Pennsylvania nicht deutlich, könnte das für sie das Ende der Kandidatur bedeutet. Der nächste Staat der abstimmt ist North Carolina erst Anfang Mai, wo Obama im Moment um etwa 20% in allen Umfragen führt. Ein knapper Sieg Clintons würde das Momentum wohl nicht genug drehen. Die Nerven liegen auf beiden Seiten langsam blank und politische Kommentatoren sehen schwarz für die Demokraten, wenn sie sich nicht bald für einen Kandidaten entscheiden (was das monatelange Prozedere ein weiteres Mal ad absurdum führt).<span id="more-578"></span></p>
<p>Für all jene von euch, die (so wie ich) noch nicht genug vom Vorwahlkampf haben, ist also genug Spannung drin. Es wäre doch nett, die Berichterstattung gemeinsam zu verfolgen. Ab etwa 24 Uhr (vorher ist Champions League angesagt, liebe Leute) gibt es deshalb die &#8220;Vorwahl-Lounge&#8221;, einen Chat bei dem <a href="http://rigardi.org">Georg</a> und ich auf interessante Diskussionen hoffen. Wer dabei sein will, kündigt sich einfach hier in den Kommentaren mit seinem Skype-Nickname an und ich kontaktiere sie oder ihn später.</p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://flickr.com/photos/jurvetson/2175936409/">jurvetson</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=578&amp;md5=2a250d513521cd4ea2c5ffaf4f66af80" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hillary Clinton als &#8220;Big Brother&#8221;</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2007/03/22/hillary-clinton-als-big-brother/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2007 17:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautoren</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Welt rückt immer näher zusammen; die Vernetzung schreitet auf allen Ebenen voran. Hierbei spielt auch das Internet eine entscheidende Rolle. Viele Menschen sind nicht nur von Berufswegen von der immer stärkeren Vernetzung abhängig, sondern wickeln im World Wide Web&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt rückt immer näher zusammen; die Vernetzung schreitet auf allen Ebenen voran. Hierbei spielt auch das Internet eine entscheidende Rolle. Viele Menschen sind nicht nur von Berufswegen von der immer stärkeren Vernetzung abhängig, sondern wickeln im World Wide Web faktisch ihr ganzes Leben ab: Bezahlungen werden per Netbanking erledigt, Bestellungen über diverse Websites abgewickelt; und private Kontakte pflegt man über E-Mail oder einen Messenger. Auch gesellschaftliche und politische Neuigkeiten und Informationen werden immer weitgreifender übers Internet eingeholt.<span id="more-212"></span></p>
<p>2008 stehen in den USA Präsidentschaftswahlen an. Die Amerikaner werden zu entscheiden haben, wer in Zukunft das wohl mächtigste politische Amt Welt bekleidet – und das schwierige Erbe des viel gescholtenen George W. Bush antritt, dessen zweite und letzte Amtsperiode langsam aber sicher auf die Zielgerade geht. Die kandidierenden Politiker werben bereits für Wahlkampfspenden und Wählerstimmenzuspruch. Im beinharten Kampf gegen inner- und gegnerparteiliche Konkurrenten liegt es auf der Hand, dass auch das Internet immer stärker als breitenwirksame Plattform genutzt wird. Unzählige Blogger werben für ihren persönlichen Spitzenkandidaten; je einflussreicher der Werber, desto besser für den jeweiligen Politiker. Jeder, der Anspruch auf das Amt des amerikanischen Präsidenten erhebt, ist förmlich dazu genötigt, im Internet Präsenz auszustrahlen.</p>
<p>Ein exzellentes Beispiel für gezielte und effektive Einflussnahme über das Medium Internet ist ein Werbespot, der auf youtube mittlerweile über 1,9 Millionen Mal aufgerufen wurde. Die Darstellung der Szenerie ist beklemmend und soll an George Orwells dunklen Krieg-Diktator-Propaganda-Überwachungs-Roman „1984“ erinnern: Indoktrinierte Menschen lauschen gebannt den von einer riesigen Leinwand herabschallenden Ausführungen und Anweisungen ihres „Führers“. Der totalitäre Diktator, der die Menschen manipuliert und in Angst und Schrecken versetzt, ist in besagtem Video jedoch nicht wie bei Orwell „Big Brother“, sondern Hillary Clinton, die neben Barack Obama als aussichtsreichste Kandidatin der Demokraten gilt. Die Quintessenz der düsteren und abschreckenden Nachricht: Wählt den weltoffenen Obama; versagt der machtgierigen Clinton eure Stimme.</p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6h3G-lMZxjo"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/6h3G-lMZxjo" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>Ein Mitarbeiter einer Beratungsfirma, zu deren Kunden auch Obama zählte, outete sich mittlerweile als Ersteller der Videobotschaft, nachdem lange gerätselt worden war, wer der Urheber sei. Er gab zwar an, im Alleingang agiert zu haben. Wer fest daran glaubt, dass Obamas Wahlkampf-Team nichts mit der Sache zu tun hat, fällt jedoch wahrscheinlich der eigenen Naivität zum Opfer. Denn das Internet bietet nun einmal bei geschickter Handhabung Anonymität. Und stellt damit die perfekte Wahlkampfbühne dar: Denn online können auch schmutzige Asse bedenkenlos aus dem Ärmel geschüttelt werden.</p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=212&amp;md5=b43b0183e8db1525fd021000b4e9fb5e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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