Beiträge zu "Islam"
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Hintergrund: Schwarz, “So eine Ikonographie muss schon bedient werden”
9 K., Tom Schaffer, 17. January 2008
Das hab ich jetzt schon mehrmals empfohlen bekommen, aber irgendwie bin ich nie über die ersten fünf Sekunden hinausgekommen. So ein armes Aufmerksamkeits-Defizit-Schwein ist man manchmal schon. Schlussendlich hab ich es mir dann aber doch noch angesehen. Und wenn ihr bisher genauso ignorant wie ich oder einfach nur unwissend gewesen seid, dann solltet ihr das jetzt auch tun. Es hat nämlich schon seine Wahrheiten.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=eLuXy8B1iYI[/youtube]
Und wer dann noch etwas mehr Lust auf Medienkritik hat, dem sei auch ein musikalischer Beitrag dazu empfohlen: Knutsch und Knuff – Da Terror is in Österreich.
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Die Winter-Mohammed-Sache und ein FPÖ-Portrait
17 K., Tom Schaffer, 15. January 2008
Ich hatte heute beim Standard Agenturdienst. Das war böse. Böse, weil es Frau Winter gibt, die ganz parteilinientreu gerne über Muslime schimpft (und über schwarze Gene fantasiert). Und zwar aus politischem Kalkül, und ich vermute auch aus Überzeugung. Beides ist auf seine Art schlimm. Obwohl ich mich mit diesem rechten Furz heute schon den ganzen Tag auseinander setzen musste (die Foren quollen über, die Reaktionen kamen im Minutentakt), und er mir schon zu den Ohren raushängt, wird es nicht schaden, wenn man zumindest mit ein paar ganz offensichlichen Irrtümern aufräumt, die im Raum schweben. (more…)
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Streifzug durch Moscheen im “Problembezirk”
0 K., Tom Schaffer, 3. January 2008
„Sach mal, kriegst Du eigentlich hier was von den Hasspredigern mit?“
„Wie kommsten darauf?“
„Naja, liest man doch überall.“
„Liest man wo?“
„In den Zeitungen, Mann.“
„Du solltest den Cicero abbestellen, das würde das Problem lösen.“
„Hm.“
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Jörg Haider über Muslime
5 K., Tom Schaffer, 22. October 2007
Gegenüber Florian Klenk vom Falter:
Sie selbst sagten, 99,9 Prozent der Muslime in Österreich seien friedliche und brave Menschen. Sie leben nun einmal hier und wollen ein Gebetshaus mit einem sichtbaren Minarett. Warum haben Sie Probleme damit?
Weil nicht brave biedere Muslime diese Minarette bauen wollen, sondern radikale Islamisten im Hintergrund. Sie wollen ihre Symbole der Macht in unsere Landschaft klotzen. Der jetzige Ministerpräsident der Türkei sagte: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.”
Da befinden sich ein paar selbsternannte Tolerante ja in einem gesellschaftspolitischen Thema ziemlich klar auf einer Argumentationslinie mit Europas Vorzeige-Rechtspopulisten. Ich gratuliere.
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Keine Idioten-Solidarität
5 K., Tom Schaffer, 19. September 2007
Während Philipp Heimberger sich den schwedischen Karikaturisten verbunden fühlt, die den muslimischen Propheten Mohammed als Hund gezeichnet haben, erkläre ich hier ausdrücklich nicht meine Solidarität mit diesen nahrassistischen Schwachköpfen. Wer seine Freiheiten nicht verantwortungs- und sinnvoll einzusetzen weiß, missbraucht sie. Er verspielt das Recht, sich hinter ihnen verstecken zu dürfen.
Nur damit kein Hysteriker auf falsche Gedanken kommt: Die Reaktionen sind natürlich nicht zu akzeptieren.
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Nur kurz: Über die Regierung, Wallraff und die Satanischen Verse
3 K., Tom Schaffer, 11. July 2007
Aus Mangel an Zeit stelle ich nur flott meine zwei neuen Arbeiten vor: Regierungsklausur und Kunstuni-Ausstellung. Auf ersteres weise ich böse grinsend und ein bisserl stolz hin.
Spannend finde ich übrigens Günter Wallraffs Idee, “Die Satanischen Verse” von seinem Freund Salman Rushdie in der neuen Kölner Moschee vorzulesen. Die Begründung: Die DITIB habe ja behauptet, man werde die Moschee für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen – und wenn Moslems die Fatwa gegen den Schriftsteller unterstützen würden, sollten sie wenigstens wissen wieso.
Ist das provokant? Natürlich! Aber im Gegensatz zu den Aktionen von rechtsradikalem Gesocks glaube ich, dass das hier eine Provokation in einem vertretbaren Rahmen ist. Auch wenn oder gerade weil es sicher hitzige Diskussionen geben wird, ist das ein Schritt zum Dialog mit den Moslemgemeinden. Ich bin gespannt, wie die darauf reagieren, will aber nicht behaupten, dass es unverständlich wäre, wenn sie den Vorschlag ablehnen. Marx- oder Nietzsche-Vorlesungen würden in einer Kirche wohl auch nicht besonders viel Anklang finden.
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Das hab ich jetzt schon mehrmals empfohlen bekommen, aber irgendwie bin ich nie über die ersten fünf Sekunden hinausgekommen. So ein armes Aufmerksamkeits-Defizit-Schwein ist man manchmal schon. Schlussendlich hab ich es mir dann aber doch noch angesehen. Und wenn ihr bisher genauso ignorant wie ich oder einfach nur unwissend gewesen seid, dann solltet ihr das jetzt auch tun. Es hat nämlich schon seine Wahrheiten.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=eLuXy8B1iYI[/youtube]
Und wer dann noch etwas mehr Lust auf Medienkritik hat, dem sei auch ein musikalischer Beitrag dazu empfohlen: Knutsch und Knuff – Da Terror is in Österreich.
Ich hatte heute beim Standard Agenturdienst. Das war böse. Böse, weil es Frau Winter gibt, die ganz parteilinientreu gerne über Muslime schimpft (und über schwarze Gene fantasiert). Und zwar aus politischem Kalkül, und ich vermute auch aus Überzeugung. Beides ist auf seine Art schlimm. Obwohl ich mich mit diesem rechten Furz heute schon den ganzen Tag auseinander setzen musste (die Foren quollen über, die Reaktionen kamen im Minutentakt), und er mir schon zu den Ohren raushängt, wird es nicht schaden, wenn man zumindest mit ein paar ganz offensichlichen Irrtümern aufräumt, die im Raum schweben. (more…)
„Sach mal, kriegst Du eigentlich hier was von den Hasspredigern mit?“
„Wie kommsten darauf?“
„Naja, liest man doch überall.“
„Liest man wo?“
„In den Zeitungen, Mann.“
„Du solltest den Cicero abbestellen, das würde das Problem lösen.“
„Hm.“
Gegenüber Florian Klenk vom Falter:
Sie selbst sagten, 99,9 Prozent der Muslime in Österreich seien friedliche und brave Menschen. Sie leben nun einmal hier und wollen ein Gebetshaus mit einem sichtbaren Minarett. Warum haben Sie Probleme damit?
Weil nicht brave biedere Muslime diese Minarette bauen wollen, sondern radikale Islamisten im Hintergrund. Sie wollen ihre Symbole der Macht in unsere Landschaft klotzen. Der jetzige Ministerpräsident der Türkei sagte: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.”
Da befinden sich ein paar selbsternannte Tolerante ja in einem gesellschaftspolitischen Thema ziemlich klar auf einer Argumentationslinie mit Europas Vorzeige-Rechtspopulisten. Ich gratuliere.
Während Philipp Heimberger sich den schwedischen Karikaturisten verbunden fühlt, die den muslimischen Propheten Mohammed als Hund gezeichnet haben, erkläre ich hier ausdrücklich nicht meine Solidarität mit diesen nahrassistischen Schwachköpfen. Wer seine Freiheiten nicht verantwortungs- und sinnvoll einzusetzen weiß, missbraucht sie. Er verspielt das Recht, sich hinter ihnen verstecken zu dürfen.
Nur damit kein Hysteriker auf falsche Gedanken kommt: Die Reaktionen sind natürlich nicht zu akzeptieren.
Aus Mangel an Zeit stelle ich nur flott meine zwei neuen Arbeiten vor: Regierungsklausur und Kunstuni-Ausstellung. Auf ersteres weise ich böse grinsend und ein bisserl stolz hin.
Spannend finde ich übrigens Günter Wallraffs Idee, “Die Satanischen Verse” von seinem Freund Salman Rushdie in der neuen Kölner Moschee vorzulesen. Die Begründung: Die DITIB habe ja behauptet, man werde die Moschee für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen – und wenn Moslems die Fatwa gegen den Schriftsteller unterstützen würden, sollten sie wenigstens wissen wieso.
Ist das provokant? Natürlich! Aber im Gegensatz zu den Aktionen von rechtsradikalem Gesocks glaube ich, dass das hier eine Provokation in einem vertretbaren Rahmen ist. Auch wenn oder gerade weil es sicher hitzige Diskussionen geben wird, ist das ein Schritt zum Dialog mit den Moslemgemeinden. Ich bin gespannt, wie die darauf reagieren, will aber nicht behaupten, dass es unverständlich wäre, wenn sie den Vorschlag ablehnen. Marx- oder Nietzsche-Vorlesungen würden in einer Kirche wohl auch nicht besonders viel Anklang finden.




