Beiträge zu "Medien"
Warum bloggst du?
2 K., Michael Moser, 9. March 2010
Mit dem dritten Teil der BloggerInnen-Untersuchung nähern wir uns der ersten Halbzeit dieser sechsteiligen Serie. Wie angekündigt widmen wir uns heute den Selbstverständnissen österreichischer PolitikbloggerInnen, deren Motivationen zu bloggen und den Themen die vorwiegend behandelt werden. (more…)
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Programmtipp: Mit offenen Karten
4 K., Michael Moser, 6. March 2010
Wichtige und interessante Themen bleiben oft auf der Strecke. Manchmal, weil es der “Sender” nicht versteht ein komplexes Thema verständlich für die “Empfänger” aufzubereiten. Oder, vielleicht noch schlimmer, indem komplexe Themen gar gemieden werden.
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Fordern wir das Medienrecht 2.0
13 K., Tom Schaffer, 14. December 2009
Es ist ziemlich erstaunlich, dass ausgerechnet das Medienrecht in den Weiten des Internets ziemlich mies aufgeschlüsselt ist. Man findet kaum Informationen, die mehr tun als Gesetzestexten wiederzugeben, geschweige denn irgendetwas in einfachen Worten zu erklären. Was bedeutet Sorgfaltspflicht? Was beinhaltet denn das Redaktionsgeheimnis? Welche Sonderrechte genießen JournalistInnen überhaupt? Und wann ist man eigentlich einer? Ich habe unter anderem mit dem bekannten Medienanwalt Gottfried Korn telefoniert und versucht, einige Dinge zusammenzutragen. Der Grund? Ich rufe zur Reform des Medienrechts auf. (more…)
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#unibrennt auf Twitter
3 K., Tom Schaffer, 27. November 2009
Eine ausführliche, interessante Medienanalyse gibt es dazu passend wieder mal bei Max Kossatz.
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Über die Zahl der Protestierenden
13 K., Tom Schaffer, 29. October 2009
In vielen Medien wird (teilweise ausschließlich) die irrwitzige Messung der Polizei wiedergegeben, es wären gestern nur “tausende” oder “zehntausend” Menschen auf der Straße gewesen. Das Organisationsteam der Demonstration für “Unsere Uni” spricht von 50.000 Menschen. Im Folgenden eine kleine Grafik, warum ich davon ausgehe, dass es zumindest über 40.000 waren. Als jemand, der den Abmarsch von etwa 50.000 aus dem Happel-Stadion, den von einem übervollen Frequency und den von etwa 10.000 aus dem Horr-Stadion erlebt und beobachtet hat, lasse ich mir übrigens den Vorwurf nicht gefallen, ich wüsste nicht, wie so etwas aussieht. Ersteres und zweiteres sind durchaus vergleichbar. (more…)
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Taking sides with the truth: Journalism and climate change
2 K., Tom Schaffer, 25. September 2009
At the journalists podium at the Th!nk 2-launch event some of the participants were opposed to the idea of journalists taking a side when covering climate change. For example Gerald Traufetter of DER SPIEGEL argued that this would hurt a journalists credibility. Consequently he started bashing The Guardian’s approach of (more or less) campaining for action against climate change. (more…)
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Das Internet-Manifest, ein Eliten-Problem
22 K., Tom Schaffer, 7. September 2009
Eine Gruppe von Menschen die das Internet mögen, haben ein sehr nettes Kompendium zeitgemäßer Kommunikations- und Medienpolitik ins Netz gestellt. Hochtrabender Name: Das Internet-Manifest. In 17 Punkten wird ein neues Journalismusverständnis klar umrissen. Inhaltlich habe ich daran nichts auszusetzen. Es ist nicht bahnbrechend und neu, aber richtig und es ist gut, dass sowas eine Öffentlichkeit bekommen. Die Art der Umsetzung missfällt mir aber in einem Punkt. (more…)
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Die Initiative “Wir wollen nur Fussball”
0 K., Tom Schaffer, 6. September 2009
Ich habe zwar ein seperates Fußballblog, aber das hier hat auch eine breitere gesellschaftliche Bedeutung (behaupte ich). In Deutschland haben sich mit dem Wiedereinstieg von Sky in die Übertragungen die Abo-Gebühren teilweise mehr als verdoppelt. Weil Sky die Sportpakete nicht einzeln anbietet, sondern nur in Verbindung mit dem Basispaket, kostet es den geneigten Fan monatlich happige 32,90€, wenn er Fußball im Fernsehen verfolgen will. Dagegen regt sich in Sorge um die Breitenwirkung des Fußballs nun Widerstand. Eine laut eigenen Angaben rein private Initiative (“Wir wollen nur Fussball”) ruft zum Unterschreiben einer Petition auf, die seperate und günstigere Fußballpakete fordert. Seit 3. September läuft die Sache, von den gesuchten 10.000 UnterstützerInnen haben sich bereits 241 gefunden. Ich meine als jemand der sich auch nur für Fußball (Premier League, dt./öst. Bundesliga und Topspiele in Italien und Spanien) nicht aber das restliche Programm von Sky interessiert: Grundvernünftige Forderung.
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Die FPÖ und ihr Obama-Schmäh
1 K., Tom Schaffer, 30. August 2009

Nicht schlecht. Ein kleines Logo bei Barack Obama geklaut, was vermutlich niemals negative Konsequenzen nach sich ziehen wird, und schon bekommt man im Profil eine Seite spendiert. Zur Illustration im populären Obama-Chic lacht das Plakat aus dem Magazin, ohne das man die Werbung zahlen hätte müssen. Vom Plakat selbst grinsen einem der Strache und sein Landes-Subkandidat entgegen. Und neben ihnen strahlt der Wahlspruch: “Starker Mittelstand fürs Heimatland”. Im Text selbst wird einem aus irgendeinem Grund auch noch das Programm einer lokalen FPÖ-Organisation näher gebracht. Und all dies Monate nachdem die gleiche Sau schon durch alle Blogs gejagt wurde. Na was wird da wohl die Motivation hinter der ganzen Aktion gewesen sein? Bei einer so knallhart kritischen und hintergründigen Berichterstattung in Medien und einer so gnadenlos dagegenhaltenden Opposition zittern die Blauen vermutlich schon ganz gewaltig. (more…)
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How low can you go?
2 K., Tom Schaffer, 22. August 2009
Da hilft auch Dr. Barney Howser nichts. Wie viel teuren Mist werden sich Medienfritzen noch einfallen lassen, bis sie Print Print sein lassen und für funkelige Multimedia-Anwendungen die logische Variante nutzen: Volldigitale Produkte wie E-Reader, Notebooks und Handys? Ein Bildschirm in ein 6 mm dickes Printprodukt verbaut – sonst geht es noch? (via)
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Mit dem dritten Teil der BloggerInnen-Untersuchung nähern wir uns der ersten Halbzeit dieser sechsteiligen Serie. Wie angekündigt widmen wir uns heute den Selbstverständnissen österreichischer PolitikbloggerInnen, deren Motivationen zu bloggen und den Themen die vorwiegend behandelt werden. (more…)
Wichtige und interessante Themen bleiben oft auf der Strecke. Manchmal, weil es der “Sender” nicht versteht ein komplexes Thema verständlich für die “Empfänger” aufzubereiten. Oder, vielleicht noch schlimmer, indem komplexe Themen gar gemieden werden.
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Es ist ziemlich erstaunlich, dass ausgerechnet das Medienrecht in den Weiten des Internets ziemlich mies aufgeschlüsselt ist. Man findet kaum Informationen, die mehr tun als Gesetzestexten wiederzugeben, geschweige denn irgendetwas in einfachen Worten zu erklären. Was bedeutet Sorgfaltspflicht? Was beinhaltet denn das Redaktionsgeheimnis? Welche Sonderrechte genießen JournalistInnen überhaupt? Und wann ist man eigentlich einer? Ich habe unter anderem mit dem bekannten Medienanwalt Gottfried Korn telefoniert und versucht, einige Dinge zusammenzutragen. Der Grund? Ich rufe zur Reform des Medienrechts auf. (more…)
Eine ausführliche, interessante Medienanalyse gibt es dazu passend wieder mal bei Max Kossatz.
In vielen Medien wird (teilweise ausschließlich) die irrwitzige Messung der Polizei wiedergegeben, es wären gestern nur “tausende” oder “zehntausend” Menschen auf der Straße gewesen. Das Organisationsteam der Demonstration für “Unsere Uni” spricht von 50.000 Menschen. Im Folgenden eine kleine Grafik, warum ich davon ausgehe, dass es zumindest über 40.000 waren. Als jemand, der den Abmarsch von etwa 50.000 aus dem Happel-Stadion, den von einem übervollen Frequency und den von etwa 10.000 aus dem Horr-Stadion erlebt und beobachtet hat, lasse ich mir übrigens den Vorwurf nicht gefallen, ich wüsste nicht, wie so etwas aussieht. Ersteres und zweiteres sind durchaus vergleichbar. (more…)
At the journalists podium at the Th!nk 2-launch event some of the participants were opposed to the idea of journalists taking a side when covering climate change. For example Gerald Traufetter of DER SPIEGEL argued that this would hurt a journalists credibility. Consequently he started bashing The Guardian’s approach of (more or less) campaining for action against climate change. (more…)
Eine Gruppe von Menschen die das Internet mögen, haben ein sehr nettes Kompendium zeitgemäßer Kommunikations- und Medienpolitik ins Netz gestellt. Hochtrabender Name: Das Internet-Manifest. In 17 Punkten wird ein neues Journalismusverständnis klar umrissen. Inhaltlich habe ich daran nichts auszusetzen. Es ist nicht bahnbrechend und neu, aber richtig und es ist gut, dass sowas eine Öffentlichkeit bekommen. Die Art der Umsetzung missfällt mir aber in einem Punkt. (more…)
Ich habe zwar ein seperates Fußballblog, aber das hier hat auch eine breitere gesellschaftliche Bedeutung (behaupte ich). In Deutschland haben sich mit dem Wiedereinstieg von Sky in die Übertragungen die Abo-Gebühren teilweise mehr als verdoppelt. Weil Sky die Sportpakete nicht einzeln anbietet, sondern nur in Verbindung mit dem Basispaket, kostet es den geneigten Fan monatlich happige 32,90€, wenn er Fußball im Fernsehen verfolgen will. Dagegen regt sich in Sorge um die Breitenwirkung des Fußballs nun Widerstand. Eine laut eigenen Angaben rein private Initiative (“Wir wollen nur Fussball”) ruft zum Unterschreiben einer Petition auf, die seperate und günstigere Fußballpakete fordert. Seit 3. September läuft die Sache, von den gesuchten 10.000 UnterstützerInnen haben sich bereits 241 gefunden. Ich meine als jemand der sich auch nur für Fußball (Premier League, dt./öst. Bundesliga und Topspiele in Italien und Spanien) nicht aber das restliche Programm von Sky interessiert: Grundvernünftige Forderung.

Nicht schlecht. Ein kleines Logo bei Barack Obama geklaut, was vermutlich niemals negative Konsequenzen nach sich ziehen wird, und schon bekommt man im Profil eine Seite spendiert. Zur Illustration im populären Obama-Chic lacht das Plakat aus dem Magazin, ohne das man die Werbung zahlen hätte müssen. Vom Plakat selbst grinsen einem der Strache und sein Landes-Subkandidat entgegen. Und neben ihnen strahlt der Wahlspruch: “Starker Mittelstand fürs Heimatland”. Im Text selbst wird einem aus irgendeinem Grund auch noch das Programm einer lokalen FPÖ-Organisation näher gebracht. Und all dies Monate nachdem die gleiche Sau schon durch alle Blogs gejagt wurde. Na was wird da wohl die Motivation hinter der ganzen Aktion gewesen sein? Bei einer so knallhart kritischen und hintergründigen Berichterstattung in Medien und einer so gnadenlos dagegenhaltenden Opposition zittern die Blauen vermutlich schon ganz gewaltig. (more…)
Da hilft auch Dr. Barney Howser nichts. Wie viel teuren Mist werden sich Medienfritzen noch einfallen lassen, bis sie Print Print sein lassen und für funkelige Multimedia-Anwendungen die logische Variante nutzen: Volldigitale Produkte wie E-Reader, Notebooks und Handys? Ein Bildschirm in ein 6 mm dickes Printprodukt verbaut – sonst geht es noch? (via)
