Beiträge zu "Naher Osten"

Blog

Gedanken und Videos zur Stürmung des Free Gaza-Schiffs

37 K., , 2. June 2010

Das israelische Militär hat Videos aus mehreren Perspektiven von der derbe “missglückten” Stürmung des Schiffs “Mavi Marmara” der “Free Gaza“-AktivistInnen veröffentlicht. Dass es bei dieser Aktion zu tödlicher Gewalt kam, sorgt verständlicherweise nicht nur für internationale Kritik, sondern auch widerliche antisemitische Ausbrüche überall auf der Welt. (more…)

Blog

Stellungnahme zu den israelischen Luftangriffen in Gaza

8 K., , 9. January 2009


Die morgendlichen (Anm.: 27.12.2008) Luftangriffe der Israeli Defense Forces in Gaza können verständlich und in Anbetracht der vergangenen Raketenangriffe sogar berechtigt erscheinen. Dennoch glauben wir, dass Israels echte Freunde erkennen werden, dass eine Eskalation des Konfliktes sich als kontraproduktiv erweisen, weiteren Zorn in der Region entfachen und der langfristigen Aussicht auf Frieden und Sicherheit schaden wird. (more…)

Uncategorized

Journalist sein ist nicht schwer im Irak

0 K., , 30. November 2007

Man braucht nur eine gute Sterbeszene

Damit wir angesichts der zur Euphorie mahnenden Berichte (ja, Polemik) nicht die Orientierung verlieren:

Heuer sind laut einem Brüsseler Institut schon 171 Journalisten und andere Medienmitarbeiter bei der Ausübung ihres Berufs ums Leben gekommen. Dies sei die schlechtesten Bilanz seit über einem Jahrzehnt, teilte das Internatitonale Institut für Nachrichtensicherheit (INSI) am Mittwoch mit.
[...]
Allein 64 Journalisten beziehungsweise deren Mitarbeiter seien im Irak ums Leben gekommen.

Blog

Was die Islamisten dem Westen voraus haben

6 K., , 10. November 2007

Fatima Buttho, die Nichte der pakistanischen Regierungschefin-in-Spe, spricht im Interview mit derStandard.at einen wichtigen Punkt an (während sie auch bemerkenswerte Weise auch ihre vom Westen unterstützte Tante Benazir Bhutto kritisiert, worüber ich heute aber gar nichts schreiben möchte):

Auf der anderen Seite versorgen die islamischen Fundamentalisten die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln, sie bauen Schulen oder leisten humanitäre Hilfe, wie beispielsweise nach dem Erdbeben 2005, im Norden des Landes. Der Staat hat damals sehr langsam reagiert und es war kaum nachvollziehbar, was mit den Hilfsgeldern passiert ist. Die Fundamentalisten haben im Gegensatz sofort Hilfe geleistet, sei es medizinische Versorgung, Essen, oder Kleiderspenden.

Sie ziehen aus der Armut ihren Nutzen. Und aus den völlig inkompetenten Politikern. Diese sind nur darauf bedacht, ihre Konten in der Schweiz zu füttern.

(more…)

Uncategorized

Tausende bei pro-türkischer Demo in Wien (mit Bildern)

3 K., , 27. October 2007

Während sich die Lage an der türkisch-irakischen Grenze zuspitzt, sind gerade tausende Menschen in Richtung amerikanische Botschaft in Wien gezogen. Weil die meisten Schlachtgesänge auf Türkisch geschrien wurden, hat sich mir der Zweck wahrscheinlich nicht hundertprozentig erschlossen. Die “USA + PKK = Terror”-Plakate und so manche Schlachtrufe legten aber nahe, dass es wohl um genau diesen Konflikt (zu dem ich erst Donnerstag etwas geschrieben habe) im Nordirak bzw. der Südosttürkei geht.

Blog

Inside Gaza: Raketen, Ärzte und Brigaden

0 K., , 27. October 2007

Der Journalist Clancy Chassay hat für den Guardian eine Video-Serie (“Inside Gaza”) aus dem Gaza-Streifen produziert. In drei kurzen Filmen zeigt er die unter dem innerpalästinensischen Machtstreit zwischen Fatah und Hamas und der internationalen Isolation leidenden Bevölkerung, einen Angriff der wegen versagender Politik erstarkten Al-Aqsa Brigaden auf eine isrealische Siedlung mit Raketen, und auch das Problem der Hamas, dass ein Mäßigungsprozess (wie er mit der politischen Machtergreifung stattgefunden hat) von innen und außen erschwert wird. Die ingesamt 12 Minuten lange Videoreportage zeichnet ein zutiefst beeindruckendes Stimmungsbild von der Lage im Gaza-Streifen. Es scheint klar, dass die verselbstständigte Gewalt-Spirale in der inneren (Fatah/Hamas/Al-Aqsa) wie auch äußeren Situation (Israel/Palästina) nur durch eine übermenschliche Selbstüberwindung oder -aufgabe und Opferbereitschaft einer Seite gestoppt werden könnte. Eine tiefgreifende Analyse mit vielen Worten scheint nicht notwendig zu sein, um die aussichtslose Verworrenheit der Situation zu erfassen.

Blog

Ahmadinejad nur von den USA zu retten?

38 K., , 24. October 2007

Mehdi Khalaji, Visiting Fellow am Washington Institute for Near East Policy, auf derStandard.at.

Ahmadi-Nejad mag mit immer abenteuerlicheren Kommentaren auffallen, aber er besitzt keine Autorität, sie in die Praxis umzusetzen. In Wahrheit kann ihn nur eine militärische Konfrontation mit den Vereinigten Staaten wieder in das Zentrum der Entscheidungsfindung rücken. Das sollte die amerikanische Politik berücksichtigen.

Dieser sicherlich optimistische Essay lässt noch ein paar Fragen offen. Ob Ahmadinejad allein denn das Problem ist? Wäre sein Abgang und die damit verbundenen Umfärbungen im politischen und militärischen Apparat eine Garantie für den Frieden? Oder wenigstens ein Schritt um den Frieden sicherer zu machen? Wäre es eine positive Entwicklung für die iranische Menschenrechtssituation?

Wenn ja, ist es ein weiterer triftiger Grund, auf militärische Gewalt zu verzichten.

Uncategorized

Die irakische Widervereinigung des Westens

3 K., , 11. September 2007

In der aktuellen Zeit scheint von der Titelseite die Frage, ob die USA aus dem Irak abziehen sollen. Beantwortet wird sie mit einem JA- (denn die Sache ist verloren und wird nur schlimmer) und einem NEIN-Kommentar (denn die Symbolik wäre dramatisch und vielleicht geht sich ja noch ein Sieg aus). Es ist interessant, dass hier in der allgemeinen Dskussion nur zwei Lösungen für möglich gehalten werden. (more…)

Blog

Dick Cheney wusste, dass der Irak-Krieg ein Debakel wird…

3 K., , 11. August 2007

…und zwar schon vor 13 Jahren

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=6BEsZMvrq-I[/youtube]

Blog

Ein halber Jubelpost um Philip eine Freude zu machen

1 K., , 26. July 2007

Schaut her liebe Leute, ich freue mich. Ich freue mich, dass die geplagten Spieler des Irak im Asiencup-Semifinale sind, die früher unter Saddam Husseins Regime von einem sadistischen Sportverantwortlichen gefoltert und gequält wurden, wenn sie nicht wie gewünscht gespielt haben. Natürlich gönnt man Menschen mit derartigen Lebensgeschichten so einen Erfolg von Herzen. Und natürlich ist speziell das besser, als das was früher im Irak war. Ich sage das alles so demonstrativ, weil die Kollegen von Liberal in Austria es so vermissen, dass Leute das offen sagen.

Was allerdings nicht besser ist, das steht hier. Statt dass Spieler gefoltert werden, sterben heute Menschen. Warum ich es völlig abwegig finde, dass man die Nichterwähnung des irakischen Halbfinaleinzuges in herkömmlichen Medien für Antiamerikanismus hält, hab ich ja unter Philips Post bereits gesagt.

| Nächste Seite