Beiträge zu "ORF"
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2009 – Das Jahr in dem Österreich kippt
66 K., Tom Schaffer, 23. June 2009

In einem erstaunlich pessimistischen Kommentar sieht Martin Blumenau eine autoritäre Scheindemokratie herbeiziehen. 2009, sagt er, ist das Jahr in dem alles endgültig kippt. Ich stimme zu, aber ich widerspreche. (more…)
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Der Fall Stermann/Grissemann
6 K., Tom Schaffer, 12. November 2008
Manchmal hasse ich meine Faulheit. Seit die ganze Geschichte mit der Haider-Petzner-Staatstrauer-Parodie der beiden grandiosen Satiriker Stermann und Grissemann trage ich mit mir den Gedanken herum, einen Artikel zu schreiben. Aber diese Tage sind meine faulen Tage, und weil das österreichische Feuilleton (das es nicht gibt) zu dem Thema ohnehin schweigt, gab es auch keine Eile. Jetzt, schon Wochen nach dem Ereignis, hat endlich Florian Klenk genau das geschrieben, was ich die ganze Zeit dachte.
Da hat mir die Faulheit wieder einen Artikel geklaut.
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Zeigen wir mit dem Finger: Berlusconi und Emmerich sind Rassisten
15 K., Tom Schaffer, 6. November 2008

Erst am Mittwoch unserer Zeit ist Obama zum US-Präsidenten gewählt worden, und schon nach wenigen Stunden sind die ersten verkappten Rassisten mit Äußerungen nach vorne getreten. Wäre ja nicht ungewöhnlich, was mich aber irritiert ist der Umgang in unseren Medien mit diesen Äußerungen. (more…)
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LIF hat durch ORF-Diskriminierung einen kleinen Vorteil
35 K., Tom Schaffer, 22. September 2008

Der ORF hat sich im Verlauf des Wahlkampfes in desaströser Manier gezeigt (auch wenn man nicht übersehen darf, dass ATV das mit seiner Elefantenrunde noch einmal maßlos unterboten hat). Es darf eigentlich nicht sein, dass zur Wahl zugelassene Parteien vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen unterschiedlich behandelt werden (andere Punkte möchte ich hier ausblenden). Damit hatte Hans Peter Martin schon vor zwei Jahren recht. Trotzdem ist diese Diskriminierung ein kleiner Segen – und zumindest ein Aspekt ist für das LIF sogar ein kleiner Vorteil. (more…)
Molterer kopiert Gusi und entzaubert so Strache
7 K., Tom Schaffer, 3. September 2008

Das TV-Duell zwischen ÖVP-Chef Molterer und FPÖ-Chef Strache war die erste wirklich unterhaltsame Wahlkonfrontation. Zu den bisherigen habe ich nichts geschrieben, weil es nicht viel zu sagen gab. Strache und Haider waren fad. Faymann und Van der Bellen haben im für beide schwierigsten Duell nicht gekuschelt aber sich doch geschont. Haider gegen Molterer hatte auch keine Highlights. Beim Molto und dem Haze hats dann aber endlich geraschelt. (more…)
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US-TV-Serien im Herbst
8 K., Tom Schaffer, 19. June 2008
Ein wenig Off-Topic, aber ich freu mich gerade so. Im Sommer/Herbst kehren laut US-Medienberichten folgende Serien mit neuen Staffeln zurück: (more…)
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Medien in Österreich – die 4. Staatsgewalt?
11 K., Tom Schaffer, 7. November 2007
Die Monarchie ist zwar längst Geschichte, gegen die Krone kann man in Österreich aber immer noch nicht regieren. Diese Binsenweisheit ist im Mozartland jedem Kind bewusst und verdeutlicht eine in westlichen Demokratien hervorstechende Medienkonstellation, wo sich in den Händen Einzelner große mediale Macht befindet. Wenn man in Österreich von den Medien spricht, genügt es beinahe schon, sich auf zwei Unternehmen zu konzentrieren: die Zeitunsmarkt-dominierende Kronen Zeitung (oder höchstenfalls noch den dahinterstehenden „Mediamil“-Komplex*, der eine weitere wichtige Tageszeitung und die reichweitenstärksten Magazine produziert) und den ORF, der den TV-, und noch stärker den Radiomarkt vereinnahmt. Die Bezeichnung „staatlich-gelenkt“ wäre für die öffentlich-rechtlichen Sender sicher zu weit gegangen, allerdings stehen sie vor allem in den leitenden Funktionen immer in einer engen Beziehung zur Politik. (more…)
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In einem erstaunlich pessimistischen Kommentar sieht Martin Blumenau eine autoritäre Scheindemokratie herbeiziehen. 2009, sagt er, ist das Jahr in dem alles endgültig kippt. Ich stimme zu, aber ich widerspreche. (more…)
Manchmal hasse ich meine Faulheit. Seit die ganze Geschichte mit der Haider-Petzner-Staatstrauer-Parodie der beiden grandiosen Satiriker Stermann und Grissemann trage ich mit mir den Gedanken herum, einen Artikel zu schreiben. Aber diese Tage sind meine faulen Tage, und weil das österreichische Feuilleton (das es nicht gibt) zu dem Thema ohnehin schweigt, gab es auch keine Eile. Jetzt, schon Wochen nach dem Ereignis, hat endlich Florian Klenk genau das geschrieben, was ich die ganze Zeit dachte.
Da hat mir die Faulheit wieder einen Artikel geklaut.

Erst am Mittwoch unserer Zeit ist Obama zum US-Präsidenten gewählt worden, und schon nach wenigen Stunden sind die ersten verkappten Rassisten mit Äußerungen nach vorne getreten. Wäre ja nicht ungewöhnlich, was mich aber irritiert ist der Umgang in unseren Medien mit diesen Äußerungen. (more…)

Der ORF hat sich im Verlauf des Wahlkampfes in desaströser Manier gezeigt (auch wenn man nicht übersehen darf, dass ATV das mit seiner Elefantenrunde noch einmal maßlos unterboten hat). Es darf eigentlich nicht sein, dass zur Wahl zugelassene Parteien vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen unterschiedlich behandelt werden (andere Punkte möchte ich hier ausblenden). Damit hatte Hans Peter Martin schon vor zwei Jahren recht. Trotzdem ist diese Diskriminierung ein kleiner Segen – und zumindest ein Aspekt ist für das LIF sogar ein kleiner Vorteil. (more…)

Das TV-Duell zwischen ÖVP-Chef Molterer und FPÖ-Chef Strache war die erste wirklich unterhaltsame Wahlkonfrontation. Zu den bisherigen habe ich nichts geschrieben, weil es nicht viel zu sagen gab. Strache und Haider waren fad. Faymann und Van der Bellen haben im für beide schwierigsten Duell nicht gekuschelt aber sich doch geschont. Haider gegen Molterer hatte auch keine Highlights. Beim Molto und dem Haze hats dann aber endlich geraschelt. (more…)
Ein wenig Off-Topic, aber ich freu mich gerade so. Im Sommer/Herbst kehren laut US-Medienberichten folgende Serien mit neuen Staffeln zurück: (more…)
Die Monarchie ist zwar längst Geschichte, gegen die Krone kann man in Österreich aber immer noch nicht regieren. Diese Binsenweisheit ist im Mozartland jedem Kind bewusst und verdeutlicht eine in westlichen Demokratien hervorstechende Medienkonstellation, wo sich in den Händen Einzelner große mediale Macht befindet. Wenn man in Österreich von den Medien spricht, genügt es beinahe schon, sich auf zwei Unternehmen zu konzentrieren: die Zeitunsmarkt-dominierende Kronen Zeitung (oder höchstenfalls noch den dahinterstehenden „Mediamil“-Komplex*, der eine weitere wichtige Tageszeitung und die reichweitenstärksten Magazine produziert) und den ORF, der den TV-, und noch stärker den Radiomarkt vereinnahmt. Die Bezeichnung „staatlich-gelenkt“ wäre für die öffentlich-rechtlichen Sender sicher zu weit gegangen, allerdings stehen sie vor allem in den leitenden Funktionen immer in einer engen Beziehung zur Politik. (more…)
