Beiträge zu "Reise"
Blog
Kopenhagen – Das Fahrrad würde gehen
9 K., Tom Schaffer, 23. September 2009

Ich war (für Th!nk 2 mit dem Lindinger) kaum 25 Sekunden an der Kopenhagener Erdoberfläche angekommen, da war ich inmitten dieser freundlichen Stadt schon wieder sauer auf die österreichische Politik. Wie kommt es? Was ist denn dieses erste, aufwühlende, das man in dieser Stadt sieht, wenn man aus der U-Bahn emporsteigt? Fahrräder. Auch solche mit Transportplattform (ja, sowas geht) und Anhänger für Kinder. Dann sieht man in die andere Richtung und sieht…? Genau. Fahrräder. Und dann sieht man sich um und sieht? Fahrradstreifen die gut von Autostreifen abgegrenzt sind. Fahrradständer wohin das Auge reicht. Zweistöckige Fahrradgaragen an den wichtigsten Punkten der Stadt. Kopenhagen, das sind 500.000 Einwohner und geschätzte 14 Millionen Drahtesel (darunter auch solche). Nicht einmal in meinen wildesten Vorstellungen hätte ich eine solch komplett andere Verkehrsmentalität für möglich gehalten. (more…)
Blog
Ich rette die Welt in Kopenhagen
0 K., Tom Schaffer, 18. September 2009
Bamm! Da donnern die Neidglocken. Nachdem ich vergangene Woche eine gewonnene Reise nach Brüssel antrat, geht es schon morgen gratis nach Kopenhagen. Warum? Um die Welt zu retten (und ein paar Preise zu gewinnen). Denn an dem Ort, der im Dezember das neue, bessere Kyoto werden sollmuss (PS), lädt das European Journalism Centre rund 80 ausgewählte BloggerInnen aus der ganzen Welt zum denken über den Klimawandel. In den kommenden drei Monaten werde ich auf einer eigens eingerichteten Plattform weitgefasst genau darüber (auf Englisch) bloggen. Über das was ist, das was sein sollte, das was sein könnte. Auch auf Zur Politik wird das freilich Einfluss nehmen. Jetzt, kurz vor dem Start diese so schön globalisierten Abenteuers, kribbelt die Vorfreude so richtig schön.
Blog
Brüssel – Als Fast-Terrorist in unserer unbeschilderten Hauptstadt
8 K., Tom Schaffer, 14. September 2009

Schilder müsste man herstellen, dann könnte man sich in Brüssel ein goldenes Näschen verdienen. Wegweiser findet man hier so gut wie gar nicht. Straßennamen werden alle heiligen Zeiten mal auf Miniplaketten gedruckt, Umleitungen bei Baustellen führen bestenfalls in angepisste Sackgassen, und wo das nächste Klo ist erfahrt man genau dann, wenn man (hoffentlich) davor steht (aber aus irgendeinem Grund müssen die Sackgassen ja…). Der Mann der sich der Legende nach nicht verlaufen kann spricht hier zu euch – und er hat sich verlaufen. (more…)
Blog
Wien – Kleine Geschichten der Globalisierung #2
7 K., Tom Schaffer, 22. November 2008

Wer meinen Twitter-Account etwas Aufmerksamkeit schenkt wird es schon gemerkt haben: Ich bin in Berlin in einen kleinen Subway-Sandwich-Rausch gefallen. Es ist gleichermaßen Fluch wie Segen, dass es die Kette in Wien mittlerweile nicht mehr gibt (gut für Bauch und Geldbörserl). Mir stellt sich allerdings die Frage, weshalb… (more…)
Blog
Berlin – Kleine Geschichten der Globalisierung #1
4 K., Tom Schaffer, 17. November 2008

Seit Freitag verweile ich in Berlin zu Besuch bei Pezi. Neben dem obligaten Sightseeing und der Erkundung einiger Lokale (Moses Hell Fire BBQ Burger im White Trash mit Fucking Fries) nutze ich die Zeit vor allem um ein wenig zu entspannen und Eindrücke zu sammeln. Wenn man zu lange von einem Ort nicht weg kommt, verliert man logischerweise den Blick von außen. Demnach war ich zuletzt vielleicht etwas zu lange in Wien. (more…)
Blog
Hamburg – Unaufgeregte Todesnähe
9 K., Tom Schaffer, 6. April 2008
Hamburg ist cool, aber seine Bevölkerung dürfte ein Problem mit Erektionsstörungen haben. Zumindest habe ich auffällig viel Werbung dafür in der Stadt ausgehängt gesehen, als ich die letzten fünf Tage dort war. Ansonsten würde ich jedem raten, nur 3-4 Tage dort zu verbringen. Dann gehen einem nämlich die Sehenswürdigkeiten aus (zumindest, wenn man nicht in die Museen gehen will). Einen Regenschutz solte man auch dabei haben, und besser etwas mehr in der Mitte des Jahres fahren. Anfang April ist es in Hamburg nass und kalt. (more…)
Blog
Seit 10 Minuten…
4 K., Tom Schaffer, 31. August 2007
…bin ich wieder ein Stück mit der ÖBB versöhnt. (gepostest um 0:10)
Blog
Rom/Prag – Eine Geschichte aus zwei Städten
5 K., Tom Schaffer, 26. August 2007
Rom
Rom ist unheimlich spektakulär anzusehen – und dreckig wie italienischer Fußball. Wenn man die Metro das erste Mal betritt – vielleicht bin ich auch aus Wien nur so verwöhnt – möchte man sich zuallererst die Hände waschen. Diffuse Lichter und stinkende Ecken, schmutzige Mauern und Böden. Kein wirklich reizvoller Anblick. Besonders umfangreich ist das öffentliche Angebot nicht. Zwei U-Bahnlinien tun ihren Dienst, oberhalb fahren Busse und Regionalbahnen in Intervallen, die einem Wiener die Tränen in die Augen treiben würden. Sonntags wartet man schon mal eine dreiviertel Stunde auf sein Gefährt. Genug Zeit um die großzügig beschmierten Wände zu bestaunen. Es scheint die Stadt der Graffitis zu sein – der schlechten Graffitis allerdings. Abgesehen von den historischen Städten ist einfach alles mit hässlichen, farblosen Tags beschmiert. Warum sich noch keiner ans Kolosseum gewagt hat, ist nur schwer zu vermuten – vielleicht steht darauf die Todesstrafe? (more…)
|

Ich war (für Th!nk 2 mit dem Lindinger) kaum 25 Sekunden an der Kopenhagener Erdoberfläche angekommen, da war ich inmitten dieser freundlichen Stadt schon wieder sauer auf die österreichische Politik. Wie kommt es? Was ist denn dieses erste, aufwühlende, das man in dieser Stadt sieht, wenn man aus der U-Bahn emporsteigt? Fahrräder. Auch solche mit Transportplattform (ja, sowas geht) und Anhänger für Kinder. Dann sieht man in die andere Richtung und sieht…? Genau. Fahrräder. Und dann sieht man sich um und sieht? Fahrradstreifen die gut von Autostreifen abgegrenzt sind. Fahrradständer wohin das Auge reicht. Zweistöckige Fahrradgaragen an den wichtigsten Punkten der Stadt. Kopenhagen, das sind 500.000 Einwohner und geschätzte 14 Millionen Drahtesel (darunter auch solche). Nicht einmal in meinen wildesten Vorstellungen hätte ich eine solch komplett andere Verkehrsmentalität für möglich gehalten. (more…)
Bamm! Da donnern die Neidglocken. Nachdem ich vergangene Woche eine gewonnene Reise nach Brüssel antrat, geht es schon morgen gratis nach Kopenhagen. Warum? Um die Welt zu retten (und ein paar Preise zu gewinnen). Denn an dem Ort, der im Dezember das neue, bessere Kyoto werden sollmuss (PS), lädt das European Journalism Centre rund 80 ausgewählte BloggerInnen aus der ganzen Welt zum denken über den Klimawandel. In den kommenden drei Monaten werde ich auf einer eigens eingerichteten Plattform weitgefasst genau darüber (auf Englisch) bloggen. Über das was ist, das was sein sollte, das was sein könnte. Auch auf Zur Politik wird das freilich Einfluss nehmen. Jetzt, kurz vor dem Start diese so schön globalisierten Abenteuers, kribbelt die Vorfreude so richtig schön.

Schilder müsste man herstellen, dann könnte man sich in Brüssel ein goldenes Näschen verdienen. Wegweiser findet man hier so gut wie gar nicht. Straßennamen werden alle heiligen Zeiten mal auf Miniplaketten gedruckt, Umleitungen bei Baustellen führen bestenfalls in angepisste Sackgassen, und wo das nächste Klo ist erfahrt man genau dann, wenn man (hoffentlich) davor steht (aber aus irgendeinem Grund müssen die Sackgassen ja…). Der Mann der sich der Legende nach nicht verlaufen kann spricht hier zu euch – und er hat sich verlaufen. (more…)

Wer meinen Twitter-Account etwas Aufmerksamkeit schenkt wird es schon gemerkt haben: Ich bin in Berlin in einen kleinen Subway-Sandwich-Rausch gefallen. Es ist gleichermaßen Fluch wie Segen, dass es die Kette in Wien mittlerweile nicht mehr gibt (gut für Bauch und Geldbörserl). Mir stellt sich allerdings die Frage, weshalb… (more…)

Seit Freitag verweile ich in Berlin zu Besuch bei Pezi. Neben dem obligaten Sightseeing und der Erkundung einiger Lokale (Moses Hell Fire BBQ Burger im White Trash mit Fucking Fries) nutze ich die Zeit vor allem um ein wenig zu entspannen und Eindrücke zu sammeln. Wenn man zu lange von einem Ort nicht weg kommt, verliert man logischerweise den Blick von außen. Demnach war ich zuletzt vielleicht etwas zu lange in Wien. (more…)
Hamburg ist cool, aber seine Bevölkerung dürfte ein Problem mit Erektionsstörungen haben. Zumindest habe ich auffällig viel Werbung dafür in der Stadt ausgehängt gesehen, als ich die letzten fünf Tage dort war. Ansonsten würde ich jedem raten, nur 3-4 Tage dort zu verbringen. Dann gehen einem nämlich die Sehenswürdigkeiten aus (zumindest, wenn man nicht in die Museen gehen will). Einen Regenschutz solte man auch dabei haben, und besser etwas mehr in der Mitte des Jahres fahren. Anfang April ist es in Hamburg nass und kalt. (more…)
…bin ich wieder ein Stück mit der ÖBB versöhnt. (gepostest um 0:10)
Rom
Rom ist unheimlich spektakulär anzusehen – und dreckig wie italienischer Fußball. Wenn man die Metro das erste Mal betritt – vielleicht bin ich auch aus Wien nur so verwöhnt – möchte man sich zuallererst die Hände waschen. Diffuse Lichter und stinkende Ecken, schmutzige Mauern und Böden. Kein wirklich reizvoller Anblick. Besonders umfangreich ist das öffentliche Angebot nicht. Zwei U-Bahnlinien tun ihren Dienst, oberhalb fahren Busse und Regionalbahnen in Intervallen, die einem Wiener die Tränen in die Augen treiben würden. Sonntags wartet man schon mal eine dreiviertel Stunde auf sein Gefährt. Genug Zeit um die großzügig beschmierten Wände zu bestaunen. Es scheint die Stadt der Graffitis zu sein – der schlechten Graffitis allerdings. Abgesehen von den historischen Städten ist einfach alles mit hässlichen, farblosen Tags beschmiert. Warum sich noch keiner ans Kolosseum gewagt hat, ist nur schwer zu vermuten – vielleicht steht darauf die Todesstrafe? (more…)

