Beiträge zu "Skandale"

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Zottel rettet die Schweiz

8 K., , 15. September 2007

Das tut der blöde Bock in einem Spiel der größten schweizer Partei (der Schweizerischen Volkspartei – was die Wikipedia sagt). Ein Spiel in dem Grüne verprügelt, schwarze Ausländerschafe über die Grenze gekickt, EU-Hüte abgeschossen und Pässe abgefangen werden, bevor sie in die “falschen Hände” geraten (in vorangig schwarze nämlich). Auch als Österreicher erlaube ich mir da die Frage: Ist die Schweiz überhaupt noch zu retten?

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Eklat-Beschwörung

0 K., , 3. June 2007

Ein sportlich spektakuläres Skandinavien-Derby in der EM-Qualifikation der Gruppe F zwischen Dänemark und Schweden hat am Samstagabend in Kopenhagen mit einem Abbruch geendet.

Der deutsche Referee Herbert Fandel wurde nach einem Ausschluss und einer Elferentscheidung zu Gunsten der Schweden beim Stand von 3:3 in der 89. Minute von einem Fan attackiert und brach daraufhin die Begegnung ab.

Quelle: ORF.at

Derlei Meldungen (und Bilder) sind es, die mich immer wieder fassungslos den Kopf schütteln lassen; die Gewaltbereitschaft jener, die nicht des gemeinsamen Erlebens eines guten Fußballspieles wegen das Fußball-Stadion aufsuchen, sondern sich mit dem rücksichtlosen Vorsatz in die unschuldige Menge stürzen, verbale und physische Hass-Exzesse heraufzubeschwören, um sich so in den Mittelpunkt zu rücken und friedfertigen Zusehern die Freude an dem fußballerischen Ereignis gründlich zu vermiesen; diese hirnverbrannten Gewalttäter, sie sind es, die mir schon vor längerem mein Interesse am Fußball grundsätzlich vergällt haben.

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Rassistischer Akademiker-Wahnsinn

0 K., , 29. May 2007

Zuwanderung? Braucht Österreich nicht. Zumindest, wenn es nach Dr. Wolfgang Caspart, Öffentlichkeitsbeauftragter der Freiheitlichen Akademiker Österreichs und Vorsitzender des Freiheitlichen Akademikerverbandes Salzburg, geht. Der meint nämlich, dass Österreich auch ohne Migration auskäme. Casparts “klare Worte aus Österreich” seien eine “brillante Analyse” zur “gehaltvolle[n]” Ausländerdebatte in Österreich. So sehen das zumindest dessen weitrechte Gesinnungsgenossen beim NPD-Blatt “Deutsche Stimme”. Die Aussagen des Wolfgang Caspart sind jedenfalls wahrlich brillant, auch wenn sich die Brillianz dieser Perle rassistischen Akademiker-Wahnsinns freilich darauf beschränkt, aufs Allerschönste zu veranschaulichen, dass verblendete Ausländerfeindlichkeit im akademischen Bereich kein Mythos ist. Wer keine Nerven aus Stahl hat, sollte sich den demagogischen Unfug Casparts allerdings nicht zumuten, sondern dem eigenen Wohlempfinden zuliebe an dieser Stelle das leserische Weite suchen. Für alle anderen sei der gefährliche Schwachsinn der Caspart’schen Ausführungen dokumentiert: (more…)

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Amerikanische Bawag

4 K., , 6. May 2007

Ein wenig merkwürdig mutet es schon an, dass der vorauseilende Gehorsam der BAWAG in puncto kubanischer Kundenbeziehungen Überraschung verursachte. Die Entrüstung über die diskriminierende Aufkündigung sämtlicher Konten von kubanischen Kunden, die aufgrund von heftiger Kritik und Klagen seitens der Betroffenen mittlerweile wieder zurückgenommen wurde, war natürlich nicht nur berechtigt, sondern bitter notwendig. Schließlich wäre es inakzeptabel gewesen, wenn ganz Österreich tatenlos dabei zugesehen hätte, wie die einstmalige Gewerkschaftsbank nicht nur gegen österreichisches und europäisches Recht, sondern auch gegen den Grundsatz der menschlichen Gleichheit verstößt. Trotz allem sollte es nicht verwundern, dass Bawag-Chef Nowotny diesen Schritt der unverhohlenen Diskriminierung setzte (more…)

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Gegen antiisraelische Tendenzen

0 K., , 1. May 2007

Der Expertenbericht über die israelische Militäroperation im Libanon, die im Sommer 2006 internationale Besorgnis erregte und ihres dazu beitrug, dass der Nahostkonflikt wieder ins Blickzentrum rückte, fällt ein eindeutiges Urteil: Israel habe sowohl bei der Entscheidungsfindung für den Libanonkrieg als auch im Verlauf des blutigen Konflikts schwere Fehler begangen; Premier Olmert sei dafür in die Verantwortung zu nehmen. Gerade im Angesicht der Kritik an Israels Vorgehen sollte man sich vor Augen führen, weshalb es letztendlich zu einer militärischen Intervention gekommen war. Denn dass die (westliche) Berichterstattung bezüglich der Nahost-Problematik über weite Strecken eine offensichtliche Benachteiligung der Darstellung der israelischen Position hervorbringt, ist evident. (more…)

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Britische Soldaten schildern Einzelschicksale der Gefangenen-Krise

18 K., , 9. April 2007

Die mediale Inszenierung, die der Iran rund um die 15 gefangenen britischen Marine-Soldaten zum Besten gab, war ekelerregend – eine amoralische Show, geprägt durch das Erzwingen falscher Geständnisse, die zurecht nicht nur in Großbritannien für einen Aufschrei der Anklage gegen das iranische Regime sorgte, sondern internationales Aufsehen erregte. Dass die britische Regierung nun mit einem ätzenden Racheakt zum Gegenschlag ausholt, indem sie den mittlerweile freigelassenen Soldaten erlaubt, die Einzelheiten ihrer Gefangenschaft an die Medien zu verkaufen, ist jedoch ebenfalls verurteilenswürdig. Schließlich begeben sich die Briten damit auf das selbe Terrain wie der Iran: auf jenes der öffentlichkeitswirksamen Inszenierung zu Propagandazwecken. (more…)

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Bayrische Politikerin in Latex

0 K., , 28. March 2007

Sie sorgte für heftigen Wirbel innerhalb der bayrischen Hausherren-Partei CSU und fachte eine öffentliche Diskussion über den mächtigen Edmund Stoiber an, die letztendlich dazu führte, dass dieser mit den 2008 anstehenden Landtagswahlen in Bayern sein Amt als Ministerpräsident zurücklegen wird: Gabriele Pauli, CSU-Landtagsabgeordnete, revoltierte gegen die Parteispitze, erregte große mediale Aufmerksamkeit – und verlor den parteiinternen Kampf kläglich. Nunmehr glänzt Pauli mehr durch aufreizende Fotos, denn als seriöse Kritikerin. (more…)

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Eurofighter flügellahm: Muss Österreich jetzt in die NATO?

1 K., , 15. March 2007

“Stell dir vor es ist Krieg und es fehlen die Software-Lizenzen”, sprach mein deutscher Freund Mo mich vor einigen Minuten höhnisch über ICQ an. Er war höchst-amüsiert über die Tatsache, dass die Milliarden-teuren Fluggeräte, die Österreich nicht will aber dank der letzten ÖVP-BZÖ-FPÖ-Regierung kaufen muss, nun wohl nicht einmal fliegen können, weil die Republik vergessen hat, die nötigen Software-Lizenzen zu kaufen. Und wer kann es Mo verdenken? So wie es aussieht, hat die Ex-Regierung Schüssel aus bisher unerfindlichen Gründen 18 Fluggeräte gekauft, für deren Betrieb Software-Lizenzen aus den USA nötig wären.

Weil aber Österreich kein NATO-Mitglied ist, denkt die US-Regierung im Moment wohl nicht daran, die Lizenz zu verkaufen. Es sieht also so aus, als müsste die Republik im friedlichen Herzen Europas sich nicht nur sündteure Kriegsgeräte kaufen, die sie nicht will und braucht, sondern diese auch entweder direkt verschrotten oder der NATO beitreten. Gratulation an die Herren Platter, Grasser und Schüssel zu diesem genialen Glanzstück, dass selbst die größten Kabarettisten des Landes nicht schreiben hätten können. Ob diese Kausa nicht aufgrund der unglaublichen Geldmengen die da fahrlässig verbrannt wurden schon die verbrecherischen Ausmaße der BAWAG-Affäre überschreitet, darf jeder für sich selbst entscheiden.

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Straches Jugendtorheiten 2007

7 K., , 8. March 2007

Das Monatsmagazins DATUM berichtet in seiner Online-Ausgabe: FPÖ-Chef Strache gründet zusammen mit einem amtsbekannten Rechtsextremisten einen Verein namens SOS Abendland.

Laut Vereinsregisterauszug sitzen neben dem FPÖ-Chef der 50-jährige Nationalratsabgeordnete und FPÖ-Seniorenring-Chef Werner Neubauer, der 69-jährige Grieskirchner Ex-Landtagsabgeordnete Karl Wimleitner, sowie Helmut Golowitsch – ein einschlägig bekannter Rechtsextremist mit ehemaligen Verbindungen zur österreichischen Neonazi-Szene.

Noch Zweifel?

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Violette Trottel links, grüne Trottel rechts

16 K., , 4. March 2007

Am Samstag war ein schöner Tag für Fußballfans. Liverpool FC gegen Manchester United hieß das Duell in der englischen Premierleague, und obwohl der Partie lange Zeit ein wenig die Chancen fehlten, war sie stets schön anzusehen. Schon allein wegen der geilen Stimmung in der Anfield Road, aber auch wegen den schönen, harten, schnellen fairen und kontrolliert emotionalen Szenen. (more…)

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