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	<title>zurPolitik.com &#187; Theorie</title>
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		<title>Eine kleine Geschichte der modernen Macht</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 01:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder ein nettes kleines Infovideo. Diesmal aus der Kooperation einesr <a href="http://www.demos.co.uk/">liberalen britischen Thinktanks</a> mit einem <a href="http://www.airside.co.uk/">Designstudio</a>. Es illustriert einige Formen von Macht in unserer Gesellschaft. (<a href="http://www.spreeblick.com/2010/01/14/the-power-gap/#more-26971">via&#8230;</a>)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder ein nettes kleines Infovideo. Diesmal aus der Kooperation einesr <a href="http://www.demos.co.uk/">liberalen britischen Thinktanks</a> mit einem <a href="http://www.airside.co.uk/">Designstudio</a>. Es illustriert einige Formen von Macht in unserer Gesellschaft. (<a href="http://www.spreeblick.com/2010/01/14/the-power-gap/#more-26971">via</a>)</p>
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		<title>Den Reichtum abschaffen &#8211; warum eigentlich nicht?</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2009/12/07/den-reichtum-abschaffen-warum-nicht/</link>
		<comments>http://zurpolitik.com/2009/12/07/den-reichtum-abschaffen-warum-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 14:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor etwa einem halben Jahr hielt  Gordon Brown <a href="http://www.ted.com/talks/gordon_brown.html" target="_blank">einen TED Talk&#8230;</a>. Er erzählte dabei eine Anekdote über ein Treffen in den 1980ern zwischen Ronald Reagan und Olof Palme, dem sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Schwedens. Reagan soll Palme (den er der Legende]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor etwa einem halben Jahr hielt  Gordon Brown <a href="http://www.ted.com/talks/gordon_brown.html" target="_blank">einen TED Talk</a>. Er erzählte dabei eine Anekdote über ein Treffen in den 1980ern zwischen Ronald Reagan und Olof Palme, dem sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Schwedens. Reagan soll Palme (den er der Legende nach für eine Art Kommunist hielt) gefragt haben, ob er gedenke die Reichen abzuschaffen. Die Antwort des Schweden sei gewesen: &#8220;Nein, ich möchte die Armen abschaffen&#8221;.<span id="more-2745"></span></p>
<p>Das klingt im ersten Moment ziemlich clever, weil es die Erwartungshaltung von solch überzeugten Neoliberalen wie Reagan absurd erscheinen lässt. Es lässt aber eine Frage offen: Wäre es wirklich so falsch, die Reichen abzuschaffen?</p>
<p>Der Reichtum der Reichen ist pervers. Das haben uns KapitalismusgegnerInnen und -kritikerInnen mittlerweile oft sehr plakativ mitgeteilt. Wir müssen für diese Erkenntnis gar nicht über eine Milliarde hungernder Menschen sprechen – oder über das Einkommen in Burkina Faso, gegen das auch eine Putzkraft in Österreich wie ein dekadenter Krösus wirkt. Es ist nicht nötig, die Bilder verknöcherter Kinder hochzuhalten.</p>
<p>Reicht es nicht, dass der <a href="http://www.forbes.com/2009/03/11/worlds-richest-people-billionaires-2009-billionaires_land.html" target="_blank">laut Forbes</a> reichste Mensch der Welt so viel Vermögen besitzt, wie ein reiches Land wie Österreich in zehn Jahren für sein komplettes Universitätswesen ausgibt? Und das, obwohl er gerade weitere viereinhalb Jahre wegen der Wirtschaftskrise verloren hat (aktueller Wechselkurs (1US$ = 0,67€), <a href="http://www.statistik.at/web_de/static/oeffentliche_bildungsausgaben_2006_035596.pdf">Unibudget 2006 (PDF)</a>)? Da ist doch nicht nur die Frage rhetorisch, ob diese Besitzstände verhältnismäßig sind. Es ist bereits die Frage rhetorisch, ob man diese Fragen stellen muss.</p>
<p>Dabei braucht man aber nicht nur Extreme zu betrachten. Die Vermögen der Gates und der Buffets sind natürlich extrem, doch sie sind längst nicht die einzige Perversion. Welche Leistung könnte es wert sein, dass ein Mensch überhaupt mehrere Millionen Euro im Jahr verdient? Und das womöglich gar permanent?</p>
<p>Ich kenne Menschen in hohen Positionen von großen Unternehmen, die einige tausend Euro im Monat verdienen. Diese Leute haben mehr als eine 60-Stunden-Woche, und es ist völlig in Ordnung, wenn sie dafür gut entlohnt werden. Es ist auch kein Problem, sondern gut, wenn die höchsten politischen Ämter mit Gehältern  um die 20.000 € entlohnt werden. Auch Menschen, die ein gutes Unternehem aufbauen und ihre ArbeiterInnen gut behandeln, müssen in einem gewissen Rahmen reich werden. Das  ist nicht nur ein Ansporn, um Leistung zu erbringen – es ist auch gerecht. All das ist harte Arbeit mit viel Verantwortung, der Lohn dafür soll ein sehr gutes und luxuriöses Leben sein.</p>
<p>Ich kenne aber auch Menschen, die sich den Arsch abarbeiten und trotzdem gerade einmal genug zum Überleben verdienen. Es ist völlig illusorisch zu glauben, <a href="http://www.augustin.or.at/article1382.htm" target="_blank">dass Einkommen heute mit realer Leistung zu tun haben</a>. Einkommen richten sich nach der Macht, sich die Einkommen richten zu können. Es gibt keine Leistung und kein Opfer, das Einkommen in der Höhe von hunderttausenden Euro rechtfertigt. Spricht da der Neid aus mir, vor dem die BewahrerInnen der armen, gehetzten Reichen so oft warnen? Eher die Wut. Um neidisch zu sein, müsste ich ja der Perversion nacheifern wollen.</p>
<p>Wie kann man diese Zustände verbessern, wie kann man die Reichen und die Armen abschaffen? Dazu muss man weder die Armen abschlachten, noch den Reichen etwas antun – man muss sie nicht einmal enteignen. Es müsste einfach systematisch sichergestellt werden, dass es zwar zu leistungsgerechten Unterschieden kommen kann, diese aber nicht obszön werden. Die Ungleichheiten verringern sich dann Schritt für Schritt automatisch. Dazu muss die Gesellschaft ein Maß ausverhandeln, welche Einkommen vernünftig vertretbar sind – und wie man höhere verhindern will.</p>
<p>Für das Erstellen von vernünftige, funktionstüchtigen Mechanismen und Modellen des Ausgleichs gibt es fähige Leute. Das ließe sich über Steuern und Verbote regeln, aber auch von der anderen Seite angehen.</p>
<p><a href="http://zurpolitik.com/feed/" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/rss.jpg" alt="RSS-Feed" title="RSS-Feed" border="0" width="150" height="200" align="right" /></a> Definieren wir doch ein menschenwürdiges Mindesteinkommen, das den Zugang zu ausreichend Nahrung, jedweder Bildung, ausreichend ausgestatteten Wohnungen, angebrachter Mobilität und allen für eine gesellschaftliche Teilhabe nötigen Formen von Kommunikation und Information leistet – egal, welche Arbeit man wo auf diesem Planeten verrichtet.</p>
<p>Staaten und Unternehmen, die das missachten, dürfen dann einfach nichts verkaufen oder werden angeklagt. Sind gerechte Löhne für alle erst einmal garantiert, werden die Perversionen ganz von selbst weniger, weil der Kuchen, um den die Gierigen sich streiten, einfach kleiner wird.</p>
<p>Vielleicht muss die dekadente Übertreibung sogar abgeschafft werden, die radikaler Reichtum heute ist. Das ist eine Utopie, aber auch als solche weder kommunistisch noch verachtenswert.</p>
<blockquote><p>Dieser Text ist gleichzeitig der Start meiner neuen Blog-Serie bei <a href="http://zib21.com">ZiB21.com</a></p></blockquote>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=2745&amp;md5=cab7e0f67f9aa1e659356203221a8b0f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Warum Menschen sich für Parteien entscheiden</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/09/21/warum-menschen-sich-fur-parteien-entscheiden/</link>
		<comments>http://zurpolitik.com/2008/09/21/warum-menschen-sich-fur-parteien-entscheiden/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 16:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[<br />
Beim Alltags-Politisieren stößt man immer wieder auf die Frage, welche Maßnahmem Parteien ergreifen müssten um mehr Wähler anzusprechen. Um dabei irgendwann einmal weiter zu kommen, muss man erst einmal verstehen, dass es natürlich nicht nur eine Art von Wahlmotiv gibt.&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/uploads/alkfaesser.jpg" alt="Fässer mit Alkohol"  /><br />
Beim Alltags-Politisieren stößt man immer wieder auf die Frage, welche Maßnahmem Parteien ergreifen müssten um mehr Wähler anzusprechen. Um dabei irgendwann einmal weiter zu kommen, muss man erst einmal verstehen, dass es natürlich nicht nur eine Art von Wahlmotiv gibt. Versuchen wir eine Bestandsaufnahme.<span id="more-1017"></span></p>
<p>[ad#ad-1]<strong>Solidaritätler</strong><br />
Sind Menschen die in erster Linie bei ihrer Wahlentscheidung den (geglaubten) Nutzen für die Gesellschaft als Ganzes im Auge behalten. </p>
<p><strong>Egozentriker</strong><br />
Sind das krasse Gegenstück zu den Solidaritätlern. Sie denken vor allem daran, was die Konzepte einer Partei ihnen unmittelbar selbst nützen.</p>
<p><strong>Selbstverlierer</strong><br />
Sind eine ganz kuriose Gattung. Sie entscheiden weniger nach dem Gesichtspunkt von Konzepten, sondern bewerten eine Partei danach, wie sie es schafft, andere Menschen als sie selbst anzusprechen. Das Motiv ist insbesondere bei Menschen zu beobachten, die zwischen zwei Parteien schwanken.</p>
<p><strong>Werbungsaufsitzer</strong><br />
Wählen nicht Politik sondern Images. Sie finden die Performance und oberflächliche Details eines Kandidierenden in einem TV-Duell wichtiger, als das was die Partei im Programm stehen hat.</p>
<p>Ergänzungen sind gern gesehen. <img src='http://zurpolitik.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Fotocredits: <a href="http://www.flickr.com/photos/thirtyfootscrew/2609097316/sizes/l/">thirtyfootscrew</a></em></p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=1017&amp;md5=1ec83ebc3ae1a802b48e95cd3a6bbd36" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was ein Qualitätsblog ausmacht</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 19:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
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		<description><![CDATA[Andi hat mich großen &#8220;Medienexperten&#8221; in den <a href="http://www.zurpolitik.com/?p=89">Kommentaren zu diesem Beitrag&#8230;</a> darum gebeten, zu definieren was ein Qualitätsblog ausmacht. Das nicht besonders umfangreiche Ergebnis meiner Überlegungen will ich hier mit der Welt teilen. Vorab muss natürlich gesagt werden, dass es]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andi hat mich großen &#8220;Medienexperten&#8221; in den <a href="http://www.zurpolitik.com/?p=89">Kommentaren zu diesem Beitrag</a> darum gebeten, zu definieren was ein Qualitätsblog ausmacht. Das nicht besonders umfangreiche Ergebnis meiner Überlegungen will ich hier mit der Welt teilen. Vorab muss natürlich gesagt werden, dass es hier nicht darum geht zu bestimmen, wie man richtig blogt. Das soll jeder tun wie er denkt. Für journalistische Blogs, wie es etwa Zur Politik sein möchte, würde ich aber sechs mehr oder weniger publizistische Kriterien vorschlagen (was wiederum nicht heißt, dass ich behaupte, dass Zur Politik sie perfekt erfüllt).<span id="more-527"></span></p>
<p>[ad#ad-1]<strong>Journalistische Eigenleistungen</strong><br />
Qualitätsblogs brauchen originären Content. Es reicht nicht aus permanenter Zweitverwerter zu sein. Es braucht Reportagen, Interviews, Berichte und Kommentare, die auf eigenen Recherchen und Leistungen fußen. Je mehr davon, desto besser. Auch wenn sie auf in anderen Medien diskutierte Ereignisse beziehen, sollten sie mehr bieten, als Zusammenfassungen anderer Meinungen und Berichte. </p>
<p><strong>Agendasetting</strong><br />
Qualitätsblogs brauchen auch ihre eigene Agenda. Sie sollten sich selbst Themen suchen. Das ist außerdem nicht nur ein idealistisches Kriterium, sondern schafft auch einen Mehrwert, der die Existenz eines Blogs für die Welt außerhalb des Autorenkopfes sinnvoll macht.</p>
<p><strong>Quellentransparenz</strong><br />
Woher stammen Informationen? Das muss man bei einem Qualitätsmedium egal welcher Art immer wissen. Qualitätsblogger setzen Links, zitieren nachvollziehbar und verkaufen nicht die Leistung anderer Autoren als ihre eigene</p>
<p><strong>Quellenkritik</strong><br />
Ein nicht ganz transparentes Kriterium, das sich im Ermessen des Bloggers befindet. Es ist etwa nicht wünschenswert sich für einen qualitativ hochwertigen Beitrag über sozialdemokratische Bewegungen ausdrücklich auf der Homepage der SPÖ zu informieren. Der Qualitätsblogger sollte für eine Vielfalt an Quellen sorgen, die nicht alle ideologisch derselben Richtung entstammen.</p>
<p><strong>Ausgewogenheit</strong><br />
Eng damit verbunden ist das Prinzip der Ausgewogenheit das sich zum einen auf die Themenwahl an sich bezieht (was zugegebenermaßen zum Beispiel bei Watchblogs etwas schwierig ist), aber auch auf den Inhalt einzelner Beiträge. Ja Blogs sind subjektive Medien (oder können es zumindest sein). Subjektivität ist aber kein Freifahrtschein für Polemik und Propaganda. Ein Qualitätsblogger wägt Argumente zumindest für sich selbst ab. Er erklärt seine Gedankengänge, wenn sie für den Leser nicht offensichtlich sind. Er ignoriert nicht bewusst Fakten und unwiederlegbare Argumente, nur weil sie für seine Meinung nicht genehm sind. Schlussendlich glaube ich, dass das Schreiben eines Blogs ein Mittel zur Meinungsbildung für den Autor selbst ist. Ein Blog-Autor muss seine Meinung natürlich nicht verstecken. Eine moralische Meinung ist aber erst dann angebracht, wenn ein dahinterliegendes Problem nicht durch eine allgemeine Vernunft aufgelöst werden kann. </p>
<p><b>Kritikfähigkeit</b><br />
Durch die Transparenz der Quellen und das Bemühen alle Gedankengänge zu erklären oder offenzulegen öffnet sich ein Blogger natürlich der Kritik. Diese muss er zulassen und respektvoll annehmen &#8211; auch wenn er schlussendlich anderer Meinung ist. Das ist natürlich schwierig und deshalb wie all diese Punkte im Endeffekt nur ein unerreichbarer, anzustrebender Idealzustand. Das Forum dieser Kritik ist idealerweise eine freie Kommentarplattform, die zwar ohne Zensur aber selbstverständlich nicht ohne Regeln auskommen sollte. Kein Blogger muss sich beleidigen lassen, jeder Qualitätsblogger sollte aber auch mitunter harte Kritik zulassen.</p>
<p>Nun, was haltet die Welt von den Vorschlägen? Fragen, Anregungen, Gegenworte, Verbesserungen und Diskussion sind wie immer in den Kommentaren gern gesehen.</p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=527&amp;md5=28b244d7c97dd05f9221ab9eaf6f50e1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was tun gegen den &#8220;Broderismus&#8221;?</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/01/17/was-tun-gegen-den-broderismus/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 22:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Broderismus]]></category>
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		<description><![CDATA[<em>Broderismus, der</em>: B. ist eine politische Strömung, die aus dem rechtsliberalen Spektrum kommt. <em>Broderisten&#8230;</em> sind programmatisch islamismusfixierte Populisten. B. ist selektiv negativ in der Themenwahl und negativ-tendentiös im Inhalt. Für gewöhnlich verzichten Broderisten auf eine sprachliche Trennung zwischen dem]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Broderismus, der</em>: B. ist eine politische Strömung, die aus dem rechtsliberalen Spektrum kommt. <em>Broderisten</em> sind programmatisch islamismusfixierte Populisten. B. ist selektiv negativ in der Themenwahl und negativ-tendentiös im Inhalt. Für gewöhnlich verzichten Broderisten auf eine sprachliche Trennung zwischen dem religiösen Islam und dem politischen Islamismus, und auch sonst auf eine allzu profunde Kenntnis des kritisierten Islams. B. unterstellt einen universell einheitlichen Islam und unterscheidet nicht zwischen einzelnen Strömungen und/oder regional unterschiedlich praktizierten Formen. Häufig verbindet sich B. mit der empfundenen Mission, für die vermeintlich wichtigsten westlichen Werte zu kämpfen. Broderisten distanzieren sich häufig von anderen Rassismen (etwa Antisemitismus) und Populismen (etwa Antiamerikanismus) explizit und erwecken so den Eindruck, vernünftig und tolerant zu sein. Sie grenzen sich meist vom &#8220;linken Multikulturalismus&#8221; ab, dem sie unterstellen, vor der &#8220;Islamisierung&#8221; zu &#8220;kapitulieren&#8221;.</p></blockquote>
<p>Ich hab genug von solchen Neurechten, diesen Politically Incorrectlern im Schafspelz. Sie haben mir mittlerweile zuviel Einfluss. Beispielsweise gehört oder rutscht geschätzt jedes dritte Blog auf das ich im Laufe der Zeit stoße zunehmend in den Broderismus. Da meiner Meinung nach genau diese Strömung der Grund dafür ist, warum die Islamophobie immer weiter in die Gesellschaftsmitte vordringt, wird es Zeit, Gegenstrategien zu erarbeiten. <span id="more-517"></span></p>
<p>Dabei sollte man diese Leute vermutlich aber nicht vorrangig als politische Gegner wahrnehmen, da sie von ihrem Wertesystem her ja grundsätzlich keine widerlichen Anliegen vertreten (was sie von den traditionellen Rechtsradikalen dann klar unterscheidet), sondern versuchen sie aus ihrem &#8220;Tunnelblick&#8221; befreien. Ich habe den Eindruck, dass der Broderismus bei vielen schleichend und unbeabsichtigt einsetzt, weil die Leute zunehmend ihre Nachrichten- und Meinungsquellen einschränken &#8211; oft auch, weil sie sich von Leuten die jegliche Integrationsprobleme leugnen dazu genötigt fühlen. Ein Beispiel für diesen Prozess ist ja der ehemalige PI-Autor und nunmehrige Reumütige <a href="http://www.zurpolitik.com/?p=460">Jens von Wichtingen</a>, der ihn selbst beschreibt.  </p>
<p>Erst wenn dieser Populismus ein Ende hat, kann eine vernünftige und dialogorientierte Islamkritik einsetzen, die vom rechtsradikalen Spektrum nicht instrumentalisiert werden kann. Alleine schafft das aber niemand. Deshalb ist dieser Beitrag hier erstmal nur ein Aufruf zum Brainstorming in den Kommentaren und in euren Blogs.</p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=517&amp;md5=b868550129eb29f42ddf33aaf42e1caa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lasst uns die Wahrheit als Idee behalten</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2008/01/08/510/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 12:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der <a href="http://fm4.orf.at/blumenau/221252/main">Blumenau</a> hat vom <a href="http://imponderabilien.blogspot.com/">Fischbacher</a> einen <a href="http://de.indymedia.org/2007/12/203797.shtml">Indymedia-Artikel&#8230;</a> empfohlen bekommen. Ich hab mich dazu berufen gefühlt, den kurz zu reflektieren. Und weil ich interessant finde, was dabei rausgekommen ist, teile ich es ganz selbstlos und wie immer kostenfrei mit euch. 
Meine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://fm4.orf.at/blumenau/221252/main">Blumenau</a> hat vom <a href="http://imponderabilien.blogspot.com/">Fischbacher</a> einen <a href="http://de.indymedia.org/2007/12/203797.shtml">Indymedia-Artikel</a> empfohlen bekommen. Ich hab mich dazu berufen gefühlt, den kurz zu reflektieren. Und weil ich interessant finde, was dabei rausgekommen ist, teile ich es ganz selbstlos und wie immer kostenfrei mit euch. <span id="more-510"></span></p>
<p>Meine Frage zum Artikel: Werden da nicht ein wenig sehr wild die Phrasen &#8220;Wahrheit&#8221;, &#8220;Geschichte&#8221;, &#8220;Glaube&#8221; und &#8220;allgemeiner Konsens&#8221; oder &#8220;kollektives Gedächtnis&#8221; durcheinandergebracht? Das wirkt auf mich ein bisserl wie eine wenig sinnbringende Sprachverdrehung.</p>
<p>Wahrheit ist doch schlussendlich genau das, was wirklich passiert ist. Alles was davon abweicht ist eine subjektivitätsbedingte oder durch Fehler verursachte Version davon (nennen wir es &#8220;andere Realität&#8221;) bzw. vielleicht sogar eine bewusst erzählte Verzerrung oder Lüge. Jetzt ists zwar schwierig oder eher sogar unmöglich, die Wahrheit ganz zu erfassen und daüber zu berichten, aber ich denke doch, dass man sie zumindest als normativen Wert, etwas an das man sich bestmöglich annähert, behalten sollte. Man sollte wissen, dass es diesen Sozialkonstruktivismus immer gibt, ihn aber nicht als unverhinderbar akzeptieren. Der Versuch oder die Absicht die Wahrheit zu erzählen (auch wenn man schlussendlich daran scheitert) unterscheidet doch schlussendlich den Journalismus von der Propaganda. </p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=510&amp;md5=7ff5d075c5803cd22086972142c9f4a8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Studentenfeindlichkeit und Doktorhörigkeit</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2007/12/15/studentenfeindlichkeit-und-doktorhorigkeit/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 15:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[In einer Dokumentation der <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/startseite">ZDF Mediathek&#8230;</a>  (&#8220;Amerikas andere Seite&#8221;) hat eine der führenden Google-Mitarbeiterinnen (ihr Name war Ninyen Wong oder ähnlich, ab Minute 20) etwas eigentlich recht Banales gesagt.
Wissen ist Macht. Und das bedeutet, wenn Menschen Zugang zu Informationen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Dokumentation der <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/startseite">ZDF Mediathek</a>  (&#8220;Amerikas andere Seite&#8221;) hat eine der führenden Google-Mitarbeiterinnen (ihr Name war Ninyen Wong oder ähnlich, ab Minute 20) etwas eigentlich recht Banales gesagt.</p>
<blockquote><p>Wissen ist Macht. Und das bedeutet, wenn Menschen Zugang zu Informationen bekommen, werden sie in ihrer Welt stärker.</p></blockquote>
<p>Dass ich diesen äußerst interessanten Beitrag (Video on Demand ruled!) gesehen habe, fällt zusammen mit einem kleinen Scharmützel zusammen, das ich mit einem nicht besonders respektierten meiner vielen klugen Leser namens Ritro <a href="http://liberalinaustria.wordpress.com/2007/12/13/dichandsche-verblodung/">bei Liberal in Austria</a> geführt habe. Dieser Ritro ist mir zutiefst unsympathisch. Zum Einen, weil seine wenig dezente Rechtslastigkeit natürlich frontal mit meinem Weltbild zusammenkracht. Aber auch, weil er ein Paradebeispiel für die häufige österreichische Charaktereigenschaft ist, besonders Intellektuellen- und Studentenfeindlich zu sein. Und weil er sonst nicht viel zu bieten hat, ist genau das aus dieser wenig sinnvollen Auseinandersetzung übrig geblieben. Das Aufeinanderprallen dieser beiden Informationen (Wissen-Macht/Österreich-Studentenfeindlichkeit) hat bei mir einen schnellen, wahrscheinlich nicht revolutionären aber doch aufschreibenswerten Gedankengang ausgelöst.<span id="more-495"></span></p>
<p>Das was in dieser ZDF-Dokumentation über die Amerikaner und im Speziellen das Silicon Valley und Google gezeigt wird, ist ein tiefer Glaube an die Macht des Wissens. Wissen macht stark, sagt zusammengefasst eben auch jene Frau Wong, und meint damit, dass Wissensverbreitung automatisch Machtausgleich bedeutet. Diese Weisheit dürfte sich grundsätzlich auch hierzulande bereits herumgesprochen und in das Unterbewusstsein der Menschen hineinentwickelt haben. </p>
<p>Ihr entsprechend sind Studierende Leute, die versuchen zu erstarken &#8211; mächtiger zu werden.  Aus der Sicht eines Menschens (und ich betone, dass es egal ist, ob Akademiker oder Hauptschul-Absollventist , wobei ersterer einen Neu-Erstarkenden vielleicht nicht so sehr fürchten muss) ist ein Student also ein Aufsteiger &#8211; einer der einem gefährlich werden kann. In einem vielleicht instinktiven Rivalitätsdenken muss man den Studenten also runterdrücken, um ihn so schwach wie möglich zu halten. Ein Doktor aber, der weiß bereits viel. Der hat sich mit seinem Titel schon den Status eines Mächtigen erarbeitet. Und deshalb ist das einer, den man nicht provozieren sollte. Prinzipiell wird einem Mächtigen ja immer eher in den Arsch gekrochen, als die Stirn geboten. </p>
<p>Das sind nun aber Aussagen, die man über jede Gesellschaft treffen könnte. Warum in Österreich dieser Hass auf die Aufstrebende und die Bewunderung für Mächtige besonders stark ausgeprägt zu sein scheint, kann man ohne tiefergehende Studien und Analysen nur erfühlen. Ich nehme an, dass es hierzulande einfach schon immer eine hohe Konzentration von Macht und eine relativ geringe Verbreitung von Wissen gab (was ja laut der Eingangsthese eigentlich tautologisch ist). Deshalb gibt es auch viele, die um ihren Status fürchten müssen. Wenige Mächtige bedeuten immer, dass die einzelnen Mächtigen besonders viel Macht besitzen. Deshalb ist das Aufstreben von Neulingen ein recht schmerzhafter Machtverlust, weil ja relativ viel davon verloren geht. Und viele Machtlose die wenigen Mächtigen gegenüberstehen, fürchten dass mehr Aufsteiger dafür sorgen, dass die Schwachen umso stärker zurückbleiben. Ich bin nun nicht mehr als ein Hobbyphilosoph, aber vielleicht taugt die Idee ja für einen Anstoss. </p>
<p>PS: Wer hieraus liest, dass Studenten bessere Menschen sind, und mir eine deartige Geisteshaltung unterstellt, ist ein Idiot.</p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=495&amp;md5=9f8cf251ab2cd22a5c28fe6748500ccb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Terror in Österreich?</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2007/03/11/terror-in-osterreich/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2007 02:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://derstandard.at/?id=2800180">Uns wurde gedroht&#8230;</a>. Darauf werden die Schlagzeilen der nächsten Tage wohl hinauslaufen. Terroristen haben Österreich gedroht, im Land offensiv zu operieren, wenn nicht die fünf Militärs aus Afghanistan zurückgezogen werden, die das Land zu der dortigen Truppe beisteuert. Ist]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://derstandard.at/?id=2800180">Uns wurde gedroht</a>. Darauf werden die Schlagzeilen der nächsten Tage wohl hinauslaufen. Terroristen haben Österreich gedroht, im Land offensiv zu operieren, wenn nicht die fünf Militärs aus Afghanistan zurückgezogen werden, die das Land zu der dortigen Truppe beisteuert. Ist die Drohung ernstzunehmen? Weiß ich nicht. Es ist auch unwichtig. Es gibt nur eine Reaktion auf diese Drohung: keine Reaktion. <span id="more-188"></span></p>
<p>Denn was zeigt uns die Geste dieser Terrorzelle eigentlich? Dass der Kampf des fundamentalislamistischen Terrors nicht den USA gilt, sondern der gesamten westlichen Welt (eine Erkenntnis der sich in der Politikwissenschaft schon viele angeschlossen haben). Österreich hat in Afghanistan keine fünf Leute stationiert um den Amerikanern in den Arsch zu kriechen. Sie sind ein Symbol dafür, dass wir auf derselben Seite stehen. Vielleicht sind wir nicht einer Meinung was die Wahl der Mittel anbelangt, aber die Seite ist dieselbe. Und in der Wahl der Mittel hat Europa in den letzten Jahren zunehmend an Fahrt gewonnen, weil auch die Amerikaner langsam sehen, dass ihr Weg so nicht funktioniert. Aber darum geht es heute nicht. </p>
<p>Wenn sich Österreich in dieser Frage erpressbar macht, sind alle Ziele der Terroristen erfüllt. Wir würden die Angst unser Handeln bestimmen lassen. &#8220;Die Herrschaft der Angst&#8221;, das ist es was Terror bedeutet. Diese Fundamentalisten hassen nicht, dass der Westen in Afghanistan einmarschiert ist &#8211; das stört sie nur in ihren Bestrebungen. Sie hassen den Westen und alles was er verkörpert. Sie hassen, dass es Menschen gibt, die nicht (oder etwas anderes als sie) glauben. Es sind nicht einfach nur intolerante Moslems, die ihr Leben leben wollen. Es sind Fanatiker, Irre ohne Respekt vor dem Leben von Haiden. Sie sind nicht wie unsere moslemischen Mitbürger, die manches anders sehen mögen, aber vor allem wie wir ein friedliches Miteinander wollen und auf unserer Seite stehen. </p>
<p>Terroristen sind das schrecklichste Nebenprodukt von Religionen. Sie handeln nicht in Notwehr, wie sie uns glauben machen wollen. Sie handeln als Angreifer. Toleranz, Freiheit, Demokratie, Säkularisierung,&#8230; &#8211; was wir lieben, hassen sie.</p>
<p>&#8220;Fünf Militärs sind nicht entscheidend&#8221;, mag einer sagen. Wieso das Risiko eingehen? Doch es stellt sich nicht die Frage, ob sie entscheidend sind. Es geht darum, nicht erpressbar zu sein. Nicht aus dumpfer Trotzigkeit heraus. Nicht aus falschem Stolz. Sondern weil Konsequenz in dieser Frage wichtig ist. Was fordern die Terroristen beim nächsten Mal, wenn die Regierung hier in die Knie geht? Ein Veto in einer EU-Entscheidung? Das Ende der Unterstützung für Aufbauprojekte? Ist eine abstruse Drohung von unseren Feinden schon den Verrat an unseren Freunden wert? Österreich würde seine fünf Mannen nicht aus Afghanistan abziehen, weil sie dort am falschen Ort wären. Der Antrieb wäre Angst.</p>
<p>Egal ob Peruaner, Österreicher oder Iraker. Jeder Mensch der das Leben liebt muss auf die ein oder andere Art Angst haben. Es darf einem mulmig werden, wenn eine abstrakte Bedrohung ausgesprochen wird, der man nicht wissentlich ausweichen kann (auch wenn die Wahrscheinlichkeit betroffen zu sein noch so klein ist). Angst zu haben ist keine Schande &#8211; sich von ihr leiten zu lassen, das wäre eine. Die westliche Welt (und auch wenn uns nicht alles an ihr gefallen kann, Österreich ist zu unser aller Glück ein Teil von ihr) würde den Kampf gegen dreckige Feiglinge verlieren. </p>
<p>Ein Anschlag in Österreich wäre eine Tragödie. Angst die unser Leben bestimmt ist Terrorismus. </p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Terrorismus">In der Wikipedia steht</a>:</p>
<blockquote><p>Terrorismus ist keine militärische Strategie, sondern primär eine Kommunikationsstrategie. Terroristen greifen nicht militärisch nach Raum &#8230;, sondern wollen das Denken besetzen.</p></blockquote>
<p>Auch wenn es pathetisch klingt: <em>wir</em> entscheiden ob unsere Welt vom Terrorismus geprägt ist, nicht die Wahnsinnigen. </p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=188&amp;md5=debd4dcac100e4ee4e4a7ddc111c9317" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Links neu definieren</title>
		<link>http://zurpolitik.com/2007/02/28/links-neu-definieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Feb 2007 18:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lustig, schon seit einiger Zeit hege ich den Plan, mich an einer neuen Definition der politischen Kategorie &#8220;links&#8221; zu versuchen. Eine, die darstellt, was ich darunter verstehe. Dann kam gestern im ORF das Kreuz &#038; Quer-Spezial, in dem recht interessant&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lustig, schon seit einiger Zeit hege ich den Plan, mich an einer neuen Definition der politischen Kategorie &#8220;links&#8221; zu versuchen. Eine, die darstellt, was ich darunter verstehe. Dann kam gestern im ORF das Kreuz &#038; Quer-Spezial, in dem recht interessant darüber diksutiert wurde, was denn nun eigentlich mit dem ganzen Links-Rechts-Kram ist. Und dann kommt mir heute in einer Forendebatte über die Unterschiede zwischen USA und Sowjetunion das hier unter:</p>
<blockquote><p>Worin sich beide Seiten aber gravierend unterscheiden (und das fällt auf linker Seite bisweilen unter den Tisch)&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-170"></span><br />
Kurios ist: Nicht die USA als liberale Vorzeigedemokratie ist damit gemeint, wenn der Autor dieses Zitats davon spricht, dass die Linken etwas übersehen. Das totalitäre Regime der Sowjetunion gilt hier als links. </p>
<p>Und das steht schon mal auf direktem Konfrontationskurs mit dem, was ich mit dem Begriff verbinde. Ein Linker muss für mich Demokrat sein (oder theoretischer Kommunist, der einsieht, dass das in der Realität nicht funktioniert). Wobei das Dasein als Demokrat allein noch nicht zum Linken macht. Fest steht aber, niemals darf er Diktaturen auf seine Seite lassen. Denn nur in Demokratien sind zentrale linke Werte wie die Menschenrechte erreichbar. </p>
<p>Bevor ich mich an die Definition wage, hätte ich gern etwas Feedback. Was ist links für euch, was rechts? Ignoriert das enge Bild, das diese Begriffe eigentlich meinen. Machen wir einfach ein Schlagwort-Brainstorming und wandeln sie in Sammelbegriffe um. Oder würdet ihr Ideologien heute völlig neu benennen? Wenn ja, wie?</p>
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		<title>Der Unterschied zwischen Widerstand und Terror</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Feb 2007 01:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://liberalinaustria.wordpress.com/2007/02/25/einfach-nur-widerlich/">Philip Steiner&#8217;s Beitrag bei Liberal in Austria&#8230;</a> sagt zwar nichts, was mir neu ist, er sagt aber etwas, das viele nicht kapieren. Im Sog einer an sich löblichen Pazifismus-Bewegung geben sich allzuviele Leute der Idiotie hin. Sie legitimieren die abscheulichsten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://liberalinaustria.wordpress.com/2007/02/25/einfach-nur-widerlich/">Philip Steiner&#8217;s Beitrag bei Liberal in Austria</a> sagt zwar nichts, was mir neu ist, er sagt aber etwas, das viele nicht kapieren. Im Sog einer an sich löblichen Pazifismus-Bewegung geben sich allzuviele Leute der Idiotie hin. Sie legitimieren die abscheulichsten Greueltaten von Leuten, die nichts anderes hassen als die Werte derer, die sie verherrlichen.<span id="more-167"></span></p>
<p>Es geht darum, dass im Irak, in Afghanistan, in Israel/Palästina oder in Somalia Menschen zu Widerstandskämpfern glorifiziert werden, die Autobomben hochgehen lassen und in Restaurants den Gürtel um ihre Schulter explodieren lassen. Sie reissen heute täglich hunderte Unschuldige in den Tod. Es liegt vielleicht daran, dass Terrorismus eine schlecht definierte Sache ist, und deshalb immer ein Weg gefunden wird, um Schwerverbrecher als Freiheitskämpfer zu verklären. Dementsprechrechend müsste es sich bei Widerstandskämpfern und Terroristen um dasselbe handeln, und die richtige Bezichnung wäre lediglich eine Frage der Ideologie. </p>
<p>Ich gehe aber eher davon aus, dass die meisten Vertreter dieser irrwitzigen Meinung einfach keine Ahnung haben, was sie da eigentlich sagen. Erläutern wir es der Einfachheit halber an zwei Beispielen:</p>
<p>Wenn jemand im Irak einen Angriff auf einen militärischen Stützpunkt der USA verübt, dann kann man ihn als Widerstandskämpfer durchgehen lassen. Schließlich richtet sich seine Aktion gegen diejenigen, die in ein Land eingedrungen sind. Dabei bleibt es erstmal völlig nebensächlich, ob diese Aktion gut, böse oder irgendetwas dazwischen ist. Unter Berücksichtgung der Motivie, kann man immer noch ein Urteil über die Person fällen.  Aber grundsätzlich ist es ein Akt des Widerstands gegen eine Besatzungsmacht.</p>
<p>Wenn derselbe Mensch allerdings mit seinem Maschinengewehr auf einem belebten Marktplatz herumballert oder sein Auto und sich vor einer Schule in die Luft sprengt, dann ist er ein Terrorist &#8211; egal was irgendein Idiot sagen könnte, daran ändert sich nichts. Dieser Abschaum hat es nicht verdient, mit dem positiv behafteten Begriff des Widerstands in Verbindung gebracht zu werden. Denn in seinem angeblichen Kampf für die Freiheit seines Landes, tötet er Unschuldige &#8211; jene die er zu befreien oder beschützen vorgibt. Auch hier spielt die Gesinnung keine Rolle. Dieser Mensch muss unbedingt verachtet werden &#8211; ganz besonders von Pazifisten. Wer hier Verständnis oder Sympathie hegt, hat in Wahrheit nichts verstanden.</p>
<p>Widerstand ist ein Begriff, der in engem Zusammenhang mit der Freiheit steht. Freiheit erkämpft man nicht mit den Leichen Wehrloser</p>
 <p><a href="http://zurpolitik.com/?flattrss_redirect&amp;id=167&amp;md5=7808698e2df354f89f56762814aa8376" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://zurpolitik.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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