Beiträge zu "US Wahlen 2008"

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US Wahlen 2008 – Warum Obama so viel mehr ändern würde

9 K., , 3. February 2008

Jeder der die US-Vorwahlen ein bisschen verfolgt hat weiß, dass sich Hillary Clinton und Barack Obama programmatisch nicht wirklich unähnlich sind. Eine Clinton als Präsidentin wäre von dem her was sie tun würde nicht schlechter, schon gar keine Tragödie. Aber etwas, das Obama hat, kann die ehemalige First Lady nicht bieten. Obwohl sie die erste Frau an der Staatsspitze wäre, inspiriert Clinton nicht. Obama, der der erste Schwarze ganz oben wäre, und der das erfreulicherweise nicht einmal groß erwähnenswert findet, wäre ein besserer Präsident. Wegen dem, was dieses Video ausdrückt. Ich stehe nicht besonders auf Pathos, aber da kriegt man eine Gänsehaut. Weil es erstmals seit langer Zeit nicht wie einstudiert wirkt, das alles von einem Politiker zu hören. Obama könnte tatsächlich an das alles glauben.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=2fZHou18Cdk[/youtube]

Der Mann ist eine Change-Granate. Obama verkörpert einen mentalen Wandel, ohne programmatisch revolutionär zu sein. Er kann die liberale Geisteshaltung eines ganzen Landes stärken. Ich halte das für wichtiger, als im ein oder anderen Punkt etwas radikaler zu sein. Denn das ebnet den Weg für viel tiefgreifendere Veränderungen. Gesetze gehören dazu, können das allein aber nie bewirken.

Deshalb wünsche ich mir, dass er es schafft. Hillary Clinton wäre nicht schlecht – vielleicht sogar gut. Aber Barack Obama wäre sehr gut. Für die USA. Für die freie Welt. Und für die Haltung der Welt zu den USA.

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US Wahlen 2008 – Jahrzehnte zu spät und sicher kein Präsident von morgen

2 K., , 8. January 2008

Böses Grinsen gefällig? In der Vorwahl-Debatte der Demokraten auf ABC für die New Hampshire-Primaries kündigte der Kandidat Bill Richardson an:

“If I’m elected president, I will do two things. First, I will seek immediate negotiations with the Soviet Union and other nuclear states to reduce the number of nuclear weapons.” (etwa bei 20:45)

Jetzt könnte man es fast schade finden, dass Richardson nicht Präsident wird. Es wäre ein so schönes Klischee…

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US Wahlen 2008 – Obama nimmt Iowa

6 K., , 4. January 2008

Der absurde Caucus in Iowa hat eine psychologisch extrem wichtige Wirkung auf die restlichen US-Vorwahlen. Wer hier gewinnt – bei den Erdäpfelbauern, wie viele Medien jüngst etwas abfällig-polemisch schreiben – steht dann ganz hoch im Kurs und erfährt einen Boost. Diesmal war das Barack Obama. Ich kann nicht leugnen, dass mir das gefällt. Nicht, dass mit Hillary Clinton oder John Edwards als US-Präsident die Welt unter gehen würde (ich bleibe vorerst einfach bei der “Die Republikaner können diesmal eh nix reissen”-Tendenz, zudem Huckabee einfach kein Name ist, mit dem man mächtigster Mann der Welt wird), aber ein Sieg Obama würde das Bild des unter konservativer Fuchtel stehenden Amerikas doch noch deutlicher korrigieren. Ein schwarzer, (relativ) junger Soft-Power-Multilateralist und Weltbürger der auf die Kraft der politischen Erneuerung und Vision setzt – das perfekte Gegenstück zur wandelnden Katastrophe Bush und seinen gemeingefährlichen Neocons. (more…)

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US Wahlen 2008 – Mitt Romney über den Glauben in Amerika

8 K., , 8. December 2007

Ja, dieser Schaumschläger kandidiert tatsächlich für das Amt des US-Präsidenten (müßig es zu sagen: für die Republikaner). Dies ist Mr. Mitt “Ein Präsident sollte allen Religionen gleichermaßen dienen aber Säkularisierung ist falsch” Romney…

Und jaja, es klingt ganz toll, wenn sich einer so über religiöse Freiheiten unterhält. Damit hat er großteils schon recht, und das ist nicht das Problem. (more…)

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US Wahlen 2008 – Debatte der Demokraten

0 K., , 16. November 2007

Eher durch Zufall bin ich gestern in der fortgeschrittenen Nacht, nachdem sich auf meinem Balkon ein Schneemann über den Dächern Wiens erhoben hatte, auf die CNN Debatte zu den Vorwahlen der Demokraten gestoßen. Das ist eine faszinierende Sache, weil es teilweise so absurd wirkt. Da standen also in der Universtität von Nevada, im Sündenpfuhl Las Vegas, sechs Männer und eine Frau und tauschten sich über ihre Zukunftspläne für die USA aus. Und ein bisschen ging es auch um die weite Welt, oder das was die Amerikaner darunter verstehen – also den Nahen und Mittleren Osten. Natürlich taten sich da Unterschiede zwischen den Kandidaten auf, wenn auch keine allzu großen. Barack Obama und vor allem John Edwards, die beiden Verfolger der Favoritin der Stunde, Hillary Cinton, gaben sich angriffig, die wiederum gab sich staatsmännisch. Aber all das ist natürlich nicht absurd. (more…)

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Hillary Clinton als “Big Brother”

1 K., , 22. March 2007

Die Welt rückt immer näher zusammen; die Vernetzung schreitet auf allen Ebenen voran. Hierbei spielt auch das Internet eine entscheidende Rolle. Viele Menschen sind nicht nur von Berufswegen von der immer stärkeren Vernetzung abhängig, sondern wickeln im World Wide Web faktisch ihr ganzes Leben ab: Bezahlungen werden per Netbanking erledigt, Bestellungen über diverse Websites abgewickelt; und private Kontakte pflegt man über E-Mail oder einen Messenger. Auch gesellschaftliche und politische Neuigkeiten und Informationen werden immer weitgreifender übers Internet eingeholt. (more…)

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